{"id":36827,"date":"2013-07-09T11:20:31","date_gmt":"2013-07-09T11:20:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=36827"},"modified":"2023-01-13T13:15:08","modified_gmt":"2023-01-13T12:15:08","slug":"generation-y-teamfaehigkeit-motivation-und-flexibilitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/generation-y-teamfaehigkeit-motivation-und-flexibilitaet-1036827\/","title":{"rendered":"Generation Y &#8211; Teamf\u00e4higkeit, Motivation und Flexibilit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Ergebnisse der branchen\u00fcbergreifenden Studie\" alt=\"Ergebnisse der branchen\u00fcbergreifenden Studie\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/181535-150x150.jpg\" width=\"134\" height=\"134\" \/>Viele Unternehmen nicht vorbereitet auf die Generation Y<\/p> <p>Studie von Technomar offenbart gro\u00dfe Diskrepanz zwischen Zielen und Vorbereitung<\/p> <p>Viele Unternehmen in Deutschland sind nicht auf die Vorstellungen und Ziele der heute 25- bis 35-J\u00e4hrigen, der sogenannten Generation Y, vorbereitet und damit als Arbeitgeber und Anbieter von Produkten und Dienstleistungen eher uninteressant, obwohl ein Gro\u00dfteil der Unternehmen im B2B wie B2C genau diese Altersgruppe als ihre wichtigste Zielgruppe ansieht. Besonders stark ist das Missverh\u00e4ltnis bei Anbietern von B2B Produkten, die vergleichsweise zahlreich auf ihren bestehenden Strukturen beharren. <!--more-->Das sind Ergebnisse der branchen\u00fcbergreifenden Studie &#8222;Auswirkungen der Generation Y auf deutsche Unternehmen&#8220;, die das Marktforschungsunternehmen Technomar im Juni 2013 unter 300 Entscheidern der Wirtschaft durchgef\u00fchrt hat und das neben B2C- erstmals gleichwertig auch B2B-Aspekte mit einbezieht.<br \/> Generation Y &#8211; Work-Life-Balance vor materiellen Werten<br \/> Vertreter der Generation Y sind die erste Generation, die mit iPhone Smartphone und Social Media aufgewachsen sind. Materieller Besitz spielt f\u00fcr sie eine untergeordnete Rolle, ideelle Werte, Work-Life-Balance und Fragen der Corporate Social Responsibility sind Ihnen wichtiger. Zugleich versch\u00e4rft der demographische Wandel den Wettbewerb um hoch qualifizierte Arbeitnehmer aus dieser Generation. Unternehmen sind gefordert &#8211; und h\u00e4ufig \u00fcberfordert.<br \/> Umsatzr\u00fcckgang durch Generation Y<\/p> <p>So beklagten 28 Prozent aller Unternehmen einen Umsatzr\u00fcckgang aufgrund der Generation Y und nur 7 Prozent verzeichneten ein Umsatzplus. Erwartungsgem\u00e4\u00df am st\u00e4rksten vom Generationswechsel betroffen sind die Anbieter von mittel- und niedrigpreisigen Konsumartikeln, die zu 53 Prozent einen R\u00fcckgang und nur zu 5 Prozent eine Umsatzsteigerung vermeldeten. \u00dcberraschend sind hingegen die Zahlen der B2B Dienstleister, von denen 27 Prozent ein Minus und 6 Prozent ein Plus angaben. Noch am wenigsten sp\u00fcren die B2B Produktanbieter die Generation Y, obwohl auch sie schon zu 19 Prozent einen R\u00fcckgang und nur zu 3 Prozent einen Zuwachs verzeichneten.<br \/> Anpassung von Produkten und Marketing<br \/> Folgerichtig planen 55 Prozent der befragten Unternehmen eine Anpassung ihres Angebots an die Generation Y oder haben diese bereits umgesetzt. Dabei liegen die Anbieter von mittel- und niedrigpreisigen Konsumartikeln trotz des massiven Umsatzr\u00fcckgangs mit 57 Prozent nur unwesentlich \u00fcber dem Durchschnitt. Aktiver sind die Anbieter von B2B Dienstleistungen, die zu 61 Prozent Ma\u00dfnahmen geplant haben und am aktivsten sind die Anbieter hochpreisiger Konsumerdienstleistungen die zu 90 Prozent ihr Angebot anpassen wollen. Schlusslicht sind die Anbieter von B2B Produkten, die nur zu 31 Prozent etwas an ihrem Angebot \u00e4ndern wollen, sie setzen zu 59 Prozent lieber auf Anpassung im Marketing und Vertrieb, wo sie nur knapp hinter dem Durchschnitt von 61 Prozent liegen. Vor allem Social Media Aktivit\u00e4ten stehen sind hierbei im Fokus.<br \/> Anspr\u00fcche der Generation Y sehr inhomogen<br \/> Auch als Arbeitgeber m\u00fcssen Unternehmen umdenken, wenn sie f\u00fcr Vertreter der Generation Y attraktiv sein wollen. In der Wahrnehmung der Befragten sind flexible Arbeitszeiten mit 13 Prozent der wichtigste Faktor, Kinderbetreuung, Weiterbildung, Smartphone oder Tablet-PC, Pr\u00e4mien und Gehaltssteigerungen sind mit jeweils 11 gleichfalls wichtig. Erst auf Platz sieben folgt mit 10 Prozent der klassische Dienstwagen als Jobanreiz. Die breite Streuung der Interessen zeigt allerdings auch, dass Unternehmen zuk\u00fcnftig eine vielf\u00e4ltige Palette von Anreizen vorhalten m\u00fcssen, um den stark individualisierten Bewerbern zu gefallen.