{"id":50423,"date":"2013-10-04T13:40:33","date_gmt":"2013-10-04T13:40:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=50423"},"modified":"2015-08-04T09:39:09","modified_gmt":"2015-08-04T08:39:09","slug":"deutliche-verschaerfung-des-wettbewerbs-um-it-fachkraefte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/deutliche-verschaerfung-des-wettbewerbs-um-it-fachkraefte-1050423\/","title":{"rendered":"Deutliche Versch\u00e4rfung des Wettbewerbs um IT-Fachkr\u00e4fte"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Michael Gottwald, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Hamburger Marktforschungs- und IT-Beratungshauses SoftSelect GmbH\" alt=\"Michael Gottwald, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Hamburger Marktforschungs- und IT-Beratungshauses SoftSelect GmbH\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/194129-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" \/>Fachkr\u00e4ftemangel im IT-Umfeld: vom Gespenst zur betriebswirtschaftlichen Bedrohung<\/p> <p>Trotz der umgreifenden Euro-Krise und der einhergehenden Konjunkturabk\u00fchlung haben die deutschen Unternehmen bereits heute zunehmend Schwierigkeiten, offene Stellen mit qualifiziertem Personal zu besetzen. Zu diesem Ergebnis kommt der Arbeitsmarktreport 2012\/2013, den der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) im ersten Quartal 2013 ver\u00f6ffentlicht hat. Immer mehr Unternehmen setzen daher auf einen Strategiewechsel in der IT-Organisation.<\/p> <p><!--more-->Einer Umfrage des VDI Verein deutscher Ingenieure zufolge zeichnet sich insbesondere im IT-Bereich eine deutliche Versch\u00e4rfung des Wettbewerbs um Fachkr\u00e4fte ab, wonach heute mehr als 60% der Firmen freie Stellen in der IT nicht besetzen k\u00f6nnen. Auf jeden arbeitslosen IT-Spezialisten k\u00e4men heute demnach 3,7 offene Stellen. Nach aktuellsten Berechnungen d\u00fcrfte sich das Fachkr\u00e4fteproblem durch den R\u00fcckgang der Erwerbst\u00e4tigen in Folge des demografischen Wandels und einer m\u00f6glichen wirtschaftlichen Erholung im Euroraum in den kommenden Jahren noch deutlich versch\u00e4rfen.<\/p> <p>&#8222;Mit dem Fachkr\u00e4ftemangel steigt nicht nur die Nachfrage nach Recruiting- und Talent-Management-L\u00f6sungen, um im wachsenden Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt talentierte und qualifizierte Mitarbeiter zu identifizieren, f\u00fcr Vakanzen anzuwerben, fachlich zu f\u00f6rdern und dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Diese Entwicklung unterstreicht auch unser aktueller HR Trend Report 2013 auf Basis einer Unternehmensbefragung von mehr als 200 mittelst\u00e4ndischen und gro\u00dfen Unternehmen in Deutschland, wonach heute 77% der Betriebe der Talent Management Software operativ und strategisch eine hohe oder sehr hohe Bedeutung f\u00fcr den mittel- und langfristigen Gesch\u00e4ftserfolg beimessen, w\u00e4hrend mehr als ein Viertel innerhalb der n\u00e4chsten drei Jahre bereits entsprechende Investitionen planen&#8220;, wei\u00df Michael Gottwald, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Hamburger Marktforschungs- und IT-Beratungshauses SoftSelect GmbH. &#8222;Immer mehr Unternehmen setzen aber vor dem Hintergrund des Fachkr\u00e4ftemangels speziell im IT-Umfeld mit der teilweisen oder vollst\u00e4ndigen Auslagerung von Infrastrukturkomponenten ebenfalls auf einen Strategiewechsel in der IT-Organisation. Dabei werden vor allem standardisierte Services wie Betrieb\/Hosting, Pflege und Wartung, Datensicherung, Administration oder Support eher ausgelagert als unternehmensspezifische Dienste wie etwa die Anwendungsentwicklung.