{"id":46084,"date":"2013-09-12T11:12:32","date_gmt":"2013-09-12T11:12:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=46084"},"modified":"2013-09-13T15:20:14","modified_gmt":"2013-09-13T14:20:14","slug":"arzneiverordnungs-report-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/arzneiverordnungs-report-2013-1046084\/","title":{"rendered":"Arzneiverordnungs-Report 2013"},"content":{"rendered":"<div> <p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-46460\" title=\"DAS Nachschlagewerk f\u00fcr den deutschen Pharmaziemarkt \" alt=\"DAS Nachschlagewerk f\u00fcr den deutschen Pharmaziemarkt \" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Screenshot_13.jpg\" width=\"104\" height=\"153\" \/>Wiederanstieg der Arzneimittelausgaben in Deutschland | AMNOG zeigt erste WirkungenDie Herausgeber des Arzneiverordnungs-Reports Ulrich Schwabe und Dieter Paffrath geben auf der j\u00e4hrlich in Berlin stattfindenden Pressekonferenz bekannt, dass f\u00fcr das Jahr 2012 ein moderater Kostenanstieg der Arzneiverordnungen vorliegt | Die Einf\u00fchrung des Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) zeigt erste positive Resultate | Report ber\u00fccksichtigt erstmals Rezepturarzneimittel und zahn\u00e4rztliche Verordnungen<\/p> <p><!--more-->Der aktuelle Arzneiverordnungs-Report 2013 berichtet \u00fcber die Entwicklung bei den Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV): demnach sind im Jahr 2012 die Arzneimittelausgaben moderat angestiegen auf 30,6 Mrd., was einer Erh\u00f6hung um 2,6 Prozent entspricht. Im vergangenen Jahr konstatierte der Report noch r\u00fcckl\u00e4ufige Kosten, was seit 2004 nicht mehr der Fall war. Auch wenn sich erste Anpassungen an europ\u00e4ische Standards zeigen, sind deutsche Patentarzneimittel des Bestandsmarktes im europ\u00e4ischen Vergleich aber immer noch teurer.<\/p> <p>Die Herausgeber Ulrich Schwabe und Dieter Paffrath weisen w\u00e4hrend der am 12.9. in Berlin stattfindenden Pressekonferenz darauf hin, dass der gesetzliche Herstellerabschlag und der Preisstopp f\u00fcr Arzneimittel ohne Festbetrag einen wichtigen stabilisierenden Einfluss auf die GKV-Arzneimittelausgaben haben. Die Nutzenbewertung neuer Arzneimittel schreitet im zweiten Jahr nach dem Inkrafttreten des AMNOG z\u00fcgig voran. Bisher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) 48 neue Wirkstoffe bewertet, wodurch seither Einsparungen von 120 Mio. Euro erzielt wurden. Das reiche aber bei weitem nicht aus, um die in der Gesetzesbegr\u00fcndung des AMNOG genannten 2,0 Mrd. Euro zu realisieren. Mit Hilfe von nationalen und internationalen Preisvergleichen haben die Herausgeber ein Einsparpotenzial von insgesamt 3,7 Mrd. Euro berechnet.<\/p> <p>Im Jahr 1985 erschien die erste Ausgabe des Arzneiverordnungs-Report; mit der aktuellen Ausgabe analysiert der Report nun zum 29. Mal die Entwicklungen der vertrags\u00e4rztlichen ambulanten Verordnungen; die Angaben im Report basieren auf den Verordnungsdaten des GKV-Arzneimittelindex. Bis heute gibt es in Europa keine vergleichbare Publikation. F\u00fcr den aktuellen Report wurden 716 Millionen GKV-Rezepte analysiert, die im Jahr 2012 von 143.066 Vertrags\u00e4rzten ausgestellt worden sind. Erstmals wurden auch Rezepturarzneimittel von Zytostatikazubereitungen und monoklonalen Antik\u00f6rpern sowie die Verordnungen von 60.533 Zahn\u00e4rzten ber\u00fccksichtigt. Der Report dient \u00c4rzten als Entscheidungshilfe f\u00fcr eine Verordnung nach therapeutischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Als Standardwerk genie\u00dft er dar\u00fcber hinaus hohe Anerkennung in Gesundheits\u00f6konomie und Politik.<\/p> <p>Ulrich Schwabe; Dieter Paffrath (Hrsg.)<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.springer.com\/pharma\/book\/978-3-642-37123-3\" title=\" Arzneiverordnungs-Report 2013  Arzneiverordnungs-Report 2013  Aktuelle Daten, Kosten, Trends und Kommentare\" target=\"_blank\">Arzneiverordnungs-Report 2013<\/a><br \/> Aktuelle Daten, Kosten, Trends und Kommentare<br \/> 2013. 1169 S. 84 Abb.,<br \/> ISBN 978-3-642-37123-3<br \/> Broschiert. 49,99 EUR; 62,50 CHF<br \/> Springer Medizin ist f\u00fchrender Anbieter von Fachinformationen im Gesundheitswesen in Deutschland und in \u00d6sterreich. Die Produktpalette umfasst Zeitschriften, Zeitungen, B\u00fccher und eine Vielzahl von Online-Angeboten f\u00fcr alle Arztgruppen, Psychologen, Zahn\u00e4rzte, Pharmazeuten, Heilberufe und medizinisch interessierte Laien. Wichtige Qualit\u00e4tsmerkmale aller Verlagsprodukte sind hohe wissenschaftliche Qualit\u00e4t, Fort- und Weiterbildung auf dem neuesten Stand der medizinischen Forschung, sowie exzellente Vernetzung zu wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Berufsverb\u00e4nden, medizinischen Stiftungen, Herausgebern und Fachautoren. Springer Medizin ist Teil von Springer Science+Business Media.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Springer Medizin<br \/> Uschi Kidane<br \/> Tiergartenstra\u00dfe 17<br \/> 69121 Heidelberg<br \/> +49 (6221) 487-8166<br \/> uschi.kidane@springer.com<br \/> www.springerfachmedien-medizin.de\/<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wiederanstieg der Arzneimittelausgaben in Deutschland | AMNOG zeigt erste WirkungenDie Herausgeber des Arzneiverordnungs-Reports Ulrich Schwabe und Dieter Paffrath geben auf der j\u00e4hrlich in Berlin stattfindenden Pressekonferenz bekannt, dass f\u00fcr das Jahr 2012 ein moderater Kostenanstieg der Arzneiverordnungen vorliegt | Die Einf\u00fchrung des Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) zeigt erste positive Resultate | Report ber\u00fccksichtigt erstmals Rezepturarzneimittel und zahn\u00e4rztliche<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":46460,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[108],"tags":[134],"class_list":["post-46084","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-medizin-gesundheit","tag-default"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46084","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46084"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46084\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46084"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46084"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46084"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}