{"id":102162,"date":"2013-10-21T10:42:24","date_gmt":"2013-10-21T10:42:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=102162"},"modified":"2016-05-19T11:23:01","modified_gmt":"2016-05-19T10:23:01","slug":"kultureller-und-kulturhistorischer-joker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/kultureller-und-kulturhistorischer-joker-10102162\/","title":{"rendered":"Kultureller und kulturhistorischer Joker"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"die Brosch\u00fcre \u00fcber das Internationale Theaterfestival Tiflis\" alt=\"die Brosch\u00fcre \u00fcber das Internationale Theaterfestival Tiflis\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/e98c053e6341e10f718c4d9573f01dad.jpg\" width=\"127\" height=\"127\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/ebd66b49a95562e53be2ee93ea89b807.jpg\" \/>Internationales Theaterfestival Tiflis 2013<\/p> <p>Kulturelles aus Georgien in Vorderasien am Rand Europas<br \/> Von Mitte September bis Anfang Oktober fand zum f\u00fcnften Mal das Internationale Theaterfestival in der georgischen Hauptstadt Tiflis statt. Wer das ehemalige UdSSR-Land, seine Menschen, seine Historie und vor allem sein k\u00fcnstlerisches Niveau kennen und in europ\u00e4ischen oder internationalen Raum einordnen m\u00f6chte, dem sei dieses Ereignis Grund und Anlass, in das Land zwischen Kaukasus und Schwarzes Meer zu reisen.<\/p> <p><!--more-->Es lohnt sich in vielfacher Hinsicht. Einmal macht die Reise unter touristischen Aspekten Freude und es gibt Zahlreiches zu entdecken, das die Zeiten \u00fcberdauert hat. Geografisch geh\u00f6rt das kleine Land eigentlich schon zu Asien, Vorderasien, wird aber wegen seiner Geschichte und Politik auch als Teil Europas angesehen. Seine Nachbarn sind die Russische F\u00f6deration im Norden sowie die T\u00fcrkei, Armenien und Aserbaidschan im S\u00fcden. Georgien stand fr\u00fcher unter Herrschaft der R\u00f6mer, Perser, Byzantiner und Araber. Seit dem 10. Jahrhundert entwickelte es zunehmende Selbstst\u00e4ndigkeit und war bis zum 13. Jahrhundert die st\u00e4rkste Macht im S\u00fcden des Kaukasus. Ab 1783 kam Georgien nach und nach unter die Herrschaft Russlands; seit 1864 geh\u00f6rte es vollst\u00e4ndig zum Russischen Reich. In Folge dieser Zugeh\u00f6rigkeit war Georgien seit 1922 bis zu deren Zerfall 1991 Teil der Sowjetunion. Seitdem ist es unabh\u00e4ngig und in Aufbruchstimmung. Mit gro\u00dfem Einsatz st\u00fcrzt man sich auf die Realisierung neuer touristischer Attraktionen.<\/p> <p>Im Zuge der Europ\u00e4ischen Nachbarschaftspolitik steht Georgien vor weiteren Aufgaben. Einerseits strebt das Land die Ann\u00e4herung an die europ\u00e4ischen Strukturen an, durch St\u00e4rkung der Menschenrechte, demokratische Institutionen und Anpassung an EU-Normen und Standards. Andererseits muss die lokale und regionale Verwaltung modernisiert werden. Der Zugang f\u00fcr die \u00fcberwiegend arme georgische Bev\u00f6lkerung muss erleichtert werden, um die Lebensbedingungen zu verbessern, vor allem in l\u00e4ndlichen Regionen.<br \/> Mit allen Mitteln versucht das Land heute sein tristes, postsowjetisches Image abzustreifen. Anstelle der Plattenbauten h\u00e4lt Futurismus Einzug mit Glas und Schwung und Raffinesse. Die Bev\u00f6lkerung reagiert zur\u00fcckhaltend auf die Millionenprojekte. Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage Georgiens wirken die Prunkbauten oft noch sehr voreilig. Originell sind die sogenannten Saakaschwili-Bauten auf jeden Fall und der Tourist kann sich nicht nur auf eine spannende Architektur namhafter nationaler und internationaler K\u00fcnstler freuen.