{"id":37574,"date":"2013-07-15T11:37:50","date_gmt":"2013-07-15T11:37:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=37574"},"modified":"2021-02-19T12:46:49","modified_gmt":"2021-02-19T11:46:49","slug":"auf-spurensuche-im-dschungel-von-madagaskar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/auf-spurensuche-im-dschungel-von-madagaskar-1037574\/","title":{"rendered":"Auf Spurensuche im Dschungel von Madagaskar"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"\u201eDie Insel des Mondes\u201c Der neue Roman von Bestseller-Autorin Beatrix Mannel\" alt=\"\u201eDie Insel des Mondes\u201c Der neue Roman von Bestseller-Autorin Beatrix Mannel\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/182322-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Bestseller-Autorin auf Madagaskar von Au\u00dfenwelt abgeschnitten<\/p> <p>Intrigen, Totenkult, G\u00e4nsehaut und die K\u00f6nigin der D\u00fcfte<br \/> NACH &#8222;DER DUFT DER W\u00dcSTENROSE&#8220; DIE HEISS ERSEHNTE R\u00dcCKKEHR DER M\u00dcNCHNER AUTORIN BEATRIX MANNEL IN DIE BESTSELLER-LISTEN. &#8222;Wir lagen vor Madagaskar und hatten die Pest an Bord&#8220;. Diese bekannte Melodie aus Kindertagen mag den meisten Menschen zuerst ins Ged\u00e4chtnis kommen, sobald sie den Namen des Inselstaates vor der K\u00fcste Ostafrikas h\u00f6ren. Dass Madagaskar weitaus mehr als eine romantisch-verkl\u00e4rte Reminiszenz an einen alten Seemanns-Shanty ist beweist die M\u00fcnchner Autorin Beatrix Mannel mit ihrem neuen Roman &#8222;Die Insel des Mondes&#8220;. <!--more-->Ihr mittlerweile siebter Roman definiert zusammen mit seinem ber\u00fchmten Vorg\u00e4nger &#8222;der Duft der W\u00fcstenrose&#8220; eine eigene Gattung von historischen Romanen mit magisch- spannenden Elementen voller Poesie.<br \/> BEATRIX MANNEL &#8211; Auf Spurensuche im Dschungel Madagaskars:<br \/> REDAKTION: Frau Mannel, Sie sind studierte Theater- und Sprachwissenschaftlerin, arbeiteten als Redakteurin beim Fernsehen. Seit dem Jahr 2000 haben Sie sich erfolgreich als Autorin auf dem deutschen Belletristik Markt etabliert. Ihr neuester Roman entf\u00fchrt den Leser nun in das geheimnisumwitterte Madagaskar zur Zeit der Jahrhundertwende. Wieso ausgerechnet Madagaskar?<br \/> MANNEL: &#8222;Seit ich als kleines M\u00e4dchen das erste Mal den Namen &#8222;Madagaskar&#8220; geh\u00f6rt habe, \u00fcbte diese Insel einen eigent\u00fcmlichen Reiz auf mich aus, der mich bis heute nie mehr richtig losgelassen hat. Die vielen Mythen und Legenden um verwegene Piraten, wilde Goldsucher, einen bis heute lebendigen Totenkult und nicht zuletzt das &#8222;schwarze Gold&#8220; &#8211; die Vanille, die dort w\u00e4chst, lie\u00dfen meiner Phantasie freien Lauf, mir immer wieder neue abenteuerliche Geschichten auszumalen.&#8220;<br \/> REDAKTION: Die Phantasie ist ein zerbrechliches Gut, was von der Wirklichkeit oftmals schnell eingeholt und als Scherbenhaufen voll Entt\u00e4uschungen zur\u00fcckgelassen wird.<br \/> MANNEL: &#8222;Und genau aus diesem Grund musste ich unbedingt hin! Verstehen Sie &#8211; ich musste dieses Land und seine Bewohner einfach mit eigenen Augen sehen, es sp\u00fcren, seine Ger\u00fcche in mir aufnehmen. Und es war alles so anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Manch ein Autor mag seine Geschichten schreiben, ohne ein einziges Mal im Land des Geschehens gewesen zu sein. Karl May sei hier als bestes Beispiel genannt. Hinterher ist der Leser entt\u00e4uscht, wenn er erf\u00e4hrt, dass viele grundlegende Informationen schlichtweg falsch sind. Meine Geschichte hingegen wird nicht von Fakten zerst\u00f6rt, die sich als anders herausstellten, als ich sie mir erhofft hatte. Sie wird durch die neuen Eindr\u00fccke befl\u00fcgelt, gewinnt an Tiefe, Farbe und Ausdruck. Ein Mehrwert, den der Leser mit jeder Zeile sp\u00fcren wird.&#8220;<br \/> REDAKTION: So packten Sie also Ihre Koffer und reisten gemeinsam mit Ihrem Mann, dem Fotografen Erol Gurian, f\u00fcr drei Wochen auf das ostafrikanische Eiland um neue Eindr\u00fccke zu sammeln &#8211; ganz ohne eine fertige Storyline im Hinterkopf? Sozusagen eine Inspirationsreise?