{"id":33838,"date":"2013-06-18T17:45:30","date_gmt":"2013-06-18T17:45:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=33838"},"modified":"2015-03-24T16:23:22","modified_gmt":"2015-03-24T15:23:22","slug":"altbauten-hoch-im-kurs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/altbauten-hoch-im-kurs-1033838\/","title":{"rendered":"Altbauten hoch im Kurs"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Trendbeobachtungen der Immobilienbranche\" alt=\"Trendbeobachtungen der Immobilienbranche\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/178339-150x150.jpg\" width=\"127\" height=\"127\" \/>Zukunft des Wohnens &#8211; Altes hat einen besonderen Charme<\/p> <p>Immer mehr Menschen bevorzugen das Leben in der Stadt und ziehen kurze Wege und schnelle Verbindungen einem Leben auf dem Land vor. Auf die Immobilienpreise sind die Auswirkungen gravierend, denn Immobilien in sehr l\u00e4ndlichen Lagen ohne die unmittelbare N\u00e4he einer Gro\u00dfstadt, verlieren massiv an Wert. In Gro\u00dfr\u00e4umen wie z. B. Berlin, Stuttgart, M\u00fcnchen, Hamburg, K\u00f6ln werden die Immobilienpreise trotz R\u00fcckgang der Bev\u00f6lkerungszahl aufgrund des demographischen Wandels stabil bleiben eventuell sogar leicht steigen. Welche weiteren Faktoren spielen eine ma\u00dfgebliche Rolle?<\/p> <p><!--more-->Mit dieser Frage besch\u00e4ftigt sich auch die Berliner Aestas Campus Immobilien AG, geleitet von Dipl.-Kfm. Christian Sommerfeld. Auf regelm\u00e4\u00dfigen stattfindenden Seminarveranstaltungen informiert und erarbeitet Dipl.- Kfm. Christian Sommerfeld mit seinem Team ma\u00dfgeschneiderte Strategien, rund um das Thema &#8222;Wohnen&#8220;. Trendbeobachtungen, Marktentwicklungen und Auswertungen zeigen eindeutig, dass ein Umdenken in vielen Bereichen erforderlich ist, so auch was die Wohnraumfrage angeht. Neben dem Wunsch nach mehr Individualit\u00e4t, Umstieg auf nichtfossile Energietr\u00e4ger, seniorengerechtes Wohnen, volle Flexibilit\u00e4t an strukturstarken Standorten mit kurzen Wegen steht die Frage nach den Altbauten ganz oben auf der Agenda. Welche M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnen Sanierung, Umnutzung, Modernisierung f\u00fcr den modernen Anspruch an Wohnraumgestaltung mit Einbringung des besonderen Charmes und ohne Zerst\u00f6rung des Alten?<\/p> <p>Wann ist ein Denkmal ein Denkmal?<\/p> <p>Nicht jedes Objekt \u00e4lteren Datums ist ein Denkmal. Es m\u00fcssen vielmehr ganz bestimmte Kriterien vorliegen, wenn ein Gegenstand ein Denkmal sein soll:<\/p> <p>Das Objekt muss von Menschen geschaffen sein.<\/p> <p>Was die Natur hervorbringt, ist nicht Denkmal im Sinn des Denkmalschutzgesetzes. So f\u00e4llt z. B. eine jahrhundertealte Steineiche ebenso wenig unter den Denkmalbegriff wie Versteinerungen oder Fossilien.<\/p> <p>Das Objekt muss aus vergangener Zeit stammen.<\/p> <p>Einigkeit besteht, dass das schutzw\u00fcrdige Objekt aus einer abgeschlossenen, historischen Epoche stammen muss. Darunter versteht man jedenfalls die Zeit bis 1945. Bis dahin geschaffene Objekte k\u00f6nnen geschichtliche Zeugnisfunktion haben und den Stil, die Bauart, den Geschmack usw. fr\u00fcherer Zeiten widerspiegeln. Diskutiert wird derzeit, ob auch die Aufbauphase nach dem 2. Weltkrieg, also die Zeit bis etwa 1968, als abgeschlossene historische Epoche betrachtet werden kann.<\/p> <p>Das Objekt muss von geschichtlicher, k\u00fcnstlerischer, st\u00e4dtebaulicher, wissenschaftlicher oder volkskundlicher Bedeutung sein.<\/p> <p>Diese Bedeutung wird vor allem durch Gutachten der Fachleute f\u00fcr Denkmalpflege festgestellt. Hier spielt die wissenschaftliche Arbeit, insbesondere die Quellenforschung, eine wichtige Rolle. Bei der Beurteilung des Objekts sind u. a. Seltenheitswert, Einzigartigkeit, Alter und Ma\u00df an Urspr\u00fcnglichkeit zu beachten.