{"id":61136,"date":"2013-11-28T15:04:42","date_gmt":"2013-11-28T15:04:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=61136"},"modified":"2015-08-04T09:39:01","modified_gmt":"2015-08-04T08:39:01","slug":"altbauten-sanieren-oder-abreissen-und-durch-einen-neubau-ersetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/altbauten-sanieren-oder-abreissen-und-durch-einen-neubau-ersetzen-1061136\/","title":{"rendered":"Altbauten sanieren? Oder abrei\u00dfen und durch einen Neubau ersetzen?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Duschrinnen f\u00fcr generationengerechte Wohnungen\" alt=\"Duschrinnen f\u00fcr generationengerechte Wohnungen\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/202190-150x150.jpg\" width=\"127\" height=\"127\" \/>Destruktion des Alten, Konstruktion des Neuen<\/p> <p>G\u00f6ttinger Volksheimst\u00e4tte baut generationengerechte Wohnungen &#8211; und setzt dabei auf TECEdrainline Duschrinnen<br \/> Altbauten sanieren? Oder abrei\u00dfen und durch einen Neubau ersetzen? Fragen, die sich Immobilieneigent\u00fcmer heute oft stellen. Die G\u00f6ttinger Volksheimst\u00e4tte eG setzt auf die Modernisierung bestehender Geb\u00e4udesubstanz. Anders bei ihrem aktuellen Projekt: &#8222;Im Hassel&#8220; beschreitet die Wohnungsbaugenossenschaft neue Wege. Um barrierefreien Wohnraum zu schaffen, entschied sich der Bauherr f\u00fcr Destruktion des Alten und Konstruktion des Neuen. Mit TECEdrainline Duschrinnen wird das Konzept nach den Ma\u00dfst\u00e4ben des so genannten universellen Designs komplettiert.<\/p> <p><!--more-->G\u00f6ttingen pr\u00e4sentiert sich als stark studentisch gepr\u00e4gte Stadt: Etwa ein Viertel der hiesigen Bewohner ist an der Universit\u00e4t eingeschrieben, sie ist hier der gr\u00f6\u00dfte Arbeitgeber. Der Stadtteil Weende ist durch seine N\u00e4he zum universit\u00e4ren Zentrum der Naturwissenschaften (Nordbereich) daher im Wachsen begriffen. Um dem Bedarf an zeitgem\u00e4\u00dfem Wohnraum gerecht zu werden, wurde das Projekt &#8222;Im Hassel&#8220; in der gleichnamigen Stra\u00dfe ins Leben gerufen.<\/p> <p>Seit Juli 2012 entstehen &#8211; nur 500 Meter fu\u00dfw\u00e4rts zur Norduni &#8211; in einem zweiteiligen Neubau 24 Wohnungen. Ebenso nah ist es zum universit\u00e4ren Klinikum, nur einen Steinwurf entfernt befindet sich ein Kindergarten, die infrastrukturelle Anbindung ist optimal. Bauherr ist die Volksheimst\u00e4tte, die in das neue Geb\u00e4ude 4,5 Millionen Euro investiert. Eher ein Ausnahmefall, denn sonst setzt der Bauherr auf Sanierung. &#8222;Im Hassel&#8220; jedoch w\u00e4re das bei den beiden Geb\u00e4uden aus den 1960er-Jahren mit den insgesamt 24 relativ kleinen Wohnungen v\u00f6llig unrentabel gewesen. Die H\u00e4userblocks waren unzureichend isoliert, hatten zu viele steile und versetzte Treppen, die R\u00e4umlichkeiten waren abgenutzt und die Geb\u00e4ude nicht unterkellert &#8211; aber unterfeuchtet.<\/p> <p>Der &#8222;Altbau&#8220; machte dem Neubau Platz: Nach den Abrissarbeiten ging es an die Realisierung des neuen Wohnraums. Die urspr\u00fcnglich 900 Quadratmeter gro\u00dfe Wohnfl\u00e4che wurde verdoppelt, die bisher zwei Etagen pro Bauk\u00f6rper wurden um jeweils zwei weitere Geschosse aufgestockt. In den zwei Geb\u00e4udeteilen mit seinen vier Eing\u00e4ngen wirkt die helle, freundliche Architektur einladend. S\u00e4mtliche Wohnungen (zwischen 45 und 115 Quadratmetern gro\u00df) sind lichtdurchflutet und modern gestaltet. Ob von der Terrasse oder dem Balkon: der Blick auf die Gr\u00fcnanlage ist unverstellt. Die gro\u00dfz\u00fcgig gestalteten Maisonette-Wohnungen verf\u00fcgen sogar \u00fcber eigene Dachterrassen.