{"id":56873,"date":"2013-11-07T09:31:55","date_gmt":"2013-11-07T09:31:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=56873"},"modified":"2015-08-04T09:39:04","modified_gmt":"2015-08-04T08:39:04","slug":"matrix-system-auf-biologischer-basis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/matrix-system-auf-biologischer-basis-1056873\/","title":{"rendered":"Matrix-System auf biologischer Basis"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-57027\" title=\"BRAIN entwickelt f\u00fcr seine Kunden in der chemischen und pharmazeutischen sowie in der Nahrungsmittel- und Kosmetikindustrie neue, BioAktive Naturstoffe, mikrobielle Produzentenst\u00e4mme sowie eine Vielzahl von Enzymen und Biokatalysatoren.\" alt=\"BRAIN entwickelt f\u00fcr seine Kunden in der chemischen und pharmazeutischen sowie in der Nahrungsmittel- und Kosmetikindustrie neue, BioAktive Naturstoffe, mikrobielle Produzentenst\u00e4mme sowie eine Vielzahl von Enzymen und Biokatalysatoren.\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Screenshot_23.png\" width=\"205\" height=\"104\" \/>Forschungsallianz zur mikrobiellen Herstellung und Verwertung von Biopolymeren gegr\u00fcndetDie vier Partner BRAIN, die Hohenstein Institute, Kelheim Fibres und r\u00f6kona geben den Abschluss einer neuen Forschungskooperation zur biotechnologischen Produktion und Modifikation von Spezial-Alginaten bekannt. Ziel der Forschungskooperation ist es, unter Etablierung eines nachhaltigen, mikrobiellen Bio-Prozesses, die Herstellung von Spezial-Alginat &#8211; Komponenten zu etablieren. Die Biopolymere sollen zum einen als hochwertige Medizinprodukt-Matrices und zum anderen in der innovativen Textilindustrie zum Einsatz kommen.<\/p> <p><!--more-->In der Forschungsallianz sind neben dem Biotechnologie-Unternehmen BRAIN AG aus Zwingenberg auch das Hohenstein Institut f\u00fcr Textilinnovation gGmbH in B\u00f6nnigheim, der weltweit f\u00fchrende Hersteller von Viskose-Spezialfasern Kelheim Fibres GmbH in Kelheim und der Produzent hoch spezialisierter Stoffe f\u00fcr die Medizintechnik r\u00f6kona Textilwerk GmbH in T\u00fcbingen engagiert.<\/p> <p>Die Biopolymer-Produkte sollen zum einen f\u00fcr die Verwendung in topischen und wundphasenspezifischen Auflagen und zum anderen unter anwendungsspezifischer Modifikation der Matrices in technischen Textilien Anwendung finden. Die Vorteile eines mikrobiellen Produktionsprozesses liegen &#8211; abgesehen von einer hohen Reinheit und einer definierteren Materialbeschaffenheit des Biopolymers &#8211; auch in einer verbesserten \u00d6kobilanz der Produkte. Teile des Allianz-Forschungs-vorhabens werden unter dem Akronym AlBioTex vom Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) unter dem F\u00f6rderkennzeichen 031A126 co-finanziert.<\/p> <p>\u201eIn der Forschungsallianz wollen wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern ein qualitativ hochwertiges Matrix-System auf biologischer Basis aufbauen und gleichzeitig einen hinsichtlich Ausbeute und Technofunktionalit\u00e4t des Biopolymers nachhaltigen Prozess etablieren\u201c, beschreibt Dr. Guido Meurer, Unit Head Microbial Production Technologies bei der BRAIN AG, das Vorhaben. \u201eBRAIN ist als Entwickler innovativer, unterst\u00fctzend wirkender, bioaktiver Substanzen f\u00fcr den Einsatz in Medizinprodukten bereits seit einigen Jahren erfolgreich in der Forschung aktiv. Diese Substanzen werden nun in entsprechende biologische Matrices eingebracht und so zu modernen Wundauflagen.\u201c<\/p> <p>Prim\u00e4res Ziel der BRAIN ist es, in Zusammenarbeit mit den Hohenstein Instituten die Entwicklung von mikrobiellen Produktionsorganismen zur Darstellung industriell relevanter Biopolymer-Quantit\u00e4ten in entsprechenden Biofermentationsprozessen im industriellen Ma\u00dfstab zu erreichen. Diese Forschungsergebnisse flie\u00dfen in die gemeinschaftlich angestrebte Entwicklung innovativer Nonwoven-Materialien ein.