{"id":3065,"date":"2012-10-31T15:44:28","date_gmt":"2012-10-31T14:44:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=3065"},"modified":"2015-06-13T11:46:50","modified_gmt":"2015-06-13T10:46:50","slug":"weltdiabetestag-2012-frueherkennung-und-neue-medikamente-schuetzen-die-sehkraft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/weltdiabetestag-2012-frueherkennung-und-neue-medikamente-schuetzen-die-sehkraft-103065\/","title":{"rendered":"Weltdiabetestag 2012 &#8211; Fr\u00fcherkennung und neue Medikamente sch\u00fctzen die Sehkraft"},"content":{"rendered":"<p>Informationsveranstaltung zu verschiedenen Aspekten der Zuckerkrankheit findet am 14.11.2012 im Herz-Jesu-Krankenhaus statt<\/p> <p>Meldung: Diabetische Augenkrankheiten geh\u00f6ren zu den h\u00e4ufigsten Folgesch\u00e4den der Zuckerkrankheit. Unbehandelt f\u00fchren sie zur Erblindung. Mit modernen Untersuchungsmethoden k\u00f6nnen Augen\u00e4rzte erste Anzeichen der gef\u00e4hrlichen Gef\u00e4\u00dfver\u00e4nderungen am Auge entdecken, lange bevor das Sehverm\u00f6gen der Patienten nachl\u00e4sst. Der Weltdiabetestag, welcher am 14. November eingerichtet wurde, soll auf die Erkrankung in ihren verschiedenen Formen aufmerksam machen. (http:\/\/www.welt-diabetes-tag.de\/)<\/p> <p><!--more-->Diabetische Augenerkrankungen Unter einer zu hohen Zuckerkonzentration im Blut leiden insbesondere feine Blutgef\u00e4\u00dfe, wie jene, die die Netzhaut (Retina) mit Sauerstoff und N\u00e4hrstoffen versorgen. Viele Diabetiker entwickeln daher im Verlauf der Krankheit eine so genannte diabetische Retinopathie: Es bilden sich Aussackungen (Aneurysma) der Gef\u00e4\u00dfe, au\u00dferdem tritt Wasser aus den Blutgef\u00e4\u00dfen aus (\u00d6dem), schlie\u00dflich entstehen Blutungen am Augenhintergrund. Bei manchen Typ-II-Diabetikern ist die Netzhaut bereits betroffen, wenn die Krankheit erkannt wird.<\/p> <p>Leider ist die diabetische Retinopathie immer noch f\u00fcr die meisten Erblindungen von Menschen im erwerbsf\u00e4higen Alter verantwortlich. Augen\u00e4rzte tragen mit moderner Diagnostik und Therapie dazu bei, die Zahl dieser Erblindungen so gering wie m\u00f6glich zu halten. Der Fuldaer Augenarzt Daniel M. Handzel, FEBO berichtet aus seiner Praxis: &#8222;Die zumindest j\u00e4hrliche Netzhautkontrolle ist unverzichtbar f\u00fcr jeden Diabetiker. Werden diese Untersuchungen wahrgenommen, kann in den meisten F\u00e4llen eine schwere Sehminderung vermieden werden. &#8220;<\/p> <p>Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt Durch die Untersuchung des Augenhintergrundes mit einem Spezialmikroskop k\u00f6nnen die Blutgef\u00e4\u00dfe am Augenhintergrund genau analysiert werden. Nicht selten ist es der Augenarzt, der aufgrund von auff\u00e4lligen Ver\u00e4nderungen als erster die Diagnose &#8222;Diabetes mellitus&#8220; stellt. Denn nirgends sonst im K\u00f6rper k\u00f6nnen \u00c4rzte Blutgef\u00e4\u00dfe so direkt betrachten, ohne den Patienten auch nur zu ber\u00fchren. Daniel Handzel dazu: &#8222;Durch Verwendung moderner, hochaufl\u00f6sender Diagnostik k\u00f6nnen kleinste Ver\u00e4nderungen sicher erkannt werden. Hier nimmt die sogenannte optische Koh\u00e4renztomographie (OCT) die f\u00fchrende Rolle ein und geh\u00f6rt inzwischen zur Basisdiagnostik bei diabetischen Augenerkrankungen. Sogar Ver\u00e4nderungen, welche mit dem Mikroskop nicht gesehen werden k\u00f6nnen, lassen sich damit sicher aufsp\u00fcren.&#8220;<\/p> <p>M\u00f6glichkeiten der Therapie Eine optimale Kontrolle von Blutdruck- und Blutzucker sowie der Blutfettwerte ist unerl\u00e4sslich, um diabetesbedingte Augensch\u00e4den zu vermeiden. Wenn sich dennoch eine diabetische Retinopathie entwickelt, k\u00f6nnen Laserbehandlungen, Medikamente oder &#8211; im fortgeschrittenen Stadium &#8211; operative Eingriffe den Patienten das Augenlicht erhalten. Daniel M. Handzel betont: &#8222;Die Lasertherapie kann oft eine Stabilisierung erreichen und ein Fortschreiten der Erkrankung verhindern, eine Verbesserung ist meist nicht mehr m\u00f6glich.