{"id":49755,"date":"2013-10-01T09:27:06","date_gmt":"2013-10-01T09:27:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=49755"},"modified":"2015-08-04T09:39:19","modified_gmt":"2015-08-04T08:39:19","slug":"keine-entspannung-in-der-heizprognose","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/keine-entspannung-in-der-heizprognose-1049755\/","title":{"rendered":"Keine Entspannung in der Heizprognose"},"content":{"rendered":"<div> <p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-49898\" title=\"Der Bundesweite Heizspiegel 2013 zeigt: Die Heizkosten f\u00fcr eine durchschnittliche 70-Quadratmeter-Wohnung, die mit Heiz\u00f6l beheizt wird, betrugen im Jahr 2012 durchschnittlich 990 Euro. \" alt=\"Der Bundesweite Heizspiegel 2013 zeigt: Die Heizkosten f\u00fcr eine durchschnittliche 70-Quadratmeter-Wohnung, die mit Heiz\u00f6l beheizt wird, betrugen im Jahr 2012 durchschnittlich 990 Euro. \" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Screenshot_10.png\" width=\"196\" height=\"127\" \/>Bundesweiter Heizspiegel 2013: Verbraucher zahlen neun Prozent mehr (mit Infografik)<\/p> <p>Heizenergieverbrauch, Energiepreise und Heizkosten in 2012 gestiegen \/ Prognose f\u00fcr 2013 zeigt keine Entspannung \/ Gutschein f\u00fcr kostenloses Heizgutachten verf\u00fcgbar<\/p> <p>Die Heizkosten sind im vergangenen Jahr um durchschnittlich neun Prozent gestiegen. K\u00e4ltere Temperaturen und steigende Energiepreise sind die Ursachen hierf\u00fcr. Das k\u00e4ltere Klima lie\u00df die Deutschen in 2012 durchschnittlich f\u00fcnf Prozent mehr Heizenergie verbrauchen. Die Preissteigerung bei Heiz\u00f6l betrug ca. neun Prozent, die Erdgas- und Fernw\u00e4rmepreise erh\u00f6hten sich jeweils um ca. f\u00fcnf Prozent. Aktuelle Vergleichswerte f\u00fcr die Heizkosten und den Heizenergieverbrauch in Deutschland liefert der neue Bundesweite Heizspiegel 2013, den die gemeinn\u00fctzige co2online GmbH mit Unterst\u00fctzung des Deutschen Mieterbundes e.V. heute zum Start der Heizsaison ver\u00f6ffentlicht. <!--more-->Das Vergleichsinstrument unterst\u00fctzt j\u00e4hrlich ca. 100.000 Haushalte und Beratungseinrichtungen dabei, den energetischen Zustand von Wohngeb\u00e4uden einzustufen. Das Projekt wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gef\u00f6rdert. Die Basis f\u00fcr die neunte Auflage bilden die Daten von knapp 100.000 zentral beheizten Wohngeb\u00e4uden aus dem ganzen Bundesgebiet, die co2online aus seiner umfangreichen Geb\u00e4udedatenbank ausgewertet hat.<\/p> <p>Der Bundesweite Heizspiegel 2013, der als zus\u00e4tzlichen, kostenlosen Service eine schriftliche Analyse der Heizkostenabrechnung anbietet, steht unter www.heizspiegel.de und www.mieterbund.de als PDF-Datei zum Download bereit. Bundesweit ist die Brosch\u00fcre bei vielen Mietervereinen und B\u00fcrger\u00e4mtern erh\u00e4ltlich und kann beim Deutschen Mieterbund angefordert werden.<\/p> <p>Kaltes Klima, teure Energie \u2013 Haushalte zahlen mehr als im Vorjahr<\/p> <p>Folgende Bespiele aus dem Bundesweiten Heizspiegel 2013, der Vergleichswerte f\u00fcr das Abrechnungswerte 2012 enth\u00e4lt, machen die Mehrbelastung f\u00fcr die Bewohner einer durchschnittlichen 70-Quadratmeter-Wohnung in einem 500 \u2013 1.000 m\u00b2-gro\u00dfen Geb\u00e4ude deutlich: F\u00fcr Heiz\u00f6l fielen Jahreskosten von 990 Euro an (+ 11,2 % gegen\u00fcber 2011), 770 Euro mussten f\u00fcr Erdgas ausgegeben werden (+ 7,7 % gg\u00fc. 2011) und 860 Euro f\u00fcr Fernw\u00e4rme (+ 9,6 % gg\u00fc. 2011). Dazu Tanja Loitz, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von co2online: \u201eDie Hauptfaktoren bei den Heizkosten sind der Heizenergieverbrauch eines Geb\u00e4udes und der Energiepreis. Die Energiepreise kann der Verbraucher nicht beeinflussen. Daher ist eine energetische Modernisierung der richtige Weg, um den Heizenergieverbrauch und damit die Heizkosten langfristig zu senken.\u201c<\/p> <p>Prognose f\u00fcr 2013 zeigt keine Entspannung<\/p> <p>2012 war im Vergleich zu 2011 bereits ein k\u00fchleres Jahr \u2013 im ersten Quartal 2013 waren die Temperaturen gegen\u00fcber dem identischen Vorjahreszeitraum nochmals um knapp 12 Prozent niedriger. Diese kalten Wintermonate treiben die Energieverbr\u00e4uche und damit die Heizkosten weiter in die H\u00f6he. \u201eAllein die niedrigen Temperaturen zwischen Januar und M\u00e4rz 2013 kosten den Verbraucher zus\u00e4tzlich etwa 55 bis 65 Euro\u201c, sch\u00e4tzt Lukas Siebenkotten, Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB). \u201eWenn jetzt noch das vierte Quartal dieses Jahres \u00e4hnlich kalt wird, drohen Mietern um 130 bis 150 Euro teurere Heizkostenabrechnungen als 2012.