{"id":104732,"date":"2013-11-04T13:03:48","date_gmt":"2013-11-04T12:03:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=104732"},"modified":"2021-01-04T11:46:57","modified_gmt":"2021-01-04T10:46:57","slug":"deutscher-immobilienmarkt-stabiler-als-in-anderen-laendern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/deutscher-immobilienmarkt-stabiler-als-in-anderen-laendern-10104732\/","title":{"rendered":"Deutscher Immobilienmarkt stabiler als in anderen L\u00e4ndern"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-105506\" title=\"links das Kaiserin-Augusta-Stift in Potsdam vor der Renovierung, rechts bezugsfertig nach Abschlu\u00df der Arbeiten\" alt=\"links das Kaiserin-Augusta-Stift in Potsdam vor der Renovierung, rechts bezugsfertig nach Abschlu\u00df der Arbeiten\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/d266766eb95e9987c29c6a63c178563d.png\" width=\"200\" height=\"63\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/d55175260359a34da4c3d195de799356.png\" \/>In der Immobilienbranche wird mittlerweile ein h\u00f6herer Umsatz als im Fahrzeugbau oder dem Handel verzeichnet. Die Zuw\u00e4chse liegen in den gro\u00dfen Metropolen Deutschlands j\u00e4hrlich bei knapp neun Prozent. Die Bundesbank spricht bereits von \u00fcberteuertem Wohnraum. Wie gro\u00df ist die Gefahr, dass der Immobilienboom zu einer \u00dcberhitzung des Marktes f\u00fchrt? Theodor J. Tantzen, Vorstand der Prinz von Preussen Grundbesitz AG und ausgewiesener Spezialist in Sachen Baufinanzierung und Immobilienprojekte, antwortet auf die wichtigsten Fragen der Anleger.<\/p> <p>Frage: Herr Tantzen, welche Rolle spielt eigentlich die Immobilienbranche in der Wirtschaftslandschaft Deutschland?<\/p> <p><!--more-->Theodor J. Tantzen: Eine extrem gro\u00dfe! H\u00e4tten Sie gedacht, dass in der Immobilienbranche in Deutschland inzwischen h\u00f6here Ums\u00e4tze erzielt werden als in den Bereichen Fahrzeugbau oder dem Handel? So betrug die Bruttowertsch\u00f6pfung hier &#8211; inklusive Bauwirtschaft, Immobilienfinanzierung sowie Architekten und Planern &#8211; im Jahr 2011 rund 434 Milliarden Euro, das entspricht 19 Prozent der gesamtwirtschaftlichen Leistung der Bundesrepublik. Das geht aus dem k\u00fcrzlich vorgestellten Gutachten &#8222;Wirtschaftsfaktor Immobilien 2013&#8220; hervor.<\/p> <p>Frage: Welchen Trend beobachten Sie zurzeit auf dem Immobilienmarkt, vor allem in Ballungszentren?<\/p> <p>Theodor J. Tantzen: Seit 2010 ist der Immobilienmarkt in Deutschland verst\u00e4rkt in Bewegung. Steigende Zuwanderungsraten in die Gro\u00dfst\u00e4dte haben &#8211; nach jahrelanger Preis- und Mietstagnation &#8211; zu Preisanstiegen gef\u00fchrt, die sich aber prim\u00e4r auf Teilm\u00e4rkte in den Ballungszentren beschr\u00e4nkt haben. Grund hierf\u00fcr war unter anderem, dass das Neubauvolumen die \u00fcber die Fertigstellung liegende Nachfrage nicht mehr befriedigen konnte.<br \/> In den sieben gr\u00f6\u00dften deutschen St\u00e4dten beispielsweise betrugen die Zuw\u00e4chse f\u00fcr neue Immobilien im Jahr 2011 rund neun Prozent. Dieser Trend hat sich bis 2012 fortgesetzt und er wird sich auch weiterhin anhalten. Und daf\u00fcr gibt es fundamentale Ursachen, insbesondere niedrige Zinsen, steigende Einkommen und Zuwanderung aus dem Ausland.<\/p> <p>Frage: Droht eine \u00dcberhitzung der M\u00e4rkte, wie von Seiten der Bundesbank aktuell bef\u00fcrchtet wird? In Gro\u00dfst\u00e4dten wie Hamburg, Frankfurt am Main, M\u00fcnchen oder K\u00f6ln l\u00e4gen die Immobilienpreise sogar bis zu 20 Prozent \u00fcber dem Niveau. Teilen Sie diese Einsch\u00e4tzung?<\/p> <p>Theodor J. Tantzen: Dieser Einsch\u00e4tzung kann ich mich nur bedingt anschlie\u00dfen. Sicherlich: Grundst\u00fccke und gute Bestandimmobilien in A-Lagen der Metropolen sind kaum noch erh\u00e4ltlich. Wie bei allen Wirtschaftsg\u00fctern f\u00fchrt eine solche Verknappung zu Preissteigerungen. Aus meiner Sicht wurden bislang diese hohen Preise akzeptiert, und sie werden es auch weiterhin, denn: Baugeld ist spottbillig! Doch nicht nur bei Immobilien an ausgew\u00e4hlten Standorten f\u00fchren niedriges Zinsniveau und der Wunsch nach soliden Wertanlagen zu \u00fcberproportionalen Preissteigerungen. Mittlerweile m\u00fcssen Anlage- bzw. Wohnungsinvestoren bereits in Randregionen ausweichen, weil in den Ballungsgebieten kaum noch eine vertr\u00e4gliche Rendite erwirtschaftet wird.