{"id":44744,"date":"2013-09-05T08:34:08","date_gmt":"2013-09-05T08:34:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=44744"},"modified":"2013-09-05T15:50:44","modified_gmt":"2013-09-05T14:50:44","slug":"bewegung-im-markt-der-elektromobilitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/bewegung-im-markt-der-elektromobilitaet-1044744\/","title":{"rendered":"Bewegung im Markt der Elektromobilit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"repr\u00e4sentative Marktstudie &quot;FUTURE MOBILITY&quot;\" alt=\"repr\u00e4sentative Marktstudie &quot;FUTURE MOBILITY&quot;\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/189490-150x150.jpg\" width=\"140\" height=\"140\" \/>Elektromobilit\u00e4t: Was will der Kunde?<\/p> <p>Repr\u00e4sentative Ergebnisse der Studie &#8222;FUTURE MOBILITY&#8220; im Vorfeld der IAA geben ein umfassendes Bild von den Anforderungen des Marktes an Fahrzeuge mit alternativen Antriebskonzepten und die entsprechende Infrastruktur<\/p> <p>Bis zum Jahr 2020 sollen auf deutschen Stra\u00dfen eine Million Elektroautos unterwegs sein &#8211; so will es die Bundesregierung. Die Euphorie der letzten Jahre ist allerdings vergangen. Die Entwicklung und Markteinf\u00fchrung von entsprechenden Fahrzeugen auch deutscher Automobilhersteller schreitet zwar voran, wie die k\u00fcrzlich erfolgte Weltpremiere des BMW i3 zeigt. <!--more-->F\u00fcr die Marktetablierung von Elektromobilit\u00e4t fehlt aber noch die Akzeptanz der Verbraucher. Wie Springer f\u00fcr Professionals berichtet, belegt die repr\u00e4sentative Marktstudie &#8222;FUTURE MOBILITY&#8220;, dass die Kunden in erster Linie das Bed\u00fcrfnis nach einer bezahlbaren und individuellen Alltagsmobilit\u00e4t haben, das bisher noch bedient werden kann. Die zentralen Studienergebnisse haben Wissenschaftler gemeinsam mit Experten aus der Praxis in der Neuerscheinung &#8222;Elektromobilit\u00e4t: Kundensicht, Strategien, Gesch\u00e4ftsmodelle&#8220; von Springer Vieweg zusammengefasst.<\/p> <p>Um nachhaltig erfolgreiche Gesch\u00e4ftsmodelle zu entwickeln, ben\u00f6tigen Automobilbranche und Energiewirtschaft nach Ansicht der Autoren Karlheinz Bozem, Anna Nagl, Verena Rath und Alexander Haubrock eine genaue Kenntnis der Erwartungen der Kunden. Die Studienergebnisse sind diesbez\u00fcglich eindeutig: zentrale Kriterien beim Autokauf bleiben auch bei den alternativen Antriebstechnologien die so genannten Total Cost of Ownership sowie die Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge. Denn was die K\u00e4ufer bisher verunsichere, seien vor allem die hohen Anschaffungskosten im Vergleich zum Auto mit Verbrennungsmotor, die geringe Reichweite der Elektroautos sowie die fehlende Lade-Infrastruktur. Um die Elektromobilit\u00e4t attraktiver zu gestalten, sei jetzt ein Schulterschluss von Automobilindustrie, Energiewirtschaft und Politik n\u00f6tig.<\/p> <p>Die Planungen der Bundesregierung sind ambitioniert: bis zum Jahr 2020 sollen sich die Treibhausgasemissionen in Deutschland um 40 Prozent verringern &#8211; 95 Prozent davon entstehen im Verkehrssektor. Wie Karlheinz Bozem, Anna Nagl und Carsten Rennhak in ihrem Fachbuch &#8222;Energie f\u00fcr nachhaltige Mobilit\u00e4t&#8220; von Springer Gabler beschreiben, ruhen die Hoffnung dabei neben Effizienzsteigerungen bei den konventionellen Benzin- und Dieselmotoren auf einer Reihe von alternativen Antriebskonzepten und Kraftstoffen. Mit den aktuellen Beitr\u00e4gen wollen die Herausgeber die Entwicklung eines marktorientierten und branchenintegrierenden Konzepts f\u00fcr nachhaltige Antriebsl\u00f6sungen in der Individualmobilit\u00e4t f\u00f6rdern. Dem zugrunde liegt das vom Land Baden-W\u00fcrttemberg gef\u00f6rderte Forschungsprojekt &#8222;Energy for future Mobilty&#8220;. Die Experten kommen bei ihren Analysen u. a. zu dem Schluss, dass der bislang richtigerweise auf die Forschung und Entwicklung gesetzte Fokus der F\u00f6rderung durch die deutsche Bundesregierung rechtzeitig in Richtung einer Marktf\u00f6rderung verschoben werden sollte, um den Absatz in Schwung zu bringen. Hierbei sollte allerdings nicht zwangsweise der Weg einer fl\u00e4chendeckenden Kaufpr\u00e4mie beschritten werden.