{"id":65130,"date":"2013-12-17T09:06:39","date_gmt":"2013-12-17T08:06:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=65130"},"modified":"2015-08-18T11:32:48","modified_gmt":"2015-08-18T10:32:48","slug":"wenn-das-internet-zur-waffe-wird-mein-kind-war-das-opfer-von-cybermobbing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wenn-das-internet-zur-waffe-wird-mein-kind-war-das-opfer-von-cybermobbing-1065130\/","title":{"rendered":"Wenn das Internet zur Waffe wird: Mein Kind war das Opfer von Cybermobbing"},"content":{"rendered":"<p>Ich m\u00f6chte mich mit meiner Geschichte heute besonders an Eltern von Jugendlichen wenden, die vielleicht gerade \u00e4hnliche Erfahrungen machen, wie ich sie gemacht habe, sich aber noch auf einem fr\u00fcheren St\u00fcck des Weges befinden. In den vergangenen zwei Jahren hat sich unser Familienleben drastisch ver\u00e4ndert. Unser Tochter Caro ist das Opfer eines modernen Ph\u00e4nomens geworden, das sich Cybermobbing nennt und in den letzten Monaten auch in den Medien immer pr\u00e4senter wird. Unter Cybermobbing versteht man die Bel\u00e4stigung, Bedrohung oder Verunglimpfung Anderer mithilfe von modernen Kommunikationsmitteln. Besonders h\u00e4ufig kommt Cybermobbing in der Anonymit\u00e4t des Internets vor und ist deshalb besonders schwer nachzuverfolgen.<\/p> <p><!--more-->Jugendliche sind besonders h\u00e4ufig von Cybermobbing betroffen, da ihr beeinflussbares Wesen in diesem Alter sie zu leichten Opfern macht. Diese Erfahrung musste auch unsere Tochter Caro (heute 17 Jahre alt) machen und auch wir als Eltern sind durch eine harte Schule gegangen. Cybermobbing war f\u00fcr uns eher ein moderner Medienbegriff und als Thema ein Buch mit sieben Siegeln, als wir unfreiwillig damit in Ber\u00fchrung kamen. Dank der unerm\u00fcdlichen Hilfe \u00f6ffentlicher Stellen haben wir uns aber im Laufe der Monate nicht nur einen Weg hinein in den Dschungel der Medienwelten und des Cybermobbings gebahnt, sondern auch wieder heraus. Von dieser Wegfindung m\u00f6chte ich gerne berichten und damit auch andere Eltern ermutigen, sich eingehender mit diesem komplexen Thema zu besch\u00e4ftigen und es damit gr\u00fcndlich zu entmystifizieren. Nur so kann man die eigenen Kinder effektiv sch\u00fctzen und ihnen hilfreich zur Seite stehen, falls sich das Internet als Waffe auch einmal gegen sie richten sollte.<\/p> <p><b>Wenn das Gl\u00fcck eines Kindes verbl\u00fcht<\/b><\/p> <p>Diese Beschreibung mag ein bisschen theatralisch klingen, aber sie erfasst ziemlich genau, was wir in den letzten zwei Jahren mit Caro erlebt haben. Ich w\u00fcrde sagen, dass unsere Tochter schon immer so ihre Launen hatte, grunds\u00e4tzlich aber eher ein gut gelauntes und recht unbeschwertes Kind war. Sie hatte eigentlich immer Freundinnen, mal einen ganzen H\u00fchnerhaufen, mal ein oder zwei beste Freundinnen, aber ich hatte immer das Gef\u00fchl, dass sie in ihrer Altersgruppe ganz gut aufgehoben ist. Ich habe mich auch nie der Illusion hingegeben, dass sie mir immer alles erz\u00e4hlt, was sie besch\u00e4ftigt, schlie\u00dflich war ich selbst mal ein Teenager, aber auch innerhalb der Familie hatte ich immer das Gef\u00fchl, dass wir grunds\u00e4tzlich miteinander reden und ein gutes Verh\u00e4ltnis haben.<\/p> <p>Wie sehr man sich t\u00e4uschen kann. Unser Familienleben hat vor ungef\u00e4hr zwei Jahren eine drastische Wendung genommen. Caro war damals 15 Jahre alt und alles begann mit einem gemeinn\u00fctzigen Spendenprojekt in der Schule, an dem sie teilnehmen wollte. Davon ist man als Eltern ja immer begeistert. Der Lehrer, der das Projekt leitete, hatte dann die Idee, dass sich die Teilnehmer \u00fcber eine Facebook-Gruppe koordinieren k\u00f6nnten, um aktuelle Informationen schnell weitergeben zu k\u00f6nnen. So kam also auch unsere Caro in dieses viel gepriesene und trotzdem nicht unumstrittene soziale Netzwerk. Da die Initiative von einem betreuenden Lehrer ausging, machten wir uns zun\u00e4chst wenig Sorgen, auch wenn wir Caro eindringlich baten, nicht zu viele pers\u00f6nliche Informationen dort zu ver\u00f6ffentlichen, und zun\u00e4chst schien auch alles gut zu gehen.