{"id":50351,"date":"2013-10-04T10:54:33","date_gmt":"2013-10-04T10:54:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=50351"},"modified":"2015-08-04T09:39:09","modified_gmt":"2015-08-04T08:39:09","slug":"umfrage-erhoehte-nachfrage-nach-wohnflaeche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/umfrage-erhoehte-nachfrage-nach-wohnflaeche-1050351\/","title":{"rendered":"Umfrage &#8211; Erh\u00f6hte Nachfrage nach Wohnfl\u00e4che"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"der Wohnfl\u00e4chenstandard hat seit 1998 um 6 qm zugenommen\" alt=\"der Wohnfl\u00e4chenstandard hat seit 1998 um 6 qm zugenommen\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/193985-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Wohntrend: Die Deutschen leben ger\u00e4umiger<\/p> <p>Zunehmende Eigent\u00fcmerquote erh\u00f6ht Nachfrage nach Wohnfl\u00e4che<br \/> Eine aktuelle Befragung des Bundesinstitutes f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung (BIB) in Wiesbaden hat ergeben, dass den Deutschen derzeit durchschnittlich 45 m\u00b2 Wohnfl\u00e4che pro Person zur Verf\u00fcgung stehen. Verglichen mit 1998, wo die B\u00fcrger durchschnittlich 39 m\u00b2 bewohnten, bedeutet dies ein Wachstum des Wohnfl\u00e4chenstandards um 6 m\u00b2 in einem Zeitraum von 15 Jahren. Als Gr\u00fcnde f\u00fcr den h\u00f6heren Platzbedarf nennt das BIB die starke Zunahme von Ein- und Zwei-Personenhaushalten und die gestiegenen Anspr\u00fcche der Bundesb\u00fcrger.<\/p> <p><!--more-->Bei der Ermittlung von Wohnfl\u00e4chentrends sind pers\u00f6nliche, demographische und regionale Aspekte zu ber\u00fccksichtigen. Neben dem verf\u00fcgbaren Einkommen bestimmen die Zahl der Haushaltsmitglieder und das Lebensalter die Anzahl der Quadratmeter. Familien haben zwar meist gr\u00f6\u00dfere Wohnungen als Singles oder Paare, die Pro-Kopf-Wohnfl\u00e4che ist jedoch geringer. So verf\u00fcgt ein Single durchschnittlich \u00fcber doppelt so viel Wohnraum wie das Mitglied einer vierk\u00f6pfigen Familie &#8211; zumindest bis die Kinder ausziehen: \u00c4ltere Menschen bleiben oft in der Familienwohnung, betagte Witwen haben mit etwa 70 m\u00b2 die gr\u00f6\u00dfte Wohnfl\u00e4che zur Verf\u00fcgung.<\/p> <p>Ein wichtiger Einflussfaktor ist die Bev\u00f6lkerungsentwicklung. Ist diese r\u00fcckl\u00e4ufig, erh\u00f6ht sich die Wohnfl\u00e4che pro Einwohner. Demographen gehen davon aus, dass die Geburtenrate von 1,4 Kindern pro Frau bis 2060 konstant bleibt. Seit 1971 ist die Sterbeziffer hier zu Lande wesentlich h\u00f6her als die Geburtenrate. Das derzeitige Defizit liegt bei 200.000. Doch seit 2011 gleicht die Zuwanderung nach Deutschland, haupts\u00e4chlich bedingt durch die europ\u00e4ische Wirtschaftskrise, das Geburtendefizit mehr als aus. Laut statistischem Bundesamt ergibt sich f\u00fcr 2012 ein Einwohnerplus von 369.000 Personen &#8211; der h\u00f6chste Wert seit 1995. Prognosen zu treffen ist schwierig, zumal die weitere Entwicklung der Zuwanderung von politischen Entscheidungen abh\u00e4ngt.<br \/> &#8222;Keinesfalls zu vernachl\u00e4ssigen sind die zunehmenden regionalen Unterschiede&#8220;, erkl\u00e4rt Kurt Friedl, Regionaldirektor des Immobiliennetzwerkes RE\/MAX Deutschland S\u00fcdwest. &#8222;Innerhalb Deutschlands variieren die Wohnfl\u00e4chen erheblich. Je dichter ein Gebiet besiedelt ist, desto geringer sind die Wohnfl\u00e4chen je Einwohner&#8220;, so Friedl. Im Vergleich deutscher Gro\u00dfst\u00e4dte hat Bremen mit durchschnittlich 33,4 Quadratmeter pro Kopf die geringste, Saarbr\u00fccken mit 45 Quadratmetern die h\u00f6chste Pro-Kopf-Wohnfl\u00e4che. Im bundesweiten Vergleich schneidet das Saarland, nicht zuletzt durch die hohe Eigentumsquote von 63,7 Prozent, traditionell am besten ab.