{"id":38089,"date":"2013-07-18T10:49:48","date_gmt":"2013-07-18T10:49:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=38089"},"modified":"2013-07-19T15:21:15","modified_gmt":"2013-07-19T14:21:15","slug":"exkurs-fachkraefte-aus-dem-eu-ausland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/exkurs-fachkraefte-aus-dem-eu-ausland-1038089\/","title":{"rendered":"Exkurs &#8222;Fachkr\u00e4fte aus dem EU-Ausland&#8220;"},"content":{"rendered":"<div> <p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-38298\" title=\"Die Erfahrunen zeigen, dass Fachkr\u00e4fte im ben\u00f6tigten Umfang und Qualit\u00e4t ohne eine Ver\u00e4nderung von Such- und Rekrutierungsstrategien kaum noch zu gewinnen sind. \" alt=\"Die Erfahrunen zeigen, dass Fachkr\u00e4fte im ben\u00f6tigten Umfang und Qualit\u00e4t ohne eine Ver\u00e4nderung von Such- und Rekrutierungsstrategien kaum noch zu gewinnen sind. \" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Screenshot_12.jpg\" width=\"208\" height=\"148\" \/>Ciao, \u00f3la, servus! &#8211; Fachkr\u00e4fte aus dem EU-Ausland sind willkommen<\/p> <p>DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2013: Mitarbeiter aus dem EU-Ausland sind gut qualifiziert und hoch motiviert \/ Willkommenskultur ist ma\u00dfgeblich f\u00fcr eine erfolgreiche Integration \/ Unternehmen w\u00fcnschen Beschleunigung und Standardisierung sowie st\u00e4rkere Entb\u00fcrokratisierung der Anerkennungsverfahren.<\/p> <p>Ingenieure aus Spanien, Krankenschwestern aus Italien &#8211; Deutschlands Belegschaften werden vielerorts internationaler. Die Zuwanderung von Fachkr\u00e4ften aus EU-Krisenl\u00e4ndern hat deutlich zugenommen und immer mehr Unternehmen rekrutieren dort gezielt neue Mitarbeiter. <!--more-->Befragt nach ihren ersten Erfahrungen zeigt sich: Mit der erfolgreichen Anwerbung der Fachkr\u00e4fte ist erst ein Teil der Wegstrecke zur\u00fcckgelegt. Denn die Integration erfordert zus\u00e4tzliche Anstrengungen. Dass sich aber der Aufwand lohnt, darin sind sich alle Beteiligten einig. Dies zeigt die Befragung ausgew\u00e4hlter Unternehmen und Experten im Rahmen des Arbeitsmarkt-Reports der DEKRA Akademie (http:\/\/www.dekra-akademie.de) .<\/p> <p>Im Hinblick auf den Fachkr\u00e4fteengpass und die demografische Entwicklung bietet die Rekrutierung im EU-Ausland f\u00fcr Arbeitgeber wie Arbeitsuchende gro\u00dfe Chancen. Die qualitative Befragung von Personalverantwortlichen und Experten widmet sich deshalb den Erfahrungen von Unternehmen, die in den vergangenen zw\u00f6lf Monaten Mitarbeiter aus dem EU-Ausland eingestellt haben.<\/p> <p>Bevorzugte Qualifikationen und Herkunftsl\u00e4nder<\/p> <p>Entsprechend der Nachfragesituation sind die meisten der befragten Unternehmen im Gesundheitswesen t\u00e4tig. Vor allem Kliniken und Altenpflege-Einrichtungen suchen im EU-Ausland verst\u00e4rkt Pflegepersonal und \u00c4rzte. Im Hotel- und Gastgewerbe sind Mitarbeiter mit einem Abschluss in einem touristischen Studiengang oder einer qualifizierten Ausbildung willkommen. Die neuen Mitarbeiter kommen erwartungsgem\u00e4\u00df aus den L\u00e4ndern, die besonders stark von der Banken- und Schuldenkrise betroffen sind, vor allem aus Griechenland, Portugal, Spanien und Italien.