{"id":109192,"date":"2013-11-19T11:02:54","date_gmt":"2013-11-19T11:02:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=109192"},"modified":"2020-04-02T11:38:21","modified_gmt":"2020-04-02T10:38:21","slug":"wie-wichtig-ist-die-private-pflege-vorsorge-wirklich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wie-wichtig-ist-die-private-pflege-vorsorge-wirklich-10109192\/","title":{"rendered":"Wie wichtig ist die private Pflege-Vorsorge wirklich?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-109303\" title=\" Viele Pflegeheime stellen n\u00fctzliche weiterf\u00fchrende Informationen bereit.\" alt=\" Viele Pflegeheime stellen n\u00fctzliche weiterf\u00fchrende Informationen bereit.\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/d1ff8bb89ef74bbee0c0081dcdb2f1e3.png\" width=\"200\" height=\"83\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/d1ff8bb89ef74bbee0c0081dcdb2f1e3.png\" \/>Private Pflegezusatzversicherung &#8211; wer braucht sie wirklich? Versicherungsmakler Helge K\u00fchl mit aktuellen Tipps f\u00fcr Verbraucher<br \/> Das Risiko, pflegebed\u00fcrftig zu werden, steigt mit zunehmendem Alter. Aber braucht tats\u00e4chlich jeder eine zus\u00e4tzliche Vorsorge f\u00fcr den Pflegefall? Versicherungsmakler Helge K\u00fchl hat das Thema unter die Lupe genommen.<\/p> <p>Seit dem 1.4.1995 haben ambulant versorgte Pflegebed\u00fcrftige Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung. Station\u00e4r Versorgte erhalten seit Juli 1996 gesetzliche Zusch\u00fcsse f\u00fcr ihren Platz im Pflegeheim. <!--more-->Ende 2011 haben in Deutschland bereits 2, 5 Millionen Menschen Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung erhalten &#8211; Tendenz steigend. In den allermeisten F\u00e4llen reichen die gesetzlichen Leistungen nicht aus, um die Pflege vollst\u00e4ndig zu finanzieren. Ist zus\u00e4tzliche private Vorsorge unabdingbar?<\/p> <p>In dieser wichtigen Frage gehen die Meinungen auseinander. Fakt ist: Die gesetzliche Pflegeversicherung bietet nur eine Grundversorgung. Sie zahlt, je nach Grad der Pfleged\u00fcrftigkeit, zwischen 1.023 (Pflegestufe 1) und 1.550 Euro monatlich (Pflegestufe III). Ein Platz im Pflegeheim kostet in Pflegestufe 1 zwischen 2.000 und 3.000 Euro im Monat. Dabei variieren die Preise je nach Region und Ausstattung des Heimes deutlich.<\/p> <p>Wer braucht private Pflegevorsorge?<br \/> Bef\u00fcrworter einer privaten Zusatzversorgung f\u00fchren diese Kosten ins Feld, um den Bedarf f\u00fcr private Vorsorge zu untermauern. Andererseits: So gut wie jeder B\u00fcrger verf\u00fcgt bei Eintritt einer Pflegebed\u00fcrftigkeit \u00fcber eigene Einnahmen, sei es aus der gesetzlichen Rentenversicherung, privater Vorsorge oder Verm\u00f6genswerten. Diese Mittel stehen auch nach Eintritt einer Pflegebed\u00fcrftigkeit weiterhin zur Verf\u00fcgung, k\u00f6nnten also verbraucht werden. Bezieht allerdings nur ein Ehe- oder Lebenspartner laufende Einnahmen, sind die Mittel bei Eintritt einer Pflegebed\u00fcrftigkeit schnell aufgezehrt.