<\/p> <p>W\u00e4hrend die Wohnfl\u00e4chennachfrage der Mieterhaushalte r\u00fcckl\u00e4ufig ist, prognostiziert das Bundesinstitut f\u00fcr Bau- Stadt und Raumforschung bis 2025 einen verst\u00e4rkten Trend zum Wohneigentum durch den Anstieg der Eigent\u00fcmerquote in den alten L\u00e4ndern auf 47 Prozent (plus 4 %) und in den neuen L\u00e4ndern auf 36 Prozent (plus 6 %). Am kr\u00e4ftigsten sei der Anstieg mit durchschnittlich rund 1,7 % pro Jahr im Bereich von Eigentumswohnungen in Mehrfamilienh\u00e4usern. \u00dcberdurchschnittlich hohe Wohnfl\u00e4chenzuw\u00e4chse wird es vor allem in M\u00fcnchen, Berlin, Hamburg, Bonn und Stuttgart sowie in Teilen Brandenburgs, Nordniedersachsens, Bayerns und Baden-W\u00fcrttembergs geben.<br \/> Ab 2016, so die Prognose, wird der Nachwuchs der geburtenstarken 1960er Jahren die Wohnungsnachfrage &#8211; besonders im Eigenheimsektor &#8211; stabilisieren.<\/p> <p>RE\/MAX, gegr\u00fcndet 1973 in den USA, ist das gr\u00f6\u00dfte Immobiliennetzwerk der Welt. Seine Wachstumskraft beruht zum einen auf der angebotenen Dienstleistung, zum anderen auf der Organisation als Franchisesystem. In den USA und Kanada hatte RE\/MAX erheblichen Anteil am Wandel des Immobilienmarktes weg vom Privatverkauf hin zur allgemeinen Akzeptanz des Immobilienmaklers als professioneller Dienstleister. RE\/MAX Deutschland S\u00fcdwest mit Sitz in Leinfelden-Echterdingen ist eine von sechs Masterfranchise-Regionen in Deutschland und f\u00fcr die Betreuung der Bundesl\u00e4nder Baden-W\u00fcrttemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland zust\u00e4ndig. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer ist seit 2005 Kurt Friedl. 68 Franchisenehmer und 278 Makler vermitteln Immobilien in der Region S\u00fcdwest. Weltweit arbeiten derzeit bei RE\/MAX \u00fcber 90.000 Immobilienmakler in etwa 6.300 B\u00fcros und mehr als 90 L\u00e4ndern, in Deutschland 966 Makler in 206 B\u00fcros.<\/p> <p>Kontakt<br \/> RE\/MAX Deutschland S\u00fcdwest Franchiseberatung GmbH<br \/> Kurt Friedl<br \/> Max-Lang-Str. 24<br \/> 70771 Leinfelden-Echterdingen<br \/> 0711 93326330<br \/> suedwest@remax.de<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.remax.de\" title=\"die weltweite Nummer eins in der Immobilienwirtschaft\" >http:\/\/www.remax.de<\/a><\/p> <p>Pressekontakt:<br \/> RE\/MAX Deutschland S\u00fcdwest Franchiseberatung<br \/> Kurt Friedl<br \/> Max-Lang-Stra\u00dfe 24<br \/> 70771 Leinfelden-Echterdingen<br \/> 0711-933 263 30<br \/> suedwest@remax.de<br \/> http:\/\/www.remax-suedwest.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>URL zum YouTube-Video: http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wohntrend: Die Deutschen leben ger\u00e4umiger Zunehmende Eigent\u00fcmerquote erh\u00f6ht Nachfrage nach Wohnfl\u00e4che Eine aktuelle Befragung des Bundesinstitutes f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsforschung (BIB) in Wiesbaden hat ergeben, dass den Deutschen derzeit durchschnittlich 45 m\u00b2 Wohnfl\u00e4che pro Person zur Verf\u00fcgung stehen. 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