&#8220;<\/p> <p>Die betriebswirtschaftlichen Risiken, die von einem Knowhow-Abfluss eines IT-Verantwortlichen, zeitaufw\u00e4ndigen Such- und Anwerbungsprozessen oder langen Einarbeitungsphasen aufgrund komplexer IT-Infrastrukturen ausgehen, werden h\u00e4ufig nur unzureichend gew\u00fcrdigt. Dabei sind fehlender IT-Support, mangelhafte System- und Schnittstellenpflege oder der teilweise Daten- bzw. Systemausfall nur wenige Krisenszenarien, die die Wirtschaftsf\u00e4higkeit eines Unternehmens nachhaltig gef\u00e4hrden k\u00f6nnen. Da trotz Ressourcenengp\u00e4ssen in den IT-Abteilungen ein Notfallmanagement bzw. die Etablierung eines Desaster Recovery Konzeptes h\u00e4ufig fehlen und die betriebswirtschaftlichen Abl\u00e4ufe heute zum gr\u00f6\u00dften Teil \u00fcber IT-Systeme abgewickelt werden, k\u00f6nnen Ausf\u00e4lle in der IT heute akut existenzbedrohende Auswirkungen haben.<\/p> <p>Die Flexibilit\u00e4t und Skalierbarkeit, die die Auslagerung von Anwendungen und IT-Infrastruktur an einen spezialisierten Dienstleister mit sich bringt, minimiert die betriebswirtschaftlichen Risiken durch den Verlust oder Mangel an IT-Fachkr\u00e4ften und schafft \u00fcberdies den notwendigen Freiraum zum Ausbau des Kerngesch\u00e4ftes. Neben den geringen Investitions- und Betriebskosten profitieren gerade kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen von einer langfristig besseren Kostenkontrolle, mehr Sicherheit und der flexiblen Skalierbarkeit der genutzten Leistungen. Ber\u00fccksichtigt man dar\u00fcber hinaus den Platzbedarf f\u00fcr die IT und die steigenden Quadratmeter-Preise f\u00fcr Gesch\u00e4ftsr\u00e4ume in deutschen Ballungszentren, so wird die Auslagerung der IT-Infrastruktur auch wirtschaftlich immer attraktiver.<\/p> <p>Wachsender Cloud Markt forciert Outsourcing Aktivit\u00e4ten<br \/> Die Nachfrage nach Serviceangeboten rund um das IT-Outsourcing hat mit dem wachsenden Cloud-Markt nochmals deutlich zugenommen. Anwendungen und Unternehmensdaten sollen heute nicht nur tief integriert und stets auf dem neuesten Stand sein, sondern auch standortunabh\u00e4ngig zur Verf\u00fcgung stehen &#8211; dies geschieht au\u00dferhalb der Cloud allerdings nicht selten auf Kosten der Datensicherheit. &#8222;Gerade im Hinblick auf die Herausforderungen, die sich durch sich \u00e4ndernde Abl\u00e4ufe, den standortundabh\u00e4ngigen Zugriff, notwendige Updates, das mobile Office oder die Anbindung von weiteren Standorten ergeben, profitieren kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen bei der Auslagerung ihrer IT in mehrfacher Hinsicht. Sie erh\u00f6hen damit nicht nur die IT-Sicherheit und Systemverf\u00fcgbarkeit bei gleichzeitiger Entlastung der eigenen Kapazit\u00e4ten, sondern sind auch in der Lage, relevante Daten mit ihren Partnern, Kunden oder Lieferanten in der Cloud effizient und komfortabel zu teilen&#8220;, erl\u00e4utert Hans-J\u00fcrgen Fockel, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Systemhauses und Outsourcing-Spezialisten LANOS in Schlo\u00df Holte-Stukenbrock. Die immense Kapitalbindung durch den Kauf oder die Modernisierung der eigenen IT-Anlage entf\u00e4llt dadurch ebenfalls &#8211; im Cloud-Zeitalter ein entscheidendes Kriterium f\u00fcr immer mehr wachstumsorientierte Unternehmen.