{"id":574,"date":"2010-07-20T09:44:55","date_gmt":"2010-07-20T08:44:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=574"},"modified":"2015-06-15T06:54:46","modified_gmt":"2015-06-15T05:54:46","slug":"vollversorgung-strom-erneuerbaren-quellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/vollversorgung-strom-erneuerbaren-quellen-10574\/","title":{"rendered":"Vollversorgung mit Strom aus erneuerbaren Quellen bis 2050 realisierbar"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; width: 100px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>Vollversorgung mit Strom aus erneuerbaren Quellen bis 2050 realisierbar<br \/> Ein ehrgeiziges Ziel hat das Umweltbundesamtes (UBA) vor Augen. In den n\u00e4chsten vierzig Jahren, also bis zum Jahr 2050 soll Deutschland seine komplette Stromversorgung aus erneuerbaren Energien beziehen. Damit dieses Vision tats\u00e4chlich Realit\u00e4t werden kann, wird allerdings eine sehr effiziente Nutzung und Erzeugung von Strom vorausgesetzt.<!--more--> Dazu pl\u00e4diert das UBA an die Politik, die Weichen fr\u00fchzeitig richtig zu stellen. Mit der Studie \u201eEnergieziel 2050: 100% Strom aus erneuerbaren Quellen\u201c zeigt das UBA auf, dass sich diese Zielsetzung mit der heute am Markt verf\u00fcgbaren Technik tats\u00e4chlich verwirklichen l\u00e4sst. Belegt wird dies auch noch durch Studien von anderen Institutionen wie Greenpeace, dem Sachverst\u00e4ndigen Rat f\u00fcr Umweltfragen und der Enquete-Kommission \u201eNachhaltige Energieversorgung unter den Bedingungen der Globalisierung und der Liberalisierung\u201c.<br \/> Mehr als 40 Prozent der gesamten deutschen Emissionen an Kohlendioxid (CO2) wird heute durch die Stromerzeugung verursacht. Damit die Treibhausgasemissionen um 80 bis 95 Prozent verringert werden k\u00f6nnen, ist eine Umstellung der Stromversorgung auf Erneuerbare Energien unbedingt erforderlich.<br \/> Deutschland kann durch eine ausschlie\u00dfliche Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien seine hohe Abh\u00e4ngigkeit der Importe von Prim\u00e4renergietr\u00e4gern drastisch reduzieren. Die mehr als 200 Seiten starke UBA-Studie befasst sich mit der Umstellung auf eine Vollversorgung mit Strom aus erneuerbaren Energien in drei Grundszenarien. In der bislang vorgelegten Studie ist das Szenario \u201eRegionenverbund\u201c die Grundlage. Dabei wird davon ausgegangen, dass alle Regionen Deutschlands ihre M\u00f6glichkeiten an erneuerbaren Energien weitgehend ausnutzen und ein deutschlandweiter Stromaustausch stattfindet. Stromimporte von den Nachbarstaaten werden demnach dann nur noch einen ganz geringen Anteil am Gesamtstromverbrauch haben. Zus\u00e4tzlich zu dem Szenario \u201eRegionenverbund\u201c wird das Umweltbundesamt in Folgestudien noch die Szenarien \u201eInternational-Gro\u00dftechnik\u201c und \u201eLokal-Autark\u201c untersuchen. Die UBA-Studie \u201eEnergieziel 2050: 100% Strom aus erneuerbaren Quellen\u201c beleuchtet zun\u00e4chst die demografische und wirtschaftliche Rahmendaten und befasst sich au\u00dferdem mit dem Energieverbrauch im Jahr 2050. Untersucht wurden auch die Bedeutung von Stromspeichern, des Lastenmanagements sowie die Potentiale der erneuerbaren Energien. Gewinnen lassen sich diese mit Hilfe von Photovoltaik, Windenergie an Land und auf See, Wasserkraft, Tiefe Geothermie und aus biogenen Rest- und Abfallstoffen. Abschlie\u00dfend werden in der Studie Handlungsempfehlungen gegeben. Diese umfassen neben verbindlichen Zielen f\u00fcr Emissionsminderungen und erneuerbare Energien auch die Leitlinien f\u00fcr den Ausbau der erneuerbaren Energien sowie die Forderung einer Energieforschung.<br \/> Eine komplette Umstellung auf regenerative Energien birgt neben den \u00f6kologischen auch noch \u00f6konomische Vorteile. So kann Deutschland durch eine derartige Strategie von einer Symbiose aus Klimaschutz und einer erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung profitieren.<\/p> <p>Um eine Absenkung des Energieverbrauchs zu realisieren, ist eine Verbesserung der Geb\u00e4uded\u00e4mmung von entscheidender Bedeutung. Notwendig ist auch die Erschlie\u00dfung eines modernen Lastenmanagements, damit die Energienachfrage an die fluktuierende Stromerzeugung vor allem aus Wind- und Solarenergie angepasst werden kann. Weiterhin m\u00fcssen s\u00e4mtliche M\u00f6glichkeiten Energie einzusparen ausgesch\u00f6pft werden. In diesem Punkt ist auch die Mithilfe jedes einzelnen Stromverbrauchers gefragt, die Energie intelligent zu nutzen und nicht unn\u00f6tig zu verschwenden.<br \/> Weiterf\u00fchrende Informationen zu aktuellen Entwicklungen und praktische Ratschl\u00e4ge im Sinne der Eigenverantwortung der Verbraucher auf <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.hausgarten.net\"  >www.hausgarten.net<\/a>.<br \/> Advanco GmbH<br \/> Weideweg 2<br \/> 08132 M\u00fclsen<br \/> www.advanco.de<br \/> Tel. 037601 &#8211; 20741<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vollversorgung mit Strom aus erneuerbaren Quellen bis 2050 realisierbar Ein ehrgeiziges Ziel hat das Umweltbundesamtes (UBA) vor Augen. In den n\u00e4chsten vierzig Jahren, also bis zum Jahr 2050 soll Deutschland seine komplette Stromversorgung aus erneuerbaren Energien beziehen. 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