{"id":9078,"date":"2013-01-22T11:32:00","date_gmt":"2013-01-22T11:32:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/?p=9078"},"modified":"2019-10-29T12:32:51","modified_gmt":"2019-10-29T11:32:51","slug":"eu-projekt-reaal-intelligente-wohnungen-im-test","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/eu-projekt-reaal-intelligente-wohnungen-im-test-109078\/","title":{"rendered":"EU-Projekt ReAAL: Intelligente Wohnungen im Test"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"6. Deutscher AAL-Kongress \" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/fachbeitraege\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/154245-150x150.jpg\" width=\"125\" height=\"125\" \/>Intelligente Wohnung: 7000 Senioren leben bald in der Zukunft<\/p> <p>Um Senioren ein langes, selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier W\u00e4nden zu erm\u00f6glichen, arbeiten europ\u00e4ische Forscher intensiv an der intelligenten Wohnung. Die entwickelten Technologien werden nun in ganz Europa einem Praxistest unterzogen.<\/p> <p>Europ\u00e4ische Kommission und Forscher sind sich einig: Mit den richtigen Assistenzsystemen k\u00f6nnen Senioren l\u00e4nger in den eigenen vier W\u00e4nden leben, ohne in ein Pflegeheim zu m\u00fcssen. <!--more-->Der vielversprechendste L\u00f6sungsansatz ist die Intelligente Wohnumgebung (Ambient Assisted Living, kurz AAL), welche \u00fcber Sensoren die Bed\u00fcrfnisse und W\u00fcnsche der Bewohner erkennt, an notwendige Handlungen erinnert oder diese sogar selbstst\u00e4ndig ausf\u00fchrt. Dazu geh\u00f6ren der Hinweis auf den angelassenen Herd oder die vergessenen Medikamente, aber auch einen Sturz zu erkennen und Hilfe zu holen. Auch Licht und Fernsehen lassen sich ganz einfach per Handgeste und Sprachbefehl steuern.<\/p> <p>\u201eObwohl sogar junge Menschen ein gro\u00dfes Interesse an AAL-L\u00f6sungen haben, gibt es die Intelligente Wohnung als Komplettl\u00f6sung noch nicht zu kaufen\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Reiner Wichert vom Fraunhofer IGD, der weltweit f\u00fchrenden Forschungseinrichtung f\u00fcr angewandtes Visual Computing. \u201eEs fehlt bisher ein einheitlicher Standard, die einzelnen Ger\u00e4te zusammenschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen und umfassende Praxiserfahrungen.\u201c In den vergangenen Jahren waren Wichert und sein Team ma\u00dfgeblich an der Entwicklung der Softwareplattform universAAL beteiligt. Mit dieser ist es gelungen, einen quasi Industriestandart zu entwickeln, der moderne elektronische Ger\u00e4te in die Lage versetzt, die Bed\u00fcrfnisse eines Menschen zu erkennen. So k\u00f6nnten Sensoren im Sofa die Beleuchtung dimmen und den Fernseher anschalten, wenn der Bewohner sich hinsetzt.<\/p> <p>Im EU-Projekt ReAAL wird universAAL nun einem Praxistest unterzogen. 7000 Nutzer in acht EU-L\u00e4ndern, darunter auch Deutschland, d\u00fcrfen bald in solchen Intelligenten Wohnungen leben. Haupts\u00e4chlich werden bestehende Wohnungen nachger\u00fcstet. Projektleiter Wichert erhofft sich Erkenntnisse, welche die Marktreife der Intelligenten Wohnung unterst\u00fctzen. Bei dem heute in Berlin beginnenden 6. Deutschen AAL-Kongress stellt das Fraunhofer IGD auch ReAAL vor. Vielleicht sind die Systeme in naher Zukunft der Standard in jeder Wohnung.<\/p> <p>Weitere Informationen: http:\/\/conference.vde.com\/aal\/<\/p> <p>&nbsp;<\/p> <p>Das Fraunhofer IGD ist die weltweit f\u00fchrende Einrichtung f\u00fcr angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Hierzu z\u00e4hlen Graphische Datenverarbeitung, Computer Vision sowie Virtuelle und Erweiterte Realit\u00e4t.<\/p> <p>Das Fraunhofer IGD entwickelt Prototypen und Komplettl\u00f6sungen nach kundenspezifischen Anforderungen. Die Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer IGD verwenden, erfassen und bearbeiten Bilder und Graphiken f\u00fcr alle denk-baren computerbasierten Anwendungen.<\/p> <p>Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte des Fraunhofer IGD haben direkten Bezug zu aktuellen Problemstellungen in der Wirtschaft. Das Anwendungsspektrum der Konzepte, Modelle und Praxisl\u00f6sungen ist sehr vielf\u00e4ltig aber auch spezialisiert. Es reicht von der Virtuellen Produktentwicklung \u00fcber Medizin, Verkehr bis hin zu multimedialem Lernen und Training.<\/p> <p>Gemeinsam mit seinen Partneruniversit\u00e4ten forscht das Fraunhofer IGD an verschiedenen Schl\u00fcsseltechnologien und arbeitet mit Unternehmen unterschiedlichster Industriesektoren zusammen. Das Fraunhofer IGD hat neben dem Hauptsitz in Darmstadt weitere Standorte in Rostock, Graz und Singapur. Es besch\u00e4ftigt mehr als 200 (vollzeit\u00e4quivalente) feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Etat betr\u00e4gt \u00fcber 16 Millionen Euro.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Fraunhofer-Institut f\u00fcr Graphische Datenverarbeitung IGD<br \/> Konrad Baier<br \/> Fraunhoferstra\u00dfe 5<br \/> 64283 Darmstadt<br \/> +49 6151 155-146<br \/> konrad.baier@igd.fraunhofer.de<br \/> www.igd.fraunhofer.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Intelligente Wohnung: 7000 Senioren leben bald in der Zukunft Um Senioren ein langes, selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier W\u00e4nden zu erm\u00f6glichen, arbeiten europ\u00e4ische Forscher intensiv an der intelligenten Wohnung. Die entwickelten Technologien werden nun in ganz Europa einem Praxistest unterzogen. 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