<br \/> Felsenfeste Unternehmenskultur ist Hemmschuh<br \/> Dabei gibt es je nach Segment eine sehr unterschiedliche Bereitschaft, die F\u00fchrungskultur an die Bed\u00fcrfnisse der Generation Y anzupassen. Im Durchschnitt gaben 44 Prozent der Unternehmen an, hier Pl\u00e4ne zu haben bzw. diese bereits umgesetzt zu haben. Wenig Bereitschaft attraktiver f\u00fcr junge Mitarbeiter zu werden sind Anbieter von mittel- und niedrigpreisigen B2C-Dienstleistungen, die nur zu 33 Prozent Aktivit\u00e4ten umsetzen oder planen. Das Schlusslicht bilden jedoch die Hersteller von B2B Produkten, die nur zu 31 Prozent attraktiver f\u00fcr junge Mitarbeiter werden wollen.<br \/> Generation Y punktet mit Teamf\u00e4higkeit, Motivation und Flexibilit\u00e4t<br \/> Das Engagement wird von den Bewerbern belohnt: Unternehmen, die Mitarbeiter aus der Generation Y besch\u00e4ftigen, sch\u00e4tzen die Motivation (13 Prozent), Teamf\u00e4higkeit, Kreativit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t (je 12 Prozent) sowie Qualit\u00e4t und den Flei\u00df (je 10 Prozent) der 25- bis 35-J\u00e4hrigen in Ihrer Belegschaft.<br \/> Anbieter von B2B-Produkten untersch\u00e4tzen Generation Y<br \/> &#8222;Die Studie zeigt aber auch klar, dass die Bedeutung der Generation Y insbesondere von Anbietern von B2B Produkten untersch\u00e4tzt wird&#8220;, sagt Andreas Varesi, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Technomar. In dieser Haltung sieht Varesi kritisches Potenzial f\u00fcr Unternehmen: &#8222;Wer sich trotz Fachkr\u00e4ftemangels nicht um seine jungen Mitarbeiter k\u00fcmmert, kann sie auch rasch wieder verlieren, denn mit nur 8 Prozent Zustimmung wurde Loyalit\u00e4t als ihre schw\u00e4chste Eigenschaft genannt&#8220;, so der erfahrene Marktforscher.<br \/> 300 Manager gaben Auskunft<br \/> Von den befragten insgesamt 300 Managern kommen 152 aus deutschen Unternehmen mit B2B-Bezug, 141 haben einen Consumer-Fokus, 7 machten keine Angaben. Die H\u00e4lfte der Befragten arbeitet f\u00fcr Konzernen und gro\u00dfe Mittelst\u00e4ndler, die anderen 50 Prozent sind f\u00fcr KMU t\u00e4tig. Die Studie von Technomar ist damit die erste, die B2B gleichrangig neben die vielfach bearbeitete B2C Orientierung stellt und diese erstmals vergleichbar macht. Die vollst\u00e4ndige Auswertung der Studie ist direkt bei Technomar unter www.technomar.de erh\u00e4ltlich.<\/p> <p>Bildrechte: Technomar GmbH<\/p> <p>Seit ihrer Gr\u00fcndung im Jahr 1978 hat die Technomar GmbH ihre Spezialisierung in Beratung und Marketingforschung f\u00fcr technologieorientierte Unternehmen beibehalten. Ge\u00e4ndert hat sich jedoch das Angebotsprofil: Fr\u00fcher stand die reine Marktforschung im Vordergrund, heute ist sie Teil eines umfassenden Marketing-Beratungskonzeptes. Technomar folgte damit den W\u00fcnschen ihrer Kunden, die eine sofortige Umsetzbarkeit der Ergebnisse und wachsende Mitverantwortung erwarten. Die zunehmend globale Ausrichtung der Unternehmen unterst\u00fctzt Technomar durch den Aufbau eines engen Kooperationsgeflechtes mit Partnerinstituten in Westeuropa, Osteuropa, USA und S\u00fcdostasien.<\/p> <p>Kontakt<br \/> Technomar GmbH<br \/> Andreas Varesi<br \/> Widenmayrstr. 46a<br \/> 80538 M\u00fcnchen<br \/> +49 089 419418-0<br \/> info@technomar.de<br \/> http:\/\/www.technomar.de<\/p> <p>Pressekontakt:<br \/> Namu-PR<br \/> Thomas Semmler<br \/> Arnswaldtstr. 4<br \/> 30159 Hannover<br \/> +49 163 866 7366<br \/> ts@namu-pr.de<br \/> http:\/\/www.namu-pr.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Unternehmen nicht vorbereitet auf die Generation Y Studie von Technomar offenbart gro\u00dfe Diskrepanz zwischen Zielen und Vorbereitung Viele Unternehmen in Deutschland sind nicht auf die Vorstellungen und Ziele der heute 25- bis 35-J\u00e4hrigen, der sogenannten Generation Y, vorbereitet und damit als Arbeitgeber und Anbieter von Produkten und Dienstleistungen eher uninteressant, obwohl ein Gro\u00dfteil der<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":153055,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[115],"tags":[134],"class_list":["post-36827","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-wirtschaft-industrie","tag-default"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36827","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36827"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36827\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":268302,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36827\/revisions\/268302"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media\/153055"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36827"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36827"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36827"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}