{"id":8296,"date":"2013-01-18T09:50:10","date_gmt":"2013-01-18T09:50:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=8296"},"modified":"2025-08-08T11:58:48","modified_gmt":"2025-08-08T10:58:48","slug":"umfrage-zur-ambulanten-versorgung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/umfrage-zur-ambulanten-versorgung-108296\/","title":{"rendered":"Umfrage zur ambulanten Versorgung"},"content":{"rendered":"<div> <p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-8873\" title=\"eder der rund 150.000 Vertrags\u00e4rzte und -psychotherapeuten erhielt von der KBV einen Fragebogen.\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/Screenshot_261.jpg\" width=\"175\" height=\"113\" \/>\u00c4rzte zeigen gelbe Karte: Ja zur Sicherstellung, aber: Unzufriedenheit mit Rahmenbedingungen<\/p> <p>Gro\u00dfes Interesse an Befragung Rund 80.000 niedergelassene \u00c4rzte und Psychotherapeuten haben sich an der Befragung zum Sicherstellungsauftrag beteiligt. Eine deutliche Mehrheit steht auch weiterhin dazu, will jedoch ver\u00e4nderte Rahmenbedingungen.<\/p> <p>Die Beteiligung an einer der gr\u00f6\u00dften Befragungen niedergelassener \u00c4rzte und Psychotherapeuten war hoch, das Votum klar und deutlich: 76 Prozent wollen, dass der Sicherstellungsauftrag f\u00fcr die ambulante Versorgung in den H\u00e4nden der \u00e4rztlichen Selbstverwaltung bleibt. Allerdings bef\u00fcrworten 66 Prozent dies nur, wenn sich die bestehenden Rahmenbedingungen entscheidend \u00e4ndern. <!--more-->\u201eWir sehen die Ergebnisse als klaren politischen Auftrag. Es m\u00fcssen \u00c4nderungen der Rahmenbedingungen her. Vor dem Hintergrund, dass lediglich zehn Prozent der Befragten alles so belassen wollen, wie es jetzt ist, zeigt sich, dass die Unzufriedenheit bei den niedergelassenen \u00c4rzten und Psychotherapeuten gro\u00df und weit verbreitet ist. Das ist ganz eindeutig\u201c, kommentierte Dr. Andreas K\u00f6hler, Vorstandsvorsitzender der Kassen\u00e4rztlichen Bundesver-einigung (KBV), die Ergebnisse.<\/p> <p>Im Auftrag der KBV hat das Meinungsforschungsinstitut infas die rund 150.000 niedergelassenen \u00c4rzte und Psychotherapeuten in Deutschland befragt, ob und unter welchen Bedingungen sie die ambulante Versorgung k\u00fcnftig sicherstellen wollen und k\u00f6nnen. Mehr als die H\u00e4lfte der Mediziner, fast 80.000, beteiligte sich daran. Der Befragungszeitraum war von Ende November 2012 bis Anfang Januar 2013.<\/p> <p>\u201eDie niedergelassenen \u00c4rzte und Psychotherapeuten verlangen bessere Rahmenbedingungen, um ihre Patienten optimal behandeln zu k\u00f6nnen und gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr sie zu haben\u201c, erl\u00e4uterte der KBV-Chef. Zu den Kernforderungen z\u00e4hlen feste, kostendeckende Preise (94 Prozent), Selbstbestimmung \u00fcber Form und Inhalt der \u00e4rztlichen Fortbildung (93 Prozent) sowie Wiederherstellung der diagnostischen und therapeutischen Freiheit (85 Prozent). Die Mengensteuerung d\u00fcrfe nicht zur Absenkung der Einzelleistungen f\u00fchren (91 Prozent). Um den Sicherstellungsauftrag aufrechterhalten zu k\u00f6nnen, sei die ambulante Behandlung Sache der Vertrags\u00e4rzte und nicht der Krankenh\u00e4user (83 Prozent). Bei Verordnungen solle es k\u00fcnftig keine Regresse mehr geben. Dieser Forderung stimmen 71 Prozent der Befragten zu.<\/p> <p>F\u00fcr eine g\u00e4nzliche Auslagerung des Sicherstellungsauftrags aus der \u00e4rztlichen Selbstverwaltung, beispielsweise in die Verantwortung des Staates oder der Krankenkassen, pl\u00e4dieren nur sechs Prozent der Befragten. Insgesamt weisen die Ergebnisse keine bedeutsamen regionalen Unterschiede auf. So vertreten die \u00c4rzte in Schleswig-Holstein \u00e4hnliche Positionen wie ihre Kollegen in Bayern oder Th\u00fcringen. Auch bei den unterschiedlichen Fachgruppen ist das Meinungsbild \u00e4hnlich.<\/p> <p>Die Ergebnisse und weitere Informationen zur Befragung und zum Sicherstellungsauftrag sind zu finden unter:<\/p> <p>www.kbv.de\/<br \/> Die KBV vertritt die politischen Interessen der rund 153.900 niedergelassenen und erm\u00e4chtigten \u00c4rzte und Psychotherapeuten auf Bundesebene. Sie ist der Dachverband der 17 Kassen\u00e4rztlichen Vereinigungen (KVen), die die ambulante medizinische Versorgung f\u00fcr 70 Millionen gesetzlich Versicherte in Deutschland sicherstellen. Die KBV schlie\u00dft mit den gesetzlichen Krankenkassen und anderen Sozialversicherungstr\u00e4gern Vereinbarungen, beispielsweise zur Honorierung der \u00c4rzte und zum Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenkassen. Die KVen und die KBV sind als Einrichtung der \u00e4rztlichen Selbstverwaltung K\u00f6rperschaften des \u00f6ffentlichen Rechts. Mehr Informationen im Internet unter: www.kbv.de.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Kassen\u00e4rztliche Bundesvereinigung<br \/> Roland Stahl<br \/> Herbert-Lewin-Platz 2<br \/> 10623 Berlin<br \/> 030\/4005-2201<br \/> presse@kbv.de<br \/> www.kbv.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00c4rzte zeigen gelbe Karte: Ja zur Sicherstellung, aber: Unzufriedenheit mit Rahmenbedingungen Gro\u00dfes Interesse an Befragung Rund 80.000 niedergelassene \u00c4rzte und Psychotherapeuten haben sich an der Befragung zum Sicherstellungsauftrag beteiligt. Eine deutliche Mehrheit steht auch weiterhin dazu, will jedoch ver\u00e4nderte Rahmenbedingungen. 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