{"id":40989,"date":"2013-08-09T07:58:06","date_gmt":"2013-08-09T07:58:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=40989"},"modified":"2020-03-27T12:51:50","modified_gmt":"2020-03-27T11:51:50","slug":"groesstmoegliche-flexibilitaet-fuer-die-energieversorgung-in-unterschiedlichen-groessenordnungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/groesstmoegliche-flexibilitaet-fuer-die-energieversorgung-in-unterschiedlichen-groessenordnungen-1040989\/","title":{"rendered":"Gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Flexibilit\u00e4t f\u00fcr die Energieversorgung in unterschiedlichen Gr\u00f6\u00dfenordnungen"},"content":{"rendered":"<div> <p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-41027\" title=\"Innerhalb von CISTEM wird die Hochtemperatur-Polymerelektrolytmembran-Brennstoffzellentechnologie (HT-PEM) f\u00fcr die Anwendung in BHKW weiterentwickelt. \" alt=\"Innerhalb von CISTEM wird die Hochtemperatur-Polymerelektrolytmembran-Brennstoffzellentechnologie (HT-PEM) f\u00fcr die Anwendung in BHKW weiterentwickelt. \" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Screenshot_18.jpg\" width=\"277\" height=\"120\" \/>Modulare Technik f\u00fcr intelligente Energieversorgung<\/p> <p>100 kW-BHKW auf Basis von Brennstoffzellen<\/p> <p>Intelligente Energieversorgung f\u00fcr gro\u00dfe Geb\u00e4ude oder kleine Siedlungen k\u00f6nnte k\u00fcnftig auch so aussehen: Ein Blockheizkraftwerk (BHKW), bestehend aus bis zu 20 miteinander verschalteten Hochtemperatur-Polymerelektrolytmembran- (HT-PEM) Brennstoffzellenmodulen, erzeugt die ben\u00f6tigte W\u00e4rme und Strom aus Wasserstoff, der zuvor mittels Elektrolyse aus \u00fcbersch\u00fcssigem Windstrom hergestellt und gespeichert wurde und damit bedarfsgerecht abrufbar ist. <!--more-->In dieses Kraft-W\u00e4rme-Kopplungs (KWK)-System ist zudem eine Reformereinheit integriert, die auch aus Erdgas den zum Betrieb der Brennstoffzellen erforderlichen Wasserstoff herstellen kann. Dies erh\u00f6ht einerseits die Versorgungssicherheit und erm\u00f6glicht andererseits, zeitabh\u00e4ngig den jeweils g\u00fcnstigsten Energietr\u00e4ger f\u00fcr die W\u00e4rme- und Stromerzeugung des Systems zu w\u00e4hlen. An der Realisierung dieses neuen Konzepts arbeitet seit Mitte 2013 ein Konsortium internationaler Industrieunternehmen und Forschungsinstitutionen, in dem das OWI Oel-Waerme-Institut (http:\/\/www.owi-aachen.de) f\u00fcr die Auslegung des BHKW und die Demonstration der Machbarkeit zust\u00e4ndig ist.<\/p> <p>Der modulare Aufbau des Systems aus einzelnen Brennstoffzelleneinheiten mit einer elektrischen Leistung von jeweils 5 kW kann auf bis zu 100 kW hochskaliert werden und bietet eine gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Flexibilit\u00e4t f\u00fcr die Energieversorgung in unterschiedlichen Gr\u00f6\u00dfenordnungen. Kleine Module sind in gr\u00f6\u00dferen Mengen zu g\u00fcnstigeren Kosten herstellbar. Im intelligent gesteuerten Betrieb erh\u00f6ht sich dadurch zus\u00e4tzlich die Gesamteffizienz des KWK-Systems. Eingesetzt werden Hochtemperatur-Brennstoffzellen, deren Materialien im Laufe des Projekts so optimiert werden, dass eine Lebensdauer des Systems von mehr als 40.000 Stunden und eine Verbesserung des Wirkungsgrads von mehr als 20 % im Vergleich zu aktuell erh\u00e4ltlichen HT-PEM-Systemen realisierbar ist. Der elektrische Wirkungsgrad des KWK-Systems soll bei mehr als 45 % liegen. Bei allen Entwicklungsschritten gehen die Projektpartner streng kostenoptimiert vor, um mit Blick auf die Marktchancen des Systems auch konkurrenzf\u00e4hige Herstellungs- und Betriebskosten zu erzielen. Gef\u00f6rdert wird das Projekt mit dem Namen &#8222;CISTEM&#8220; durch das Fuel Cells &amp; Hydrogen Joint Undertaking mit Mitteln der Europ\u00e4ischen Union (Grant Agreement Nummer 325262).<\/p> <p>Einen Projektsteckbrief (http:\/\/www.owi-aachen.de\/projekte\/projekte-brennstoffzellensysteme\/CISTEM\/) finden Interessierte auf der Homepage des Oel-Waerme-Instituts.<\/p> <p>\u00dcber die OWI Oel-Waerme-Institut GmbH<br \/> OWI ist ein Forschungsdienstleister, der Konzepte und neue Technologien zur W\u00e4rme- und Stromerzeugung auf der Basis von fossilen und regenerativen Brenn- und Kraftstoffen erforscht und entwickelt. Das Ziel ist die Entwicklung energieeffizienter und umweltschonender Produkte, die marktf\u00e4hig sind. Dabei arbeitet OWI eng mit Industrieunternehmen und Forschungsinstitutionen zusammen und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. OWI ist gemeinn\u00fctzig und anerkanntes &#8222;An-Institut der RWTH Aachen&#8220;.<\/p> <p>Kontakt<br \/> Oel-Waerme-Institut GmbH (OWI)<br \/> Michael Ehring<br \/> Kaiserstrasse 100<br \/> 52134 Herzogenrath<br \/> +49 (0)2407 \/ 9518 &#8211; 138<br \/> m.ehring@owi-aachen.de<br \/> http:\/\/www.owi-aachen.de<\/p> <p>Pressekontakt:<br \/> Oel-Waerme-Institut<br \/> Michael Ehring<br \/> Kaiserstrasse 100<br \/> 52134 Herzogenrath<br \/> +49 (0)2407 \/ 9518 &#8211; 138<br \/> m.ehring@owi-aachen.de<br \/> http:\/\/www.owi-aachen.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Modulare Technik f\u00fcr intelligente Energieversorgung 100 kW-BHKW auf Basis von Brennstoffzellen Intelligente Energieversorgung f\u00fcr gro\u00dfe Geb\u00e4ude oder kleine Siedlungen k\u00f6nnte k\u00fcnftig auch so aussehen: Ein Blockheizkraftwerk (BHKW), bestehend aus bis zu 20 miteinander verschalteten Hochtemperatur-Polymerelektrolytmembran- (HT-PEM) Brennstoffzellenmodulen, erzeugt die ben\u00f6tigte W\u00e4rme und Strom aus Wasserstoff, der zuvor mittels Elektrolyse aus \u00fcbersch\u00fcssigem Windstrom hergestellt und gespeichert<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":266603,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[107],"tags":[134],"class_list":["post-40989","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-umwelt-klima-energie","tag-default"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40989","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=40989"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40989\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":266604,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40989\/revisions\/266604"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media\/266603"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=40989"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=40989"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=40989"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}