<\/p> <p>Da spielt au\u00dferdem das Internationale Tiflis Theaterfestival seine kulturellen und kulturtouristischen Joker seit einigen Jahren immer st\u00e4rker aus. Ausl\u00e4ndische Beitr\u00e4ge aus Armenien, D\u00e4nemark, England, Finnland, Italien, Israel, Kanada, Polen, Rum\u00e4nien und Russland brachten auch 2013 der Hauptstadt einen gelungenen Einblick international gepr\u00e4gten Theaterschaffens, auf einer Bandbreite von westlich italienischer bis tief russisch \u00f6stlicher Emotion. Dabei lag Rum\u00e4nien nicht nur in der geografischen Mitte. Gleich drei St\u00fccke vertraten das EU-Land in Georgien: Einmal fiel das Deutsche Staatstheater Temeswar\/Timisoara mit Florin Fieroi&#8220;s nonverbalem &#8222;DerDieDans&#8220; mit der Musik des begabten Komponisten Vlaicu Golcea auf. Zweimal war das Radu Stanca Theater aus Hermannstadt\/Sibiu mit &#8222;Warten auf Godot&#8220; und &#8222;Gulliver&#8220;s Reisen&#8220; seines international bekannten Regisseurs Silviu Purcarete hochkar\u00e4tig vertreten. Theaterdirektor Constantin Chiriac agierte als Schauspieler in einer bravour\u00f6sen Mannschaft. Er unterh\u00e4lt seit Jahren eine gute Verbindung nach Tiflis, was auch Theatern in Georgien zu Gute kommt, wenn es um Gastspiele und Austausch geht.<\/p> <p>In kulturpolitischem Kontext erwartete man beim nationalen Teil des Theaterfestival Brisantes, zumal die vorgestellten St\u00fccke keiner Jury unterstellt waren, sondern aus jeder georgischen Region eine oder mehrere B\u00fchnen ins Rennen um die Publikumsgunst und das Interesse der ausl\u00e4ndischen Medienvertreter, Festivalscouts und Veranstalter rangen. Da war jedoch noch nicht so sehr viel sp\u00fcrbar, zumal die meisten Vorstellungen aus der Riege der Staatstheater kamen. Die Freien tun sich in Georgien schwer und m\u00fcssen daher noch eine l\u00e4ngere Durststrecke \u00fcberwinden, um auf internationalen Level zu kommen. Das liegt nicht alleine an ausbleibender staatlicher F\u00f6rderung, auch der georgische Publikumsgeschmack &#8211; besonders bei der jungen Generation &#8211; ist in dieser Richtung noch updatebar.<\/p> <p>Aber ein Festival ist immer f\u00fcr \u00dcberraschungen gut. Acht bis neun Vorstellungen pro Tag galt es im Galopp zu absolvieren. Darin waren von Ballett, Kindertheater, One Man Shows bis hin zu gro\u00dfen Produktionen nahezu alles vertreten und darunter einiges recht Bemerkenswertes. Die georgische Kritikervereinigung hatte die eine oder andere Empfehlung ausgesprochen. Dazu geh\u00f6rten mit Recht das Royal District Theatre mit Rainer Werner Fassbinders &#8222;Katzelmacher&#8220;, das Kote Marjanishvili Staatstheater mit der &#8222;Gr\u00f6nholm Methode&#8220; von Jordi Galceran und einer modernen Inszenierung von Moli\u00e8res &#8222;Tartuffe&#8220;. Die Inszenierung des Geogi Eristavi Theaters aus Gori &#8222;Saxophone&#8220; kam sehr gut an. Hier beschreibt Autor Soso Nemsadze um die Figur eines Stra\u00dfenmusikers Teile des sozialen Alltags in Tiflis und Georgien, wobei Vereinsamung und Gewalt eine tragende Rolle spielen (willkommen in Europa).<\/p> <p>Das starke Staatstheater aus Batumi fehlte in der 2013 Ausgabe g\u00e4nzlich. Dennoch wartete Festivalchefin Ekaterine Mazmishvili mit einer recht beachtlichen Anzahl gewichtiger Produktionen auf. Aus der Anzahl von mehr als 40 Produktionen seien hier einige unter subjektivem Gusto des Schreibers vorgestellt:<\/p> <p>Das Ballet der Staatsoper er\u00f6ffnete seine Saison mit drei Einaktern, &#8222;The Secret Garden&#8220;, &#8222;Sagalobeli&#8220; und &#8222;1st Flash&#8220;, um die gesamte Bandbreite von t\u00e4nzerischem Solisten- und Company-K\u00f6nnen unter Beweis zu stellen. Ein gelungenes Unterfangen der k\u00fcnstlerischen Chefin Nina Ananiashvili, die ihr Talent als ausgezeichnete Solot\u00e4nzerin auf die neue Generation &#8211; besonders der T\u00e4nzerinnen &#8211; \u00fcbertragen hatte. Sie bestachen ausnahmslos durch Technik und Grazie. Der Ausdruckskraft der T\u00e4nzer w\u00fcrde die f\u00fchrende Hand eines Mannes sicher noch mehr Ausdruckskraft verleihen, ein generell evidentes Problem.