{"id":37419,"date":"2013-07-12T14:16:34","date_gmt":"2013-07-12T14:16:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=37419"},"modified":"2013-07-15T16:04:25","modified_gmt":"2013-07-15T15:04:25","slug":"das-phaenomen-der-gesundheitsvorsorge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/das-phaenomen-der-gesundheitsvorsorge-1037419\/","title":{"rendered":"Das Ph\u00e4nomen der Gesundheitsvorsorge"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Institut f\u00fcr medizinische Pr\u00e4vention\" alt=\"Institut f\u00fcr medizinische Pr\u00e4vention\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/182179-150x71.jpg\" width=\"150\" height=\"71\" \/>Pr\u00e4ventions-Muffel: Mehr als jeder Zweite verweigert Vorsorgeuntersuchungen<\/p> <p>Deutscher Vorsorgereport bescheinigt den Deutschen Defizite im Gesundheitsbewusstsein<\/p> <p>Um die Gesundheit der Deutschen steht es schlecht &#8211; das offenbarte jetzt wieder die k\u00fcrzlich vorgestellte Studie DEGS des Robert-Koch-Instituts. Dass aber f\u00fcr ein Umsteuern zu aktiver Gesundheitsvorsorge in der Bev\u00f6lkerung noch viel Aufkl\u00e4rungsbedarf besteht, zeigt jetzt das Diagnostik Zentrum Fleetinsel Hamburg. Das Institut hat das Vorsorgeverhalten der Deutschen erstmalig in einer repr\u00e4sentativen Umfrage ermittelt: Dem deutschen Vorsorgereport. <!--more-->Bereits 43 Prozent der Deutschen nutzen demnach regelm\u00e4\u00dfig Vorsorgeuntersuchungen. Die Studie zeigt allerdings noch gro\u00dfe Defizite im Vorsorgeverhalten der Befragten: \u00dcber 50 Prozent ergreifen zwar allgemeine Ma\u00dfnahmen der Gesunderhaltung, nehmen jedoch keine medizinischen Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch.<\/p> <p>Mangelnde Aufkl\u00e4rung: Wissen \u00fcber konkrete Pr\u00e4ventionsangebote fehlt<\/p> <p>F\u00fcr Dr. Tomas Stein, \u00e4rztlicher Direktor und Kardiologe am Diagnostik Zentrum Fleetinsel Hamburg, ist der erste Schritt zu einer angemessenen Gesundheitsvorsorge noch nicht getan: W\u00e4hrend grundlegende Ma\u00dfnahmen der Gesunderhaltung wie bewusste Ern\u00e4hrung und Sport in der Bev\u00f6lkerung bekannt sind, fehlt dieses fundamentale Wissen bei konkreten Pr\u00e4ventionsangeboten. Jeder vierte Deutsche kennt die ihm zur Verf\u00fcgung stehenden Vorsorgeleistungen wie Darmkrebsvorsorge oder Rundum-Gesundheits-Checks nicht. Die Folge: Noch immer meiden 57 Prozent der Deutschen gesetzliche sowie private Vorsorgeuntersuchungen. F\u00fcr Dr. Stein ist die Unkenntnis auf mangelnde Aufkl\u00e4rung zur\u00fcckzuf\u00fchren. Er sieht viel Entwicklungsbedarf: &#8222;Die Gesundheit ist unser wertvollstes Kapital. Wir m\u00fcssen viel aktiver werden, um sie zu sch\u00fctzen.&#8220;<\/p> <p>Deutschlands Vorsorge-Agenda: Diese Gesundheitsleistungen stehen hoch im Kurs<\/p> <p>Sind die Leistungen bekannt, f\u00fchrt dieses Wissen durchaus zu einer aktiven Gesundheitsvorsorge. Dies zeigt sich beim Thema Zahngesundheit: 44 Prozent gehen regelm\u00e4\u00dfig zur professionellen Zahnreinigung. Den Rundum-Gesundheits-Check-Up, der anhand von Untersuchungen wie dem gro\u00dfen Blutbild, EKG und einer k\u00f6rperlichen Untersuchung mit Blutdruckmessung umfassend den Gesundheitsstand abbildet, macht hingegen nur jeder Dritte. Mit zunehmendem Alter &#8211; allerdings bei weitem nicht in ausreichender Zahl &#8211; wird die Vorsorgeleistung vermehrt genutzt: Rund 35 Prozent der Befragten von 36 bis 45 Jahren und 42 Prozent der 46- bis 55-J\u00e4hringen nutzen ihn. Spitzenreiter sind die 56- bis 65-J\u00e4hrigen, immerhin jeder Zweite l\u00e4sst sich regelm\u00e4\u00dfig auf Herz und Nieren pr\u00fcfen.