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p><a href=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/LQ-fachzeitungen.de-LZ-aktuelle-bauzinsen.info-TEXTER-KO-ARTIKELKLASSE-B08-Bild-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-65132 alignleft\" title=\"Jugendliche sind besonders gef\u00e4hrdet Opfer von Cybermobbing zu werden. \" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/LQ-fachzeitungen.de-LZ-aktuelle-bauzinsen.info-TEXTER-KO-ARTIKELKLASSE-B08-Bild-2.jpg\" alt=\"Jugendliche sind besonders gef\u00e4hrdet Opfer von Cybermobbing zu werden. \" width=\"491\" height=\"225\" \/><\/a>Nach ungef\u00e4hr drei Monaten begann ich erste Ver\u00e4nderungen in Caros Verhalten zu bemerken. Sie verbrachte deutlich mehr Zeit allein in ihrem Zimmer und auch die Telefonate mit ihren Freundinnen, die meinen Mann durch ihre epische L\u00e4nge nicht selten an den Rand des Wahnsinns getrieben hatten, schienen deutlich nachzulassen. Vorsichtige Nachfragen, ob es vielleicht Streit gegeben hatte, hat Caro abgewiegelt oder mit Schweigen beantwortet. Ein Charakterzug, den ich bisher so gar nicht an ihr kannte, der aber in den n\u00e4chsten Monaten zu unserem st\u00e4ndigen Begleiter werden sollte. Caro wurde immer verschlossener, Unternehmungen mit ihren Freundinnen fanden so gut wie gar nicht mehr statt und es kam mir fast so vor, als w\u00fcrde sie sich kaum noch vor die T\u00fcr trauen. Eines Abends habe ich dann meinen Mut zusammengenommen und mir meine Tochter zur Brust genommen. Ich habe sie mit meinen Beobachtungen konfrontiert und sie mehrmals eindringlich gefragt, ob sie Probleme in der Schule oder im Freundeskreis hat. Kopfsch\u00fctteln und verstocktes Schweigen waren die einzige Antwort, und das sollte auch f\u00fcr lange Zeit so bleiben.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p><b>Problem erkannt, aber noch lange nicht gebannt<\/b><\/p> <p>Es folgten noch viele dieser fruchtlosen Gespr\u00e4che, denn anstatt zum Kern von Caros Verhaltens\u00e4nderung vorzudringen, schien sie sich immer weiter vor uns zur\u00fcckzuziehen und mit jedem Gespr\u00e4chsversuch verschlossener zu werden. Damit w\u00e4chst nat\u00fcrlich auch die Hilflosigkeit der Eltern und im Alltag zeigt sich schnell, dass die Kommunikation innerhalb der Familie durch dieses schwarze Loch alles andere als entspannter wird. Lange habe ich mit mir gerungen, aber schlie\u00dflich habe ich mich doch an Caros Schule gewandt, um herauszufinden, ob die Ursache f\u00fcr ihre N\u00f6te vielleicht dort zu finden ist. Die Klassenlehrerin hatte Caros Wesenswandel nat\u00fcrlich auch bemerkt, hatte aber in der Klasse keinen Grund ausmachen k\u00f6nnen. Sie war schlicht und ergreifend \u00fcberfragt, genau wie ich.<\/p> <p>Erst der Vertrauenslehrer unserer Tochter gab uns schlie\u00dflich den Tipp, uns einmal zum Thema Cybermobbing zu informieren. Ich muss gestehen, ich war zun\u00e4chst wie versteinert. Man h\u00f6rt so viele Schreckensgeschichten in den Medien zu diesem Thema, dass man immer nur hofft, das eigene Kind m\u00f6ge davon verschont bleiben. Erst nach einer schlaflosen Nacht habe ich es tats\u00e4chlich geschafft, ein wenig dazu zu recherchieren. Auf der Internetseite <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.cybermobbing-hilfe.de\/\" title=\"Dieser Ratgeber leistet einen Beitrag, um \u00fcber das Ph\u00e4nomen Cybermobbing zu informieren und Tipps f\u00fcr betroffene Opfer sowie zu den T\u00e4tern zu geben\" >www.cybermobbing-hilfe.de<\/a> wurde ich schlie\u00dflich f\u00fcndig. Viele der benannten Symptome und Begleiterscheinungen kamen mir bekannt vor und je weiter ich las, desto sicherer war ich mir, dass unsere Caro tats\u00e4chlich das Opfer von Cybermobbing war. Das ist eine Erkenntnis, die ich keiner Mutter w\u00fcnsche, denn es ist mehr als beunruhigend, wenn ein solches Schreckgespenst auf einmal Einzug in den Schutz der eigenen vier W\u00e4nde gefunden hat. Mein Mann war allerdings froh, dass wir zumindest einen Namen f\u00fcr das Problem gefunden hatten.