{"id":32104,"date":"2013-06-06T08:17:24","date_gmt":"2013-06-06T08:17:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=32104"},"modified":"2024-12-13T13:15:42","modified_gmt":"2024-12-13T12:15:42","slug":"wider-die-fluktuationsrate","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wider-die-fluktuationsrate-1032104\/","title":{"rendered":"Wider die Fluktuationsrate"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Blick von oben auf das Unternehmen\" alt=\"Blick von oben auf das Unternehmen\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/176357-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Personalauswahl &#8211; Keine kostspieligen Fehlgriffe mehr<\/p> <p>Schl\u00fcsselpositionen mit den richtigen Mitarbeitern zu besetzen wird f\u00fcr viele Unternehmen zur wichtigsten Aufgabe der n\u00e4chsten Monate.<br \/> Eine systemische Strukturaufstellung kann helfen, den passenden Ersatz-Kandidaten schnell zu finden. Mit erstaunlich hoher Erfolgsquote.<br \/> Gute Fachkr\u00e4fte sind nur noch schwer zu ersetzen. Gl\u00fccklich der Chef, der auf ausgeschriebene Stellen einige passable Bewerbungen erh\u00e4lt und dann die Auswahl hat. Doch jeder dritte frisch eingestellte Mitarbeiter verl\u00e4sst seinen neuen Arbeitgeber schon innerhalb des ersten Jahres wieder. Zur\u00fcck bleiben F\u00fchrungskr\u00e4fte und Teams, die sich fragen: War es also doch nicht der richtige?<\/p> <p><!--more-->Karl Urhahn von der Personalberatung COPAC kennt solche Situationen. &#8222;In k\u00fcrzester Zeit fehlt an entscheidender Stelle erneut ein wichtiger Mitarbeiter. Wieder geht Zeit und Geld f\u00fcr die Suche drauf. Viele Chefs sind deshalb unsicher. Sie f\u00fchlen sich bereits \u00fcberfordert damit, eine Auswahl unter mehreren Kandidaten zu treffen. \u00dcber die fachliche Eignung l\u00e4sst sich zwar schnell entscheiden. Doch die Frage ist mehr und mehr: Passt der Kandidat auch wirklich ins Team? Bleibt er der Firma mehr als nur ein paar Monate erhalten?&#8220;<\/p> <p>Fehlgriffe verursachen schlie\u00dflich erhebliche Kosten: Bewerbungsprozess, Auswahlverfahren, dazu entgangener Umsatz und Gewinn, eventuell ein Rechtsstreit und auf jeden Fall die verschwendete Einarbeitung und neue Rekrutierungskosten. Um das zu vermeiden, setzen die Unternehmen h\u00e4ufig Auswahlverfahren wie Stresstests oder Assessment Center ein, um die Bewerber und ihre Eignung zu testen. Dennoch bleibt die Fluktuationsrate hoch, zeigt die Erfahrung. Karl Urhahn verspricht in solchen Situationen eine einfache L\u00f6sung: Er hat mit seinem Team ein neues Instrument COPAC &#8222;final checkup&#8220; http:\/\/www.copac.de\/finalcheckup.html entwickelt &#8211; u.a. unter Einsatz der systemischen Strukturaufstellung.<\/p> <p>Stellvertreter aufstellen, Probleme erkennen<\/p> <p>Analog zur Familienaufstellung, die man aus der Psychotherapie kennt, werden dabei Personen in einem Raum verteilt und aufgestellt. Der Bewerber wird durch einen Repr\u00e4sentanten dargestellt, die anderen Beteiligten agieren selbst. Ihre Motive und Beziehungen, aber auch die Aufgaben und die hierarchische Stellung werden \u00fcber die Positionierung verdeutlicht &#8211; einander zugewandt, eng beieinander oder gerade noch im Blickfeld und mit externem Fokus.<\/p> <p>Wird zum Beispiel in einer Firma ein neuer Teamleiter gesucht, m\u00fcssen dessen Vorgesetzter und das Team r\u00e4umlich zu ihm in Beziehung gesetzt werden. Wie nah dran ist der Chef? Wie eng muss die Zusammenarbeit mit Mitarbeitern sein? Und sollten nicht auch die Eink\u00e4uferin und das Marketing in dieser Aufstellung einen Platz bekommen? &#8222;Gekl\u00e4rt werden muss, ob und wie direkt die Verbindungen zwischen den Handelnden in dieser Firma zum neuen Mitarbeiter sein werden. Und ob dieser in einem solchen Beziehungsgeflecht seinen Platz finden kann&#8220;, erl\u00e4utert Karl Urhahn.<\/p> <p>Welche Fragen dr\u00e4ngen sich auf?