<\/p> <p>\u201eDie Variation und Optimierung der Materialeigenschaften von Alginat war bislang nicht oder nur unter sehr gro\u00dfem Aufwand m\u00f6glich. Durch Einsatz der Biotechnologie wird hier erstmals ein differenzierter Einsatz von Alginaten im textilen Spezialit\u00e4tenbereich erm\u00f6glicht\u201c freut sich Dr. Timo Hammer, Leiter der Forschung am Fachbereich Hygiene, Umwelt &amp; Medizin der Hohenstein Institute und Koordinator des AlBioTex-Projekts.<\/p> <p>Die Kooperationspartner Kelheim Fibres und r\u00f6kona Textilwerk partizipieren in der Allianz von dem Zugang zu qualitativ hochwertigem, homogenem Biopolymer. Geplant ist, daraus funktionale Textilien mit neuen Eigenschaften zu entwickeln und in Pilotprozessen darzustellen.<\/p> <p>\u201eDie Darstellung qualitativ hochwertiger und homogener Biopolymere ist von entscheidender Bedeutung f\u00fcr unsere funktionellen Viskosespezialfasern auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Verschiedene Funktionalit\u00e4ten erweitern dabei das Spektrum innovativer Fasereigenschaften f\u00fcr neue High-Tech Anwendungen\u201c, betont Walter Roggenstein, Leiter Forschung &amp; Entwicklung der Kelheim Fibres GmbH.<\/p> <p>\u201eDie Forschungskooperation in diesen beiden Bereichen der Textilindustrie und der Medizintechnik ist ein weiteres Musterbeispiel f\u00fcr die Intensivierung der Biologisierung von Industrien\u201c, res\u00fcmiert Dr. Holger Zinke, CEO der BRAIN AG, die Motivation der Forschungsallianz. \u201eDas biologische Wissen ist dabei der Treiber der Bio\u00f6konomie und die industrielle Biotechnologie ist eines ihrer bedeutendsten Segmente.\u201c<br \/> Die BRAIN AG geh\u00f6rt in Europa zu den technologisch f\u00fchrenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen wei\u00dfen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG f\u00fcr Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und L\u00f6sungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen L\u00f6sungen. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art geh\u00f6rt. Seit der Unternehmensgr\u00fcndung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG \u00fcber 80 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern z\u00e4hlen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Evonik Industries, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, S\u00fcdzucker und Symrise. Das Unternehmen besch\u00e4ftigt zurzeit 110 hoch qualifizierte Mitarbeiter.<br \/> F\u00fcr seine wegweisenden Aktivit\u00e4ten zur nachhaltigen Biologisierung der Chemieindustrie unter Verwendung des Werkzeugkastens der Natur f\u00fcr industrielle Prozesse wurde die BRAIN AG mit ihrem Vorstandsvorsitzenden, Dr. Holger Zinke, 2008 mit dem Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ausgezeichnet.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> BRAIN AG<br \/> Martin Langer<br \/> Darmst\u00e4dter Stra\u00dfe 34-36<br \/> 64673 Zwingenberg<br \/> +49-6251-9331-16<br \/> ml@brain-biotech.de<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.brain-biotech.de\" title=\"BRAIN entwickelt innovative Produkte aus der nat\u00fcrlichen Biodiversit\u00e4t f\u00fcr erfolgreiche Anwendungen in der chemischen, pharmazeutischen, Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie\" >www.brain-biotech.de<\/a><\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Forschungsallianz zur mikrobiellen Herstellung und Verwertung von Biopolymeren gegr\u00fcndetDie vier Partner BRAIN, die Hohenstein Institute, Kelheim Fibres und r\u00f6kona geben den Abschluss einer neuen Forschungskooperation zur biotechnologischen Produktion und Modifikation von Spezial-Alginaten bekannt. 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