{"id":3325,"date":"2012-11-29T16:50:18","date_gmt":"2012-11-29T15:50:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=3325"},"modified":"2025-12-05T13:02:18","modified_gmt":"2025-12-05T12:02:18","slug":"web-controlling-mit-erkenntnissen-aus-dem-eye-tracking-zu-optimierter-usability","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/web-controlling-mit-erkenntnissen-aus-dem-eye-tracking-zu-optimierter-usability-103325\/","title":{"rendered":"Web-Controlling: Mit Erkenntnissen aus dem Eye-Tracking zu optimierter Usability"},"content":{"rendered":"<p>Bereits der erste Augenblick entscheidet \u00fcber \u201cKlick\u201d oder \u201cNicht-Klick\u201d. Innerhalb von zwei Zehntelsekunden bilden sich Nutzer ihren ersten Eindruck von einer Webseite. Zwangsl\u00e4ufig ergeben sich dadurch f\u00fcr Webseiten-Verantwortliche etliche Fragen: Welche Bereiche sollten aufgrund von hoher Aufmerksamkeitsst\u00e4rke besonders ber\u00fccksichtigt werden? Nehmen Nutzer die gegebenen Informationen \u00fcberhaupt als solche wahr? Und wie sollten einzelne Elemente eingesetzt werden, damit sie optimal wirken k\u00f6nnen?<br \/> Um auf diese und weitere Fragen optimale Antworten zu finden, lesen Sie die folgenden 5 Tipps:<\/p> <p><!--more-->1. Der Nutzer, das Gewohnheitstier<br \/> Nutzer nehmen Informationen in Sekundenbruchteilen auf und folgen dabei einem F-Muster. Zun\u00e4chst scannen sie die obere Linke Ecke und fahren nach rechts. Darauf kehren sie zur linken Seite zur\u00fcck, weiter nach unten und setzen ihre Augebewegungen nach rechts fort. Anschlie\u00dfend folgt ein konstanter \u201cScroll-Scan\u201d. Somit entsprechen die Bewegungen dem gewohnten Leseverhalten, sprich von links nach rechts und von oben nach unten.<\/p> <p>Tipp: Nutzer folgen in der Regel einem F-Muster. Daher sollten Sie stets sicherstellen, dass sowohl Design als auch Content an dieses Muster angelegt und positioniert sind.<\/p> <p>2. Google: Der zweite Platz ist der Gewinner<br \/> Der Kampf um Spitzenpositionen in den Suchergebnissen von Google ist dynamisch und erfordert kontinuierliche Optimierungen. Nahezu identische Suchtreffer leiden dabei oft unter einem Verdr\u00e4ngungseffekt. Wie heben sich Webseiten-Betreiber also von der Konkurrenz ab?<\/p> <p>Tipp: Das Stichwort lautet: Thumbnails. Die kleinen Vorschaubilder brechen das gewohnte Muster der Suchergebnisse auf und wirken aufmerksamkeitsstark auf suchende Nutzer. Google selber hat diesen Vorteil bereits erkannt und bietet Nutzern seines sozialen Netzwerks Google Plus die Funktion der Authorships. Damit k\u00f6nnen Bilder in die Suchtreffer integriert werden. SEO einmal anders: Klickstark durch Visualit\u00e4t.<\/p> <p>3. Das Dreiergespann mit Stringenz: Logo, Navigation &amp; Suche<br \/> Der Fokus der nat\u00fcrlichen Augenbewegung des Users konzentriert sich auf die obere Linke Ecke. Hier verharren die Augen 6,48 Sekunden. Darauf folgt das Hauptnavigationsmen\u00fc mit durchschnittlich 6,44 Sekunden. Selbst das Suchfeld wird knapp 6 Sekunden gescannt.<\/p> <p>Tipp: Eine klare und stringente Struktur unterst\u00fctzt die nat\u00fcrlichen Blickgewohnheiten und f\u00fchrt Nutzer zu den gew\u00fcnschten Informationen.<\/p> <p>4. Das Ph\u00e4nomen Banner-Blindheit<br \/> Klassische Bannerformate sind oft zum Scheitern verurteilt. Grund: Die sogenannte Banner-Blindness. Hierbei nehmen Nutzer Bannerwerbung nach einiger Zeit nicht mehr wahr. Die Folge sind r\u00fcckl\u00e4ufige Klickraten auf der einen, hoher Budgeteinsatz trotz unzureichender Erfolgsaussichten auf der anderen Seite.<\/p> <p>Tipp: Die Planung ist wie in vielen Projekten die halbe Miete. Der digitale Sektor hat dabei durchaus erfolgversprechende M\u00f6glichkeiten. Targeting, Monitoring, Reporting und Optimierung sind nur einige Instrumente, die in einer ganzheitlichen Strategie zum gew\u00fcnschten Erfolg f\u00fchren. Innovative Trendformate sind beispielsweise Sidekick Ads, Homepage Takeovers oder besonders Bewegtbild-Formate wie Filmstrip Ads.<\/p> <p>5. Versteckspiel der Schaltfl\u00e4chen<br \/> Etliche Navigationskonzepte schr\u00e4nken die Usability und User-Experience ein. Nutzer verbringen viel Zeit mit der Suche nach Schaltfl\u00e4chen oder bestimmten Men\u00fcs. Dabei ist die digitale Ungeduld pr\u00e4gend f\u00fcr den heutigen Zeitgeist.<\/p> <p>Tipp: Nur wer bekommt was er will, bleibt wo er ist \u2013 deshalb sollten Websites mithilfe von Internetagenturen wie TWT Interactive schl\u00fcssig auf die Anforderungen von der Zielgruppe ausgerichtet werden. Das hei\u00dft: Die Bed\u00fcrfnisse der Nutzer im Vorfeld identifizieren und diese in der Design- und Konzeptionsphase ber\u00fccksichtigen.<\/p> <p>Autor:<br \/> Hans J. Even<br \/> Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer TWT Interactive GmbH<br \/> Diplom-Kaufmann<\/p> <p>Adresse:<br \/> TWT Interactive<br \/> Corneliusstr. 20-22<br \/> 40215 D\u00fcsseldorf<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits der erste Augenblick entscheidet \u00fcber \u201cKlick\u201d oder \u201cNicht-Klick\u201d. Innerhalb von zwei Zehntelsekunden bilden sich Nutzer ihren ersten Eindruck von einer Webseite. 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