<\/p> <p>Frage: Wie steht der Markt in Deutschland im Vergleich zu anderen L\u00e4ndern da?<\/p> <p>Theodor J. Tantzen: Allen Widrigkeiten zum Trotz ist der deutsche Immobilienmarkt deutlich stabiler als in anderen L\u00e4ndern! Dies ist unter anderem auch zur\u00fcckzuf\u00fchren auf den funktionierenden Mietmarkt und eine solidere Immobilienfinanzierung. Erfahrung aus anderen Volkswirtschaften zeigen, dass es in einem Umfeld niedriger Zinsen und hoher Liquidit\u00e4t sehr wohl zu \u00dcbertreibungen an Immobilenm\u00e4rkten kommen kann. Die deutschen Banken hingegen haben bisher nicht so leichtfertig Kredite an Immobilienk\u00e4ufer vergeben, die kaum eigenes Geld mitbringen.<\/p> <p>Frage: Wie lautet Ihre Prognose?<\/p> <p>Theodor J. Tantzen: Solange Kredite so g\u00fcnstig bleiben, Bankguthaben nur noch Niedrigstzinsen erzielen und die Skepsis gegen\u00fcber dem Aktienmarkt \u00fcberwiegt, tendieren viele Deutsche auch weiterhin zum Immobilienkauf. Dar\u00fcber hinaus geht immer noch die Angst vor dem Euro-Crash um. Ein weiterer &#8211; von Fachleuten gern genannter &#8211; Grund ist das immer noch zu geringe Angebot an Neubauimmobilien.<\/p> <p>Frage: Herr Tantzen, was ist also Ihr Res\u00fcmee zur derzeitigen Diskussion um die potenzielle \u00dcberhitzung des Wohnungsmarktes?<\/p> <p>Theodor J. Tantzen: Zusammenfassend kann man sagen, dass ein Crash am Immobilienmarkt nicht zu erwarten ist. Dies wird auch von der aktuellen Studie des Deutschen Verbands f\u00fcr Wohnungswesen, St\u00e4dtebau und Raumordnung und der Gesellschaft f\u00fcr immobilienwirtschaftliche Forschung belegt. Demnach wird der Markt in Berlin, M\u00fcnchen oder Hamburg auch noch in einigen Jahren liquide sein, sodass man auch dann seine Immobilien dort noch zu einem guten Preis weiterverkaufen kann.<\/p> <p>Herr Tantzen, wir danken Ihnen f\u00fcr dieses informative Gespr\u00e4ch!<\/p> <p>\u00dcber Prinz von Preussen Grundbesitz AG:<br \/> Die Prinz von Preussen Grundbesitz AG, Bonn, zeichnet sich durch jahrzehntelange Kompetenz auf dem Gebiet der Projektentwicklung und Projektsteuerung aus. Die Kernkompetenz des namhaften Bautr\u00e4gerunternehmens liegt in der Entwicklung, Umsetzung und Vermarktung sowohl historischer, denkmalgesch\u00fctzter und restaurierter Bauwerke als auch von Neubauprojekten, die durch ein unverwechselbares architektonisches Flair sowie exklusive Lage und Ausstattung f\u00fcr sich einnehmen. Weitere Informationen unter www.prinzvonpreussen.eu.<\/p> <p>Abdruck honorarfrei. Beleg erbeten an: PR &amp; Text Bureau, Margit Schmitt, Max-Planck-Stra\u00dfe 6-8, 50858 K\u00f6ln.<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> Prinz von Preussen Grundbesitz AG<br \/> Theodor J. Tantzen<br \/> Fritz-Schroeder-Ufer 37<\/p> <p>53111 Bonn<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: info@prinzvonpreussen.eu<br \/> Homepage: http:\/\/www.prinzvonpreussen.eu\/<br \/> Telefon: 0228-98517980<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> PR &amp; Text Bureau<br \/> Urs Walther<br \/> Max-Planck-Str. 6-8<\/p> <p>50858 K\u00f6ln<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: walther@prtb.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.prtb.de\/<br \/> Telefon: 02234-99902-0<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Immobilienbranche wird mittlerweile ein h\u00f6herer Umsatz als im Fahrzeugbau oder dem Handel verzeichnet. Die Zuw\u00e4chse liegen in den gro\u00dfen Metropolen Deutschlands j\u00e4hrlich bei knapp neun Prozent. Die Bundesbank spricht bereits von \u00fcberteuertem Wohnraum. 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