{"id":41029,"date":"2013-08-09T10:58:12","date_gmt":"2013-08-09T10:58:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=41029"},"modified":"2013-08-12T14:35:55","modified_gmt":"2013-08-12T13:35:55","slug":"die-evolution-der-frauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/die-evolution-der-frauen-1041029\/","title":{"rendered":"Die Evolution der Frauen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"EVO \u2013 Frauen in den Weltreligionen. EVO steht als K\u00fcrzel f\u00fcr Evolution, f\u00fcr die Entwicklung der verschiedenen Religionen.\" alt=\"EVO \u2013 Frauen in den Weltreligionen. EVO steht als K\u00fcrzel f\u00fcr Evolution, f\u00fcr die Entwicklung der verschiedenen Religionen.\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/185874-150x150.jpg\" width=\"132\" height=\"132\" \/>EVO &#8211; Frauen in den Weltreligionen<\/p> <p>Das Bonner Frauenmuseum pr\u00e4sentiert vom 11. 8. &#8211; 10.11.2013 unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Uta Ranke-Heinemann ein neues Ausstellungsprojekt: EVO &#8211; Frauen in den Weltreligionen. EVO steht als K\u00fcrzel f\u00fcr Evolution, f\u00fcr die Entwicklung der verschiedenen Religionen. 90 K\u00fcnstlerinnen sowie acht kooperierende Institutionen geben Antworten auf den Stellenwert von Religionen sowie deren Verh\u00e4ltnis zum Weiblichen. Sie zeigen sowohl die Demontage von Frauen als auch wegweisende, neue Positionen in der Entwicklung der gro\u00dfen Weltreligionen auf.<br \/> <!--more-->Erschreckend und zugleich faszinierend ist es zu sehen, dass bestimmte Themen in allen Weltreligionen Gegenstand der Auseinandersetzung sind: die politische Instrumentalisierung von Religionen zum Nachteil der Frauen, die Entmachtung des weiblichen Parts, Missbrauch und Gewalt sowie die Stigmatisierung der weiblichen Sexualit\u00e4t. Das umfangreiche Veranstaltungsprogramm (http:\/\/www.frauenmuseum.de) mit Religionswissenschaftlerinnen, K\u00fcnstlerinnen und Kirchenfrauen zeigt, wie aktuell und brisant das Thema ist.<\/p> <p>Spannend an dieser Ausstellung ist, dass K\u00fcnstlerinnen aus der j\u00fcdischen, der islamischen, der buddhistischen, der christlichen und der atheistischen Weltanschauung jeweils ihre Sicht auf die eigene Kultur werfen. Dabei kristallisieren sich \u00fcbergreifende Themenbl\u00f6cke heraus:<br \/> Die Auseinandersetzung mit G\u00f6ttinnen, Heiligen, Madonnen und Engeln, die Sichtbarmachung historischer Frauen und Prophetinnen, die politische Dimension von Religionen, sowie das Thema Sexualit\u00e4t, Reinheit versus Unreinheit und sexueller Missbrauch. Die K\u00fcnstlerinnen greifen auf die Quellen selbst zur\u00fcck und verarbeiten sie in ihrer Malerei, in Photographie, Video oder Installation.<br \/> Die Hinwendung zum Religi\u00f6sen in der zeitgen\u00f6ssischen Kunst und die dezidierte Rezeption eines scheinbar unersch\u00f6pflichen kulturhistorischen Fundus sind aktuell weltweit zu beobachten. Wenn K\u00fcnstlerinnen diesen Fundus bearbeiten, dann vornehmlich mit dem Schwerpunkt auf weibliche Gottheiten und Frauen in den jeweiligen Religionen. Die abstrakten, meist mit \u00fcber allem stehenden m\u00e4nnlichen, ordnenden Gottheiten, die also eher im geistig-symbolischen Raum agieren, werden von ihnen tendenziell dekonstruiert.