<\/p> <p>Eine private Pflegeversicherung verhindert, sofern ihre Leistungen ausreichend bemessen wurden, dass vorhandenes Einkommen oder Verm\u00f6gen angetastet werden muss. Aus dieser Perspektive sei die private Zusatzversicherung also in erster Linie eine &#8222;Erbenschutzversicherung&#8220;, so Versicherungsmakler Helge K\u00fchl. Er r\u00e4t: &#8222;Wer sich und seinen Erben etwas Gutes tun will, muss sich zun\u00e4chst einmal um sein Testament, eine Patientenverf\u00fcgung sowie um eine Betreuungs- und Vorsorgevollmacht k\u00fcmmern. Wenn das geregelt ist, steht die Pr\u00fcfung des Versicherungsbedarfs im Pflegefall an. Dieser h\u00e4ngt vom vorhandenen Einkommen und Verm\u00f6gen sowie den Kosten f\u00fcr einen Heimplatz ab. Zuverl\u00e4ssige Informationen \u00fcber die Preise f\u00fcr einen Heimplatz bietet der AOK-Pflegeheimnavigator (http:\/\/www.aok-pflegeheimnavigator.de\/) .&#8220;<\/p> <p>Wer jedoch nur \u00fcber geringe Einnahmen verf\u00fcgt, d\u00fcrfte Probleme haben, den Beitrag f\u00fcr eine private Pflegeversicherung aufzubringen. Dieses Dilemma hat die Politik erkannt und beschlossen, zus\u00e4tzliche Vorsorge, wenn auch nur in geringem Umfang, zu bezuschussen.<\/p> <p>Staatliche F\u00f6rderung<br \/> Seit Anfang 2013 f\u00f6rdert der Staat private Pflegevorsorge mit maximal 60 Euro pro Jahr. Lohnt sich das? Helge K\u00fchl w\u00e4gt ab: &#8222;Der Vorteil einer gef\u00f6rderten Pflegevorsorge besteht darin, dass der Versicherer auch bei Vorerkrankungen Versicherungsschutz bieten muss. Darin liegt zugleich der Nachteil: In den gef\u00f6rderten Tarifen ist die Wahrscheinlichkeit gro\u00df, dass sich hier insbesondere Menschen versichern, die eher pflegebed\u00fcrftig werden. Das schl\u00e4gt sich in h\u00f6heren Beitr\u00e4gen nieder. Auch m\u00fcssen die Beitr\u00e4ge im Pflegefall weitergezahlt werden. Wer also beim Abschluss eines privaten Vertrages relativ gesund ist, kann sich in einem nicht gef\u00f6rderten Vertrag g\u00fcnstiger versichern.&#8220;<\/p> <p>Berufsunf\u00e4higkeit kommt vor Pflege<br \/> In der Diskussion um private Pflegevorsorge werde, so K\u00fchl, ein weitaus wichtigeres Thema h\u00e4ufig vergessen: der Versicherungsschutz bei Berufsunf\u00e4higkeit (BU). Dieser sei in der Tat f\u00fcr alle unverzichtbar, die ihren Lebensunterhalt mit eigener Arbeit bestreiten m\u00fcssen. Denn BU trifft jeden f\u00fcnften Angestellten und sogar 30 Prozent aller Arbeiter. Die finanziellen Folgen sind oft dramatisch. Aus der gesetzliche Rentenversicherung wird eine volle Erwerbsminderungsrente nur f\u00e4llig, wenn der oder die Versicherte weniger als drei Stunden t\u00e4glich arbeiten kann, in welcher T\u00e4tigkeit auch immer. Dabei werden zwei von f\u00fcnf Antr\u00e4gen auf Erwerbsminderungsrente sogar abgelehnt.<\/p> <p>Wird eine gesetzliche BU-Rente gezahlt, reicht diese meist nicht f\u00fcr den gewohnten Lebensstandard aus. M\u00e4nner, die 2012 erstmals eine Erwerbsminderungsrente bekamen, erhielten im Monat durchschnittlich 647 Euro, Frauen sogar nur 571 Euro. K\u00fchl: &#8222;Wer berufst\u00e4tig ist und sich vor den Folgen gesundheitlicher Probleme sch\u00fctzen will, muss sich in erster Linie mit einer BU-Versicherung besch\u00e4ftigen, und das m\u00f6glichst fr\u00fchzeitig. Je j\u00fcnger und ges\u00fcnder der Antragsteller, umso g\u00fcnstiger ist der Beitrag.&#8220;<\/p> <p>Risikovoranfrage<br \/> Allerdings gibt es einen Haken, wei\u00df der Experte. Private Versicherer pr\u00fcfen vor Vertragsabschluss den Gesundheitszustand des Antragstellers. Auch noch so unwichtig erscheinende Vorerkrankungen sind anzeigepflichtig. Nimmt das Versicherungsunternehmen einen Antrag nicht zu normalen Bedingungen an oder lehnt ihn gar ganz ab, landet man auf einer schwarzen Liste (HIS-Datei). So erfahren davon auch andere Versicherer, wenn weitere Antr\u00e4ge gestellt werden.