{"id":4624,"date":"2012-12-31T08:27:14","date_gmt":"2012-12-31T08:27:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=4624"},"modified":"2017-06-09T16:45:49","modified_gmt":"2017-06-09T15:45:49","slug":"perspektive-2013-das-jahr-der-honorarberatung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/perspektive-2013-das-jahr-der-honorarberatung-104624\/","title":{"rendered":"Perspektive 2013: Das Jahr der Honorarberatung"},"content":{"rendered":"<p>Wie ein Gutachten des Finanzwissenschaftlers Andreas Oehler ergab, gehen den Deutschen bei der Altersvorsorge j\u00e4hrlich rund 50 Milliarden Euro verloren. Die L\u00f6sung hei\u00dft Honorarberatung.<br \/> Als die Meldung durch die Nachrichtensendungen ging, war der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sofort zur Stelle, um ein deutliches Dementi zu formulieren. Doch das Statement \u00e4ndert nichts an der Tatsache, dass Altersvorsorge und Falschberatung in einem empfindlichen Zusammenhang stehen. <!--more-->Das Gutachten vom Bamberger Finanzwissenschaftler Professor Andreas Oehler kommt zum Schluss, dass alleine bei Riester-Vertr\u00e4gen j\u00e4hrlich 1 Milliarde Euro an den Kunden vorbei flie\u00dfen. Bei Lebens- und Rentenversicherungen sind es sogar 16 Milliarden Euro. Die Bundesweite Honorarberatung (http:\/\/www.bundesweitefinanzberatung.de\/nachrichten\/ansicht\/schlechte-anlageberatung-deutsche-kostet-der-beratungspfusch-50-milliarden-euro-11808\/) hatte ebenfalls \u00fcber das Gutachten berichtet und ist mit der Thematik naturgem\u00e4\u00df schon l\u00e4nger befasst.<\/p> <p>Kostenlos kann teuer werden<\/p> <p>Falschberatung kann nie vollst\u00e4ndig ausgeschlossen werden. Doch die Wahrscheinlichkeit l\u00e4sst sich reduzieren. Wenn die Grundlage einer Beratung vornehmlich im Verlaufen von Produkten mit hohen Provisionen liegt, kann eine objektive Sicht auf die Thematik nahezu ausgeschlossen werden. Der Berater ist hier in erster Linie ein Verk\u00e4ufer, der Beratungsansatz ist also ein aufs Verkaufen ausgerichteter. Honorarberater dagegen rechnen nach Stundens\u00e4tzen ab, sie beraten daher v\u00f6llig losgel\u00f6st von Provisionen. Politisch gefordert wird eine grundlegende Reform bei Anlageprodukten. Nicht nur Thomas Opperman (SPD) verlangt den Weg fort von der Provisionsberatung hin zur Honorarberatung. \u00dcberall werden die Rufe nach objektiver Beratung lauter.<\/p> <p>Jeder ist mitverantwortlich<\/p> <p>Es w\u00e4re zu kurz gegriffen, w\u00fcrde man die Verantwortung der Misere allein den Versicherungskonzernen und Banken zuschieben. Denn auf der anderen Seite stehen die Kunden, die der Auffassung sind, eine professionelle Beratung d\u00fcrfe nichts kosten. Dabei kommen Studien immer wieder zu dem Ergebnis, dass die vermeintlich kostenlose Beratung letztlich teurer ist als die Dienste eines Honorarberaters. Schlie\u00dflich zahlt der Kunde Kosten, Geb\u00fchren und nicht zuletzt die Provisionen, die besonders bei der Altersvorsorge oft sehr hoch sind. Das Umdenken muss also auf breiter Basis stattfinden. Die Konzerne oder Vermittler informieren die Kunden aus eigenem Antrieb nur selten, das zeigen die Ver\u00e4nderungen, die &#8211; gewisserma\u00dfen still und leise \u2013 j\u00fcngst bei den Lebensversicherungen (http:\/\/www.bundesweitefinanzberatung.de\/expertenartikel\/ansicht\/lebensversicherungskunden-muessen-unbedingt-aufpassen-11588\/) vorgenommen wurden. Bei den Kunden ist daher Eigenverantwortung gefragt.<\/p> <p>Neue Wege gehen<\/p> <p>Immer klarer wird der Ruf nach einer Reform der Versicherungs- und Finanzberatung. Kernpunkt ist der Ansatz, Transparenz und Offenheit bei der Beratung in den Vordergrund zu stellen. Ist das der Fall, kann das Ergebnis einer Beratung durchaus die Empfehlung sein, nichts zu unterschreiben, weil man ausreichend versorgt ist. Bei Beratungen auf Provisionsbasis ist dieser Rat meist nicht zu erwarten, weil an ihm nichts verdient wird. Es ist also ein allgemeines Umdenken n\u00f6tig, auch die Verbraucher sind angehalten, alte Pfade zu verlassen und sich auf neue Sichtweisen einzulassen. Schlie\u00dflich gibt es die Honorarberatung l\u00e4ngst. Auch ohne verpflichtendes Gesetz.<\/p> <p>\u00dcber Bundesweite Honorarberatung:<br \/> Die Bundesweite Honorarberatung stellt mit www.bundesweitefinanzberatung.de ein Portal zur Verf\u00fcgung, auf dem sich Honorarberater, Verbraucher und Organisationen auf Augenh\u00f6he begegnen. Ziel des Portals ist die Positionierung der unabh\u00e4ngigen Honorarberatung als transparente, faire und verbraucherfreundliche Finanzdienstleistung.<\/p> <p>Der Fokus liegt bei der Honorarberatung auf dem Verzicht von Provisionen und der daraus resultierenden vertrauensvollen, nutzenorientierten und transparenten Beratung von Verbrauchern. Genau das m\u00f6chte die Bundesweite Honorarberatung kommunizieren, um Verbrauchern Sicherheit zu geben und Branchenkennern, die diese Werte ehren, eine Plattform zu bieten.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Bundesweite Honorarberatung<br \/> Frerk Frommholz<br \/> Pollhorn 7<br \/> 24808 Jevenstedt<br \/> 043 371407<br \/> ff@bundesweitefinanzberatung.de<br \/> www.bundesweitefinanzberatung.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie ein Gutachten des Finanzwissenschaftlers Andreas Oehler ergab, gehen den Deutschen bei der Altersvorsorge j\u00e4hrlich rund 50 Milliarden Euro verloren. 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