{"id":1079,"date":"2009-06-16T09:58:19","date_gmt":"2009-06-16T08:58:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=1079"},"modified":"2026-05-15T14:10:17","modified_gmt":"2026-05-15T13:10:17","slug":"wirtschaftskrise-bringt-gratiszeitungen-zu-fall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wirtschaftskrise-bringt-gratiszeitungen-zu-fall-101079\/","title":{"rendered":"Wirtschaftskrise bringt Gratiszeitungen zu Fall"},"content":{"rendered":"<p><strong>Schwacher Werbemarkt l\u00e4sst Auflagen europaweit schrumpfen<\/strong><\/p> <table style=\"float: right; width: 168px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ededed\"> <table border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"3\" width=\"168\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\"><\/td> <\/tr> <tr> <td class=\"txtklein\" colspan=\"2\" align=\"center\"><!-- copyrighttext --><!-- end copyrighttext --><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p><!--PTE:ORT-->Paris\/Berlin (pte\/08.06.2009\/13:05) &#8211; Gratiszeitungen k\u00e4mpfen aufgrund des schwachen Anzeigengesch\u00e4fts europaweit ums \u00dcberleben. W\u00e4hrend der Printmarkt generell unter der Wirtschaftskrise und ihren Folgen zu leiden hat, sind die kostenlosen Titel ganz besonders stark von den r\u00fcckl\u00e4ufigen Werbeauftr\u00e4gen betroffen.<!--more--> Noch im vergangenen Jahr waren die Auflagenzahlen von Gratiszeitungen weltweit auf \u00fcber 40 Mio. gestiegen. Wie die New York Times berichtet, befindet sich das Gesch\u00e4ftsfeld seit Ausbruch der Finanzkrise allerdings im freien Fall. Die Auflagen in Europa sind laut Branchenbeobachtern wie Piet Bakker, Professor in Amsterdam, um zehn Prozent zur\u00fcckgegangen und Dutzende Titel wurden eingestellt.<\/p> <p>Da die Gratiszeitungen noch sehr viel st\u00e4rker von den Einnahmen \u00fcber das Anzeigengesch\u00e4ft abh\u00e4ngig sind, wirken sich die wirtschaftlichen Turbulenzen auf diese tats\u00e4chlich existenzbedrohend aus. Laut Analysten sind die Werbeeinnahmen vieler kostenloser Titel in den vergangenen Monaten um mehr als ein Drittel zur\u00fcckgegangen. In Deutschland gibt es anders als in \u00d6sterreich und der Schweiz zwar keine Gratiszeitungen, aber gewisse Schlussfolgerungen l\u00e4gen auch hier auf der Hand, sagt J\u00f6rg Laskowski von Bundesverband deutscher Zeitungsverleger (BDZV) <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.bdzv.de\/\"  target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.bdzv.de<\/a> , gegen\u00fcber pressetext. &#8222;Die deutschen Zeitungen liegen in der Umsatzverteilung bei ca. 50 Prozent Anzeigen- und 50 Prozent Vertriebserl\u00f6sen. Da Gratiszeitungen keine Vertriebserl\u00f6se haben und der Werbemarkt derzeit r\u00fcckl\u00e4ufig ist, sind diese in der Wirtschaftskrise tats\u00e4chlich besonders betroffen.&#8220; In den kommenden Monaten sei zu erwarten, dass weitere Gratistitel in Europa in wirtschaftliche Schwierigkeiten kommen werden.<\/p> <p>Positivere Signale kommen hingegen aus der Schweiz. &#8222;Hier trifft es nicht zu, dass Gratistitel st\u00e4rker von der Krise betroffen w\u00e4ren. Der Anzeigenr\u00fcckgang f\u00e4llt bei Gratiszeitungen moderarter aus als bei den Kaufzeitungen&#8220;, erkl\u00e4rt Hannes Zaugg, Gesch\u00e4ftsstelle des Verbands Schweizer Gratiszeitungen (VSGZ) http:\/\/www.gratiszeitungen.ch , auf Anfrage von pressetext. Die weitere Entwicklung h\u00e4nge stark vom allgemeinen konjunkturellen Trend ab. &#8222;Zeitungen mit vielen Imageinseraten sind vom Einbruch besonders betroffen &#8211; dies sind in der Regel aber eher Kaufzeitungen&#8220;, erg\u00e4nzt Zaugg.<\/p> <p>Als Reaktion auf die schlechte Situation auf dem Anzeigenmarkt versuchen viele Verlage der Gratiszeitungen nun, ihre Kosten drastisch zu reduzieren und zu konsolidieren. So verkauft etwa der schwedische Medienkonzern Metro International, der weltweit in mehr als 100 St\u00e4dten Gratistitel vertreibt, seine Zeitungen in Philadelphia und New York sowie seinen 51- Prozent-Anteil an einem Bostoner Titel. Auch f\u00fcr Italien und Portugal sei das Unternehmen bereits auf der Suche nach K\u00e4ufern, erkl\u00e4rte Metro International zuletzt.<\/p> <p>Nach Einsch\u00e4tzungen von Analysten vertragen nur wenige M\u00e4rkte mehr als eine oder zwei Gratiszeitungen, da die Titel in der Regel ein sehr \u00e4hnliches Publikum ansprechen. Werbetreibende bevorzugen es, Anzeigenfl\u00e4chen bei der jeweils gr\u00f6\u00dften Gratiszeitung in einer Stadt zu kaufen. Aufgrund der allgemein r\u00fcckl\u00e4ufigen Werbeinvestitionen wird der Druck diesbez\u00fcglich noch weiter versch\u00e4rft. &#8222;Das Anzeigengesch\u00e4ft deutscher Zeitungen entwickelt sich, wie bei allen anderen Werbetr\u00e4gern, derzeit gegen\u00fcber dem Vorjahr zur\u00fcck. Konkret betr\u00e4gt das Minus etwa sieben bis acht Prozent&#8220;, best\u00e4tigt auch Laskowski auf Nachfrage von pressetext. Dabei sei besonders der Stellenmarkt negativ betroffen. (Ende)<\/p> <p><a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\"><\/a><br \/> Aussender: <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/\"  target=\"_new\" rel=\"noopener\">pressetext.deutschland<\/a><br \/> Redakteur:                        Claudia Zettel<br \/> email: <a href=\"mailto:zettel%40pressetext.com\">zettel@pressetext.com<\/a><br \/> Tel. +43-1-81140-314<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schwacher Werbemarkt l\u00e4sst Auflagen europaweit schrumpfen Paris\/Berlin (pte\/08.06.2009\/13:05) &#8211; Gratiszeitungen k\u00e4mpfen aufgrund des schwachen Anzeigengesch\u00e4fts europaweit ums \u00dcberleben. 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