<\/p> <p>Auftakt der Schau \u00fcber drei Etagen bildet die Pr\u00e4sentation der Geschichte der Religionen im Rheinland von ihren arch\u00e4ologischen Anf\u00e4ngen bis heute. Bonn war das Zentrum des Matronenkults, daher beginnt der erste Teil, der in Zusammenarbeit mit dem LVR-LandesMuseum entstand, mit germanisch-ubischen und r\u00f6mischen G\u00f6ttinnen im 1. bis 3. Jahrhundert. Die Terrakotten weiblicher Gottheiten aus Bonn sind zum Teil erstmalig \u00f6ffentlich zu sehen.<br \/> Ulrike Rosenbachs &#8222;MAIFRAU&#8220; (Rauminstallation mit Video) zeigt hierzu ein eindr\u00fcckliches k\u00fcnstlerisches Statement ihrer positiven Identifikation mit der Schutz-G\u00f6ttin Diana von Ephesus, der &#8222;Tausendbr\u00fcstigen&#8220;. Ebenso Julitta Franke, die den Sch\u00f6pfungsmythos von der G\u00f6ttin Eurynome dem biblischen gegen\u00fcberstellt und letzteren als typisch m\u00e4nnlich gepr\u00e4gten entlarvt. Petra Genster &amp; Karin Meinl zeigen eine Videoinstallation, in der aus der &#8222;Ursuppe&#8220; in einem weiblichen Sch\u00f6pfungsakt neues Leben entsteht. Weiter geht es mit der Kirchengeschichte in Bonn und der Region von Zeiten einvernehmlicher G\u00f6ttervielfalt, \u00fcber Verfolgung, Massenmord, der Dokumentation zerst\u00f6rter Kirchen und Synagogen bis zur heutigen Konfessionsvielfalt.<\/p> <p>In der ersten Etage sind die Binnenausstellungen &#8222;Weltreligionen &#8211; Weltfrieden &#8211; Weltethos&#8220; (Stiftung Weltethos), &#8222;Fr\u00e4ulein Rabbiner Jonas (J\u00fcdisches Museum Berlin), H\u00f6rstuhl feministische Theologie (Frauenbeauftragte des Ev. Kirchenkreises Bad Godesberg &#8211; Voreifel) und &#8222;Mirjams Paukenschlag&#8220; (Genderreferat des Ev. Kirchenkreises Gelsenkirchen\/Wattenscheid) sowie hiervon sternf\u00f6rmig ausgehend die Werke von K\u00fcnstlerinnen aus den verschiedenen Religionen zu sehen.<\/p> <p>In die Welt des Islam entf\u00fchren z.B. die K\u00fcnstlerinnen Parastou Forouhar, deren orientalische Musterwelten sich bei genauem Hinsehen als Gewaltszenen entpuppen. Firouzeh Georgen-Ossoulis Installation versetzt die BesucherInnen durch eine raffinierte Spiegeltechnik mit zw\u00f6lf weiteren verschleierten Frauen in einen orientalischen Mehrab. Homa Emami hat ein filigranes, architektonisch instabil anmutendes Holzger\u00fcst gebaut, in dem Objekte zum Thema Steinigung schweben. Sie nennt die Installation &#8222;120mm Stone&#8220; &#8211; dies ist der vorgeschriebene Durchmesser der todbringenden Steine.<\/p> <p>In diesem Themenfeld sind auch Angie Hiesl und Roland Kaiser angesiedelt. Sie zeigen einen Ausschnitt aus dem interdisziplin\u00e4ren Performance-Projekt &#8222;&#8230;und HAAR und HAAR und HAAR und&#8230;&#8220;. Frauenhaar, wie es hier gezeigt wird, steht mit seinen vielf\u00e4ltigen religi\u00f6sen und politischen Bez\u00fcgen f\u00fcr Gefangenschaft, Missbrauch, religi\u00f6se Opfergabe und Folter.