{"id":51964,"date":"2013-10-13T09:45:24","date_gmt":"2013-10-13T09:45:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=51964"},"modified":"2022-06-01T10:15:11","modified_gmt":"2022-06-01T09:15:11","slug":"schon-mal-von-cyberchondrie-hueftschnupfen-oder-steakhouse-syndrom-gehoert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/schon-mal-von-cyberchondrie-hueftschnupfen-oder-steakhouse-syndrom-gehoert-1051964\/","title":{"rendered":"Krankheit per Mausklick"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"auch au\u00dfergewohnliche Erkrankungen finden sich in dem Register von medipresse\" alt=\"auch au\u00dfergewohnliche Erkrankungen finden sich in dem Register von medipresse\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/195332-150x150.jpg\" width=\"128\" height=\"128\" \/>Schon mal von Cyberchondrie, H\u00fcftschnupfen oder Steakhouse-Syndrom geh\u00f6rt?<\/p> <p>Das umfangreiche Register von medipresse.de beinhaltet selbst au\u00dfergew\u00f6hnliche Krankheiten und wie sie behandelt werden k\u00f6nnen<br \/> Schon mal von Cyberchondrie (http:\/\/www.medipresse.de\/gesundheit-im-fokus\/cyberchondrie-krank-per-klick-255.html) , eine Art &#8222;moderne&#8220; Hypochondrie, H\u00fcftschnupfen oder Steakhouse-Syndrom geh\u00f6rt? Allesamt besonders au\u00dfergew\u00f6hnliche Krankheiten, von denen selbst viele Mediziner noch nie geh\u00f6rt haben. Das umfangreiche Register an Krankheiten von medipresse.de f\u00fchrt selbst die exotischsten Krankheiten auf. Dabei wird das Krankheitsbild nicht nur erkl\u00e4rt, sondern auch g\u00e4ngige Behandlungsmethoden aufgef\u00fchrt.<\/p> <p><!--more-->Krankheitsregister des Medizinportals medipresse.de (http:\/\/www.medipresse.de) : Von der Allergie bis zur Zyste<\/p> <p>Von der Allergie bis zur Zyste: Das Krankheiten Register von medipresse.de beinhaltet alles zu Ursachen, Symptomen, Diagnose und Therapiem\u00f6glichkeiten von Krankheiten. Die wertvollen Informationen k\u00f6nnen einen Arztbesuch nicht ersetzen, jedoch bei der Vorbereitung helfen. Am Beispiel der Krankheiten Cyberchondrie, H\u00fcftschnupfen oder Steakhouse-Syndrom soll deutlich werden, dass selbst unbekannte Krankheiten, denen oft wenig Bedeutung beigemessen wird, ernst genommen werden m\u00fcssen.<\/p> <p>Krankheitsbild Cyberchondrie &#8211; die Krankheit per Mausklick<\/p> <p>Sch\u00e4tzungen zufolge machen sich knapp acht Millionen Menschen in Deutschland \u00fcberm\u00e4\u00dfige Sorgen um ihre Gesundheit. Und das Internet tr\u00e4gt nicht gerade zur Beruhigung bei. Statt zum Arzt zu gehen, suchen 57 Prozent der Deutschen erst einmal online nach Erkl\u00e4rungen f\u00fcr ihre Symptome, wenn sie sich krank f\u00fchlen (Studie E-Health-Trends in Europe). Wer krank ist, fragt Google. Der seltsame Ausschlag auf der Brust, die kleine Stelle im Mund oder die st\u00e4ndigen Schwindelattacken &#8211; nach ein paar Klicks findet man in wenigen Sekunden zu fast allen Symptomen eine Diagnose. Dabei tr\u00e4gt das Internet nicht unbedingt zur Beruhigung bei. Denn oft bekommt man dort keine eindeutigen, sondern eher widerspr\u00fcchliche Informationen. Das zeigt auch eine Studie des Softwareherstellers Microsoft. F\u00fcr die Untersuchung werteten die US-Wissenschaftler Ryen W. White und Eric Horvitz 40 Millionen Online-Suchanfragen aus. Die Auswertung zeigt, dass beispielsweise der Suchbegriff &#8222;Kopfschmerzen&#8220; viel h\u00e4ufiger mit einem Gehirntumor in Verbindung gebracht wurde als mit naheliegenderen Ursachen wie etwa einer Verspannung. Die Suche nach &#8222;Muskelzucken&#8220; f\u00fchrte h\u00e4ufiger zu einer seltenen Erkrankung des motorischen Nervensystems (ALS) als zu einer einfachen \u00dcberlastung. Als Resultat entsteht ein Ph\u00e4nomen, dass mittlerweile so weit verbreitet ist, dass Experten ihm einen eigenen Namen gegeben haben: Cyberchondrie &#8211; eine Art &#8222;moderne&#8220; Hypochondrie. Betroffene haben \u00fcber mehrere Monate Krankheits\u00e4ngste und klicken sich t\u00e4glich drei oder vier Stunden durch medizinische Foren und Gesundheitsseiten nach Diagnosen, die auf ihre Symptome zutreffen.