{"id":10506,"date":"2010-09-28T13:28:07","date_gmt":"2010-09-28T12:28:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=10506"},"modified":"2012-02-23T15:07:58","modified_gmt":"2012-02-23T14:07:58","slug":"wasserqualitaet-tuerkei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wasserqualitaet-tuerkei-1010506\/","title":{"rendered":"Wasser &#8211; na klar!"},"content":{"rendered":"<p>Noch immer ist in den Bereichen Wasserversorgung und Abwasser in den s\u00fcdlichen L\u00e4ndern ein gro\u00dfer Handlungsbedarf. Auch die T\u00fcrkei steht vor dieser Aufgabe: Nach Sch\u00e4tzungen der EU m\u00fcssen bis zum Jahr 2023 ca. 50 Milliarden Euro in die Umweltinfrastruktur investiert werden, um europ\u00e4ische Standards zu erreichen. Die KfW Entwicklungsbank unterst\u00fctzt Projekte in der T\u00fcrkei zurzeit mit 800 Millionen Euro. Heute k\u00f6nnen 92% der Bev\u00f6lkerung mit Trinkwasser aus \u00f6ffentlichen Werken versorgt werden.<!--more--><\/p> <p>Sp\u00e4testens nach der Niederschlagsarmut im Jahre 2007 und der damit einhergehenden Knappheit in der Trinkwasserversorgung wurden Politik und Bev\u00f6lkerung f\u00fcr das Thema Wasserversorgung und Wasserqualit\u00e4t sensibilisiert. Schnell wurde deutlich, dass eine enge Verkn\u00fcpfung zwischen den Bereichen Wasserver-und Abwasserentsorgung besteht. Aus diesem Grund setzt das t\u00fcrkische Umweltministerium unter anderem auch auf den vermehrten Bau von Kl\u00e4ranlagen. Auch deutsche Unternehmen unterst\u00fctzen das t\u00fcrkische Vorhaben mit technischem Know-How. So erhielt die WTE Wassertechnik als Konsortialf\u00fchrer zusammen mit den t\u00fcrkischen Bauunternehmen Lidya und Kaylon im Fr\u00fchjahr 2007 einen Auftrag \u00fcber 108 Mio. Euro zur Errichtung einer Abwasserreinigungsanlage mit weitgehender Stickstoffentfernung und anschlie\u00dfender Schlammfaulung. Aus den aktuellen Zahlen, die das t\u00fcrkische Statistikamt Ende April 2010 ver\u00f6ffentlicht hat, geht hervor, dass pro Einwohner ca. 173 Liter Abwasser am Tag anfielen. Zwar verf\u00fcgen 73% der Kommunen \u00fcber eine Abwasservereinigung, jedoch sind lediglich 14% der Gemeinden an eine Kl\u00e4ranlage angeschlossen. Da es sich aber bei diesen Gemeinden um gro\u00dfe St\u00e4dte handelt, kann fast die H\u00e4lfte der t\u00fcrkischen Bev\u00f6lkerung (46%) mit sauberem Wasser versorgt werden. Noch im Jahre 1994 wurden lediglich die Abw\u00e4sser von 12% der t\u00fcrkischen Bev\u00f6lkerung gekl\u00e4rt.<\/p> <p>Basis der Ver\u00e4nderung: Gesetzesgrundlagen<br \/> F\u00fcr diese Entwicklung sind die ver\u00e4nderten Gesetze und Verordnungen der vergangene Jahre bedeutend. Mit der \u00c4nderung des Umweltgesetzes im Jahre 2006 erhielten die Kommunen den Auftrag innerhalb eines Jahres einen Arbeitsplan aufzustellen, der den Ausbau der Abwasserreinigung organisieren sollte. F\u00fcr die Installation der Anlagen wurde den Kommunen, abh\u00e4ngig von ihrer Einwohnerzahl, ein Zeitraum von 3 bis 10 Jahren gew\u00e4hrt. Bereits ein Jahr sp\u00e4ter konnten 194 Kl\u00e4rwerke in Betrieb genommen werden, 72 Anlagen befanden sich in der Bauphase und in 33 Kommunen standen Ausschreibungen bevor. Bei Nichteinhaltung der Fristen sind im Gesetz Strafen vorgesehen, daher ist die Aktivit\u00e4t auf dem Sektor gro\u00df. Zudem ist in diesem Gesetz auch eine Anpassungsstrategie an EU-Umweltstandards formuliert worden. Von den damit verbundenen Investitionen in H\u00f6he von 18 Mrd. Euro sollen 42% in die Erneuerung<\/p> <p>maroder Abwasser- Leitungsnetze gehen. Alle Ma\u00dfnahmen, die in einem Aktionsplan festgehalten wurden, bis 2017 durchgef\u00fchrt werden. Das Ziel ist dabei, alle Einwohner von Gemeinden mit einer Bev\u00f6lkerung von 10 000 oder mehr an Kl\u00e4ranlagen angeschlossen zu haben.