{"id":33078,"date":"2013-06-13T07:51:02","date_gmt":"2013-06-13T07:51:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=33078"},"modified":"2023-01-13T13:15:08","modified_gmt":"2023-01-13T12:15:08","slug":"mitten-in-der-glokalisierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/mitten-in-der-glokalisierung-1033078\/","title":{"rendered":"Mitten in der Glokalisierung"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"VDR-Gesch\u00e4ftsreiseanalyse 2013\" alt=\"VDR-Gesch\u00e4ftsreiseanalyse 2013\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/177459-150x150.jpg\" width=\"129\" height=\"129\" \/>Wirtschaftliche Bedeutung von Gesch\u00e4ftsreisen: Lokal trifft auf global<\/p> <p>VDR-Gesch\u00e4ftsreiseanalyse 2013 beleuchtet den Wirtschaftsfaktor betriebliche Mobilit\u00e4t \/ Unternehmen haben Gesch\u00e4ftsreisekosten im Griff<br \/> Analog zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist der Gesch\u00e4ftsreisemarkt im vergangenen Jahr vorsichtiger gewachsen als 2011. Das Vorkrisenniveau ist trotzdem nahezu erreicht. 9,4 Millionen Gesch\u00e4ftsreisende waren 2012 166,3 Millionen Mal unterwegs. Diese betriebliche Mobilit\u00e4t f\u00fchrte zu Ausgaben in H\u00f6he von 46,7 Milliarden Euro, wovon rund 70 Prozent im Inland blieben.<\/p> <p><!--more-->&#8222;Rund 70 Prozent der Ausgaben f\u00fcr Gesch\u00e4ftsreisen bleiben im Inland. Damit ist betriebliche Mobilit\u00e4t ein Besch\u00e4ftigungsmotor f\u00fcr Deutschland, der f\u00fcr ganzj\u00e4hrige und regional verteilte Arbeitspl\u00e4tze sorgt&#8220;, sagt VDR-Pr\u00e4sident Dirk Gerdom. &#8222;Und durch die globale Brille gesehen ist Deutschland sowohl als Dienstreise- als auch als Tagungsdestination absolut attraktiv. Wir sind also mittendrin in der Glokalisierung.&#8220;<\/p> <p>Die Zahlen stammen aus der VDR-Gesch\u00e4ftsreiseanalyse 2013, die der Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) heute in Berlin ver\u00f6ffentlicht hat. Die Studie enth\u00e4lt neben j\u00e4hrlich wiederkehrenden Zahlen zu Kostenstrukturen der betrieblich bedingten Reisen und Positionierung des Travel Managements im Unternehmen auch Erkenntnisse zu aktuellen Entwicklungen im Markt wie Reisekostenabrechnung, Reiserichtlinien, Kostensenkungspotenziale, Umgang mit Zusatzkosten (Ancillary Fees), Veranstaltungsmanagement und innovative Mobilit\u00e4tsformen wie Car-Sharing, Elektrofahrzeuge und Dienstr\u00e4der.<\/p> <p>Kostendruck lastet auf Anzahl und Ausgaben<\/p> <p>Der Langzeitvergleich Anzahl versus Kosten zeigt, dass die Sparbem\u00fchungen trotz Kostensteigerungen gewirkt haben. So sind die Gesamtkosten f\u00fcr Gesch\u00e4ftsreisen um 4,3 Prozent auf 46,7 Milliarden Euro gestiegen. Das sind weniger als im Jahr 2007. Damals gaben die Unternehmen bei fast gleich vielen Reisen noch 48,7 Milliarden Euro aus.<\/p> <p>Erfolgsgeschichte Travel Management<\/p> <p>Die Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern reisten mehr, l\u00e4nger und gaben durchschnittlich mehr Geld aus als kleinere. Dennoch konnten sie relative Einsparungen verbuchen. &#8222;Das zeigt, dass in der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung verstanden wird, wie wichtig Dienstreisen f\u00fcr erfolgreiches Business sind&#8220;, sagt Gerdom. &#8222;Die Potenziale des Travel Managements \u00fcberzeugen &#8211; langsam, aber sicher.&#8220;<\/p> <p>Firmen sind wieder l\u00e4nger unterwegs<\/p> <p>Nach dem h\u00f6chsten Wert an Eintagesreisen 2011 waren Gesch\u00e4ftsreisende im vergangenen Jahr mit durchschnittlich 2,2 Tagen wieder l\u00e4nger unterwegs. Pro Tag geben Gesch\u00e4ftsreisende 140 Euro aus &#8211; doppelt so viel wie ein Urlaubsreisender. &#8222;Aus den hohen Tagesausgaben wird im Sinne der Wettbewerbsf\u00e4higkeit Deutschlands als Reiseland vieles mitfinanziert&#8220;, sagt Daniela Schade, Mitglied im VDR-Pr\u00e4sidium. &#8222;Eine hervorragende Infrastruktur, ein international solides Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis, gut ausgebildetes Personal, vernetzte Verkehrswege, Sicherheit und Nachhaltigkeit sind St\u00e4rken im Wettbewerb um Urlaubs- und Gesch\u00e4ftsreisende.