<\/p> <p>Es hilft, die Beteiligten bei der Aufstellung mit einigen wichtigen Fragen zu konfrontieren. Und obwohl weitgehend uninformiert und unbeteiligt, k\u00f6nnen die Kandidaten-Stellvertreter die Schwachpunkte der Konstellation genau benennen. Wo bietet die Aufgabe zu wenig Freiraum? Welche Konflikte zeichnen sich ab? Wohin m\u00fcsste sich der Chef bewegen, damit nicht mehr der Eindruck entsteht, er sitze einem im Nacken? Wessen st\u00e4rkere Anbindung w\u00fcrde Sinn machen, damit der Neue gut arbeiten kann?<\/p> <p>Dabei ist v\u00f6llig unerheblich, ob der Stellvertreter vom Fach ist oder nicht, erkl\u00e4rt Personal-und Organisationsberaterin Sabine Urhahn. Auch den Kandidaten zu kennen, bringe keinen Vorteil. Schlechte Stimmung, ung\u00fcnstige Konstellationen oder Teamprobleme \u00fcbertragen sich unabh\u00e4ngig von der Person. Sie erl\u00e4utert: &#8222;St\u00fcnde der Kandidat selbst in der Aufstellung, w\u00fcrde das Ergebnis schnell verf\u00e4lscht. Er will ja den Job und w\u00fcrde die Verh\u00e4ltnisse in der Firma zun\u00e4chst ignorieren oder sich sch\u00f6nreden. Der Stellvertreter dagegen kann unbeeinflusst sagen, wenn sich ihm die Nackenhaare str\u00e4uben oder er sich allein gelassen f\u00fchlt. Daf\u00fcr entwickelt jeder intuitiv in Sekundenbruchteilen eine Antenne.&#8220;<\/p> <p>Blick von oben auf das Unternehmen<\/p> <p>Die Strukturaufstellung erm\u00f6glicht quasi eine Draufsicht auf das Firmengef\u00fcge und die Beziehungen in einem Unternehmen. Das ist eine \u00e4u\u00dferst hilfreiche Perspektive, wei\u00df das COPAC-Team. Quasi aus der Vogelperspektive betrachtet offenbaren sich Schwachpunkte oder Ver\u00e4nderungspotential. Und manches wird deutlich leichter: Standortbestimmung, die Erkenntnis, wo Handlungsbedarf oder Entscheidungsl\u00fccken bestehen. Und die Methode ist auch bei Teamproblemen, Produktentwicklungen, Fragen der Marktforschung oder jeder anderen betrieblichen Entscheidungssituation einfach und praktisch anzuwenden.<\/p> <p>F\u00fcr die Mitarbeiterauswahl verspricht sie Karl Urhahn zufolge zudem unabh\u00e4ngig von Branchen oder zu besetzenden Positionen \u00fcberw\u00e4ltigenden Erfolg. In den vergangenen Jahren lag die COPAC-Fehlerquote bei Einsatz der systemischen Strukturaufstellung bei gerade mal drei Prozent, berichtet er und freut sich \u00fcber wachsenden Zuspruch. Auch und gerade, weil sich Wissenschaftler bisher schwer taten mit Erkl\u00e4rungen f\u00fcr den Erfolg. Er wei\u00df: &#8222;Es spricht sich herum, wenn per Strukturaufstellung ausgesuchte Bewerber richtig gut ins Unternehmen passen und auch lange bleiben. Denn: Die f\u00e4higsten Mitarbeiter zu Teams formen, sie zu halten, Spezialisten tats\u00e4chlich an den richtigen Stellen einzusetzen, ist aktuell eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen in der Wirtschaft. Wer nicht tagelang Assessment Center abhalten will, sollte COPAC &#8222;final checkup&#8220; mit einer Strukturaufstellung flankiert von weiteren Eignungstests versuchen. Das ist in unseren Augen &#8218;recruiting safe&#8216;.&#8220;<br \/> final checkup (http:\/\/www.copac.de\/finalcheckup.html)<\/p> <p>&#8222;COPAC &#8211; Connecting People and Companies&#8220; ist eine Personalberatung mit Sitz im hessischen Rimbach. Gegr\u00fcndet wurde das Unternehmen 1996. Seither arbeiten die Inhaber Karl und Sabine Urhahn mit ihrem Team als Berater und Recruiter f\u00fcr Unternehmen aller Branchen im deutschsprachigen Raum und Frankreich, besonders f\u00fcr die Konsumg\u00fcter-Industrie, den Maschinenbau und den Dienstleistungsbereich.<br \/> Adresse: www.copac.de<br \/> Kontakt: info@copac.de<\/p> <p>Kontakt:<br \/> COPAC GmbH<br \/> Karl Urhahn<br \/> Bismarckstr. 55<br \/> 64668 Rimbach<br \/> 0049625387125<br \/> info@copac.de<br \/> http:\/\/www.copac.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Personalauswahl &#8211; Keine kostspieligen Fehlgriffe mehr Schl\u00fcsselpositionen mit den richtigen Mitarbeitern zu besetzen wird f\u00fcr viele Unternehmen zur wichtigsten Aufgabe der n\u00e4chsten Monate. Eine systemische Strukturaufstellung kann helfen, den passenden Ersatz-Kandidaten schnell zu finden. Mit erstaunlich hoher Erfolgsquote. Gute Fachkr\u00e4fte sind nur noch schwer zu ersetzen. 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