<\/p> <p>Maria Redkins Gem\u00e4lde gew\u00e4hren Einblick in die j\u00fcdische Weltanschauung: &#8222;Gebet&#8220; weist \u00fcber traditionelle j\u00fcdische Rituale hinaus &#8211; eine weiblich anmutende Gestalt h\u00e4lt die Thorarolle in H\u00e4nden. Zipora Rafaelos &#8222;Chefziba&#8220;, &#8222;Shira&#8220; und &#8222;Yona&#8220; sind Cutouts mit feinen Tuschezeichnungen mit einem eindr\u00fccklichen Blick auf den weiblichen Inhalt des &#8222;Hohelieds Salomos&#8220;.<br \/> Dies ist auch Gegenstand in der christlichen Auseinandersetzung mit biblischer \u00dcberlieferung. Gamma Thesa Terheyden hat sich fotografisch damit auseinandergesetzt. Beide K\u00fcnstlerinnen deuten es im weiblichen Sinne: die Frau als Begehrende, als K\u00fcnstlerin, als Sch\u00f6nheit der Natur.<br \/> Grenzg\u00e4ngerin zwischen den Religionen ist auch Regina Hellwig-Schmid. Ihre Adaption der Legende von Lilith als erster Frau Adams, die nicht nur den j\u00fcdischen Volksglauben, sondern auch die Dichtung der Neuzeit und das Selbstverst\u00e4ndnis der Frau seit der ersten Frauenbewegung gepr\u00e4gt hat, setzt Lilith eine Art Denkmal: Auf dem Podest sehen wir ihre Fl\u00fcgel, mit denen sie Adam davonflog, ihnen zu F\u00fc\u00dfen Kinderk\u00f6pfe.<\/p> <p>Die K\u00fcnstlerinnen, die sich explizit mit der christlichen Tradition auseinandergesetzt haben, setzen mehrheitlich kritische Impulse. Um nur einige zu nennen: Monika Stubig (Hexenverfolgung), Cornelia Enax und Heidi Adrian fordern unmissverst\u00e4ndlich mehr Macht f\u00fcr Frauen in der Kirche &#8211; Enax hat daf\u00fcr bereits die P\u00e4pstin portr\u00e4tiert. Auch Aktuelles wie die Missbrauchsskandale in der Katholischen Kirche werden thematisiert (Manuele Klein &amp; Detlev Weigand). Christine Theiles Gem\u00e4lde &#8222;Anklage&#8220; zeigt f\u00fcnf Geistliche, die in das lodernde Feuer eines Scheiterhaufens blicken. Lilian Moreno Sanchez verwendet Zitate und Versatzst\u00fccke aus der Renaissancemalerei und perfektioniert sie zu einer &#8222;\u00c4sthetik des Leidens&#8220;.<br \/> Einen breiten Raum nehmen Arbeiten ein, die sich explizit mit der Heiligen- und Marienverehrung besch\u00e4ftigt haben. Hier ist z.B. Elisabeth von Samsonow mit &#8222;The Glory of Mary Magdalene&#8220; augenf\u00e4llig. Die Statue wird ihre Reise von Jerusalem ins Frauenmuseum u.a. auch auf einem Kultw\u00e4gelchen in Bonns Innenstadt f\u00fchren.<\/p> <p>Mit dem Buddhismus hat sich u.a. Ulla Maria Zenner in ihrer Videoinstallation &#8222;Monta\u00f1eta&#8220; auseinandergesetzt. Zenner ist von der &#8222;Dakini&#8220;, der &#8222;Himmelst\u00e4nzerin&#8220; inspiriert, einer wichtigen Manifestation des Weiblichen im tibetischen Buddhismus. In der religi\u00f6sen Geschichte wird sie h\u00e4ufig entmachtet und zur Sexgespielin degradiert. Bei Zenner wird sie zur &#8222;Reisenden im Raum&#8220;, einer, die sich im Himmel bewegt.<\/p> <p>Zwischen Hinduismus und Christentum schl\u00e4gt die deutsch-indische K\u00fcnstlerin Lavanya Boesten eine Br\u00fccke. Auf ihren Fotos zeigt sie eine Inderin in deutscher Landschaft. Haltung und Gestik sind sowohl an christliche als auch hinduistische Rituale angelehnt. Obwohl im Hinduismus die G\u00f6ttinnen gleichwertig sind, wird dies paradoxerweise den irdischen Frauen im Alltag verwehrt, im Gegenteil, sie werden als minderwertig und als Besitztum des Mannes gesehen.