{"id":10150,"date":"2010-09-15T16:25:28","date_gmt":"2010-09-15T15:25:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=10150"},"modified":"2010-09-15T16:25:28","modified_gmt":"2010-09-15T15:25:28","slug":"patienten-fuersorge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/patienten-fuersorge-1010150\/","title":{"rendered":"Unabh\u00e4ngigkeit und medizinisch sinnvolle Aktivit\u00e4ten sind enorm wichtig f\u00fcr junge Menschen mit Herzproblemen"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; height: 150px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\" width=\"112\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" src=\"http:\/\/images.springer.com\/cda\/content\/image\/cda_displayimage.jpg?SGWID=0-0-16-452906-0\" alt=\"\" width=\"117\" height=\"156\" \/><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>Patienten mit angeborenen Herzerkrankungen: \u00c4ngste entstehen oft durch \u00fcberm\u00e4\u00dfige elterliche F\u00fcrsorge<\/p> <p>Unabh\u00e4ngigkeit und medizinisch sinnvolle Aktivit\u00e4ten sind enorm wichtig f\u00fcr junge Menschen mit Herzproblemen<\/p> <p>New York \/  Heidelberg, 15. September 2010<\/p> <p>Erwachsene mit angeborenen Herzerkrankungen leiden h\u00e4ufiger unter herzbedingten Angstzust\u00e4nden \u2013 der Furcht vor Symptomen und Empfindungen, die mit ihrer Erkrankung in Zusammenhang stehen \u2013, wenn die Eltern \u00fcberm\u00e4\u00dfig f\u00fcrsorglich waren.<!--more--> Dr. Lephuong Ong, Orion Health Services in Vancouver, und Kollegen gehen davon aus, dass die Unabh\u00e4ngigkeit und damit auch die psychosoziale Anpassung Heranwachsender und Erwachsener mit angeborenen Herzerkrankungen schon durch geschultes Pflegepersonal besser gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnte. Dr. Ongs Arbeit\u00b9 erscheint jetzt online in <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.springer.com\/?SGWID=1-102-0-0-0\"  >Springers <\/a>International Journal of Behavioral Medicine.<\/p> <p>Etwa ein Prozent aller Babys kommt mit angeborenen Herzfehlern zur Welt. Dank zunehmender medizinischer Fortschritte \u00fcberleben davon 90 Prozent. H\u00e4ufig haben diese Patienten als Erwachsene auch psychische Probleme. Sie entwickeln \u00c4ngste, neurokognitive Defizite, haben ein gest\u00f6rtes K\u00f6rperbild und Beziehungsprobleme. Forschungen haben ergeben, dass das Ausma\u00df der elterlichen F\u00fcrsorge bei Kindern mit angeborenen Herzerkrankungen h\u00e4ufig gr\u00f6\u00dfer ist als bei gesunden Kindern.<\/p> <p>Ong und sein Team befragten erwachsene Patienten mit angeborenen Herzerkrankungen nach ihren Kindheitserinnerungen und untersuchten den Zusammenhang zwischen \u00fcberm\u00e4\u00dfiger F\u00fcrsorge der Eltern \u2013 definiert als Einmischung, \u00fcberzogene Kontakte, Infantilisierung und Behinderung der Unabh\u00e4ngigkeit \u2013 und Angstzust\u00e4nden, die mit der Erkrankung in Zusammenhang stehen. Am Beispiel von 192 Erwachsenen beurteilten die Wissenschaftler die Schwere des Herzfehlers, das Ausma\u00df der Angstzust\u00e4nde und die w\u00e4hrend der Kindheit wahrgenommene \u00fcberm\u00e4\u00dfige F\u00fcrsorge der Eltern.<\/p> <p>Ihre Analysen zeigten, dass \u00c4ngste in engem Zusammenhang stehen mit dem Ma\u00df an \u00fcberm\u00e4\u00dfiger elterlicher F\u00fcrsorge, dass aber auch die Schwere der Erkrankung bei der Entwicklung von \u00c4ngsten eine Rolle spielt. \u00dcberraschenderweise war das Ma\u00df der elterlichen F\u00fcrsorge nicht von der Schwere der Erkrankung abh\u00e4ngig.<\/p> <p>Die Autoren: \u201eErwachsene mit angeborenen Herzerkrankungen, die ihre Eltern als \u00fcberm\u00e4\u00dfig f\u00fcrsorglich beschreiben, haben vermutlich gelernt, herzbedingte Symptome oder Empfindungen grunds\u00e4tzlich negativ zu deuten und ungute Reaktionen, wie Vermeidungshaltungen und Angst zu entwickeln. Wenn Eltern und Kinder jedoch schon in Kliniken Handlungsrichtlinien bekommen und so zu m\u00f6glichst vielen medizinisch sinnvollen Aktivit\u00e4ten angeregt werden, k\u00f6nnte dies die Eigenst\u00e4ndigkeit bei den Patienten als Jugendliche oder Erwachsene st\u00e4rker f\u00f6rdern.\u201c<\/p> <p>Quelle<br \/> 1.\tOng L et al (2010). Parental overprotection and heart-focused anxiety in adults with congenital heart disease. International Journal of Behavioral Medicine.<br \/> DOI 10.1007\/s12529-010-9112-y<\/p> <p>Der vollst\u00e4ndige Artikel steht Journalisten als PDF-Dokument zur Verf\u00fcgung.<br \/> Kontakt: Joan Robinson, Springer, Tel. +49-6221-487-8130, joan.robinson@springer.com<\/p> <p>Springer-Verlag GmbH, Heidelberg, Zweigniederlassung der Springer-Verlag GmbH, BerlinTiergartenstrasse 17D-69121 Heidelberg<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Patienten mit angeborenen Herzerkrankungen: \u00c4ngste entstehen oft durch \u00fcberm\u00e4\u00dfige elterliche F\u00fcrsorge Unabh\u00e4ngigkeit und medizinisch sinnvolle Aktivit\u00e4ten sind enorm wichtig f\u00fcr junge Menschen mit Herzproblemen New York \/ Heidelberg, 15. 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