<\/p> <p>Dazu K\u00fchl: &#8222;Wir empfehlen unseren Mandanten eine Risikovoranfrage (https:\/\/buforum24.de\/Risikovoranfrage.html) . Dazu fordern wir anonymisiert von mehreren Versicherern ein verbindliches Angebot an, ohne dass Kundendaten zentral gespeichert werden. Denn sonst besteht die Gefahr, dass der Kunde am Ende ohne Vertrag dasteht, frei nach dem Motto: einmal abgelehnt &#8211; immer abgelehnt.&#8220; Weitere n\u00fctzliche Informationen zum Thema Berufsunf\u00e4higkeit hat Helge K\u00fchl im Internet (https:\/\/buforum24.de\/) unter https:\/\/www.buforum24.de zusammengestellt.<\/p> <p>Fazit<br \/> Nicht jeder braucht eine Zusatzversicherung f\u00fcr den Pflegefall. Vor dem Abschluss ist eine sorgf\u00e4ltige Bedarfsanalyse gefragt. Staatlich gef\u00f6rderte Tarife sind nicht immer g\u00fcnstiger. Gerade j\u00fcngere Berufst\u00e4tige sollten sich zun\u00e4chst mit dem Risiko Berufsunf\u00e4higkeit besch\u00e4ftigen, bevor sie sich \u00fcber den Pflegefall Gedanken machen.<\/p> <p>Die Firma Helge K\u00fchl -Versicherungsmakler ist auf Versicherungen bei Berufsunf\u00e4higkeit spezialisiert. Bereits 2004 baute Helge K\u00fchl das viel beachtete Internetportal www.buforum24.de auf. \u00dcber die Firma Helge K\u00fchl -Versicherungsmakler k\u00f6nnen Verbraucher anonyme Risikovoranfragen stellen. Damit wird gew\u00e4hrleistet, dass ihre sensiblen pers\u00f6nlichen Daten nicht im &#8222;Daten-Dschungel&#8220; der Versicherungswirtschaft landen. Helge K\u00fchl arbeitet f\u00fcr verschiedene Verbraucherschutzorganisationen und ist ein gefragter Experte f\u00fcr die Erstellung von Testberichten (z.B. \u00d6ko-Test April 2012). Das Internetportal www.buforum24.de wurde mehrfach von Medien wie Finanztest oder Spiegel-online empfohlen.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> Helge K\u00fchl &#8211; Versicherungsmakler<br \/> Helge K\u00fchl<br \/> Aschauer Weg 4<br \/> 24214 Neudorf<br \/> 04346-29602-00<br \/> kuehl@helgekuehl.de<br \/> http:\/\/www.helgekuehl.de\/<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Private Pflegezusatzversicherung &#8211; wer braucht sie wirklich? Versicherungsmakler Helge K\u00fchl mit aktuellen Tipps f\u00fcr Verbraucher Das Risiko, pflegebed\u00fcrftig zu werden, steigt mit zunehmendem Alter. Aber braucht tats\u00e4chlich jeder eine zus\u00e4tzliche Vorsorge f\u00fcr den Pflegefall? Versicherungsmakler Helge K\u00fchl hat das Thema unter die Lupe genommen. Seit dem 1.4.1995 haben ambulant versorgte Pflegebed\u00fcrftige Anspruch auf Leistungen aus<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":196798,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[39],"tags":[1734],"class_list":["post-109192","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-wirtschaft-management-versicherung","tag-default"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/109192","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=109192"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/109192\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":271523,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/109192\/revisions\/271523"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/media\/196798"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=109192"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=109192"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=109192"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}