<\/p> <p>Die Erhaltung des Denkmals muss im Interesse der Allgemeinheit liegen.<\/p> <p>Ob dies der Fall ist, beurteilt sich in erster Linie nach dem Wissens- und Kenntnisstand sachverst\u00e4ndiger Kreise.<\/p> <p>Wichtig ist, dass Bauwerke ihre Denkmalqualit\u00e4t auch behalten, wenn sie vor\u00fcbergehend nicht genutzt werden oder gar in schlechten Bauzustand geraten, auch ungenutzte Geb\u00e4ude k\u00f6nnen ein Baudenkmal sein.<\/p> <p>Finanzierungsfragen und Hilfe f\u00fcr Denkmalpflege<\/p> <p>Die Pflege der Denkm\u00e4ler liegt im \u00f6ffentlichen Interesse, deshalb f\u00f6rdert der Staat viele Projekte, neben den Zusch\u00fcssen des Landes, die im Einzelfall gew\u00e4hrt werden k\u00f6nnen, gibt es eine Reihe von Steuerverg\u00fcnstigungen. Nach dem St\u00e4dtebauf\u00f6rderungsprogramm werden ebenfalls denkmalpflegerische Ma\u00dfnahmen unterst\u00fctzt und im Rahmen von Dorferneuerungsprogrammen werden Mittel f\u00fcr die Sanierung und Erhaltung in D\u00f6rfern bereitgestellt.<\/p> <p>Ein wichtiger Bereich der Baudenkmalpflege ist die Pflege kulturgeschichtlicher \u00dcberlieferung, denn mit den Baudenkm\u00e4lern und ihren historischen Ausstattungen wird ein wesentliches St\u00fcck kultureller Heimat bewahrt, sie vermitteln ein breites Spektrum von technischen bis hin zu k\u00fcnstlerischen und st\u00e4dtebaulichen, aber auch sozialen und wirtschaftlichen Leistungen der Vergangenheit bis ins Heute hinein. Die Architektur soll erhalten bleiben, die alte Substanz soll erneuert und revitalisiert werden und durch die geschickte Verbindung von modernen Materialien mit zukunftsf\u00e4higer Haustechnik nutzbar gemacht werden. Nur solche Immobilien sind f\u00fcr Investoren, Anleger und Selbstnutzer wirtschaftlich attraktiv. Moderne Infrastrukturen, Investitionen in den Wirtschaftsstandort sowie die Ansiedlung namhafter und leistungsf\u00e4higer Industrieunternehmen st\u00e4rken die sich in allem entwickelnde Region. Sie schaffen und sichern Arbeitspl\u00e4tze, binden die Bewohner an ihre Stadt und sorgen f\u00fcr einen stetigen Zuzug.<\/p> <p>V.i.S.d.P.:<\/p> <p>Dipl.-Kfm. Christian Sommerfeld<br \/> Vorstand<br \/> Der Verfasser ist f\u00fcr den Inhalt verantwortlich<\/p> <p>Das Immobilienunternehmen AESTAS CAMPUS Immobilien AG mit Sitz in Berlin besch\u00e4ftigt Immobilienspezialisten, die darauf spezialisiert sind Trends auszuwerten, in Anlageentscheidungen umzusetzen, gleich ob global oder einzeln, zur Kapitalanlage oder Eigennutzung, ob steuer-oder renditeorientiert . Das Unternehmen k\u00fcmmert sich neben Vermarktung, Vermittlung von Immobilien dann auch um die Hausverwaltungen, sowohl die Verwaltung des Gemeinschafts- als auch des Sondereigentums. Seit der Gr\u00fcndung 1997 steht Aestas Campus f\u00fcr Kompetenz, Kontinuit\u00e4t und erarbeitet ma\u00dfgeschneiderte Konzepte, ganz individuell abgestimmt auf die pers\u00f6nlichen Bed\u00fcrfnisse der Kunden zugeschnitten. Weitere Informationen unter: www.aestas-campus.de<\/p> <p>Kontakt:<br \/> AESTAS CAMPUS Immobilien AG<br \/> Dipl.-Kfm. Christian Sommerfeld<br \/> Hundekehlestra\u00dfe 26a<br \/> 14199 Berlin<br \/> 030 896 92 600<br \/> info@aestas-campus.de<br \/> http:\/\/www.aestas-campus.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zukunft des Wohnens &#8211; Altes hat einen besonderen Charme Immer mehr Menschen bevorzugen das Leben in der Stadt und ziehen kurze Wege und schnelle Verbindungen einem Leben auf dem Land vor. Auf die Immobilienpreise sind die Auswirkungen gravierend, denn Immobilien in sehr l\u00e4ndlichen Lagen ohne die unmittelbare N\u00e4he einer Gro\u00dfstadt, verlieren massiv an Wert. 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