<\/p> <p>&#8222;Je nach Bedarf, Anforderung und IT-Infrastruktur legen IT-Dienstleister und Anwenderunternehmen den gew\u00fcnschten Leistungsumfang flexibel in so genannten Service-Level-Agreements (SLAs) fest, die von der Fernwartung und dem IT-Support bis zur kompletten Administration und dem Management der IT-Anlage reichen. In dem Gewinn an Flexibilit\u00e4t, das durch die jederzeitige und bedarfsgerechte Skalierbarkeit der IT-Infrastruktur und Services erreicht wird, sehen viele Unternehmen heute einen strategischen und geldwerten Vorteil. Zumal die Systeme in der gesch\u00fctzten Rechenzentrums-Umgebung &#8211; ob direkt beim IT-Dienstleister oder auch in externen Rechenzentren wie beispielsweise von der DATEV &#8211; dabei vollst\u00e4ndig von den externen IT-Spezialisten gemanaged werden k\u00f6nnen, die die individuellen Abl\u00e4ufe bei dem Kunden genauestens kennen. Der Dienstleister \u00fcbernimmt in dem Zuge nicht nur das Hosting, die \u00dcberwachung, Administration und Systempflege, sondern sorgt bei Bedarf auch f\u00fcr gezielte Anwenderschulungen im Unternehmen&#8220;, so Fockel.<\/p> <p>Bildrechte: LANOS Computer GmbH &amp; Cie KG<\/p> <p>Das 1991 gegr\u00fcndete IT-Systemhaus mit Sitz im ostwestf\u00e4lischen Schlo\u00df Holte-Stukenbrock arbeitet strikt nach dem Motto &#8222;LANOS &#8211; Wir machen IT f\u00fcr Menschen&#8220; und bietet individuelle IT-L\u00f6sungen auf h\u00f6chstem Niveau, die die t\u00e4gliche Arbeit unterst\u00fctzen und nicht behindern. Gemeinsam mit Partnern deckt LANOS das komplette Spektrum der Systemtechnik ab. LANOS optimiert Prozessabl\u00e4ufe in Bezug auf Effizienz, Geschwindigkeit und Pr\u00e4zision und bringt mit seinen innovativen L\u00f6sungen Transparenz in s\u00e4mtliche Arbeitsprozesse des t\u00e4glichen Gesch\u00e4ftslebens in mittelst\u00e4ndischen Unternehmen und Kanzleien. Angefangen vom einfachen Posteingang bis hin zur komplexen Unternehmenssteuerung. Mit gestaffelten Service-Level-Agreements wird LANOS jedem Betreuungsbedarf gerecht und agiert exakt auf den individuellen Bedarf abgestimmt. Angestrebte IT-L\u00f6sungen sind dabei strikt auf das individuelle strategische Unternehmensziel fokussiert und m\u00fcssen einen messbaren MEHRwert f\u00fcr das Unternehmen darstellen. Weitere Informationen: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.lanos.de\" title=\"Die Zukunft Ihrer IT\" >www.lanos.de<\/a><\/p> <p>Kontakt<br \/> Lanos Computer<br \/> Herr Fockel<br \/> G\u00f6rlitzer Stra\u00dfe 6<br \/> 33758 Schlo\u00df Holte-Stukenbrock<br \/> +49 (0) 5207 \/ 95 20 &#8211; 0<br \/> epost@lanos.de<br \/> http:\/\/www.lanos.de<\/p> <p>Pressekontakt:<br \/> trendlux pr GmbH<br \/> Petra Spielmann<br \/> Oeverseestra\u00dfe 10 &#8211; 12<br \/> 22769 Hamburg<br \/> 040 800 80 99 0-0<br \/> ps@trendlux.de<br \/> http:\/\/www.trendlux.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fachkr\u00e4ftemangel im IT-Umfeld: vom Gespenst zur betriebswirtschaftlichen Bedrohung Trotz der umgreifenden Euro-Krise und der einhergehenden Konjunkturabk\u00fchlung haben die deutschen Unternehmen bereits heute zunehmend Schwierigkeiten, offene Stellen mit qualifiziertem Personal zu besetzen. 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