{"id":113940,"date":"2013-12-06T17:51:16","date_gmt":"2013-12-06T16:51:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=113940"},"modified":"2013-12-06T17:51:16","modified_gmt":"2013-12-06T16:51:16","slug":"die-kuh-und-du","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/die-kuh-und-du-10113940\/","title":{"rendered":"Die Kuh und Du"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-113941\" title=\"Kuh und Du - Der Milchratgeber\" alt=\"Cover_Milchratgeber_Welttierschutzgesellschaft\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/666752970ae6be79e3be1b7bf43dfb2c.png\" width=\"113\" height=\"162\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/4def43f31776d1f165093dd9d969cd14.png\" \/>Konventionelle Tierhaltung ger\u00e4t immer mehr in die Kritik, Verbraucher sind verunsichert &#8211; aber was tun, wenn die vegane Ern\u00e4hrung keine Option ist? Die Welttierschutzgesellschaft hat sich dieser Thematik angenommen und bringt Licht ins Dunkel des Konsums von Milch. Die konkreten Haltungsbedingungen spielen hierbei eine zentrale Rolle.<\/p> <p><!--more-->Berlin, 4. Dezember 2013 \u2013 Die Welttierschutzgesellschaft hat im Rahmen ihrer KUH+DU-Kampagne verschiedene Milchmarken hinsichtlich der Haltungsbedingungen der Milchk\u00fche verglichen. Befragt wurden dazu Anbauverb\u00e4nde, Molkereien und Lebensmitteleinzelh\u00e4ndler. Das Ergebnis ist der erste Milchratgeber f\u00fcr einen kuhfreundlichen Konsum. Im Fokus stehen vier Aspekte der Kuhhaltung: Stallhaltung mit oder ohne Auslauf im Freien, F\u00fctterung, Enthornung sowie Mutter-Kalb-Trennung.<\/p> <p>Konventionell vs. Bio<\/p> <p>F\u00fcr alle Bio-Milchmarken mit dem deutschen bzw. europ\u00e4ischen Bio-Siegel gibt es gesetzliche Mindestanforderungen zur Haltung von Milchk\u00fchen wie beispielsweise Auslauf im Freien. Die Vorgaben der privaten Bio-Anbauverb\u00e4nde wie zum Beispiel Bioland, Demeter oder Naturland gehen dar\u00fcber hinaus. Die von Demeter zertifizierten Bio-Milchmarken (unter anderem \u00d6kodorf Brodowin oder Schrozberger Milchbauern) schneiden im Vergleich der Marken am besten ab. Denn zus\u00e4tzlich zum garantierten Auslauf im Freien und zum hohen Gr\u00fcn- und Raufutteranteil behalten die K\u00fche ihre H\u00f6rner. Die Arla Bio-Weidemilch wird durch die eigene vorgegebene Weidepflicht genauso gut bewertet wie die Bio-Milchmarken mit dem Bioland- oder Naturland-Siegel.<\/p> <p>Bei den meisten konventionellen Marken hingegen gibt es keine konkreten gesetzlichen Vorgaben zur Haltung von Milchk\u00fchen. Daher muss beim Kauf dieser Milch damit gerechnet werden, dass diese K\u00fche weniger kuhgerecht gehalten werden. Einige der Marken werben zwar mit einem hohen Gr\u00fcnfutteranteil (z. B. Sternenfair Milch) oder mit Laufst\u00e4llen (z. B. Oldenburger oder Osterland). Andere Aspekte wie Auslauf im Freien oder die Einschr\u00e4nkung der Enthornung spielen hingegen keine Rolle. Begriffe wie \u201eartgerechte Tierhaltung\u201c oder Bilder von K\u00fchen auf der Weide sagen nichts \u00fcber die konkreten Haltungsbedingungen und das Wohl der K\u00fche aus.<br \/> F\u00fcr den Milchratgeber der Welttierschutzgesellschaft wurden vor allem bekannte Milchmarken untersucht. Der Milchratgeber ist ab sofort online bestellbar unter www.kuhplusdu.de und enth\u00e4lt eine herausnehmbare Vergleichstabelle im Taschenformat.<\/p> <p>Aufkl\u00e4rung beim Verbraucher ist notwendig<\/p> <p>Es gibt unz\u00e4hlige Milchmarken, die mit idyllischen Werbebildern oder verschiedenen Siegeln werben. Der Verbraucher ist damit oft \u00fcberfordert. Daher landet h\u00e4ufig die g\u00fcnstigste Milch im Einkaufskorb. Welche Haltungsbedingungen hinter den einzelnen Milchmarken stecken, ist nur Wenigen bekannt.<\/p> <p>Bettina Praetorius, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Welttierschutzgesellschaft, erkl\u00e4rt die Beweggr\u00fcnde f\u00fcr die Kampagne KUH+DU: \u201eWir wollen erreichen, dass die Konsumenten beim Milchkauf nicht nur auf den Preis achten, sondern auch auf die Haltungsbedingungen der Milchk\u00fche. Durch unser Kaufverhalten tragen wir alle Mitverantwortung f\u00fcr bestimmte Haltungsformen. Die Nachfrage bestimmt das Angebot.\u201c<\/p> <p>\u00dcber KUH+DU<br \/> KUH+DU ist eine Kampagne der Welttierschutzgesellschaft zur Verbesserung der Haltungsbedingungen von Milchk\u00fchen. Durch Aufkl\u00e4rungsarbeit m\u00f6chte die Kampagne \u00fcber den h\u00f6heren Bedarf an Tierschutz in der Milchkuhhaltung informieren und einen bewussteren Milchkonsum f\u00f6rdern.<\/p> <p>\u00dcber Welttierschutzgesellschaft e.V.<br \/> Unter dem Leitsatz \u201eTierschutz f\u00e4ngt beim Menschen an\u201c engagiert sich die Welttierschutzgesellschaft weltweit f\u00fcr ein besseres Verh\u00e4ltnis zwischen Mensch und Tier. Ihre Vision ist eine Welt, in der Tiere von den Menschen in ihrem Umfeld wahrgenommen sowie respektvoll und artgerecht behandelt werden.<\/p> <p>Welttierschutzgesellschaft e.V.<br \/> Reinhardtstr. 10<br \/> 10117 Berlin<br \/> Tel.: 030-9237226-0<br \/> Fax: 030-9237226-29<br \/> Email: info@welttierschutz.org<br \/> <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.kuhplusdu.de\" title=\"was K\u00fche wollen\" >www.kuhplusdu.de<\/a><\/p> <p># # #<\/p> <p>Pressekontakt:<\/p> <p>Katharina T\u00f6lle<br \/> Welttierschutzgesellschaft e.V.<br \/> Tel.: 030-9237226-13<br \/> Email: kt@welttierschutz.org<\/p> <p>Pressematerial unter: www.kuhplusdu.de\/presse<br \/> Zur Ver\u00f6ffentlichung, honorarfrei. Belegexemplar oder Hinweis erbeten.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konventionelle Tierhaltung ger\u00e4t immer mehr in die Kritik, Verbraucher sind verunsichert &#8211; aber was tun, wenn die vegane Ern\u00e4hrung keine Option ist? 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