<\/p> <p>Innovationen<br \/> Mit Hilfe von Faulgast\u00fcrmen, die bei der Konstruktion oder der Modernisierung von Kl\u00e4ranlagen verwendet werden, l\u00e4sst sich ein erheblicher Teil der notwendigen Energie in Form von Biogas gewinnen. Die Stadt Ankara kann ihren Energiebedarf auf diese Weise bereits zu 80% decken. Landesweit befinden sich zurzeit drei Faulgasanlagen in der Konstruktion, weitere stehen in der Planung.<br \/> Neben der Konstruktion von Faulgast\u00fcrmen ist auch die Wasserversorgung der St\u00e4dte aus benachbarten Fl\u00fcssen in der Diskussion. So soll beispielsweise die Stadt Istanbul ab 2010 aus dem 180 km entfernten Melen- Fluss 268 Mio. cbm Wasser erhalten. In der endg\u00fcltigen Ausbaustufe sollen t\u00e4glich sogar 1,18 Mrd. cbm auf diesem Wege die Wasserversorgung bis 2040 sicherstellen, zus\u00e4tzlich wird \u00fcber den Bau einer Meerwasserentsalzungsanlage nachgedacht.<\/p> <p>Best- Practice: Stadt Fethiye<br \/> Ein gutes Beispiel f\u00fcr eine gelungene Abwasserentsorgung ist in Fethiye an der t\u00fcrkischen Mittelmeerk\u00fcste. In Fethiye liegt eine der letzten Brutst\u00e4tten der gro\u00dfen Meeresschildkr\u00f6te. Doch die Abw\u00e4sser der Stadt wurden ungekl\u00e4rt in das Meer geleitet und gef\u00e4hrdeten deren Brutst\u00e4tten akut. Die deutsche Finanzielle Zusammenarbeit finanzierte 2003 den Bau einer hochmodernen Kl\u00e4ranlage. Nun werden die Abw\u00e4sser gereinigt und Krankheitserreger weitgehend unsch\u00e4dlich gemacht. Die selbst unter europ\u00e4ischen Ma\u00dfst\u00e4ben vorbildliche Kl\u00e4ranlage wurde bereits mit mehreren Umweltpreisen ausgezeichnet. Und die Meeresschildkr\u00f6ten k\u00f6nnen wieder ungest\u00f6rt br\u00fcten.<\/p> <p>Unser Portfolio f\u00fcr die Suche von Vertriebspartner<br \/> Der erfolgreiche Einstieg in den t\u00fcrkischen Markt verlangt Expertenwissen. Daf\u00fcr entwickelt das imap Institut passgenaue Vertriebsstrategien und vermittelt den Unternehmen zuverl\u00e4ssige Vertriebspartner vor Ort. Wir begleiten die Unternehmen auf die Messen, um gezielt Vertriebspartner zu finden und um die Vertriebsaktivit\u00e4ten zu erh\u00f6hen.<\/p> <p>Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter:<br \/> www.kwf-entwicklungsbank.de<br \/> http:\/\/www.gtai.de\/DE\/Content\/__SharedDocs\/Links-Einzeldokumente-Datenbanken\/fachdokument.html?fIdent=MKT201005278013<br \/> http:\/\/iqra-solutions.de\/aktuell\/tuerkei-wertschaetzung-wasser.html<\/p> <p>Weitere Informationen zu unserem Unternehmen finden Sie unter:<br \/> www.imap-institut.de<\/p> <p>Nazif Sarcan<br \/> Sales Managerin<br \/> imap Institut<br \/> Sternstra\u00dfe 58<br \/> 40479 D\u00fcsseldorf<\/p> <p>Tel.: 0211-513 69 73-0<br \/> Fax: 0211-513 69 73-39<br \/> sarcan@imap-institut.de<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.imap-institut.de\" title=\"Kompetenz. Kulturen. M\u00e4rkte. \" >www.imap-institut.de<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch immer ist in den Bereichen Wasserversorgung und Abwasser in den s\u00fcdlichen L\u00e4ndern ein gro\u00dfer Handlungsbedarf. Auch die T\u00fcrkei steht vor dieser Aufgabe: Nach Sch\u00e4tzungen der EU m\u00fcssen bis zum Jahr 2023 ca. 50 Milliarden Euro in die Umweltinfrastruktur investiert werden, um europ\u00e4ische Standards zu erreichen. 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