&#8220; Eine neue Option stellt die Eingabe von Medikamenten ins Auge dar: Die Wirkung direkt vor Ort l\u00e4sst durch Diabetes bedingte Schwellungen (ein sogenanntes &#8222;Makula\u00f6dem&#8220;) zur\u00fcckgehen und bringt sehr h\u00e4ufig eine Verbesserung der Sehsch\u00e4rfe. &#8222;Die Erfolge, welche durch diese Medikamente erzielt werden k\u00f6nnen, waren fr\u00fcher unerreichbar&#8220;, erkl\u00e4rt der Fuldaer Augenarzt: &#8222;Die Verbesserung der Sehsch\u00e4rfe ist f\u00fcr die Patienten oft schon nach einigen Tagen sp\u00fcrbar.&#8220;<\/p> <p>Top-Ten-Fakten zu diabetischen Augenerkrankungen 1. Von der diabetischen Retinopathie sind M\u00e4nner und Frauen gleicherma\u00dfen betroffen. 2. Die Anzahl zuckerkranker Patienten wird in den n\u00e4chsten Jahren weiter zunehmen. 3. Jedes Jahr erblinden rund 2.000 Mensch an der diabetischen Retinopathie. 4. Zurzeit gibt es in Deutschland ca. 30.000 F\u00e4lle von Erblindungen, welche durch die diabetische Retinopathie verursacht sind. 5. Die Diabetische Retinopathie ist die h\u00e4ufigste Erblindungsursache im erwerbsf\u00e4higen Alter. 6. Die Einstellung von Blutzucker, Blutdruck und Blutfettwerten ist von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung; Hausarzt und\/oder Diabetologe haben hier die f\u00fchrende Rolle. 7. Regelm\u00e4\u00dfige Kontrollen beim Augenarzt sind erforderlich, um fr\u00fchzeitig Sch\u00e4den zu erkennen. 8. Moderne diagnostische M\u00f6glichkeiten machen eine Fr\u00fcherkennung noch treffsicherer. 9. Neue Medikamente haben die Prognose diabetischer Augenerkrankungen drastisch verbessert. 10. Verbesserte Fr\u00fcherkennung und neue Therapieformen er\u00f6ffnen auch Diabetikern eine Perspektive von langj\u00e4hriger Augengesundheit und Erhalt der Sehkraft.<\/p> <p>Anl\u00e4\u00dflich des <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.welt-diabetes-tag.de\/\" title=\"Der Welt-Diabetes-Tag ist neben dem Welt-AIDS-Tag der zweite offizielle Tag der UN (Vereinten Nationen), der einer Krankheit gewidmet ist.\" >Welt-Diabetes-Tages <\/a>findet am 14.11.2012 ein Aktionstag im Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda (www.herz-jesu-krankenhaus.de) in Zusammenarbeit mit dem Diabetesnetz Osthessen e.V. statt. Daniel Handzel wird dort einen Vortrag zum Thema &#8222;Diabetes und Auge&#8220; halten, in dem verbesserte M\u00f6glichkeiten der Diagnostik wie auch neue Behandlungsmethoden vorgestellt werden.<\/p> <p>Daniel M. Handzel, FEBO ist Augenarzt in Fulda. Neben der chirurgischen Behandlung des grauen Stars werden medikament\u00f6se und operative Behandlungen des Gr\u00fcnen Stars, der Makuladegeneration sowie diabetischer Augenver\u00e4nderungen angeboten. Au\u00dferdem stehen laserchirurgische Behandlungswege zur Verf\u00fcgung. Operationen werden an den Standorten des Augen\u00e4rztlichen Operationszentrums AOZ in Fulda und Bad Salzschlirf durchgef\u00fchrt.<\/p> <p>Kontakt: Daniel M. Handzel, FEBO Facharzt f\u00fcr Augenheilkunde Daniel M. Handzel Marktstrasse 8 36037 Fulda 0661-21075 dhandzel@augenaerzte-fulda.de http:\/\/www.augenaerzte-fulda.de<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Informationsveranstaltung zu verschiedenen Aspekten der Zuckerkrankheit findet am 14.11.2012 im Herz-Jesu-Krankenhaus statt Meldung: Diabetische Augenkrankheiten geh\u00f6ren zu den h\u00e4ufigsten Folgesch\u00e4den der Zuckerkrankheit. Unbehandelt f\u00fchren sie zur Erblindung. Mit modernen Untersuchungsmethoden k\u00f6nnen Augen\u00e4rzte erste Anzeichen der gef\u00e4hrlichen Gef\u00e4\u00dfver\u00e4nderungen am Auge entdecken, lange bevor das Sehverm\u00f6gen der Patienten nachl\u00e4sst. Der Weltdiabetestag, welcher am 14. November eingerichtet wurde,<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[108],"tags":[134],"class_list":["post-3065","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-medizin-gesundheit","tag-default"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3065","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3065"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3065\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3065"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3065"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3065"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}