<\/p> <p><a href=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/LQ-fachzeitungen.de-LZ-aktuelle-bauzinsen.info-TEXTER-KO-ARTIKELKLASSE-B08-Bild-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-65131\" title=\"Moderne Kommunikationsmittel machen das Cybermobbing allseits pr\u00e4sent. \" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/LQ-fachzeitungen.de-LZ-aktuelle-bauzinsen.info-TEXTER-KO-ARTIKELKLASSE-B08-Bild-3.jpg\" alt=\"Moderne Kommunikationsmittel machen das Cybermobbing allseits pr\u00e4sent. \" width=\"228\" height=\"151\" \/><\/a><\/p> <p>Damit war es aber leider noch lange nicht getan, denn nun standen wir als absolute Laien vor einem gro\u00dfen Problem: Wie k\u00f6nnen wir unserer Tochter helfen dem Cybermobbing zu entkommen und wieder ein gl\u00fcckliches und befreites Kind zu werden? Mir war klar, dass wir viel zu wenig Ahnung von diesem schwierigen Thema hatten, um uns allein an die Bew\u00e4ltigung zu machen. Ich habe mich deshalb an den <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/www.weisser-ring.de\/internet\/\" title=\"Wir helfen Kriminalti\u00e4tsopfern\" >Wei\u00dfen Ring e.V. <\/a> gewandt, da ich von dieser Organisation auch vorher schon geh\u00f6rt hatte. Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellte, denn dort bekamen wir nicht nur viele wichtige Hintergrundinformationen, sondern auch echte Hilfe f\u00fcr den Alltag.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p><b>Erste Schritte in die richtige Ric<\/b><b>htung<\/b><\/p> <p>Aller Anfang ist schwer, das haben wir im Kampf gegen das Cybermobbing auch bemerkt. Der wichtigste und zugleich schwerste Schritt war es Caro dazu zu bringen sich uns zu \u00f6ffnen. Der Berater vom Wei\u00dfen Ring hat uns geraten sie zwar sanft aber direkt mit unserer Vermutung zu konfrontieren und ihr so zu zeigen, dass wir das Thema ernst nehmen. Das war kein leichtes Gespr\u00e4ch, aber schlie\u00dflich sind wir wohl doch zu Caro durchgedrungen und sie hat uns alles erz\u00e4hlt. Sie war \u00fcber Facebook in eine Gruppe von Leuten eingeladen worden, die sich f\u00fcr die gleiche Musik interessierten wie unsere Tochter. Zuerst hat sie sich unter den Gleichgesinnten ganz wohl gef\u00fchlt, doch nach einer Weile fingen die Gruppenleiter an die anderen Mitglieder unter Druck zu setzen. Sie sollten \u201eAufgaben\u201c f\u00fcr sie erledigen, um in der Gruppe bleiben zu d\u00fcrfen. Dabei ging es um Internetrecherchen zu verschiedenen Band und schlie\u00dflich sollten die Gruppenmitglieder sogar Fanartikel und Konzertkarten auf ebay ersteigern und den Gruppenleitern zukommen lassen. Wer nicht dazu bereit war, wurde nicht nur aus der Gruppe geworfen, sondern auch auf Facebook diffamiert. Seit Monaten musste das schon so gegangen sein und Caros Not wurde immer gr\u00f6\u00dfer. Wir waren entsetzt und gleichzeitig auch erleichtert, dass wir nun endlich den Grund f\u00fcr Caros Wesensver\u00e4nderung kannten.