{"id":36702,"date":"2013-07-08T14:00:49","date_gmt":"2013-07-08T14:00:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=36702"},"modified":"2020-11-27T17:28:06","modified_gmt":"2020-11-27T16:28:06","slug":"theorie-und-konsequenzen-fuer-anlagestrategien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/theorie-und-konsequenzen-fuer-anlagestrategien-1036702\/","title":{"rendered":"Theorie und Konsequenzen f\u00fcr Anlagestrategien"},"content":{"rendered":"<div> <p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-36735\" title=\"der richtige Schazug in Finanzfragen\" alt=\"der richtige Schazug in Finanzfragen\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Screenshot_5.jpg\" width=\"260\" height=\"131\" \/>Die Portfolio-Theorie &#8211; Verm\u00f6gen richtig strukturieren<\/p> <p>Es ist nicht leicht die richtige Entscheidung beim eigenen Geld zu treffen. Worin soll investiert werden ? Was bringt gute Rendite und ist trotzdem sicher ?<\/p> <p>Die Frage, wie Kapitalanlagen am besten zu gestalten sind, besch\u00e4ftigt nicht nur viele Anleger und Finanzberater, auch die Wissenschaft hat sich eingehend damit befasst. Bis heute grundlegend sind die Erkenntnisse der sogenannten Portfolio-Theorie, die in den 1950er Jahren von dem amerikanischen \u00d6konomen Harry Markowitz entwickelt wurde. Hier werden die wesentlichen Erkenntnisse der Theorie und Konsequenzen f\u00fcr Anlagestrategien vorgestellt.<\/p> <p><!--more-->Portfolio-Theorie im \u00dcberblick<\/p> <p>Die Portfolio-Theorie geht von dem in der Realit\u00e4t zu beobachtenden Zusammenhang zwischen Rendite und Risiko von Kapitalanlagen aus. Investitionen mit einer h\u00f6heren Rendite sind danach \u00fcblicherweise auch mit einem gr\u00f6\u00dferen Risiko verbunden. Die Renditen und Risiken unterschiedlicher Kapitalanlagen entwickeln sich nicht gleichl\u00e4ufig. In der Praxis gehen zum Beispiel steigende Zinsen am Rentenmarkt h\u00e4ufig mit sinkenden Aktienkursen und damit auch Aktienrenditen einher. Markowitz konnte in seiner Theorie zeigen, dass es eine sinnvolle Strategie ist, nicht nur auf eine Anlageklasse zu setzen, sondern die Anlageformen zu mischen. Auf das gesamte Anlageportfolio bezogen l\u00e4sst sich mit der Risikostreuung das Rendite-Risiko-Profil des Anlegers n\u00e4mlich verbessern. Entweder l\u00e4sst sich bei gleichbleibender Renditeerwartung durch die Mischung das durchschnittliche Risiko verringern oder bei gleichbleibendem Risiko die Renditeerwartung erh\u00f6hen. Risikostreuung ist damit gegen\u00fcber der Wahl nur einer Anlageform immer die \u00fcberlegene Strategie. Die Ursache hierf\u00fcr liegt in der sogenannten Kovarianzeigenschaft unterschiedlicher Anlageformen: der nicht vollst\u00e4ndig gleichl\u00e4ufigen Rendite-Risiko-Entwicklung verschiedener Anlagen.<\/p> <p>Bedeutung f\u00fcr die Anlagepraxis<\/p> <p>Die Portfolio-Theorie geht von idealtypischen Annahmen aus. Die Realit\u00e4t sieht vielfach anders aus. Dennoch sind die Erkenntnisse der Portfoliotheorie heute allgemein akzeptiert. In der Wissenschaft bildete sie die Ausgangsbasis f\u00fcr viele weitere Modellentwicklungen. Welche Schlussfolgerungen ergeben sich hieraus f\u00fcr Kapitalanlagen? Die Theorie eignet sich vor allem f\u00fcr den langfristigen Kapitalaufbau unabh\u00e4ngig von kurzfristigen Kursschwankungen und -entwicklungen. Spekulativen Investments steht sie eher skeptisch gegen\u00fcber. Sie empfiehlt eine m\u00f6glichst breite, an den Markt angen\u00e4herte Mischung von Anlagen unterschiedlicher Anlagekategorien. Typische Anlagekategorien sind zum Beispiel festverzinsliche Wertpapiere, klassische Bankeinlagen, Aktien, Immobilien, Edelmetalle und Rohstoffe. Ein Anlageportfolio sollte m\u00f6glichst alle Anlagekategorien enthalten. Dort wo eine Mischung \u00fcber direkte Investments aufgrund begrenzter Anlagebetr\u00e4ge schwierig ist, bieten Fondsl\u00f6sungen einen M\u00f6glichkeit &#8211; zum Beispiel Aktienfonds statt Aktienerwerb oder Immobilienfonds statt Immobilienkauf. Welche Anteile die einzelnen Anlagekategorien im Anlageportfolio haben sollten, h\u00e4ngt dabei wesentlich von der individuellen Einstellung des Anlegers zu Rendite und Risiko ab. Sicherheitsorientierte Anleger werden h\u00f6here Gewichtungen bei Anlagen in festverzinslichen Wertpapieren und klassischen Bankeinlagen vornehmen, risikobewusstere und renditeorientierte Anleger werden mehr auf Aktien oder Rohstoffe setzen. Die Erfahrung zeigt: auf lange Sicht zahlt sich die Portfolio-Theorie f\u00fcr Anleger aus.<\/p> <p>http:\/\/www.anlage-stratege.de<\/p> <p>IDV Institut K\u00f6ln &#8211; Privatinstitut f\u00fcr Deutsche Verbraucher<\/p> <p>Kontakt:<br \/> IDV Privatinstitut f\u00fcr Deutsche Verbraucher GmbH<br \/> Peter Niem\u00fcller<br \/> Hansaring 68-70<br \/> 50670 K\u00f6ln<br \/> 022129191600<br \/> info@idv-institut.de<br \/> http:\/\/www.idv-institut.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Portfolio-Theorie &#8211; Verm\u00f6gen richtig strukturieren Es ist nicht leicht die richtige Entscheidung beim eigenen Geld zu treffen. Worin soll investiert werden ? Was bringt gute Rendite und ist trotzdem sicher ? 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