<\/p> <p>Gut qualifiziert und motiviert<\/p> <p>Hinsichtlich der Qualifikationen der Mitarbeiter aus dem EU-Ausland m\u00fcssen sich die Arbeitgeber nach den bisherigen Erfahrungen keine Sorgen machen: Zum Beispiel Pflegekr\u00e4fte und Erzieher verf\u00fcgen oft \u00fcber einen Studienabschluss in Pflege- bzw. Erziehungswissenschaften. Die Befragten attestierten den neuen Mitarbeitern durchweg positive Eigenschaften. Neben der guten Qualifizierung loben sie besonders h\u00e4ufig deren auffallend hohe Motivation und Verl\u00e4sslichkeit. Die Fachkr\u00e4fte sind aufgeschlossen und engagiert, verbunden mit einer gro\u00dfen Bereitschaft, sowohl die deutsche Sprache als auch neue Arbeitsweisen zu erlernen. &#8222;Unternehmen profitieren von den neuen Sichtweisen und Erfahrungen, die diese Mitarbeiter mitbringen. Denn Vielfalt in Teams wirkt sich auch unmittelbar auf die Innovationsf\u00e4higkeit von Organisationen aus&#8220;, so Dr. Peter Littig, Direktor Bildungspolitik und -strategie bei der DEKRA Akademie GmbH.<\/p> <p>Anerkennung der Berufsabschl\u00fcsse<\/p> <p>Im Ausland erworbene berufliche Qualifikationen in reglementierten Berufen m\u00fcssen vor der Arbeitsaufnahme durch eine Kammer oder eine mittlere bzw. obere Landesbeh\u00f6rde anerkannt werden. Dieses Verfahren wurde mit dem im vergangenen Jahr in Kraft getretenen Anerkennungsgesetz vereinfacht. Den-noch ist die Einstellung gerade f\u00fcr Arbeitgeber im Gesundheitsbereich mit einem gewissen Aufwand verbunden: Bei \u00c4rzten erfolgt die Approbation durch eine Pr\u00fcfung der fachlichen Nachweise und ein Sprachzertifikat. Pflegekr\u00e4fte k\u00f6nnen bis zur Anerkennung nur als Hospitanten oder Pflegehelfer eingesetzt werden. Da die Sprachkurse mit Fachbezug meist w\u00e4hrend der Arbeitszeit stattfinden, ergibt sich eine zus\u00e4tzliche finanzielle Belastung des Arbeitgebers &#8211; erst recht, wenn sich die Anerkennung verz\u00f6gert.<\/p> <p>Bedeutung der Sprachkenntnisse<\/p> <p>Obwohl viele Bewerber bereits in ihrem Heimatland angefangen haben, Deutsch zu lernen, ist den Arbeitgebern bewusst, dass sie in der Regel keine weitreichenden Sprachkenntnisse voraussetzen k\u00f6nnen. Aus diesem Grund bieten sie oft Sprachschulungen an &#8211; h\u00e4ufig verbunden mit sozialen Themen, um auch die gesellschaftliche Integration zu erleichtern. Je mehr Kundenverkehr mit einer Position verbunden ist, desto wichtiger ist es, dass die neuen Mitarbeiter die Sprache schnell erlernen. In anderen Bereichen sind die Anspr\u00fcche nicht ganz so hoch: In einem metallverarbeitenden Unternehmen gen\u00fcgten beispielsweise zum Einstieg Englischkenntnisse, da in der F&amp;E-Abteilung ohnehin Englisch gesprochen wird.<\/p> <p>Integration: Willkommenskultur n\u00f6tig<\/p> <p>Gerade der Start im neuen Land mit ungewohnter Sprache und Kultur stellt eine kritische Phase dar. Befragt, welches die zentralen Faktoren f\u00fcr eine erfolgreiche Integration sind, erkl\u00e4rten mehrere der Befragten, dass vor allem &#8222;eine gelebte Willkommenskultur&#8220; unverzichtbar ist. Dazu z\u00e4hlen sie beispielsweise Offenheit der deutschen Belegschaft gegen\u00fcber den neuen Kollegen, aber vor allem eine verst\u00e4rkte Unterst\u00fctzung durch das Unternehmen &#8211; auch bei Dingen, die das Privatleben betreffen, wie z. B. die Wohnungssuche oder Beh\u00f6rdeng\u00e4nge. In manchen F\u00e4llen setzen Arbeitgeber Mentoren f\u00fcr die neuen Mitarbeiter ein.