<\/p> <p>Krankheitsbild Coxitis fugax &#8211; wenn Gelenke Schnupfen bekommen<\/p> <p>Die Diagnose H\u00fcftschnupfen mag erst einmal lustig klingen, ist aber oft mit gro\u00dfen Schmerzen verbunden. Und nicht selten sind Patienten im Kindesalter gar nicht gehf\u00e4hig. Warum? Aus der H\u00fcftgelenkkapsel entspringt ein Teil des vierk\u00f6pfigen Oberschenkelmuskels (Musculus quadriceps femoris). Dieser ist nicht nur der kr\u00e4ftigste Muskel des K\u00f6rpers, sondern auch der wichtigste Stabilisator des Kniegelenks. Wie ein Bungee-Seil ist seine Endsehne an der Kniescheibe fixiert und erm\u00f6glicht so die Streckung des Knies. Bei einem H\u00fcftschnupfen ist die Gelenkkapsel allerdings entz\u00fcndet und es bildet sich Fl\u00fcssigkeit, die sich ausdehnen will. Die Folge: Es entsteht Spannung und die Schmerzen strahlen \u00fcber den Oberschenkelmuskel bis ins Knie aus und schr\u00e4nken die Beweglichkeit stark ein. Ursache f\u00fcr die schmerzhafte Erfahrung, die besonders Kinder zwischen drei und zehn Jahren machen, ist eine zur\u00fcckliegende Infektion der oberen Atemwege. Zwei Wochen sp\u00e4ter kommt es dann zu einer Immunreaktion, die sich als Entz\u00fcndung an der H\u00fcfte sp\u00fcrbar macht. F\u00fcr gew\u00f6hnlich wird die Fl\u00fcssigkeit in der Gelenkkapsel aber innerhalb von 4 bis 5 Tagen vom Bindegewebe wieder aufgenommen und das Kind hat keine Beschwerden mehr. Eine spezielle Therapie ist nicht notwendig. Bei starken Schmerzen werden meist Schmerzmittel empfohlen, etwa Ibuprofen oder Paracetamol. Ansonsten gilt es sich in Geduld zu \u00fcben und das betroffene Bein m\u00f6glichst lange ruhig zu stellen.<\/p> <p>Steakhouse-Syndrom (http:\/\/www.medipresse.de\/Gesundheitslexikon\/Lexikon-S\/steakhouse-syndrom-302.html) &#8211; wenn der Bissen im Hals stecken bleibt<\/p> <p>Wenn der Magen leer und der Appetit gro\u00df ist, werden Steaks, W\u00fcrstchen und Burger gerne mal gierig herunter geschlungen. Meistens erreichen die Speisen den Magen auch ohne uns Probleme zu bereiten. Hat ein Speisest\u00fcck aber einen gr\u00f6\u00dferen Durchmesser als die Speiser\u00f6hre, kann uns der Bissen im wahrsten Wortsinn im Hals stecken bleiben. Die Speiser\u00f6hre, medizinisch \u00d6sophagus genannt, ist ein etwa 25 Zentimeter langer und zwei Zentimeter weiter, mit Schleimhaut ausgekleideter Muskelschlauch. Sie dient in erster Linien als Transportweg f\u00fcr Nahrung. W\u00e4hrend des Schluckakts wird der Nahrungsbrei durch wellenf\u00f6rmige Muskelbewegungen, sogenannte Peristaltik, bis zum Mageneingang transportiert. Insgesamt 26 Muskeln sind am Schluckvorgang beteiligt. Nur wenn das Zusammenspiel einwandfrei funktioniert, ist ein ungest\u00f6rter Ablauf m\u00f6glich. Durch \u00fcberhastetes Essen und Trinken &#8211; aber auch sehr hei\u00dfe, kalte, reizende oder kohlens\u00e4urehaltige Getr\u00e4nke &#8211; kann es zu St\u00f6rungen der Muskelbewegungen in der Speiser\u00f6hre kommen. Ungen\u00fcgend gekaute Speisest\u00fccke k\u00f6nnen einen Krampf ausl\u00f6sen. Mediziner sprechen dann vom sogenannten Steakhouse-Syndrom. Werden spitze Knochenanteile mitverschluckt, k\u00f6nnen sie die Speiser\u00f6hre im schlimmsten Fall auch perforieren. In der Regel l\u00f6st sich der Krampf durch W\u00fcrgeversuche. Bei Speisest\u00fccken ohne Knochenteile und tolerablen Symptomen kann man auch mit Hilfe von kleinen Schlucken Wasser versuchen, einen nat\u00fcrlichen Abgang in den Magen herbeizuf\u00fchren. Auch die Gabe von Mitteln wie Glucagon oder Buscopan zur Entspannung der Speiser\u00f6hre hat sich bew\u00e4hrt. Stellt sich keine Besserung ein, ist ein endoskopischer Eingriff erforderlich.<\/p> <p>Gesundheit, Lifestyle und Medizinportal auf Medipresse.de<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Medipresse.de<br \/> Christian Bahr<br \/> Friesenweg 5f<br \/> 22763 Hamburg<br \/> 040 \/ 889 1080<br \/> presse@primseo.de<br \/> http:\/\/www.medipresse.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon mal von Cyberchondrie, H\u00fcftschnupfen oder Steakhouse-Syndrom geh\u00f6rt? 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