{"id":42009,"date":"2013-08-18T13:30:18","date_gmt":"2013-08-18T13:30:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=42009"},"modified":"2013-08-19T16:11:10","modified_gmt":"2013-08-19T15:11:10","slug":"gruener-kontrast-zur-grauen-betonwueste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/gruener-kontrast-zur-grauen-betonwueste-1042009\/","title":{"rendered":"&#8222;Gr\u00fcner Kontrast&#8220; zur grauen Betonw\u00fcste"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Lust auf Natur\" alt=\"Lust auf Natur\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/186951-150x150.jpg\" width=\"121\" height=\"121\" \/>Schreberg\u00e4rten bei jungen Leuten immer beliebter<\/p> <p>Fr\u00fcher waren sie das Abbild der Kleinb\u00fcrgerlichkeit: Schreberg\u00e4rten. Doch seit kurzem sind sie wieder voll im Trend. Gerade junge Menschen sch\u00e4tzen wieder den eigenen, kleinen Garten mitten in der Stadt und kultivieren dort ihr eigenes Obst und Gem\u00fcse.<\/p> <p>Schrebergarten: traditionell, aber kein bisschen spie\u00dfig<\/p> <p><!--more-->Eine TNS-Emnid-Umfrage, die k\u00fcrzlich von den Ergo Direkt Versicherungen in Auftrag gegeben worden war, hat die &#8222;neue Liebe&#8220; zur Natur ebenfalls best\u00e4tigen k\u00f6nnen. Nur noch jeder zehnte Befragte assoziiert demnach den Schrebergarten mit &#8222;Spie\u00dfigkeit&#8220;, jeder Dritte denkt sogar \u00fcber den Erwerb einer Parzelle nach. F\u00fcr 24 Prozent der Umfrageteilnehmer ist der Schrebergarten ein &#8222;gr\u00fcner Kontrast&#8220; zur grauen Betonw\u00fcste der Stadt und 22 Prozent denken bei Schreberg\u00e4rten vor allem an gem\u00fctliche Geselligkeit. Selbst unter den jungen Umfrageteilnehmern zwischen 14 und 29 Jahren hat der Schrebergarten f\u00fcr rund 20 Prozent l\u00e4ngst kein angestaubtes Image mehr. Weitere Informationen zur Umfrage und der neuen Lust der Deutschen am &#8222;Ernten und S\u00e4en&#8220; gibt es auch unter ergodirekt.de.<\/p> <p>Familien erobern Kleingartenanlagen<\/p> <p>Der Schrebergarten hat in Deutschland Tradition: Ungef\u00e4hr elf Millionen G\u00e4rten werden im Lande bearbeitet. Auch wenn das Durchschnittsalter der Schrebergartenbesitzer aktuell bei ungef\u00e4hr 60 Jahren liegt, zeichnet sich ein Verj\u00fcngungstrend ab. Laut einer Studie des Bundesministeriums f\u00fcr Stadtentwicklung sind seit der Jahrtausendwende zwei Drittel aller Neup\u00e4chter unter 55 Jahre alt und bei ungef\u00e4hr 50 Prozent der neuen Besitzer handelt es sich um Familien. Auch der M\u00fcnchner Kleingartenverband stellt einen Generationswechsel fest, da bei den Neuanmeldungen mittlerweile j\u00fcngere Menschen klar in der Mehrheit sind. Die Gartenst\u00fccke sind inzwischen so nachgefragt und beliebt, dass viele der Kleingartenvereine in westdeutschen Gro\u00dfst\u00e4dten Wartelisten f\u00fchren m\u00fcssen. So muss man im M\u00fcnchner Raum mit ungef\u00e4hr 85 Schreberg\u00e4rten bis zu f\u00fcnf Jahre auf das eigene St\u00fcck Gr\u00fcn warten.<\/p> <p>Junge G\u00e4rtner, weniger Vorschriften<\/p> <p>Die neue, junge G\u00e4rtner-Generation ist &#8211; zumindest verglichen mit der fr\u00fcheren &#8211; tats\u00e4chlich etwas weniger &#8222;spie\u00dfig&#8220;. Darauf haben viele Kleingartenvereine reagiert und ihre Vorschriften etwas gelockert. So muss der Neup\u00e4chter mittlerweile bedeutend weniger Regeln beachten als fr\u00fcher. Besonders der b\u00fcrokratische Aufwand hat sich erheblich erleichtert, denn Pl\u00e4ne und Antr\u00e4ge f\u00fcr bauliche Ver\u00e4nderungen m\u00fcssen beispielsweise nicht mehr erst beim Vereinsvorstand vorgelegt werden.