<\/p> <p>Von Sanierungsobjekten bis Neubauten<\/p> <p>&#8222;Wohnen f\u00fcr jede Generation &#8211; diesem Anspruch werden wir in diesem Projekt mehr als gerecht&#8220;, erkl\u00e4rt Heike Klankwarth, Vorstandsvorsitzende der G\u00f6ttinger Volksheimst\u00e4tte. Studierende und Senioren ebenso wie Familien und Singles haben hier Platz. Dass die Volksheimst\u00e4tte mit ihrer Strategie, verst\u00e4rkt auf Neubauten zu setzen, durchaus punktet, best\u00e4tigt auch Lothar \u00dclsmann von der Architektengruppe Wagener: &#8222;Wir betreuen und begleiten seit Jahrzehnten die Genossenschaft. Sanierungsobjekte sind zwar nach wie vor der Schwerpunkt &#8211; aber dieser Neubau war durchaus eine spannende Herausforderung f\u00fcr uns.&#8220;<\/p> <p>Um den hohen Wohnstandard zu komplettieren, wurde auf Barrierefreiheit ein besonderes Augenmerk gelegt. &#8222;Eine behinderten- und altersgerechte Bauweise ist heutzutage fast schon Standard. Wir agieren zukunftsorientiert und nachhaltig &#8211; schlie\u00dflich wollen wir diesen Wohnraum langfristig nutzen&#8220;, sagt Klankwarth. Mit einem f\u00fcnfk\u00f6pfigen Team stellte sich die Architektengruppe Wagener dieser Aufgabe. Seit 2009 standen die verschiedenen Aspekt der Barrierefreiheit dabei im Fokus. Vom Stellplatz bis zur M\u00fcllunterbringung, vom Aufzug bis zum Haltegriff am WC: &#8222;Wer sich mit diesem Thema befasst, braucht tiefe Einblicke sowie intensives Interesse&#8220;, sagt Architekt \u00dclsmann. Sein Steckenpferd: universelles Design. Also jene Gestaltungsprozesse, in denen die Bed\u00fcrfnisse, Anforderungen und F\u00e4higkeiten der Nutzer m\u00f6glichst komplex ber\u00fccksichtigt werden. Mit diesem dauerhaften, zukunftsweisenden und ganzheitlichen Designkonzept m\u00f6chte die Volksheimst\u00e4tte Wohnraum f\u00fcr m\u00f6glichst viele Zielgruppen schaffen. &#8222;Das entspricht seit jeher unseren Grunds\u00e4tzen&#8220;, best\u00e4tigt Klankwarth.<\/p> <p>Gro\u00dfformatige Fliesen in Anthrazit-Wei\u00df oder Beige-Braun. Stilvolle Bord\u00fcren als Verzierung. Komfortable Fu\u00dfbodenheizung. Regalfl\u00e4chen und Abstellbereich f\u00fcr die Waschmaschine. &#8222;Das Bad hat l\u00e4ngst einen hohen Stellenwert bei der Wohnraumgestaltung&#8220;, betont \u00dclsmann. In den Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Appartements wird daher auch in den Sanit\u00e4rr\u00e4umen auf eine pragmatische und qualitativ hochwertige Gestaltung mit individuellen Akzenten wert gelegt. Der Bauherr entschied sich dabei f\u00fcr TECEdrainline Duschrinnen: &#8222;Von der Qualit\u00e4t und den vielen Optionen in Sachen Abdeckung sind wir schon lange \u00fcberzeugt&#8220;, erkl\u00e4rt Michael G\u00fcnther, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Herwig GmbH Heizung und Sanit\u00e4r in Duderstadt. &#8222;Das konnten wir gegen\u00fcber den Entscheidern entsprechend vertreten &#8211; und sie daf\u00fcr gewinnen.&#8220; Der Vorschlag des Installateurs \u00fcberzeugte auch den Architekten. \u00dclsmann: &#8222;TECEdrainline optimiert unseren Entwurf. Diese Duschrinnen sind schick und flott.&#8220;<\/p> <p>Duschrinne zwischen Nass- und Trockenbereich<\/p> <p>Vier Wochen k\u00fcmmerte sich das SHK-Team um den Einbau der 24 Duschrinnen des Emsdettener Haustechnikspezialisten. TECEdrainline &#8211; in den Ma\u00dfen 800 bis 1200 Millimeter verbaut &#8211; f\u00fcgen sich nahtlos in die Bodengestaltung ein. Bei einer Aufbauh\u00f6he von 120 Millimetern wurde die gerade Rinne mit einer waagrechten Ablaufl\u00f6sung (Leistung 0,80 l\/s) eingesetzt. Dabei dient TECEdrainline in der Standard-Einbauvariante als \u00dcbergang zwischen Nass- und Trockenbereich. G\u00fcnther: &#8222;Das vom Hersteller mitgelieferte, selbstklebende Dichtmaterial erleichtert uns die Montage ganz massiv. W\u00e4hrend ich mich nur um das Aufstellen der Rinne und die abwasserseitige Installation k\u00fcmmern muss, erfolgt der Einbau in den Estrich und die Abdichtung dann durch den Fliesenleger. Fertig.&#8220;<\/p> <p>Neben dem TECE-Abdichtungssystem wurden auch Schall- und Brandschutz der TECEdrainline-Duschrinne weiter optimiert: Dank Montagef\u00fc\u00dfen, Schallschutzkappe und der Drainbase-Schallschutzmatte profitieren die sp\u00e4teren Bewohner von einer effektiven Schallisolierung. Dass der Installationsschallpegel gerade mal 22 db(A) betr\u00e4gt, ist in derartigen Wohneinheiten ein echtes Plus. G\u00fcnther: &#8222;Die Anforderungen der DIN 4109 werden sogar erheblich unterschritten.