<\/p> <p>Dieses Ph\u00e4nomen zeigt sich auch bei Einzeluntersuchungen: Die Mehrzahl der Deutschen scheut Vorsorgeuntersuchungen. Auff\u00e4llig ist das in der Gruppe der 56- bis 65-J\u00e4hrigen, die f\u00fcr alle Pr\u00e4ventions-Untersuchungen berechtigt sind: M\u00e4nner meiden besonders die Darmspiegelung (51 Prozent) und das Hautkrebs-Screening (46 Prozent). Bei den Frauen sieht es nicht viel besser aus: 59 Prozent verzichten auf ein Hautkrebs-Screening. Sogar zwei Drittel der Frauen nehmen die Darmspiegelung nicht in Anspruch &#8211; und riskieren damit die Entstehung von Darmkrebs durch Polypen.<\/p> <p>Die Gesundheit ist es wert: So zahlen die Deutschen f\u00fcr Gesundheitsleistungen<\/p> <p>Stellt sich die Frage: Was ist den Deutschen die eigene Gesundheit wert? Zumindest f\u00fcr Sportangebote geben immerhin 62 Prozent und f\u00fcr Equipment 70 Prozent Geld aus. Bei den meisten Gesundheitsleistungen hingegen h\u00e4lt sich die Zahlfreude der Deutschen in Grenzen: F\u00fcr private Vorsorgeuntersuchungen zahlen 57 Prozent nicht, bei privat bezahlten Gesundheitsprogrammen wie Stress-Bew\u00e4ltigung, Ern\u00e4hrungsberatung oder Raucherentw\u00f6hnung nehmen nur 30 Prozent j\u00e4hrlich Geld in die Hand. Hier fordert Dr. Stein ein Umdenken: &#8222;Gesundheit ist eine ganzheitliche Aufgabe, die \u00fcber blo\u00dfe Fitness hinausgeht. Wer dauerhaft gesund bleiben m\u00f6chte, sollte nicht bei nachweislich wirksamen Vorsorgeuntersuchungen sparen.&#8220;<\/p> <p>Erst, wenn es zwickt: Warum viele den Gang zur Vorsorgeuntersuchung scheuen<\/p> <p>Stein sieht noch weitere Gr\u00fcnde f\u00fcr die mangelnde Vorsorgebereitschaft: &#8222;Wenn sie zur<br \/> Vorsorge gehen, schwingt bei vielen die Angst mit, dass etwas gefunden wird.&#8220; Dies best\u00e4tigt sich im Vorsorgereport. 55 Prozent der Deutschen gehen erst zum Arzt, wenn sie Beschwerden haben. Besonders ausgepr\u00e4gt ist dieses Verhalten in der j\u00fcngsten Altersgruppe: F\u00fcr rund 67 Prozent der 25- bis 35-J\u00e4hrigen ist Krankheit der einzige Grund einen Arzt aufzusuchen. Diese Denkweise nimmt mit steigendem Alter ab, obwohl es auch unter den 56- bis 65-J\u00e4hrigen noch 45 Prozent sind. Neben dem Alter h\u00e4ngt die Vorsorgebereitschaft mit Einkommen und Versicherungsstatus zusammen.<\/p> <p>\u00dcber den Vorsorgereport:<br \/> Der Vorsorgereport des Diagnostik Zentrum Fleetinsel ist die erste repr\u00e4sentative Umfrage zur Pr\u00e4ventionskultur in Deutschland \u00fcberhaupt. Die Mediziner des Diagnostik Zentrum verstehen sich seit Jahren als Botschafter einer verantwortungsvollen Gesundheitsvorsorge und haben mit dem Pr\u00e4ventions-Spiegel die erste und bisher einzige Langzeitstudie ver\u00f6ffentlicht, die klar den medizinischen Nutzen einer regelm\u00e4\u00dfigen Vorsorge belegt. Mit dem Vorsorgereport erweitert das Zentrum sein Engagement. Daf\u00fcr beauftragte es das Marktforschungsunternehmen mafo.de. Die Studie ermittelte die Wahrnehmung von Gesundheitsthemen innerhalb der deutschen Bev\u00f6lkerung. Mittels eines Online-Fragebogens erhob mafo.de die Antworten von 1.038 Befragten im Alter von 25 bis 65 Jahren. Die Erhebung erfolgte vom 4. bis zum 15. Februar 2013.