{"id":45781,"date":"2013-09-11T10:49:18","date_gmt":"2013-09-11T10:49:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=45781"},"modified":"2013-09-13T15:07:16","modified_gmt":"2013-09-13T14:07:16","slug":"historie-aus-dem-3d-labor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/historie-aus-dem-3d-labor-1045781\/","title":{"rendered":"Historie aus dem 3D Labor"},"content":{"rendered":"<div> <p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-46428\" title=\"Historisches Berliner Stadtmodell des Stadtmuseums Berlin (Foto w\u00e4hrend der Durchf\u00fchrung eines 3D-Scans)\" alt=\"Historisches Berliner Stadtmodell des Stadtmuseums Berlin (Foto w\u00e4hrend der Durchf\u00fchrung eines 3D-Scans)\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Screenshot_12.jpg\" width=\"214\" height=\"142\" \/>TU Berlin: Virtuell in das historische Berlin eintauchen<\/p> <p>Neue Anwendungen f\u00fcr Museen aus dem 3D-Labor der TU Berlin<\/p> <p>Neue Kooperationen des 3D-Labors mit Museen am Institut f\u00fcr Mathematik der TU Berlin zeigen, dass 3D-Scan, interaktive 3D-Projektionen und 3D-Druck auf immer mehr Gebieten Anwendung finden. In dem Projekt &#8222;3D-Technologien f\u00fcr Berliner Museen&#8220; sollen gemeinsam mit dem Berliner Stadtmuseum, der Zitadelle Spandau, dem Museum Neu-k\u00f6lln und der Gipsformerei der Staatlichen Museen zu Berlin Pilotanwendungen f\u00fcr den Einsatz von unterschiedlichen 3D-Technologien zur Unterst\u00fctzung der wissenschaftlichen Museumsarbeit und der Ausstellungspr\u00e4sentation entwickelt werden.<\/p> <p><!--more-->Das Stadtmuseum Berlin besitzt mehrere Modelle, die das Stadtbild Berlins in unterschiedlichen Jahrhunderten zeigen, allerdings in unterschiedlichen Ma\u00dfst\u00e4ben und aus unterschiedlichen Materialien. Um digitale Modelle in einem einheitlichen Ma\u00dfstab zu erstellen, sollen mit einem 3D-Scanner die erforderlichen Daten gewonnen werden. Diese digitalen Modelle sollen f\u00fcr interaktive 3D-Projektionen und f\u00fcr die Erstellung realer 3D-(Teil-)Modelle in Kunststoff oder Gips genutzt werden.<\/p> <p>Mit der Zitadelle Spandau soll unter anderem eine interaktive 3D-Darstellung eines Teils der im Dritten Reich geplanten &#8222;Hauptstadt Germania&#8220; erstellt werden, die eine m\u00f6glichst realit\u00e4tsnahe Vorstellung der gigantomanischen damaligen Planungen mittels eines dreidimensionalen virtuellen Spaziergangs gestattet, wobei der interagierende Spazierg\u00e4nger Laufweg, Geschwindigkeit und Blickwinkel selbst bestimmt.<\/p> <p>Die Gipsformerei besitzt eine gro\u00dfe Sammlung von bis zu einhundert Jahre alten Gipsabg\u00fcssen von Exponaten aus Berliner Museen, deren Originale teilweise verschollen, besch\u00e4digt oder unvollst\u00e4ndig sind. Die Gipsabg\u00fcsse als letzter physisch verf\u00fcgbarer Ersatz haben in der oft langen Zeit des Gebrauchs gelitten. Mit Hilfe von 3D-Scan und 3D-Druck kann man nun von Originalen oder auch Abg\u00fcssen neue digitale und auch reale 3D-Modelle erstellen, deren Qualit\u00e4t dauerhaft reproduzierbar ist und die in beliebiger Anzahl von Exemplaren kopiert werden k\u00f6nnen.