<\/p> <p>Wer Sarah Kane als Regie-Debut ausw\u00e4hlt, stellt \u00e4u\u00dferste Anspr\u00fcche an sich und die Akteure. Die Besucher dieses Unterfangens auf der B\u00fchne des altehrw\u00fcrdigen Shota Rustaveli State Drama Theatre fieberten zu Recht &#8222;Psychosis 4:48&#8220; entgegen, dem letzten St\u00fcck der jungen englischem Autorin, 1999 kurz vor ihrer Selbstt\u00f6tung fertig gestellt, zugleich H\u00f6hepunkt in Kanes Schreiben, was Fragmentierung, Aufbrechen klarer Perspektiven und Rollen und Poesie betrifft. &#8222;The one thing I don&#8217;t think is the responsibility of playwrights is telling people what to think about the play afterwards.&#8220; Ihre St\u00fccke l\u00f6sten heftige Kontroversen aus und wurden gleichzeitig mit Preisen bedacht. Genauso m\u00fcssen Jungregisseur Kita Rokva und sein Protagonist Beso Zanguri an das Werk heran gegangen sein. &#8222;Erinnere das Licht und glaube an das Licht. Ein Augenblick bevor ewiger Nacht&#8220;. Ich habe miterlebt, war als Zuschauer Teil von Shota Bagalishvilis subtil gestalteter B\u00fchne, um die wir gelegentlich kreisten. Sowohl Regisseur wie Hauptdarsteller haben verstanden zu transportieren wie es sein kann, wenn ein kr\u00e4ftiger, gestandener Mensch durch seinen Geist \u00fcberw\u00e4ltigt in den Suizid getrieben wird. Dieser Produktion geb\u00fchrt mein pers\u00f6nlicher Respekt.<\/p> <p>Dem in London lebenden und arbeitenden georgischen Regisseur David Papava-Gurji ist mit Marius von Mayenburgs &#8222;Fireface&#8220; ein ordentlicher Wurf gelungen. Noch vor der Premiere konnten die Besucher das bereits im Vorfeld vehement diskutierte St\u00fcck anschauen. F\u00fcnf gute besetzte Schauspieler verhalfen unter der ausnehmend spannenden und pr\u00e4zise gelenkten Regie dem St\u00fcck \u00fcber klaustrophobische \u00c4ngste unserer Generation zu erschreckend realistischem Leben: Kurt liebt das Feuer und er beginnt wirklich damit zu spielen. Eine inzestu\u00f6se Beziehung mit seiner provokativen Schwester Olga in einem Theaterst\u00fcck \u00fcber Bruder und Schwester, deren Wut und Abscheu sich gegen die Eltern wendet und in Mord endet. Ein intensiver Mayenburg, den man so eher in Deutschland erwartet h\u00e4tte, ohne Kopie zu sein. Diese kurzfristig eingeschobene Festival-Vorstellung des Tbilisi Vaso Abashidze State Theatre mit einer genialen Ana Tsereteli als Helga ist sicher auch eine Inszenierung, die man in Deutschland sehen m\u00f6chte.<\/p> <p>Bleiben wir zum Abschluss noch eine Weile in diesem Theater, genie\u00dfen die Nacht und Shakespeares Mittsommernachtstraum in der Regie von David Doiashivili. Letzterer begeistert schon seit vielen Jahren nicht nur georgisches Publikum. Seine Inszenierungen reisen durch Europa, werden euphorisch von Publikum, Kritik und Fachpresse gleicherma\u00dfen gefeiert. &#8222;Kulturbotschafter&#8220; Doiashivili und seine Inszenierungen, darunter auch ein Shakespeare &#8222;Macbeth&#8220;, zeugen vom K\u00f6nnen im fernen Tiflis, beweisen, wie nahe die guten Theatermacher vernetzt sind, um ihre Sichtweisen zu sch\u00e4rfen und ihre Techniken zu erweitern. Mit Standing Ovation f\u00fcr eine rasante Inszenierung in einem ausgekl\u00fcgelten minimalistischen B\u00fchnenbild von Anano Mosidze und beinahe akrobatischer Choreographie von Konstantine Purtseladze. Ein kr\u00f6nender Abschluss eines recht aufregendes Festivals, der uns auf ein spannendes 2014 hoffen l\u00e4sst. In dem Jahr soll auch die alte Oper nach Jahre langer Renovierung in neuem Glanz erstrahlen. Tiflis wird uns in Zukunft noch Einiges zu bieten haben. (Dieter Topp)<\/p> <p>Informationen: www.tbilisiinternational.com\/en<br \/> PresseService<br \/> Christian Bauer, Chris Rabe, Dieter Topp<br \/> EU-Kulturzentrum<br \/> D-52391 Vettweiss\/K\u00f6ln<br \/> fon 0049-2424-2037 505<br \/> fax 0049-2424-2037 504<br \/> mailto: pps@kfe.de<\/p> <p>PresseService ist eine eigenst\u00e4ndige Agentur, die von Christian Bauer und Dieter Topp, K\u00fcnstler und Publizist, verwaltet wird.