<\/p> <p>Interessant bleibt es auch in der zweiten Etage. Hier finden sich K\u00fcnstlerinnen, die thematisch \u00fcbergreifend arbeiten, die atheistische oder auch neue Religionen ausloten. Renate Hochscheid zeigt &#8222;G\u00f6ttinnen der Leinwand&#8220;. Chris Bleichers Neon-Rauminstallation &#8222;BR\u00dcCKE INS LICHT&#8220; ist ihr eigener Sarg &#8211; ein Frauensarg. Was zun\u00e4chst zynisch klingt, ist allerdings ein unbedingt lebensfrohes, buntes Werk.<\/p> <p>Die Binnen-Ausstellungen:<br \/> &#8222;Weibliche Gottheiten in Bonn&#8220; c\/o LVR-LandesMuseum Bonn<br \/> &#8222;G\u00f6ttinnen aus dem Mittelmeerraum&#8220; c\/o Frauenmuseum Wiesbaden und Bonn<br \/> &#8222;Weltreligionen &#8211; Weltfrieden &#8211; Weltethos&#8220; c\/o Stiftung Weltethos (Hans K\u00fcng)<br \/> &#8222;Fr\u00e4ulein Rabbiner Jonas&#8220; c\/o J\u00fcdisches Museum Berlin<br \/> &#8222;Mirjams Paukenschlag&#8220; c\/o Genderreferat des Ev. Kirchenkreises Gelsenkirchen\/Wattenscheid<br \/> &#8222;H\u00f6rstuhl Feministische Theologie&#8220; Frauenbeauftragte des Ev. Kirchenkreises Bad Godesberg &#8211; Voreifel<br \/> &#8222;Kirchen &amp; Kl\u00f6ster, verschwunden in Bonn&#8220; c\/o Marie-Luise Kreiss<br \/> &#8222;Die Gertrudiskapelle&#8220; c\/o Curt Delander; Matthias Weber\/Helga-Anna Fr\u00f6hling zeigen Bildergeschichten der Heiligen.<\/p> <p>Teilnehmende K\u00fcnstlerinnen:<br \/> Heidi Adrian, Lorena Arg\u00fcello, Martha B. Augustin, Monika Altrock-Lutterjohann, Nortrud Becher-K\u00f6nig, Gisela Berk, Chris Bleicher, Lavanya Boesten, Sophia Carta, Silvia Cibaldi, Utta Decker, Barbara Duisberg, Heidi Elvert, Homa Emami, Cornelia Enax, Gerta Fietzek-Kr\u00f6ll, Lieselotte Freusberg, Julitta Franke, Uta G\u00f6bel-Gro\u00df, Margit Goeltzer, Firouzeh Goergen-Ossouli, Silvia Gudehus, Wendy Hack, Gisela Heide, Elfie Hellmich, Regina Hellwig-Schmid, Renate Hochscheid, Brigitte Hoss-Rosenthal, Siglinde Kallnbach, Maria Kirsten-Haas, Christa Kolling, Mariele Koschmieder, Rose Kretzschmar, Barbara Kroke, Marlene Leal da Silva Quabeck, Maria Lohaus, Barbara Lorenz H\u00f6fer, Erika J. Lomberg, MATRE, Uta Meurer, Sandra Ney, Ulrike Oeter, Katharina Otte-Varolgil, Hilda van Overveld-Priew, Silvia Philipp, Zipora Rafaelov, Ulrike Reutlinger, Germaine Richter, Barbara Riege, Inge Rose-Grass, Prof. Ulrike Rosenbach, Inna Rust, Lilian Moreno S\u00e1nchez, Ulla Schenkel, Marlen Seubert, Lusja Shatalova, Ellen Solloch, Monika Stubig, Katharina Tebbenhoff, Gamma Thesa Terheyden, Christine Theile, Sharon Ventura, Kathrin Wallat, Judith Wanzer, Angelika Wittek, Sonia Wohlfarth Steinert, Ulla Maria Zenner<\/p> <p>Teilnehmende K\u00fcnstlerInnengruppen:<br \/> Portugal: Milita Dor\u00e9, Brigitte von Humboldt, Kerstin Wagner<br \/> Aachen: Ursula Spinner-Cerutti &amp; Christine Willms, Franziska Spinner<br \/> Berlin: Galerie Wedding &#8211; Murshida Arzu Alpana, Ajit