<br \/> MANNEL: &#8222;Sie sind lustig! Eine Grundidee hatte ich nat\u00fcrlich schon: Ein Buch \u00fcber D\u00fcfte aus dem Jahre 1892 von Dr. Heinrich Hirzel fesselte mich seit l\u00e4ngere Zeit. Ich wollte mich auf die Spurensuche nach der &#8222;K\u00f6nigin der D\u00fcfte&#8220;, der Vanille machen, die auf Madagaskar angebaut und dort seit Jahrhunderten in Handarbeit kultiviert wird. Unser Unterfangen \u00e4hnelte jedoch eher einem Survival-Trip als einer Inspirationsreise. Gleich nach unserer Ankunft verbrachten wir zusammen mit 25 Einheimischen gut zw\u00f6lf Stunden bei str\u00f6mendem Regen auf der Ladefl\u00e4che eines Pickup-Trucks, eingequetscht mit Tonnen von Gep\u00e4ck, Reis und stinkendem Fisch. Wenn so keine interessanten Gespr\u00e4che und damit verbunden gute Geschichten entstehen &#8211; wie dann? Danach ging es in einem ausgeh\u00f6hlten Einbaum flussaufw\u00e4rts mitten hinein in eines der letzten intakten Regenwaldgebiete der Welt. Die Stra\u00dfen waren vom Dauerregen quasi nicht mehr existent. Wir standen bis zu den Knien im Schlamm und k\u00e4mpften gegen Blutegel und Moskitos. Vier Tage gab es Wasser nur zum trinken. Gewaschen haben wir uns im Fluss. An Luxus wie Strom oder ein Handynetz gar nicht zu denken.&#8220;<br \/> REDAKTION: Der m\u00fchevolle Weg hat sich am Ende also doch gelohnt? F\u00fcr Ihren Erfahrungs-Schatz &#8211; aber auch f\u00fcr Ihre Leser?<br \/> MANNEL: &#8222;Auf jeden Fall. Wir passierten auf unserem Weg zum Beispiel eine uralte Begr\u00e4bnisst\u00e4tte wo eine Priesterin und ein Magier gerade ein Beschw\u00f6rungs-Ritual durchf\u00fchrten um mit Weihrauch, Opfergaben und Sprechges\u00e4ngen Verbindung zu den Ahnen aufzunehmen. Sie m\u00fcssen wissen, der Totenkult spielt bis heute eine wichtige Rolle in der Alltagskultur der Madagassen. Hier gibt es unz\u00e4hlige Tabus, die man besser nicht brechen sollte. Ungeschriebene Gesetze sozusagen, die in meinem Roman letztlich auch der Protagonistin fast zum Verh\u00e4ngnis werden. Diese Anekdote ist nur eines von vielen Beispielen daf\u00fcr, wie meine Erlebnisse auf Madagaskar den Roman und seine Handlung unerwartet vom ersten Entwurf bis zur fertigen Fassung ver\u00e4ndert und erweitert haben. Am Ende unserer Reise erreichten wir endlich die Vanilleplantagen an der K\u00fcste von Antalah, der Welthauptstadt der Vanille. Die Pflanze wird dort heute noch genau so angebaut, wie Mathilde, die Gro\u00dfmutter meiner Hauptfigur, in Ihren Briefen aus dem 19. Jahrhundert schildert. Kaum etwas hat sich ver\u00e4ndert. Jede Bl\u00fcte wird von Hand best\u00e4ubt, die Schoten von Hand geerntet. Industrielle Massenproduktion sucht man hier vergebens. Alleine wenn ich daran denke steigt mir dieser sinnlich- bet\u00f6rende Duft wieder in die Nase und ich bekomme G\u00e4nsehaut. Diese Reise hat mich um so vieles bereichert. Sie hat Vorstellungen und Klischees zerst\u00f6rt, mich k\u00f6rperlich oft an meine Grenzen gebracht, mich an allem zweifeln lassen, was ich mir zuhause als Handlungsstrang zurechtgelegt hatte. Zugleich hat sie mir neue Perspektiven aufgezeigt, meinen Horizont erweitert, mich mit Themen in Ber\u00fchrung gebracht, die den Roman tiefgr\u00fcndiger, spannender, facettenreicher, vielschichtiger und ehrlicher machten, als ich es mir je zu erhoffen gewagt hatte. Das Eintauchen in &#8222;die Insel des Mondes&#8220;, wie Madagaskar von den Einheimischen auch genannt wird, war eine Erfahrung, die ich niemals in meinem Leben vergessen werde und von der der Leser mit jeder neuen Zeile mehr und mehr profitieren wird.&#8220;<\/p> <p>ZUM INHALT: EIN SCHWERER ANFANG: Madagaskar 1880: Die 21j\u00e4hrige Paula ist nach ihrer b\u00f6sartigen Scheidung fest entschlossen, ein neues &#8211; m\u00e4nnerfreies &#8211; Leben zu beginnen und ihren Traum von der Herstellung eines einzigartigen Parf\u00fcms zu verwirklichen. Gegen den ausdr\u00fccklichen Willen ihrer dominanten Mutter bricht Paula in Begleitung dreier mysteri\u00f6ser Weggef\u00e4hrten nach Madagaskar auf, wo sie von ihrer verschollenen Gro\u00dfmutter Mathilde eine kleine Vanilleplantage geerbt hat.