{"id":68137,"date":"2014-01-10T12:34:20","date_gmt":"2014-01-10T12:34:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=68137"},"modified":"2017-01-06T13:37:46","modified_gmt":"2017-01-06T12:37:46","slug":"salafismus-auf-dem-schulhof","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/salafismus-auf-dem-schulhof-1068137\/","title":{"rendered":"Salafismus auf dem Schulhof"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"f\u00fcr mehr Freiheit und Demokratie\" alt=\"f\u00fcr mehr Freiheit und Demokratie\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/206315-150x150.jpg\" width=\"109\" height=\"109\" \/><\/p> <p>Der &#8222;Heilige Krieg&#8220; &#8211; Was f\u00fcr unsere Ohren immer noch fremdl\u00e4ndisch klingt, ist f\u00fcr die Sch\u00fcler an deutschen Schulen l\u00e4ngst Realit\u00e4t geworden. Der Dschihad rekrutiert seine K\u00e4mpfer verst\u00e4rkt auf deutschen Schulh\u00f6fen, das Kultusministerium ist gefragt, Lehrer und Erzieher auf diese m\u00f6gliche Gefahr hin zu schulen, um gutgl\u00e4ubige Sch\u00fcler zu sch\u00fctzen und den Salafisten den Wind aus den Segeln zu nehmen.<br \/> <!--more-->Sch\u00fcler f\u00fcr &#8222;Heiligen Krieg&#8220; &#8211; Lehrer brauchen Hilfe gegen Salafismus<\/p> <p>10. Januar 2014. An hessischen Schulen werben Salafisten um neue Anh\u00e4nger. Die dortige Lehrergewerkschaft fordert im Kampf gegen diese extremistische Ideologie mehr Personal und intensive Fortbildung. F\u00fcr Philipp Wolfgang Beyer, Mitglied im Bundesvorstand der Partei DIE FREIHEIT, ist das allerdings bei weitem nicht genug. Der Gefahr, die von Salafisten f\u00fcr unsere Jugend ausgehe, k\u00f6nne man nur mit einem generellen Verbot der verfassungsfeindlichen salafistischen Vereine und vor allen mit der Beschlagnahme der erheblichen Verm\u00f6genswerte dieser gef\u00e4hrlichen Organisationen begegnen.<\/p> <p>Auf hessischen Schulh\u00f6fen lauert eine extremistische Gefahr: Salafisten werben dort um neue Anh\u00e4nger. Nach Angaben des Innenministeriums in Wiesbaden haben sich circa 30 Menschen aus Hessen nach Syrien aufgemacht, um dort zu k\u00e4mpfen. Sechs von ihnen sind bereits zur\u00fcckgekehrt. Weiter radikalisiert, akquirieren sie jetzt besonders aggressiv Kinder und Jugendliche als neue Dschihadisten f\u00fcr den Kampfeinsatz.<\/p> <p>Hessisches Kultusministerium verkennt die Gefahr<\/p> <p>Die Lehrer an Hessens Schulen fordern das Land auf, mehr gegen die gef\u00e4hrlichen Extremisten zu unternehmen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) schlie\u00dft sich dieser Forderung an. Den Lehrern fehle es an Personal und an besserer Fortbildung zum Thema Islam. Doch die hessische Kultusministerin Nicola Beer (FDP) wehrt sich gegen die Vorw\u00fcrfe. Unterst\u00fctzung werde angeboten und bei zwei Info-Veranstaltungen habe man den Schulleitungen konkrete Ansprechpartner genannt. Mit dem islamischen Religionsunterricht h\u00e4tte man das nachhaltigste Mittel gegen Islamismus geschaffen, so die Kultusministerin.<\/p> <p>Verbot aller salafistischen Organisationen<\/p> <p>Philipp Wolfgang Beyer, Bundesvorstand der B\u00fcrgerrechtspartei DIE FREIHEIT, bedauert, dass die Lehrer in ihrem Kampf gegen die Extremisten offensichtlich keine Unterst\u00fctzung finden: &#8222;Das Bundesamt f\u00fcr Verfassungsschutz hat den Salafismus als dynamischste islamistische Bewegung in Deutschland eingestuft. Diese extremistische Ideologie versucht unsere Gesellschaft zu islamisieren. Nahezu alle Islamisten in Deutschland, die den Dschihad (Heiliger Krieg) bef\u00fcrworten, sind nach Auskunft des Verfassungsschutzes mit dem Salafismus in Ber\u00fchrung gekommen.