\u201c Sorgen bereiten dem Mieterbund-Direktor die weiter steigenden Energiepreise. \u201eGas und Fernw\u00e4rme sind im ersten Halbjahr 2013 wieder um 1,4 bzw. 4,5 Prozent teurer geworden, und auch der Preis f\u00fcr Heiz\u00f6l steigt seit Wochen wieder an\u201c. Umso wichtiger sind Investitionen in den W\u00e4rmeschutz, die W\u00e4rmeerzeugung und -verteilung eines Geb\u00e4udes. Schon die Optimierung bestehender Technik, zum Beispiel durch einen hydraulischen Abgleich der Heizanlage, f\u00fchrt zu nennenswerten Einsparungen.<\/p> <p>Vom kostenlosen Heizgutachten profitieren<\/p> <p>Wer bei der Einstufung seiner Heizkosten und seines Heizenergieverbrauchs in die Vergleichstabellen Einsparpotenzial feststellt, der sollte das zus\u00e4tzliche Service-Angebot des Bundesweiten Heizspiegels 2013 nutzen und ein individuelles, kostenloses Heizgutachten anfordern. Das Heizgutachten analysiert detailliert die Verbrauchs- und Kostenpositionen der Heizkostenabrechnung bzw. der Energierechnung, informiert dar\u00fcber, wo man im Vergleich zu anderen steht und gibt Empfehlungen, um Einsparpotenziale auszusch\u00f6pfen. Das Angebot gilt f\u00fcr Mieter und Eigent\u00fcmer. Mieter profitieren von einer zus\u00e4tzlichen Hilfestellung: Sie erhalten mit dem Heizgutachten eine fachliche Stellungnahme, die sie an ihren Vermieter weiterleiten k\u00f6nnen um ihn auf Einsparpotenziale am Geb\u00e4ude aufmerksam zu machen. Diese Unterst\u00fctzung wirkt: Jeder vierte Vermieter, der von seinen Mietern \u00fcber das Gutachten informiert wird, wird zu mindestens einer Modernisierungsma\u00dfnahme am Geb\u00e4ude motiviert. Mehr als 70.000 Haushalte haben bereits von diesem Service profitiert. Der Gutschein f\u00fcr ein kostenloses Heizgutachten ist im Bundesweiten Heizspiegel 2013 enthalten oder auf <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.heizspiegel.de\" title=\"vergleichen Sie den Heizenergiebedarf Ihres Hauses\" >www.heizspiegel.de<\/a> abrufbar. Die Website der Kampagne wurde einem umfangreichen Relaunch unterzogen und erscheint nun nutzerfreundlicher und \u00fcbersichtlicher.<\/p> <p>Die 16-seitige Brosch\u00fcre \u201eBundesweiter Heizspiegel 2013\u201c kann unter folgender Anschrift angefordert werden:<\/p> <p>Deutscher Mieterbund \u2013 Kennwort \u201eHeizspiegel\u201c \u2013 10169 Berlin.<\/p> <p>Bitte legen Sie daf\u00fcr einen mit 0,90 Euro frankierten und an Sie selbst adressierten R\u00fcckumschlag im Format DIN lang bei. Wenn Sie rechtliche Fragen zu Ihrer Heizkostenabrechnung haben, wenden Sie sich bitte an den Mieterverein vor Ort.<br \/> Die gemeinn\u00fctzige co2online GmbH (http:\/\/www.co2online.de) setzt sich f\u00fcr die Senkung des klimasch\u00e4dlichen CO2-Aussto\u00dfes ein. Mit interaktiven EnergiesparChecks, einem Energiesparkonto, Heizspiegeln und Heizgutachten motiviert sie den Einzelnen, mit aktivem Klimaschutz auch Geld zu sparen. Ein starkes Netzwerk mit Partnern aus Medien, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik unterst\u00fctzt verschiedene Informationskampagnen.<br \/> Seit 2005 wird der Bundesweite Heizspiegel gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund j\u00e4hrlich ver\u00f6ffentlicht (http:\/\/www.heizspiegel.de). Von 2004 bis heute erstellte co2online zus\u00e4tzlich 90 Kommunale Heizspiegel und rund 70.000 Heizgutachten. Heizspiegel und Heizgutachten werden im Rahmen der Kampagne Klima sucht Schutz durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gef\u00f6rdert.<\/p> <p>=== \u00dcber den Deutschen Mieterbund (DMB) ===<\/p> <p>Der Deutsche Mieterbund e.V. ist die Interessenvertretung aller Mieterinnen und Mieter in Deutschland. Dem Deutschen Mieterbund sind rund 320 \u00f6rtliche Mietervereine angeschlossen, die an mehr als 500 Orten in ganz Deutschland ihre Mitglieder in mietrechtlichen Fragen beraten und unterst\u00fctzen.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Deutscher Mieterbund<br \/> Ulrich Ropertz<br \/> Littenstr. 10<br \/> 10179 Berlin<br \/> 030 \/ 223 23 35<br \/> ulrich.ropertz@mieterbund.de<br \/> http:\/\/shortpr.com\/6sixyt<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bundesweiter Heizspiegel 2013: Verbraucher zahlen neun Prozent mehr (mit Infografik) Heizenergieverbrauch, Energiepreise und Heizkosten in 2012 gestiegen \/ Prognose f\u00fcr 2013 zeigt keine Entspannung \/ Gutschein f\u00fcr kostenloses Heizgutachten verf\u00fcgbar Die Heizkosten sind im vergangenen Jahr um durchschnittlich neun Prozent gestiegen. K\u00e4ltere Temperaturen und steigende Energiepreise sind die Ursachen hierf\u00fcr. 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