<\/p> <p>Jederzeit wieder &#8211; mit kleinen Nachbesserungen<\/p> <p>Aufgrund der bisherigen Erfahrungen wollen alle Befragten auch k\u00fcnftig Arbeitsuchende aus anderen EU-L\u00e4ndern einstellen. Sie w\u00fcnschen sich jedoch eine weitere Verbesserung der Rahmenbedingungen: Die Politik ist in ihren Augen mit dem Anerkennungsgesetz auf einem guten Weg, sollte diese Haltung aber auch auf den unteren Ebenen der Beh\u00f6rden durchsetzen. Hier erwarten die Befragten eine Beschleunigung und noch st\u00e4rkere Standardisierung sowie letztlich eine sp\u00fcrbare Entb\u00fcrokratisierung der Anerkennungsverfahren. Dar\u00fcber hinaus w\u00fcnschen sich die befragten Experten auch eine &#8222;Willkommenskultur auf gesamtgesellschaftlicher Ebene&#8220;, was z. B. die Wohnungssuche f\u00fcr neue Mitarbeiter vereinfachen w\u00fcrde.<\/p> <p>&#8222;Die Rekrutierung im EU-Ausland ist ein zus\u00e4tzliches Instrument, um qualifizierte Fachkr\u00e4fte f\u00fcr Mangelberufe zu gewinnen&#8220;, so Dr. Peter Littig. &#8222;Selbst wenn diese sp\u00e4ter in ihre Heimat zur\u00fcckkehren m\u00f6chten, k\u00f6nnen sie an den Auslandstandorten eine wichtige Rolle spielen, da sie sowohl mit den Gegebenheiten vor Ort als auch in der deutschen Zentrale bestens vertraut sind.&#8220;<\/p> <p>F\u00fcr den Exkurs &#8222;Fachkr\u00e4fte aus dem EU-Ausland&#8220; wurden drei Gespr\u00e4che mit Arbeitsmarktexperten sowie neun Leitfaden-Interviews mit Personalverantwortlichen gef\u00fchrt, die in den vergangenen zw\u00f6lf Monaten Arbeitskr\u00e4fte aus dem EU-Ausland eingestellt haben. Zus\u00e4tzlich wurden nach Auswertung der Interviews weitere Unternehmensvertreter um Statements gebeten, die im Arbeitsmarkt-Report zu finden sind.<\/p> <p>Der DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2013 kann per E-Mail unter service.akademie@dekra.com angefordert werden. Der Bezug ist kostenfrei.<\/p> <p>Die DEKRA Akademie GmbH, eine Tochter der DEKRA SE, versteht sich als individueller Berater und ganzheitlicher Prozessbegleiter f\u00fcr Qualifizierung. Langj\u00e4hriges Know-how und Erfahrung aus der Bildungsberatung werden genutzt, um gemeinsam mit Partnern neue Qualifizierungskonzepte zu entwickeln. Mit ihrer praxis-, kunden- und qualit\u00e4tsorientierten Ausrichtung ist die DEKRA Akademie einer der gr\u00f6\u00dften privaten Bildungsanbieter Deutschlands und bereitet j\u00e4hrlich mehr als 100.000 Teilnehmer auf ver\u00e4nderte berufliche Anforderungen vor.<\/p> <p>Kontakt<br \/> DEKRA Akademie GmbH<br \/> Dr. Peter Littig<br \/> Handwerkstra\u00dfe 15<br \/> 70565 Stuttgart<br \/> +49 (0) 711-7861 2965<br \/> peter.littig@dekra.com<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.dekra-akademie.de\" title=\"Die DEKRA Akademie ist eines der gr\u00f6\u00dften privaten Bildungsunternehmen in Deutschland. \" >http:\/\/www.dekra-akademie.de<\/a><\/p> <p>Pressekontakt:<br \/> LAUX Kommunikation<br \/> Ulla Laux<br \/> c\/o COM.SENSE, Prinz-Karl-Palais, Schertlinstra\u00dfe 21<br \/> 86159 Augsburg<br \/> +49 (0) 821-4507963<br \/> ulla.laux@laux-kommunikation.de<br \/> http:\/\/www.laux-kommunikation<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ciao, \u00f3la, servus! &#8211; Fachkr\u00e4fte aus dem EU-Ausland sind willkommen DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2013: Mitarbeiter aus dem EU-Ausland sind gut qualifiziert und hoch motiviert \/ Willkommenskultur ist ma\u00dfgeblich f\u00fcr eine erfolgreiche Integration \/ Unternehmen w\u00fcnschen Beschleunigung und Standardisierung sowie st\u00e4rkere Entb\u00fcrokratisierung der Anerkennungsverfahren. 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