&#8220; Platzverweise oder der Versuch mit den Steinzeit-Muslimen zu argumentieren, erweisen sich immer als nutzlos. Die Forderung der Lehrer, die religi\u00f6sen und sozialen Konflikte im Unterricht zu behandeln, gehen Beyer nicht weit genug. &#8222;Salafisten bek\u00e4mpfen ebenso wie die Muslimbr\u00fcder und die Fetulah G\u00fcllen Bewegung unsere freiheitlich demokratische Grundordnung. Sie alle sind Extremisten und der Islamunterricht an unseren Schulen ist die Einstiegsdroge f\u00fcr die Jugendlichen. Die Innenminister der L\u00e4nder sollten als ersten wirksamen Schritt alle salafistischen Vereine und Organisationen verbieten, ihr Verm\u00f6gen beschlagnahmen und radikale ausl\u00e4ndische Gruppenmitglieder ausweisen.&#8220;<\/p> <p>Anwerbung von Salafisten kein rein hessisches Problem<\/p> <p>Mitte Dezember hatte die Meldung, dass ein Frankfurter Sch\u00fcler als K\u00e4mpfer in Syrien ums Leben gekommen ist, f\u00fcr Aufruhr gesorgt. Rund 240 Personen aus ganz Deutschland seien als K\u00e4mpfer nach Syrien gereist, neun davon aus Hessen. &#8222;Die Anwerbung von sogenannten Dschihadisten ist kein rein hessisches Problem&#8220;, sagt Beyer. &#8222;Die islamischen Extremisten nehmen bundesweit zu. Nach Angaben der Innenministerien gab es 2012 schon 4.500 Anh\u00e4nger. Und t\u00e4glich w\u00e4chst die Zahl derer, die sowohl unsere freiheitliche Grundordnung als auch unseren Staat bek\u00e4mpfen wollen und unsere Werte ablehnen. Extremisten, ganz gleich welcher Intention sie folgen, geh\u00f6ren nicht in unser freies Land.&#8220; Im Sommer 2012 und im M\u00e4rz 2013 wurden bei verschiedenen Razzien salafistische Vereine durchsucht und Beweismaterial sichergestellt. Immer wieder stelle sich eines heraus, so FREIHEIT-Vorstand Beyer: &#8222;Salafisten streben in einer sehr aggressiven und k\u00e4mpferischen Weise die Zerschlagung unserer Gesellschaft an. Sie wollen unsere freiheitliche Demokratie durch ihr salafistisches System und unseren Rechtsstaat durch ihre Scharia ersetzen.<\/p> <p>DIE FREIHEIT TH\u00dcRINGEN ist eine B\u00fcrgerrechtspartei f\u00fcr mehr Freiheit und direkte Demokratie. Die Partei setzt sich u. a. daf\u00fcr ein, dass Deutsche und Zugewanderte friedlich und erfolgreich zusammenleben k\u00f6nnen. Ziel ist die Gesellschaft freier, aufgekl\u00e4rter und selbstbestimmter B\u00fcrger. Diese Ideale sind die Grundlage der politischen Forderungen und Ziele.<\/p> <p>Kontakt<br \/> Die Freiheit &#8211; Landesverband Th\u00fcringen<br \/> Philipp Wolfgang Beyer<br \/> L\u00f6bdergraben 11a<br \/> 07743 Jena<br \/> 03641 876 11251<br \/> philipp.beyer@diefreiheit.org<br \/> http:\/\/www.thueringen.diefreiheit.org<\/p> <p>Pressekontakt:<br \/> Gesch\u00e4ftsstelle Landesverband Th\u00fcringen<br \/> Philipp Wolfgang Beyer<br \/> L\u00f6bdergraben 11a<br \/> 07743 Jena<br \/> 03641 87611251<br \/> post@thueringen.diefreiheit.org<br \/> http:\/\/www.thueringen.diefreiheit.org<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der &#8222;Heilige Krieg&#8220; &#8211; Was f\u00fcr unsere Ohren immer noch fremdl\u00e4ndisch klingt, ist f\u00fcr die Sch\u00fcler an deutschen Schulen l\u00e4ngst Realit\u00e4t geworden. 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