{"id":55142,"date":"2013-10-29T12:15:40","date_gmt":"2013-10-29T12:15:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=55142"},"modified":"2015-08-04T09:39:05","modified_gmt":"2015-08-04T08:39:05","slug":"falscher-umgang-mit-medikamenten-macht-krank-hitliste-der-falsch-angewendeten-arzneien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/falscher-umgang-mit-medikamenten-macht-krank-hitliste-der-falsch-angewendeten-arzneien-1055142\/","title":{"rendered":"Falscher Umgang mit Medikamenten macht krank &#8211; Hitliste der falsch angewendeten Arzneien"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"50 Prozent aller Patienten wenden ihre Medikamente \u00fcberhaupt nicht oder nicht vorschriftsm\u00e4\u00dfig an\" alt=\"50 Prozent aller Patienten wenden ihre Medikamente \u00fcberhaupt nicht oder nicht vorschriftsm\u00e4\u00dfig an\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/197809-150x150.jpg\" width=\"131\" height=\"131\" \/>Damit heilend Medizin nicht krank macht<\/p> <p>Der falsche Umgang mit Medikamenten ist nicht selten Ursache f\u00fcr Krankheit oder Schlimmeres.<\/p> <p>Regensburg (longlifenews) Manche Patienten verringern eigenm\u00e4chtig die vom Arzt empfohlene Dosis, andere erh\u00f6hen sie, weil sie das Gef\u00fchl haben, dass es ihnen gut tut. Wieder andere g\u00f6nnen sich mal eine Pillenpause oder gar wochenlange Ferien vom Medikament. Und dann ist da noch die Gruppe der Skeptiker,die ihr vom Arzt verschriebenes Arzneimittel erst gar nicht in der Apotheke abholen. Nur einer von sechs Patienten h\u00e4lt sich vorbildlich an die verordnete Dosierung und an die Empfehlungen f\u00fcr Zeitpunkt und H\u00e4ufigkeit der Einnahme von Medikamenten.<\/p> <p><!--more-->Deutsche Experten haben jetzt Daten zur Compliance &#8211; wie das Befolgen der \u00e4rztlichen Ratschl\u00e4ge durch den Patienten in der Fachsprache genannt wird &#8211; zusammengetragen. Erschreckende Daten! Danach wenden etwa 50 Prozent aller Patienten ihre Medikamente \u00fcberhaupt nicht oder nicht vorschriftsm\u00e4\u00dfig an. Es wird gesch\u00e4tzt, dass bis zu 25 Prozent aller Krankenhauseinweisungen in Akutkrankenh\u00e4user auf nicht sachgem\u00e4\u00dfe Arzneimittelanwendung zur\u00fcckzuf\u00fchren sind oder durch richtige Arzneianwendung h\u00e4tten vermieden werden k\u00f6nnen, schreiben die \u00c4rzte.<\/p> <p>Besonders leichtsinnig verhalten sich Personen, die es eigentlich wirklich n\u00f6tig h\u00e4tten: Patienten mit chronischen Krankheiten. 93 Prozent aller Typ-2-Diabetiker nehmen ihre verordneten Tabletten nicht, falsch oder nicht regelm\u00e4\u00dfig ein. Noch h\u00f6her ist angeblich der Prozentsatz bei Patienten mit Asthma und mit Bluthochdruck. Sch\u00e4tzungen der Experten zufolge beruhen in Deutschland mehr als 40.000 Todesf\u00e4lle j\u00e4hrlich auf der Tatsache, dass Patienten ihre Blutdruck-, Herz- oder Kreislaufmedikamente nicht oder falsch eingenommen haben. Das sind f\u00fcnfmal so viele Todesf\u00e4lle wie j\u00e4hrlich Menschen auf Deutschland Stra\u00dfen durch Verkehrsunf\u00e4lle verursacht werden.<\/p> <p>Bezeichnend ist, dass zunehmende Schwere und Schmerzhaftigkeit einer Krankheit bei Patienten zu immer besserer Befolgung der \u00e4rztlichen Arzneimittelempfehlungen f\u00fchren. Andererseits wird bei Besserung von Krankheitszust\u00e4nden das Medikament sehr h\u00e4ufig sofort abgesetzt. Bei Antibiotika zum Beispiel f\u00fchrt das dazu, dass Krankheitserreger nicht restlos abget\u00f6tet werden, so dass sich die \u00fcberlebenden Erreger an die schwachen Reste des Antibiotikums gew\u00f6hnen k\u00f6nnen und St\u00e4mme bilden, die unempfindlich (resistent gegen das Medikament werden. Und dass der Patient einen Krankheitsr\u00fcckfall erleidet, der unter Umst\u00e4nden t\u00f6dlich ausgehen kann.<\/p> <p>Die Hitliste der falsch angewendeten Arzneien:<br \/> Arzneimittel falsch oder gar nicht angewendet in % der F\u00e4lle<\/p> <p>1. Mittel gegen zu viel Magens\u00e4ure 83 %<br \/> 2. Tranquilizer 60 %<br \/> 3. Augentropfen (gegen Gr\u00fcnen Star\/Glaukom) 58 %<br \/> 4. Asthmamittel 54 %<br \/> 5. Schmerzmittel 48 %<br \/> 6. Tuberkulosemedikamente 45 %<br \/> 7. Bluthochdruckmittel 39 %<br \/> 8. Entw\u00e4sserungs-Medikamente 28 %<br \/> 9. Antidiabetika 22 %<\/p> <p>Weitere interessante Reportagen rund um das Thema Gesundheit und neueste Forschungsergebnisse aus der Medizin unter www.dr-holiday.de<\/p> <p>Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag \u00fcbermittelt. F\u00fcr den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Dr. Holiday AG<br \/> Karl Staedele<br \/> Laberstr. 46-48<br \/> 93161 Sinzing<br \/> 0941\/307671-0<br \/> staedele@newswork.de<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.dr-holiday.de\" title=\"Dr. Holiday \u2013 Reisen in ein gesundes Leben\" >www.dr-holiday.de<\/a><\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Damit heilend Medizin nicht krank macht Der falsche Umgang mit Medikamenten ist nicht selten Ursache f\u00fcr Krankheit oder Schlimmeres. Regensburg (longlifenews) Manche Patienten verringern eigenm\u00e4chtig die vom Arzt empfohlene Dosis, andere erh\u00f6hen sie, weil sie das Gef\u00fchl haben, dass es ihnen gut tut. 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