<\/p> <p>DAS ABENTEUER BEGINNT: Ihre waghalsige Reise f\u00fchrt sie in den tropischen Regenwald mit seinen Orchideen, Lianen, Gold- spinnen und Lemuren, immer tiefer hinein in das geheimnisvolle Land und seine archaischen Traditionen, deren Unkenntnis Paula und ihre Gef\u00e4hrten immer wieder in gro\u00dfe Gefahr bringt.<\/p> <p>EIN VERH\u00c4NGNISVOLLES VERM\u00c4CHTNIS: Obwohl Paula dagegen ank\u00e4mpft verliebt sie sich, ohne zu merken, dass einer ihrer Reisegef\u00e4hrten ein perfides Spiel mit ihr treibt. Als sie die verlassene Vanilleplantage endlich findet, gelingt es Paula zwar das Geheimnis um ihre Gro\u00dfmutter zu l\u00fcften, doch erst viel zu sp\u00e4t wird ihr klar, welches Verh\u00e4ngnis sie damit f\u00fcr alle heraufbeschw\u00f6rt&#8230; Ein mysteri\u00f6ser Sog aus Intrigen und alten Geheimnissen zieht alle Beteiligten in seinen t\u00f6dlichen Bann. &#8222;Beatrix Mannel versteht es meisterlich, Magie mit einem historischen Roman zu verweben und erschafft so f\u00fcr ihren Leser ein Werk, dass einen am liebsten in den n\u00e4chsten Flieger steigen l\u00e4sst, um das Land selbst zu erforschen, zu sp\u00fcren, zu riechen&#8220; (Auszeit Kritik, Juli 2012).<\/p> <p>&#8222;Die Insel des Mondes&#8220; Diana Verlag, ISBN 978-3-453-35746-4 &#8211; 9,99 EUR (D). Redaktionen k\u00f6nnen auf Wunsch ein kostenfreies Rezensionsexemplar unter Nennung des Mediums bei dem angegebenen Presse-Kontakt bestellen. ABDRUCK HONORARFREI. BELEGEXEMPLAR ERBETEN. Weitere Informationen und ausf\u00fchrliche Pressemitteilung unter: http:\/\/munichmediahouse.com\/mediapool\/52\/522507\/data\/PM-Onlineversion.pdf<br \/> Fotos zur Story zum Download und freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung zu &#8222;Die Insel des Mondes&#8220; unter<br \/> http:\/\/erolgurian.photodeck.com\/-\/galleries\/insel-des-mondes-making-of-mit-autorin-beatrix-m<\/p> <p>Bildrechte: Diana Verlag<\/p> <p>munichmediahouse ist eine Inhaber gef\u00fchrte PR Agentur mit Sitz in M\u00fcnchen<\/p> <p>Kontakt:<br \/> munichmediahouse<br \/> Dominik Burger<br \/> F\u00e4rbergraben 4<br \/> 80331 M\u00fcnchen<br \/> 015112580319<br \/> d.burger@munichmediahouse.com<br \/> http:\/\/www.munichmediahouse.com<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>URL zum YouTube-Video: http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=1fbvS2b20SI<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bestseller-Autorin auf Madagaskar von Au\u00dfenwelt abgeschnitten Intrigen, Totenkult, G\u00e4nsehaut und die K\u00f6nigin der D\u00fcfte NACH &#8222;DER DUFT DER W\u00dcSTENROSE&#8220; DIE HEISS ERSEHNTE R\u00dcCKKEHR DER M\u00dcNCHNER AUTORIN BEATRIX MANNEL IN DIE BESTSELLER-LISTEN. &#8222;Wir lagen vor Madagaskar und hatten die Pest an Bord&#8220;. Diese bekannte Melodie aus Kindertagen mag den meisten Menschen zuerst ins Ged\u00e4chtnis kommen, sobald<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":153020,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[71],"tags":[134],"class_list":["post-37574","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kultur-kunst-literatur","tag-default"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37574","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=37574"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37574\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":267148,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37574\/revisions\/267148"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media\/153020"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=37574"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=37574"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=37574"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}