Gupta, Jinran Kim, Monika Ortmann, Maria Redkina<br \/> D\u00fcsseldorf: Daniela Fl\u00f6rsheim &amp; Karin Fl\u00f6rsheim<br \/> K\u00f6ln: Manuele Klein &amp; Detlev Weigand<br \/> K\u00f6ln: Magdalena im Schutzmantel &#8211; Petra Genster &amp; Karin Meinel<br \/> K\u00f6ln: Angie Hiesl &amp; Roland Kaiser<br \/> W\u00fcrzburg: Subkutan &#8211; Berit Holzner, Verena Rempel, Jutta Schmitt, Angelika Summa, Georgia Templiner<br \/> Lilium: Maresa Jung, Elisabeth v. Samonsow, Ellen Sinzig<\/p> <p>Aus der Sammlung des Frauenmuseums:<br \/> Inge Broska, Helen Escobedo, Parastou Forouhar, Angelika G. Wetzel, Rune Mields, Heide Pawelzik, Marianne Pitzen, Yoko Ono, Tina Schwichtenberg, Tina Wedel<\/p> <p>Kuratorinnen:<br \/> Historische Binnenausstellungen &#8211; Marie-Luise Kreiss<br \/> K\u00fcnstlerischer Teil &#8211; Marianne Pitzen<\/p> <p>Das Bonner Frauenmuseum wurde 1981 von der heutigen Direktorin Marianne Pitzen und einer Gruppe interdisziplin\u00e4r arbeitender Frauen gegr\u00fcndet. Zu diesem Zeitpunkt existierte weltweit noch keine Institution gleichen Namens oder vergleichbarer Zielsetzung. Das Frauenmuseum ist kein statischer Ort mit festem Bestand, sondern ein lebendiges Haus, das sich aus der F\u00fclle der weiblichen Kreativit\u00e4t und Vielfalt immer wieder erneuert.<br \/> Mehr als 2.500 nationale und internationale K\u00fcnstlerinnen haben Im Krausfeld ausgestellt, 600 Ausstellungen wurden durchgef\u00fchrt, darunter 30 &#8222;Riesenprojekte&#8220; auf jeweils 2.000 qm, 200 Kataloge ediert und mit mehr als 1000 Veranstaltungen wissenschaftlich oder sparten\u00fcbergreifend untermauert. In den Archiven wird zu Geschichte, Zeitgeschichte und Kunst gesammelt, allein die Bibliothek der K\u00fcnstlerinnen umfasst 12.000 Kataloge. Die Sammlung w\u00e4chst stetig; sie ist ausschlie\u00dflich auf Schenkungen angewiesen: Nachl\u00e4sse, Stiftungen, Sponsoren.<br \/> Marianne Pitzen und ihr Team sind auch neue Wege gegangen &#8211; das Kinderatelier, die Kunst- und Designmessen &#8211; sind Projekte, die in den letzten 10 Jahren entstanden sind. Der Aufbau des historischen Bereichs ist in den letzten Jahren st\u00e4rker in den Focus ger\u00fcckt. Das Frauenmuseum verbindet auf einzigartige Art und Weise Geschichte mit Gegenwartskunst.<\/p> <p>Kommende Ausstellungen: 22. bis 24. November 2013 &#8211; 23. Kunstmesse<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Frauenmuseum<br \/> Dr. Klaudia Nebelin<br \/> Im Krausfeld<br \/> 53111 Bonn<br \/> 0228 92 655 160<br \/> klaudia.nebelin@frauenmuseum.de<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.frauenmuseum.de\" title=\"Seit Bestehen des Frauenmuseums wurden Arbeiten von 2500 K\u00fcnstlerinnen gezeigt. \" >http:\/\/www.frauenmuseum.de<\/a><\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>EVO &#8211; Frauen in den Weltreligionen Das Bonner Frauenmuseum pr\u00e4sentiert vom 11. 8. &#8211; 10.11.2013 unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Uta Ranke-Heinemann ein neues Ausstellungsprojekt: EVO &#8211; Frauen in den Weltreligionen. 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