{"id":107957,"date":"2013-11-15T13:00:24","date_gmt":"2013-11-15T12:00:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=107957"},"modified":"2017-04-18T16:27:49","modified_gmt":"2017-04-18T15:27:49","slug":"ueberraschende-zinssenkung-und-ihre-konsequenzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/ueberraschende-zinssenkung-und-ihre-konsequenzen-10107957\/","title":{"rendered":"\u00dcberraschende Zinssenkung und ihre Konsequenzen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-107958\" title=\"Experte Dogan Inan\" alt=\"Experte Dogan Inan\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/748dd6d45605b9d3015c27ea6e7b09b8.jpg\" width=\"81\" height=\"121\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/dcace7ac2d6cf885efcab61d2e3b589d.jpg\" \/>Die vergangene Woche war einmal mehr gepr\u00e4gt durch die Geldpolitik der Notenbanken, resp. damit zusammenh\u00e4ngende Erwartungen der Anleger. Einerseits \u00fcberraschte die europ\u00e4ische Zentralbank die M\u00e4rkte mit einer Zinssenkung. Andererseits sorgten erfreuliche Wirtschaftsdaten insbesondere aus den USA f\u00fcr Bef\u00fcrchtungen unter den Anlegern, die amerikanische Notenbank Fed w\u00fcrde nun doch schon in diesem Jahr mit dem Tapering beginnen.<\/p> <p>Nach einer volatilen Woche mit \u00fcberdurchschnittlichem Volumen endeten viele Aktienindizes dort, wo sie die Woche begonnen hatten, sagt der Experte. Ausrei\u00dfer nach oben waren der DAX und die amerikanischen M\u00e4rkte, die auf neue H\u00f6chstst\u00e4nde avancierten. Ausrei\u00dfer nach unten waren die Schwellenl\u00e4nder, die deutlich an Wert einb\u00fc\u00dften, was die von uns verwalteten Depots etwas belastete.<\/p> <p><!--more-->Die europ\u00e4ische Zentralbank \u00fcberraschte die Anleger am Donnerstag mit einer Zinssenkung um 0,25% auf 0,25%. Nur wenige Marktteilnehmer hatten die Zinssenkung erwartet, entsprechend geriet der Euro in der Folge sp\u00fcrbar unter Druck. In den Wochen, die zur Zinssenkung hinf\u00fchrten, lagen die Inflationsdaten aus der Eurozone deutlich unter dem Ziel der EZB und teilweise schon in der N\u00e4he von Deflationsterritorium, was die EZB zu diesem Schritt veranlasste.<\/p> <p>Am vergangenen Dienstag senkte die EU-Kommission die Wachstumserwartungen f\u00fcr die Eurozone von 1,2% auf 1,1% f\u00fcr das Jahr 2014, was die Aktien und Bonds in der Region unter Druck brachte.<\/p> <p>Aus China kamen erneut erfreuliche Daten, so der Finanzexperte Dogan Inan. Der Einkaufsmanagerindex au\u00dferhalb der verarbeitenden Industrie stieg auf ein 14-Monats-Hoch bei 56,3 Punkten, nach 55,4 Punkten im Vormonat<\/p> <p>Erfreuliche Wirtschaftsdaten gab es auch aus den USA. Das US-Bruttoinlandprodukt wuchs im dritten Quartal um 2,8%, was deutlich besser war als erwartet (Konsens 2,5%). Der US-Arbeitsmarktbericht \u00fcberraschte ebenfalls positiv. 212.000 Stellen wurden im Oktober in den USA geschaffen, was deutlich mehr war als erwartet (Konsens +110.000 Jobs). Auf den Arbeitsmarkt d\u00fcrfte der tempor\u00e4re Shutdown in den USA somit keinen oder nur einen minimalen Einfluss gehabt haben. Die Arbeitslosenquote sank wie erwartet von 7,3% auf 7,2%. Die durchschnittliche Arbeitswoche verharrte bei 34,4 Stunden, die durchschnittlichen Stundenl\u00f6hne stiegen um 0,1%.<br \/> Auf der anderen Seite fiel das von der Universit\u00e4t Michigan berechnete Konsumentenvertrauen von 73,2 Punkten auf 72,0 Punkte. Nichtsdestotrotz waren die Daten unter dem Strich positiv, was dazu f\u00fchren d\u00fcrfte, dass die Diskussionen um das Ende der ultraexpansiven Geldpolitik der amerikanischen Notenbank in den kommenden Tagen wieder an Intensit\u00e4t gewinnen d\u00fcrften.<\/p> <p>F\u00fcr Aufmerksamkeit sorgte in der vergangen Woche der B\u00f6rsengang von Twitter. Die Aktie legte am ersten Handelstag um 73% zu. Am zweiten Handelstag war dann ausgezwitschert. Die Aktie b\u00fc\u00dfte 7% ein. Nichtsdestotrotz betr\u00e4gt die Marktkapitalisierung des Unternehmens, das Verluste macht, nun 22,7 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen ist, bezogen auf den Umsatz, doppelt so teuer wie Facebook. Dessen KGV liegt \u00fcbrigens bei 125.<\/p> <p>Das Schlusswort von Dogan Inan: Wir bleiben mit SwissClassics momentan bei der aktuellen Asset Allokation.<\/p> <p>Gitta Schweitzer<\/p> <p>Firmenkontakt<br \/> SwissClassics \/ Inan &amp; Partner<br \/> Dogan Inan<br \/> Bockenheimer Landstrasse 17\/19<\/p> <p>60325 Frankfurt a.M.<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: d.inan@swissclassics.de<br \/> Homepage: http:\/\/www.swissclassics.de<br \/> Telefon: 069-710455530<\/p> <p>Pressekontakt<br \/> Gitta Schweitzer OnlineMedienStrategin<br \/> Gitta Schweitzer<br \/> Am Rabenstein 1a<\/p> <p>61350 Bad Homburg<br \/> Deutschland<\/p> <p>E-Mail: g.schweitzer@gmx.tm<br \/> Homepage: http:\/\/www.gittaschweitzer.de<br \/> Telefon: 06172-983732<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die vergangene Woche war einmal mehr gepr\u00e4gt durch die Geldpolitik der Notenbanken, resp. damit zusammenh\u00e4ngende Erwartungen der Anleger. 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