{"id":62105,"date":"2013-12-03T10:11:31","date_gmt":"2013-12-03T10:11:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=62105"},"modified":"2015-08-04T09:38:48","modified_gmt":"2015-08-04T08:38:48","slug":"3d-druck-fuer-breitere-anwendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/3d-druck-fuer-breitere-anwendung-1062105\/","title":{"rendered":"3D-Druck f\u00fcr breitere Anwendung"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Dr. Philipp Urban, Fraunhofer IGD\" alt=\"Dr. Philipp Urban, Fraunhofer IGD\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/202763-150x150.jpg\" width=\"126\" height=\"126\" \/>Gegenst\u00e4nde kopieren und exakt ausdrucken<\/p> <p>Neue Abteilung 3D-Druck-Technologie am Fraunhofer IGD verbessert 3D-Kopien<\/p> <p>Seien es Museumsst\u00fccke, Bauteile f\u00fcr die Luftfahrt oder architektonische Modelle: Dreidimensionale Gegenst\u00e4nde lassen sich scannen, ausdrucken und somit vervielf\u00e4ltigen. Allerdings sind die Nachbildungen nicht immer exakt. Die neue Abteilung \u201e3D-Druck-Technologie\u201c am Fraunhofer IGD soll dies \u00e4ndern, mit Vorab-Simulationen und einem Druckertreiber.<\/p> <p><!--more-->(Darmstadt\/Rostock\/Graz) Bei zweidimensionalen Unterlagen und Papieren haben wir uns an das Kopieren l\u00e4ngst gew\u00f6hnt. Doch auch dreidimensionale Dinge, etwa eine r\u00f6mische Vase aus dem Museum, lassen sich scannen und \u00fcber einen speziellen Drucker \u201eausdrucken\u201c. Anders als beim herk\u00f6mmlichen Druck, spuckt der Drucker dabei kein Blatt Papier aus, sondern einen echten Gegenstand. Obwohl der 3D-Druck seit rund 30 Jahren bekannt und etabliert ist, sind seine M\u00f6glichkeiten begrenzt: Eine Kopie der r\u00f6mischen Vase beispielsweise sieht nur ann\u00e4hernd aus wie das Original.<\/p> <p>Philipp Urban will dies \u00e4ndern und dem 3D-Druck zu einer breiteren Anwendung verhelfen. Er baut daher am Fraunhofer IGD die neue Abteilung \u201e3D-Druck-Technologie\u201c auf. Starthilfe erh\u00e4lt er \u00fcber das Fraunhofer Attract-Programm, das jungen Forschern erm\u00f6glicht, ihre Ideen bei Fraunhofer anwendungsorientiert weiterzuentwickeln. \u201eBislang wurde kaum untersucht, wie man Materialeigenschaften wie Glanz oder Lichtdurchl\u00e4ssigkeit bestm\u00f6glich reproduzieren kann\u201c, sagt Urban. \u201eGenau dies m\u00f6chten wir in der neuen Abteilung tun. In einem ersten Schritt werden wir uns der Frage zuwenden: Welches Druck-Ergebnis kann man erwarten, wenn man verschiedene Materialien auf bestimmte Weise anordnet?\u201c Hier flie\u00dfen die Erfahrungen ein, die Urban in den letzten 14 Jahren im 2D-Druck gesammelt hat, unter anderem an der Technischen Universit\u00e4t Darmstadt, wo er eine Emmy-Noether-Forschungsgruppe mit f\u00fcnf Doktoranden leitete.<\/p> <p>Ein weiteres Ziel, das Urban sich gesetzt hat: Er m\u00f6chte die Fehler, die durch physikalische Limitierungen der Drucksysteme zwangsl\u00e4ufig entstehen, m\u00f6glichst in Bereiche schieben, die dem Betrachter wenig auffallen. So nehmen Menschen Fehler in der Oberfl\u00e4chenstruktur beispielsweise deutlicher wahr als kleine Farbunterschiede. \u201eWichtig ist, eine Art Abstandsma\u00df zu entwickeln. Es soll angeben, wie stark bestimmte Fehler dem Betrachter auffallen\u201c, erl\u00e4utert Urban. All diese Optimierungen m\u00f6chte Urban in einem universellen Druckertreiber f\u00fcr alle 3D-Drucker vereinen.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Dr. Philipp Urban baut am Fraunhofer IGD in Darmstadt die neue Abteilung 3D-Druck-Technologie auf.<\/p> <p>Das Fraunhofer IGD ist die weltweit f\u00fchrende Einrichtung f\u00fcr angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Hierzu z\u00e4hlen Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realit\u00e4t.<\/p> <p>Das Fraunhofer IGD entwickelt Prototypen und Komplettl\u00f6sungen nach kundenspezifischen Anforderungen. Die Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer IGD verwenden, erfassen und bearbeiten Bilder und Graphiken f\u00fcr alle denkbaren computerbasierten Anwendungen.<\/p> <p>Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Fraunhofer IGD haben direkten Bezug zu aktuellen Problemstellungen in der Wirtschaft. Das Anwendungsspektrum der Konzepte, Modelle und Praxisl\u00f6sungen ist sehr vielf\u00e4ltig aber auch spezialisiert. Es reicht von der Virtuellen Produktentwicklung \u00fcber Medizin, Verkehr bis hin zu multimedialem Lernen und Training.<\/p> <p>Gemeinsam mit seinen Partneruniversit\u00e4ten forscht das Fraunhofer IGD an verschiedenen Schl\u00fcsseltechnologien und arbeitet mit Unternehmen unterschiedlichster Industriesektoren zusammen. Das Fraunhofer IGD hat neben dem Hauptsitz in Darmstadt weitere Standorte in Rostock, Graz und Singapur. Es besch\u00e4ftigt mehr als 200 (vollzeit\u00e4quivalente) feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Etat betr\u00e4gt \u00fcber 17 Millionen Euro.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Fraunhofer-Institut f\u00fcr Graphische Datenverarbeitung IGD<br \/> Konrad Baier<br \/> Fraunhoferstra\u00dfe 5<br \/> 64283 Darmstadt<br \/> +49 6151 155-146<br \/> konrad.baier@igd.fraunhofer.de<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.igd.fraunhofer.de\" title=\"Das Fraunhofer IGD ist die weltweit f\u00fchrende Einrichtung f\u00fcr angewandte Forschung im Visual Computing. \" >www.igd.fraunhofer.de<\/a><\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gegenst\u00e4nde kopieren und exakt ausdrucken Neue Abteilung 3D-Druck-Technologie am Fraunhofer IGD verbessert 3D-Kopien Seien es Museumsst\u00fccke, Bauteile f\u00fcr die Luftfahrt oder architektonische Modelle: Dreidimensionale Gegenst\u00e4nde lassen sich scannen, ausdrucken und somit vervielf\u00e4ltigen. Allerdings sind die Nachbildungen nicht immer exakt. 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