{"id":69143,"date":"2014-01-16T10:10:48","date_gmt":"2014-01-16T10:10:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=69143"},"modified":"2016-12-08T12:06:42","modified_gmt":"2016-12-08T11:06:42","slug":"der-rettende-boden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/der-rettende-boden-1069143\/","title":{"rendered":"Der rettende Boden"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Der Fu\u00dfboden wei\u00df, wann Hilfe alarmiert werden muss\" alt=\"Der Fu\u00dfboden wei\u00df, wann Hilfe alarmiert werden muss\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/206913-150x150.jpg\" width=\"116\" height=\"116\" \/>Die demografische Entwicklung beschert uns in Zukunft eine wachsende Anzahl \u00e4lterer Menschen. Durch die medizinischen Errungenschaften sind diese erfreulicherweise oftmals in der Lage, sich selbst in den eigenen vier W\u00e4nden zu versorgen. Wichtig wird in diesem Zusammenhang ein Sturzerkenner, da Senioren ofmals nach Versterben des Partners alleine leben. Die Forscher des Frauenhofer Instituts entwickelten ein System, das in den Boden integriert werden kann und nicht mobil am K\u00f6rper getragen werden muss.<\/p> <p><!--more-->Fraunhofer-Forscher entwickeln rettenden Fu\u00dfboden<\/p> <p>Fraunhofer IGD stellt CapFloor in Berlin vor System steht zur Unterst\u00fctzung der Sturzerkennung zur Verf\u00fcgung<br \/> (Mynewsdesk) Gerade bei Senioren erh\u00f6ht sich mit dem Alter die Unfallgefahr. St\u00fcrze geh\u00f6ren zu den h\u00e4ufigsten Ursachen von schweren Verletzungen. Fraunhofer-Forscher haben mit CapFloor ein System entwickelt, das bei der Erkennung von St\u00fcrzen hilft.<\/p> <p>(Darmstadt\/Rostock\/Graz) Auch mit 80 Jahren noch in den eigenen vier W\u00e4nden wohnen, mobil und unabh\u00e4ngig bleiben, ist das Ziel vieler Senioren. H\u00e4ufig leben sie allerdings allein und sind bei Unf\u00e4llen auf fremde Hilfe angewiesen. Bisherige Systeme funktionieren meist \u00fcber tragbare Notrufkn\u00f6pfe, die st\u00e4ndig am K\u00f6rper mitzuf\u00fchren sind. Diese k\u00f6nnen aber leicht vergessen werden und im Notfall nicht greifbar sein.<\/p> <p>Mit CapFloor dagegen setzen die Fraunhofer-Forscher auf eine L\u00f6sung, welche flexibel unter \u00fcblichen Bodenbel\u00e4gen, wie Parkett oder Teppichen, angebracht werden kann. \u201eDer Vorteil gegen\u00fcber mobilen Sturzerkennern ist, dass das System nicht am K\u00f6rper getragen wird und somit nicht st\u00f6rt, nicht vergessen oder versehentlich ausgel\u00f6st werden kann\u201c, erkl\u00e4rt Tobias Gro\u00dfe-Puppendahl vom Fraunhofer IGD, der weltweit f\u00fchrenden Forschungseinrichtung f\u00fcr angewandtes Visual Computing. Die unsichtbare Technologie unter dem Teppich sei zudem preisg\u00fcnstig und einfach zu warten, da keine Elektronik, sondern nur Dr\u00e4hte unter dem Bodenbelag zum Einsatz kommen.<\/p> <p>Das funktioniert dann so: Ein Senior st\u00fcrzt in den eigenen vier W\u00e4nden. Sensoren registrieren \u00fcber Dr\u00e4hte unter dem Fu\u00dfboden die Bewegung und unterscheiden zwischen Stehen, Sitzen und Liegen. Sie k\u00f6nnen dabei auch einen Sturz lokalisieren und automatisch einen Notruf an eine Servicezentrale absetzen. Diese verst\u00e4ndigt nach einer erfolglosen R\u00fcckmeldung bei der betroffenen Person den Rettungsdienst.<\/p> <p>Die Anwendungsbereiche von CapFloor sind vielseitig. Sie reichen von der Unterst\u00fctzung bei der Sturzerkennung in Privatwohnungen oder Pflegeeinrichtungen \u00fcber eine Einbruchserkennung bis hin zur Evakuierung eines Geb\u00e4udes. Bei dem kommende Woche in Berlin beginnenden 7. Deutschen AAL-Kongress (21. bis 22. Januar) stellt das Fraunhofer IGD auch CapFloor vor. In ersten Pilottests hat sich CapFloor bereits als alltagstauglich erwiesen. Vielleicht ist das System in einigen Jahren bereits Standard in jeder Wohnung.<\/p> <p>Weitere Informationen:<\/p> <p>http:\/\/conference.vde.com\/aal\/<br \/> http:\/\/www.igd.fraunhofer.de\/ima<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Gerade bei Senioren erh\u00f6ht sich mit dem Alter die Unfallgefahr. St\u00fcrze geh\u00f6ren zu den h\u00e4ufigsten Ursachen von schweren Verletzungen. Forscher des Fraunhofer IGD haben mit CapFloor ein einsatztaugliches System entwickelt, das bei der Erkennung von St\u00fcrzen hilft. In ersten Pilottests hat sich CapFloor bereits als alltagstauglich erwiesen.<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Das Fraunhofer IGD ist die weltweit f\u00fchrende Einrichtung f\u00fcr angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Hierzu z\u00e4hlen Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realit\u00e4t.<\/p> <p>Das Fraunhofer IGD entwickelt Prototypen und Komplettl\u00f6sungen nach kundenspezifischen Anforderungen. Die Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer IGD verwenden, erfassen und bearbeiten Bilder und Graphiken f\u00fcr alle denkbaren computerbasierten Anwendungen.<\/p> <p>Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Fraunhofer IGD haben direkten Bezug zu aktuellen Problemstellungen in der Wirtschaft. Das Anwendungsspektrum der Konzepte, Modelle und Praxisl\u00f6sungen ist sehr vielf\u00e4ltig aber auch spezialisiert. Es reicht von der Virtuellen Produktentwicklung \u00fcber Medizin, Verkehr bis hin zu multimedialem Lernen und Training.<\/p> <p>Gemeinsam mit seinen Partneruniversit\u00e4ten forscht das Fraunhofer IGD an verschiedenen Schl\u00fcsseltechnologien und arbeitet mit Unternehmen unterschiedlichster Industriesektoren zusammen. Das Fraunhofer IGD hat neben dem Hauptsitz in Darmstadt weitere Standorte in Rostock, Graz und Singapur. Es besch\u00e4ftigt mehr als 200 (vollzeit\u00e4quivalente) feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Etat betr\u00e4gt \u00fcber 17 Millionen Euro.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Fraunhofer-Institut f\u00fcr Graphische Datenverarbeitung IGD<br \/> Konrad Baier<br \/> Fraunhoferstra\u00dfe 5<br \/> 64283 Darmstadt<br \/> +49 6151 155-146<br \/> konrad.baier@igd.fraunhofer.de<br \/> www.igd.fraunhofer.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die demografische Entwicklung beschert uns in Zukunft eine wachsende Anzahl \u00e4lterer Menschen. Durch die medizinischen Errungenschaften sind diese erfreulicherweise oftmals in der Lage, sich selbst in den eigenen vier W\u00e4nden zu versorgen. Wichtig wird in diesem Zusammenhang ein Sturzerkenner, da Senioren ofmals nach Versterben des Partners alleine leben. 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