<br \/> PPS bietet Aussendungen an im Bereich Kultur und Kultur-Politik, unter besonderem Aspekt von Sprechtheater, Ballett, Musik und Musiktheater, Kunst , Kunstausstellungen und Kulturtourismus.<br \/> PPS &#8211; Aussendungen gehen an Redaktionen in der Bundesrepublik, nach \u00d6sterreich und in den deutschsprachigen Bereich von Belgien und Niederlande an Print-, TV-, Radio-, Online &#8211; Redaktionen, Medienschaffende und PR-Verantwortliche, sowie offene Kulturkan\u00e4le.<\/p> <p>PPS-Promotion-Presse-Service geh\u00f6rt zur Pressestelle des KulturForum Europa: Eine europ\u00e4ische Begegnung. Das KulturForum Europa e.V. wurde auf Initiative von Hans-Dietrich Genscher 1992 zur F\u00f6rderung des gemeinschaftlichen europ\u00e4ischen Gedankens auf allen Gebieten der Kultur gegr\u00fcndet. Gegenseitige Beachtung und Toleranz sollen als Beitrag zur V\u00f6lkerverst\u00e4ndigung vorangetrieben werden.<\/p> <p>PPS-Promotion-Presse-Service berichtet seit 2005 \u00fcber das Ballett der Staats- und Volksoper Wien (Das Ballett.at) und covert das Int. Istanbul Music Festival und die Istanbul Biennale sowie die Music Biennale Zagreb (seit 2007). F\u00fcr 2008 sind das Int. Springfestival, das Herbstfestival und Fringe Festival Budapest, das Zempl\u00e9n Festival im L\u00e4nderdreieck Ungarn-Ukraine-Slowakei, sowie Wratislavia Cantans (PL) hinzugekommen. In 2008 wurde PPS eingeladen, f\u00fcr das Int. Theaterfestival Bukarest und Timisoara, sowie 2009 f\u00fcr das Underground Festival Arad, (RO), das Libertas Dubrovnik Summerfestival und ZFF Zurich Film Festival zu berichten. Hinzu kam eine j\u00e4hrliche Zusammenarbeit mit zuerich.com\/Z\u00fcrich Tourismus und Stadtmarketing in Zusammenarbeit mit a42. Agentur f\u00fcr Tourismusmarketing.<br \/> 2010 berichteten wir erstmalig vom BITEI-Theaterfestival in Chisinau\/Moldavien unter dem Aspekt der Information \u00fcber Ost-West-Theater in vorwiegend russisch sprechenden L\u00e4ndern. 2011 ist das Internationale Theaterfestival Sibiu\/Hermannstadt (RO) hinzugekommen; weiterhin berichtet PPS f\u00fcr die Philharmonie (M\u00fcpa) Palast der K\u00fcnste, Budapest (HU). Anl\u00e4sslich des 3. Int. Theaterfestivals Tbilisi (Tiflis, Georgien) und des 1. Festival of Puppet Theatre, Sachalin, Russland, waren wir 2011 alleinig als deutsche Pressevertreter eingeladen. 2012 wurde die Leitung von PPS als europ\u00e4ischer Beobachter, Berichterstatter und internationaler Juror zum 30. Fadjr Festival nach Teheran gebeten. Das Jahr endete mit der erfolgreichen PR-Kooperation f\u00fcr Janacek-Musikfestival, Br\u00fcnn (CZ). Seit Anfang 2013 hat die Ungarische Staatsoper, Budapest, unsere Agentur zur regelm\u00e4\u00dfigen Berichterstattung gebeten.<\/p> <p>Kontakt<br \/> Presseservice<br \/> Dieter Topp<br \/> EU Center<br \/> 52391 Vettweiss\/K\u00f6ln<br \/> 024242037503<br \/> team@kfe.de<br \/> http:\/\/www.kfe.de<\/p> <p>Pressekontakt:<br \/> Presse Service<br \/> Christian Bauer<br \/> Jakobholz 10<br \/> 52391 Vettwei\u00df<br \/> 024242037505<br \/> bauer@kfe.de<br \/> http:\/\/www.kfe.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Internationales Theaterfestival Tiflis 2013 Kulturelles aus Georgien in Vorderasien am Rand Europas Von Mitte September bis Anfang Oktober fand zum f\u00fcnften Mal das Internationale Theaterfestival in der georgischen Hauptstadt Tiflis statt. 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