&#8220;<\/p> <p>Ged\u00e4mpfte Zukunftsaussichten<\/p> <p>&#8222;Die Handbremse ist noch nicht angezogen, aber Unternehmen gehen vom Gas&#8220;, sagt VDR-Pr\u00e4sident Gerdom. &#8222;Nach einigen Aufholjahren nach der Krise sind die Gesch\u00e4ftsreiseverantwortlichen sensibel geworden, denn die Unsicherheit in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung ist gro\u00df.&#8220; Das wirkt sich besonders im Mietwagenbereich aus. Aber auch f\u00fcr Flug-, Bahn- und Hotelbuchungen sagen die Befragten vor allem gleich bleibende Volumina voraus.<\/p> <p>USA, China und Gro\u00dfbritannien f\u00fchren die Liste der Top-Ziell\u00e4nder f\u00fcr Gesch\u00e4ftsreisen im kommenden Jahr an &#8211; analog zu den wichtigsten Handelspartnern Deutschlands. In den Partnerschaften des \u00f6ffentlichen Sektors haben politische Beziehungen und grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit auf Projektbasis mehr Gewicht. So hat es Polen 2010 nicht unter die Top 5 geschafft &#8211; f\u00fcr 2014 ist das Nachbarland die Dienstreisedestination Nummer eins.<\/p> <p>Die VDR-Gesch\u00e4ftsreiseanalyse 2013 wird unterst\u00fctzt durch Accor Hospitality Germany sowie durch Avis Budget Autovermietung. Das Forschungsteam um Projektleiterin Kirsi Hyvaerinen wird fachlich erg\u00e4nzt durch die VDR-Pr\u00e4sidiumsmitglieder Daniela Schade und Ralph Rettig, die sich von Beginn an mit ihrem Know-how einbringen.<\/p> <p>Weitere Informationen und Download der VDR-Gesch\u00e4ftsreiseanalyse 2013 unter www.geschaeftsreiseanalyse.de.<\/p> <p>Frankfurt am Main\/Berlin, 12. Juni 2013<\/p> <p>Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR)<br \/> Der Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) vertritt die Interessen deutscher Wirtschaftsunternehmen hinsichtlich der Rahmen- und Wettbewerbsbedingungen f\u00fcr Gesch\u00e4ftsreisen und Mobilit\u00e4t. Er setzt sich ein f\u00fcr effiziente, wirtschaftliche, sichere, ungehinderte, weltweite Reisem\u00f6glichkeiten f\u00fcr Unternehmen. Mit seinen \u00fcber 500 Mitgliedsunternehmen steht er f\u00fcr einen Gesamtumsatz im Gesch\u00e4ftsreisebereich von j\u00e4hrlich mehr als zehn Milliarden Euro.<\/p> <p>Zur &#8222;VDR-Gesch\u00e4ftsreiseanalyse&#8220;<\/p> <p>Die &#8222;VDR-Gesch\u00e4ftsreiseanalyse&#8220; liefert repr\u00e4sentative Zahlen \u00fcber den Gesch\u00e4ftsreisemarkt in Deutschland und gibt Einblick in die Organisation von Gesch\u00e4ftsreisen in Unternehmen und im \u00f6ffentlichen Sektor. Alle Unternehmen mit Sitz in Deutschland sowie Organisationen des \u00f6ffentlichen Sektors ab zehn Mitarbeitern bilden die Grundgesamtheit der Untersuchung. Zwischen Januar und April 2013 wurden 800 aus einer Zufallsstichprobe gezogene Telefoninterviews mit Personen gef\u00fchrt, die f\u00fcr das Management von Gesch\u00e4ftsreisen zust\u00e4ndig sind.<\/p> <p>www.geschaeftsreiseanalyse.de<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Verband Deutsches Reisemanagement e.V.<br \/> Julia Anna Eckert<br \/> Darmst\u00e4dter Landstra\u00dfe 125<br \/> 60598 Frankfurt\/Main<br \/> 069 &#8211; 69 52 29 33<br \/> eckert@vdr-service.de<br \/> http:\/\/www.vdr-service.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaftliche Bedeutung von Gesch\u00e4ftsreisen: Lokal trifft auf global VDR-Gesch\u00e4ftsreiseanalyse 2013 beleuchtet den Wirtschaftsfaktor betriebliche Mobilit\u00e4t \/ Unternehmen haben Gesch\u00e4ftsreisekosten im Griff Analog zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist der Gesch\u00e4ftsreisemarkt im vergangenen Jahr vorsichtiger gewachsen als 2011. 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