&#8220;<\/p> <p>Sicher, barrierefrei und \u00e4sthetisch anspruchsvoll: &#8222;Im Hassel&#8220; pr\u00e4sentiert sich TECEdrainline mit der polierten Edelstahlabdeckung &#8222;basic&#8220;. &#8222;Diese Oberfl\u00e4che ist wertig und dauerhaft &#8211; das kommt uns und unserem Anspruch an Nachhaltigkeit sehr entgegen&#8220;, sagt Klankwarth. Die verbauten Produkte sollen \u00fcber Generationen hinweg zuverl\u00e4ssig funktionieren und ihre Qualit\u00e4t auch bei hoher Nutzung wahren. Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit &#8211; f\u00fcr die Verantwortlichen der Volksheimst\u00e4tte ein Kreislauf, der vor allem die Nutzer entlasten soll. F\u00fcr diese finanziellen Belange ist Bilanzbuchhalter und Vorstand Thorsten May verantwortlich: &#8222;Wir profitieren von dem momentan sehr niedrigen Zinsniveau, auch wenn wir anfangs noch keinen Gewinn erwarten. Da sind wir realistisch.&#8220; In etwa acht bis zehn Jahren soll sich das Projekt &#8222;Im Hassel&#8220; rechnen, nach 16 Jahren will der Bautr\u00e4ger hier komplett schuldenfrei sein. &#8222;Eine schnelle Entschuldung ist im Interesse der Genossen.&#8220; Und weil der Neubau unter energetischen Auflagen ausgef\u00fchrt wird, hat die Wohnungsbaugenossenschaft mit einem KfW-Kredit auf eine besonders \u00f6konomische L\u00f6sung gesetzt. Ende des Jahres soll das Geb\u00e4ude bezugsfertig sein.<\/p> <p>Die TECE GmbH ist Hersteller und Anbieter von Haustechniksystemen: Sp\u00fcl- und Vorwandtechnik, Entw\u00e4sserungs- und Abscheidetechnik sowie Rohrsysteme. Das Unternehmen wurde 1987 in Emsdetten, Nordrhein-Westfalen, gegr\u00fcndet und hat hier bis heute seinen Stammsitz. Zur TECE Gruppe geh\u00f6ren 18 Tochterunternehmen weltweit. Das Unternehmen produziert in f\u00fcnf Werken, zwei davon in Deutschland (Emsdetten und Wuppertal).<\/p> <p>Kontakt<br \/> TECE GmbH<br \/> Norbert Thomas<br \/> Hollefeldstra\u00dfe 57<br \/> 48282 Emsdetten<br \/> 2572 928 0<br \/> info@tece.de<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.tece.de\" title=\"intelligente Haustechnik\" >http:\/\/www.tece.de<\/a><\/p> <p>Pressekontakt:<br \/> id pool GmbH<br \/> Holger Siegel<br \/> Krefelder Stra\u00dfe 32<br \/> 70376 Stuttgart<br \/> 0711 95.46.45-50<br \/> siegel@id-pool.de<br \/> http:\/\/id-pool.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Destruktion des Alten, Konstruktion des Neuen G\u00f6ttinger Volksheimst\u00e4tte baut generationengerechte Wohnungen &#8211; und setzt dabei auf TECEdrainline Duschrinnen Altbauten sanieren? Oder abrei\u00dfen und durch einen Neubau ersetzen? Fragen, die sich Immobilieneigent\u00fcmer heute oft stellen. Die G\u00f6ttinger Volksheimst\u00e4tte eG setzt auf die Modernisierung bestehender Geb\u00e4udesubstanz. Anders bei ihrem aktuellen Projekt: &#8222;Im Hassel&#8220; beschreitet die Wohnungsbaugenossenschaft neue<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":153017,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[36],"tags":[134],"class_list":["post-61136","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bauen-wohnen-garten","tag-default"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61136","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61136"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61136\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":151873,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61136\/revisions\/151873"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media\/153017"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61136"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61136"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61136"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}