<\/p> <p>\u00dcber das Diagnostik Zentrum Fleetinsel:<br \/> Das 1994 gegr\u00fcndete Diagnostik Zentrum Fleetinsel Hamburg geh\u00f6rt mit seinem j\u00e4hrlichen Check-Up-Aufkommen zu den f\u00fchrenden Zentren im Bereich Pr\u00e4ventivmedizin in Deutschland. Der umfassende Medical Check-Up dauert nur sechs Stunden. Daf\u00fcr steht dem Diagnostik Zentrum ein Stab hochqualifizierter Fach\u00e4rzte aus den Bereichen Gastroenterologie, Kardiologie, Dermatologie und Augenheilkunde zur Verf\u00fcgung. Auf Wunsch wird das Programm um einen Muskel- und Bewegungscheck durch einen medizinisch ausgebildeten Sportwissenschaftler erg\u00e4nzt. So lassen sich auch belastbare R\u00fcckschl\u00fcsse auf Beweglichkeit, Kraft und Koordination ziehen. Zur Referenzliste geh\u00f6ren die gr\u00f6\u00dften Unternehmen aus der Region, aber auch \u00fcberregionale Firmen sch\u00e4tzen seit vielen Jahren die Kompetenz des Diagnostik Zentrums. Der 2011 ver\u00f6ffentlichte Pr\u00e4ventions-Spiegel stellt ausf\u00fchrlich die Ergebnisse einer internen Langzeitstudie zum Thema Gesunderhaltung durch regelm\u00e4\u00dfige Vorsorge vor.<br \/> Weitere Informationen unter <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.diagnostik-zentrum.de\" title=\"DIAGNOSTIK ZENTRUM FLEETINSEL HAMBURG\" >www.diagnostik-zentrum.de<\/a><\/p> <p>Kontakt<br \/> Diagnostik Zentrum Fleetinsel Hamburg GmbH<br \/> Elisabeth Hillen\/Marketing<br \/> Stadthausbr\u00fccke 3<br \/> 20355 Hamburg<br \/> 0 40 \/ 36 97 29-0<br \/> Hillen@diagnostik-zentrum.de<br \/> http:\/\/www.diagnostik-zentrum.de<\/p> <p>Pressekontakt:<br \/> Straub &amp; Linardatos GmbH<br \/> Kristin Steppeling<br \/> Kirchentwiete 37 &#8211; 39<br \/> 22765 Hamburg<br \/> 040 \/ 39 80 35 \u2013 581<br \/> steppeling@sl-kommunikation.de<br \/> http:\/\/www.sl-kommunikation.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pr\u00e4ventions-Muffel: Mehr als jeder Zweite verweigert Vorsorgeuntersuchungen Deutscher Vorsorgereport bescheinigt den Deutschen Defizite im Gesundheitsbewusstsein Um die Gesundheit der Deutschen steht es schlecht &#8211; das offenbarte jetzt wieder die k\u00fcrzlich vorgestellte Studie DEGS des Robert-Koch-Instituts. Dass aber f\u00fcr ein Umsteuern zu aktiver Gesundheitsvorsorge in der Bev\u00f6lkerung noch viel Aufkl\u00e4rungsbedarf besteht, zeigt jetzt das Diagnostik Zentrum<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":153063,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[108],"tags":[134],"class_list":["post-37419","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-medizin-gesundheit","tag-default"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37419","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=37419"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37419\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media\/153063"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=37419"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=37419"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=37419"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}