<\/p> <p>S\u00e4en und pflanzen h\u00e4lt gesund<\/p> <p>Die &#8222;Laubenpiper&#8220; haben es schon immer gewusst: Unkraut j\u00e4ten, Blumen ziehen und Gem\u00fcse anbauen h\u00e4lt fit und gesund. Das hat jetzt auch eine Studie aus den Niederlanden best\u00e4tigt. F\u00fcr die Untersuchung befragten die Wissenschaftler 2011 sowohl Kleingartenbesitzer als auch deren Nachbarn, die keinen eigenen Garten besitzen. Die Auswertung hat gezeigt, dass die Kleing\u00e4rtner vor allem w\u00e4hrend der Bl\u00fch- und Pflanzzeit k\u00f6rperlich wesentlich aktiver waren. Besonders Hobbyg\u00e4rtner, die \u00e4lter als 60 Jahre waren, f\u00fchlten sich zudem ges\u00fcnder, ausdauernder und weniger gestresst. Schon 20 Minuten Gartenarbeit k\u00f6nnen die Menge an Stresshormonen n\u00e4mlich deutlich herabsetzen &#8211; vielleicht ist das einer der Gr\u00fcnde, warum Kleingartenbesitzer auch weniger oft einen Arzt aufsuchen.<\/p> <p>Guerilla-Gardening: G\u00e4rtnern der anderen Art<\/p> <p>Eine recht neue Art die &#8222;Lust auf Gr\u00fcn&#8220; auszuleben, ist das sogenannte &#8222;Guerilla Gardening&#8220;, das vor allem von jungen Leuten betrieben wird. &#8222;Garten-Rebellen&#8220; versch\u00f6nern dabei triste, \u00f6ffentliche Fl\u00e4chen mit bunten Blumen oder bringen auf brachliegenden Fl\u00e4chen sogenannte &#8222;Samenbomben&#8220; aus. Eigentlich sind diese Aktionen gesetzeswidrig, doch sie werden von vielen Stadtverwaltungen akzeptiert und mitunter sogar begr\u00fc\u00dft. Denn oft fehlen die n\u00f6tigen finanziellen Mittel, um st\u00e4dtische Fl\u00e4chen ansprechend zu gestalten. Kein Wunder, dass &#8222;Guerilla Gardening&#8220; daher zum regelrechten Trend geworden ist. F\u00fcr viele steht dabei auch das soziale Miteinander beim gemeinsamen Planen und pflegen bepflanzter Areale im Vordergrund. Einige St\u00e4dte verpachten daher sogar bestimmte Bereiche an die innovativen Jungg\u00e4rtner.<\/p> <p>So werden Sie zum Kleing\u00e4rtner<\/p> <p>Beim Finden einer eigenen Kleingartenparzelle k\u00f6nnen Kleingartenvereine oder zust\u00e4ndige Verb\u00e4nde helfen, die in beinahe allen deutschen Gro\u00dfst\u00e4dten zu finden sind. Frei werdende Schreberg\u00e4rten werden auch h\u00e4ufig an den Schwarzen Brettern in den Vereinsh\u00e4usern, im Internet oder in Zeitungsanzeigen ver\u00f6ffentlicht.<\/p> <p>Netzwerk PR bietet seinen Kunden Ratgebertexte und Online-PR. Dabei steht immer der Nutzwert im Mittelpunkt aller Aktivit\u00e4ten. Die Texte werden von einem Team aus Journalisten und Fachautoren verfasst. Bei Bedarf k\u00f6nnen zus\u00e4tzliche Dienstleistungen wie Fotobeschaffung, Suchmaschinenoptimierung und sogar Webseiten-Gestaltung sowie graphische Leistungen in Anspruch genommen werden. Netzwerk PR verf\u00fcgt \u00fcber ein Netzwerk von Fachjournalisten, Webdesignern, SEO-Fachleuten und PR-Beratern, um allen Anspr\u00fcchen gerecht zu werden.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Netzwerk PR<br \/> Rainer Langmuth<br \/> Danziger Str. 41<br \/> 50226 Frechen<br \/> 02234\/8097244<br \/> netzwerk-pr@gmx.de<br \/> http:\/\/www.netzwerk-pr.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schreberg\u00e4rten bei jungen Leuten immer beliebter Fr\u00fcher waren sie das Abbild der Kleinb\u00fcrgerlichkeit: Schreberg\u00e4rten. Doch seit kurzem sind sie wieder voll im Trend. Gerade junge Menschen sch\u00e4tzen wieder den eigenen, kleinen Garten mitten in der Stadt und kultivieren dort ihr eigenes Obst und Gem\u00fcse. Schrebergarten: traditionell, aber kein bisschen spie\u00dfig<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":153160,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[36],"tags":[134],"class_list":["post-42009","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bauen-wohnen-garten","tag-default"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42009","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=42009"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42009\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media\/153160"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=42009"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=42009"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=42009"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}