<\/p> <p>Mit dem Museum Neuk\u00f6lln sollen Konzepte f\u00fcr den Einsatz von realen 3D-Modellen aus dem 3D-Drucker in Ausstellungen und die Wiedergabe durch so genannte digitale haptische Werkzeuge entwickelt werden, mit deren Hilfe 3D-Objekte \u00fcber den Tastsinn wahrgenommen werden k\u00f6nnen. Dieser Teil des Pilotprojektes soll M\u00f6glichkeiten erproben, Menschen mit Behinderungen den Zugang zu Museumsangeboten zu erleichtern. Weiterhin k\u00f6nnen die Exponate, die ihrerseits in Vitrinen verschlossen bleiben m\u00fcssen, anhand einer 3D-gedruckten Kopie erl\u00e4utert und somit beispielsweise Kindern besser vermittelt werden. Bei diesem Teilprojekt wird die Hilfe des Leibniz-Instituts f\u00fcr Zoo- und Wildtierforschung, eines weiteren, langj\u00e4hrigen Kooperationspartners des 3D-Labors, in Anspruch genommen, welches \u00fcber einen gro\u00dfen Computertomographen verf\u00fcgt. Das Ger\u00e4t findet normalerweise bei den lebendenden oder toten Vier- und Vielbeinern Anwendung, mit denen das Institut in Kontakt kommt, beispielsweise vor einiger Zeit bei dem Eisb\u00e4ren Knut. In dem Projekt mit dem Museum Neuk\u00f6lln es soll unter anderem daf\u00fcr genutzt werden, ein CT eines Mammutunterkiefers zu erstellen, um im 3D-Labor daraus digitale und reale 3D-Modelle zu konstruieren.<\/p> <p>Das Projekt &#8222;3D-Technologien f\u00fcr Berliner Museen&#8220; wird mit 350.000 Euro aus den Mitteln des Europ\u00e4ischen Fonds f\u00fcr regionale Entwicklung (EFRE) unter der Projektbegleitung durch die Abteilung f\u00fcr Kulturelle Angelegenheiten der Senatskanzlei des Landes Berlin w\u00e4hrend der knapp dreij\u00e4hrigen Laufzeit gef\u00f6rdert.<\/p> <p>Fotomaterial zum Download unter: www.tu-berlin.de\/?id=138599<\/p> <p>Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Hartmut Schwandt, TU Berlin, Institut f\u00fcr Mathematik, Leiter des 3D-Labors, Tel: 030 \/ 314-23495\/-25651, E-Mail: schwandt@math.tu-berlin.de<\/p> <p>Die TU Berlin versteht sich als international renommierte Universit\u00e4t in der deutschen Hauptstadt, im Zentrum Europas. Eine scharfe Profilbildung, herausragende Leistungen in Forschung und Lehre, die Qualifikation von sehr guten Absolventinnen und Absolventen und eine moderne Verwaltung stehen im Mittelpunkt ihres Agierens. Ihr Streben nach Wissensvermehrung und technologischem Fortschritt orientiert sich an den Prinzipien von Exzellenz und Qualit\u00e4t.<\/p> <p>Kontakt<br \/> TU Berlin, Stabsstelle Presse, \u00d6ffentlichkeitsarbeit und Alumni<br \/> Stefanie Terp<br \/> Stra\u00dfe des 17. Juni 135<br \/> 10623 Berlin<br \/> 030\/314-23922<br \/> pressestelle@tu-berlin.de<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.tu-berlin.de\" title=\"Die TU Berlin versteht sich als international renommierte Universit\u00e4t in der deutschen Hauptstadt, im Zentrum Europas. \" >http:\/\/www.tu-berlin.de<\/a><\/p> <p>Pressekontakt:<br \/> TU Berlin, Institut f\u00fcr Mathematik, 3D-Labor<br \/> Prof. Dr. Hartmut Schwandt<br \/> Stra\u00dfe des 17. Juni 136<br \/> 10623 Berlin<br \/> 030\/314-23495<br \/> schwandt@math.tu-berlin.de<br \/> http:\/\/www.pressestelle.tu-berlin.de\/menue\/service_fuer_journalisten\/<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>TU Berlin: Virtuell in das historische Berlin eintauchen Neue Anwendungen f\u00fcr Museen aus dem 3D-Labor der TU Berlin Neue Kooperationen des 3D-Labors mit Museen am Institut f\u00fcr Mathematik der TU Berlin zeigen, dass 3D-Scan, interaktive 3D-Projektionen und 3D-Druck auf immer mehr Gebieten Anwendung finden. 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