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p><a href=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/LQ-fachzeitungen.de-LZ-aktuelle-bauzinsen.info-TEXTER-KO-ARTIKELKLASSE-B08-Bild-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-65133\" title=\"In sozialen Netzwerken sollten Jugendliche vorsichtig mit pers\u00f6nlichen Daten umgehen. \" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/LQ-fachzeitungen.de-LZ-aktuelle-bauzinsen.info-TEXTER-KO-ARTIKELKLASSE-B08-Bild-4.jpg\" alt=\"In sozialen Netzwerken sollten Jugendliche vorsichtig mit pers\u00f6nlichen Daten umgehen. \" width=\"310\" height=\"222\" \/><\/a><\/p> <p>Bei unseren n\u00e4chsten Schritten hat uns der Wei\u00dfe Ring tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt. Man hat uns zun\u00e4chst \u00fcber die Rechtslage im Hinblick auf Cybermobbing informiert und Caro einen psychologischen Betreuer vermittelt, der ihr bei der Bew\u00e4ltigung ihrer Angst helfen konnte. Ich habe mich an den Vertrauenslehrer und an den Leiter des Schulprojektes gewandt und wir haben gemeinsam entscheiden Caros Profil bei Facebook zu l\u00f6schen. Auch ihre E-Mail-Adresse und ihre Handynummer, die sie in der Facebook-Gruppe preisgegeben hatte, haben wir ge\u00e4ndert. Gemeinsam mit einem Fachanwalt haben wir au\u00dferdem mit dem Kundendienst von Facebook Kontakt aufgenommen und eine Verfolgung des Sachverhaltes erwirkt. Eine endg\u00fcltige Entscheidung ist noch nicht gefallen, da die M\u00fchlen der Justiz ja bekanntlich sehr langsam mahlen und es in Deutschland leider noch keine eindeutige Rechtsprechung zum Thema Cybermobbing gibt, aber wir hoffen auf ein positives Ergebnis, mit dem vielleicht andere Jugendliche vor \u00e4hnlichem Missbrauch gesch\u00fctzt werden k\u00f6nnen.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p><b>Ein vorsichtig optimistischer Blick in die Zukunft<\/b><\/p> <p>Caro hat noch sehr an den Ereignissen der vergangenen Monate zu knabbern und sie erholt sich nur langsam. Immerhin hat sie den Kontakt zu ihrer besten Freundin wieder intensiviert und war vor zwei Wochen sogar mit ihr im Kino. Melli, ihre Freundin, hat \u00fcbrigens keinen Facebook Account und wird sich in n\u00e4chster Zeit wohl auch erst einmal h\u00fcten sich einen anzulegen. Ich bin froh, dass auch Caro jetzt erst einmal kaum noch in sozialen Netzwerken aktiv ist, auch wenn man nat\u00fcrlich sagen muss, dass nicht die Portale selbst die Schuld an solchen Ereignissen tragen, sondern verantwortungslose Nutzer, die den Sinn eines sozialen Netzwerkes v\u00f6llig missverstehen. Anderen Eltern m\u00f6chte ich an dieser Stelle noch einmal ausdr\u00fccklich ans Herz legen, sich ein paar grundlegende Informationen zum Thema Cybermobbing anzulesen, damit sie nicht mehr im Dunkeln tappen und f\u00fcr den Fall der F\u00e4lle gewappnet sind. Manchmal kommen die ganz gro\u00dfen Probleme auf leisen Sohlen und schleichen sich unbemerkt in den Alltag ein.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Zu meiner Person: Mein Name ist Christine und ich bin 42 Jahre alt. Ich lebe mit meinem Mann und meiner heute 17-j\u00e4hrigen Tochter Caro in Braunschweig, wo ich als Physiotherapeutin in Teilzeit arbeite. Bis vor zwei Jahren waren die modernen Medien nicht gerade mein Steckenpferd, aber die Ereignisse, die unsere Familie in den letzten Monaten ereilt haben, haben mir gezeigt, dass man sich besonders als Eltern bem\u00fchen sollte ein wenig mit der Zeit zu gehen.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p><i>Bildquellen: <\/i><\/p> <p><i>Bild 1: commons.wikimedia.org \u00a9 Rock1997 (CC BY-SA 3.0) <\/i><\/p> <p><i>Bild 2: Cybermobbing-Hilfe.de<\/i><\/p> <p><i>Bild 3: flickr.com \u00a9 liewcf (CC BY-SA 2.0) <\/i><\/p> <p><i>Bild 4: flickr.com \u00a9 codemastersnake (CC BY 2.0) <\/i><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich m\u00f6chte mich mit meiner Geschichte heute besonders an Eltern von Jugendlichen wenden, die vielleicht gerade \u00e4hnliche Erfahrungen machen, wie ich sie gemacht habe, sich aber noch auf einem fr\u00fcheren St\u00fcck des Weges befinden. In den vergangenen zwei Jahren hat sich unser Familienleben drastisch ver\u00e4ndert. 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