<\/p> <p>Was damit gemeint ist, zeigt sich am Beispiel der \u00f6ffentlichen Lade-Infrastruktur. Denn bisher ist der Vertrieb von Strom an Lades\u00e4ulen noch ein Gesch\u00e4ft mit geringen Margen &#8211; sowohl der Bedarf an Ladestrom als auch die realisierten Strompreise an der Lades\u00e4ule sind niedrig. Somit ist der Betrieb solcher Strom-Tankstellen f\u00fcr Energieunternehmen bisher wirtschaftlich uninteressant. Neben gezielter F\u00f6rderung dieses Bereichs werden nach Ansicht der Autoren aber auch signifikant sinkende Batteriepreise einen positiven Einfluss auf das Gesch\u00e4ft mit den Elektroautos haben. Allein im Zeitraum von 2008 bis 2012 haben sich die Herstellungskosten f\u00fcr Elektroauto-Batterien auf 485 US-Dollar pro Kilowattstunde mehr als halbiert. Ab einer H\u00f6he von 300 US-Dollar sollen die Elektrofahrzeuge schlie\u00dflich mit konventionellen Autos konkurrieren k\u00f6nnen. Es kommt also Bewegung in den Markt f\u00fcr Elektromobilit\u00e4t und andere alternative Antriebstechnologien.<\/p> <p>Dr. Karlheinz Bozem steht f\u00fcr unabh\u00e4ngige Top-Management-Beratung insbesondere in der Energiewirtschaft.<\/p> <p>Prof. Dr. Anna Nagl ist Studiendekanin an der Hochschule Aalen, leitet das Kompetenzzentrum &#8222;Energie f\u00fcr zukunftsorientierte Mobilit\u00e4t&#8220; und lehrt im berufsbegleitenden Masterstudiengang &#8222;Elektromobilit\u00e4t&#8220; der Hochschulf\u00f6deration S\u00fcdWest.<\/p> <p>Prof. Dr. Verena Rath ist Professorin im Studiengang &#8222;Energiewirtschaft&#8220; an der Hochschule Biberach und Senior-Beraterin bei Dr. Bozem.<\/p> <p>Prof. Dr. Alexander Haubrock ist Pro-Rektor der Hochschule Aalen. Seine Forschungsschwerpunkte sind u. a. Kundenverhalten und Kundenorientierung.<\/p> <p>Weitere Informationen:<br \/> www.springer.com\/about+springer\/media\/pressreleases?SGWID=1-11002-6-1435047-0 | Pressemitteilung + Materialien zum Herunterladen<br \/> www.springerprofessional.de\/4650438.html | Beitrag auf Springer f\u00fcr Professionals<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.springer-vieweg.de\/978-3-658-02627-1\" title=\"Elektromobilit\u00e4t: Kundensicht, Strategien, Gesch\u00e4ftsmodelle\" >www.springer-vieweg.de\/978-3-658-02627-1<\/a> | Informationen zum Buch &#8222;Elektromobilit\u00e4t: Kundensicht, Strategien, Gesch\u00e4ftsmodelle&#8220;<br \/> www.springer-gabler.de\/978-3-8349-4211-1 | Informationen zum Buch &#8222;Energie f\u00fcr nachhaltige Mobilit\u00e4t&#8220;<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Markus Fertig | Teamleiter PR | +49 611 7878 181 | markus.fertig@springer.com<\/p> <p>Bildrechte: \u00a9 XtravaganT | fotolia.com<\/p> <p>Springer DE ist Teil von Springer Science+Business Media.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Springer DE | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH<br \/> Markus Fertig<br \/> Abraham-Lincoln-Stra\u00dfe 46<br \/> 65189 Wiesbaden<br \/> tel +49 611 7878 181<br \/> markus.fertig@springer.com<br \/> http:\/\/www.springer.com\/DE<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Elektromobilit\u00e4t: Was will der Kunde? 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