{"id":11472,"date":"2010-11-11T09:50:19","date_gmt":"2010-11-11T08:50:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=11472"},"modified":"2010-11-11T09:53:57","modified_gmt":"2010-11-11T08:53:57","slug":"eintraege-zentralblatt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/eintraege-zentralblatt-1011472\/","title":{"rendered":"Weltweit vollst\u00e4ndigster Referatedienst in der mathematischen Forschung"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; width: 100px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" src=\"http:\/\/images.springer.com\/cda\/content\/image\/cda_displayimage.jpg?SGWID=0-0-16-555260-0\" alt=\"\" width=\"153\" height=\"48\" \/><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>F\u00fchrendes Publikationsorgan in der Mathematik listet seit 2007 auch alle<br \/> mathematischen Forschungsartikel aus China<\/p> <p>Heidelberg , 10. November 2010<\/p> <p>Zentralblatt MATH (ZBMATH), der weltweit vollst\u00e4ndigste Referatedienst in der mathematischen Forschung, verzeichnet heute den dreimillionsten bibliografischen Eintrag. ZBMATH ist das ma\u00dfgebliche Publikationsorgan in der Mathematik und spiegelt den Stand und die Entwicklung der Forschung auf diesem Gebiet der letzen 150 Jahre wider.<!--more--> 3.500 Fachzeitschriften und \u00fcber 1.100 Buchreihen und Mono-grafien werden derzeit dokumentiert und ausgewertet.<\/p> <p>In der Praxis bedeutet dies einen j\u00e4hrlichen Zuwachs von etwa 120.000 neuen Beitr\u00e4gen aus den For-schungsinstituten weltweit. Sie bestehen aus Kurzreferaten (Abstracts) oder Rezensionen (Reviews), die von \u00fcber 6.000 Experten geschrieben werden. Diese redaktionelle Arbeit wird durch das FIZ Karlsruhe gemeinsam mit dem Chefredakteur Prof. Dr. Bernd Wegner geleistet.<\/p> <p>Durch einen Kooperationsvertrag zwischen FIZ Karlsruhe und der Bibliothek der Chinesischen Akademie der Wissenschaften aus dem Jahr 2007 wird auch die sich stark entwickelnde chinesische Forschungsli-teratur in der Mathematik in der Datenbank vollst\u00e4ndig aufgef\u00fchrt. Insgesamt umfasst der Bestand bereits mehr als 70.000 Arbeiten, j\u00e4hrlich kommen etwa 8.000 weitere hinzu.<\/p> <p>Zentralblatt MATH ist heute eine Datenbank, die weit \u00fcber das anf\u00e4ngliche Konzept einer Fachzeitschrift hinausgeht und die weltweite Forschungs-Community in der Mathematik vernetzt. Die in Berlin ans\u00e4ssige Redaktion strukturiert und wertet die Inhalte aus, sie \u00fcbernimmt die elektronische Bereitstellung und sorgt f\u00fcr die Weiterentwicklung der Software, um das st\u00e4ndig wachsende Aufkommen an mathematischen Publikationen bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen. Durch die enge Vernetzung unter den Mathematikern werden die Funktionalit\u00e4ten der Datenbank immer wieder optimal an die Anforderungen der Wissenschaftler und Nutzer angepasst. So wurde im letzten Jahr mit Hilfe komplexer Identifizierungsverfahren eine Autoren-datenbank aufgebaut. Durch die Darstellung der Beitr\u00e4ge in MathML k\u00f6nnen seither auch komplizierte mathematische Formeln unmittelbar gelesen werden.<\/p> <p>Prof. Dr. Bernd Wegner sagt zur Entwicklung dieses Fachdienstes: \u201eEs gibt wohl kaum eine Wissen-schaftsdisziplin, die sich so konzentriert in einem \u00fcbergreifenden Informationsdienst wiederfindet wie die Mathematik in dem ZBMATH. Sein Alleinstellungsmerkmal ist die nahezu vollst\u00e4ndige Wiedergabe ma-thematischer Literatur weltweit. Dieses wichtige Instrumentarium f\u00fcr Mathematiker hat den Sprung ins digitale Zeitalter geschafft: von einer historisch gewachsenen Printzeitschrift zu einem einzigartigen elekt-ronischen Informationsdienst in der mathematischen Forschung. Wissenschaftliche Forschung in der Mathematik ohne einen Dienst wie ZBMATH ist undenkbar.\u201c<\/p> <p>Das Zentralblatt f\u00fcr Mathematik (ZBMATH) wurde 1931 gegr\u00fcndet und gilt heute international als das umfassendste und \u00e4lteste Referateorgan in dieser Wissenschaftsdisziplin. Durch die Zusammenlegung mit dem seit 1868 bestehenden Jahrbuch \u00fcber die Fortschritte der Mathematik reicht der komplette Datenbestand des ZBMATH nun nahezu 150 Jahre zur\u00fcck. Die Online-Datenbank wird gemeinsam von dem Wissenschaftsverlag Springer und dem Fachinformationszentrum (FIZ) Karlsruhe verantwortet. Die Mitherausgeberschaft liegt bei der European Mathematical Society (EMS) und der Heidelberger Akade-mie der Wissenschaften.<\/p> <p>Springer (www.springer.com) ist ein international f\u00fchrender Wissenschaftsverlag, der hochwertige Inhalte in innovativen Informationsprodukten und Dienstleistungen publiziert. Springer ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Science+Business Media und ver\u00f6ffentlicht nahezu 500 Zeitschriften f\u00fcr wissenschaftliche Gesell-schaften und Berufsverb\u00e4nde. Im Bereich Science, Technology, Medicine (STM) ver\u00f6ffentlicht das Unter-nehmen j\u00e4hrlich etwa 2.000 Fachjournale, mehr als 6.500 neue B\u00fccher und die weltweit umfangreichste eBook Collection. Mit rund 5.000 Mitarbeitern hat die Gruppe Niederlassungen in \u00fcber 20 L\u00e4ndern in Euro-pa, den USA und Asien.<\/p> <p>Kontakt: Renate Bayaz, <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.springer.com\/?SGWID=1-102-0-0-0\"  >Springer<\/a>, Tel. +49 6221 487-8531, renate.bayaz@springer.com<\/p> <p>Springer-Verlag GmbH, Heidelberg, Zweigniederlassung der Springer-Verlag GmbH, BerlinTiergartenstrasse 17D-69121 Heidelberg<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fchrendes Publikationsorgan in der Mathematik listet seit 2007 auch alle mathematischen Forschungsartikel aus China Heidelberg , 10. November 2010 Zentralblatt MATH (ZBMATH), der weltweit vollst\u00e4ndigste Referatedienst in der mathematischen Forschung, verzeichnet heute den dreimillionsten bibliografischen Eintrag. ZBMATH ist das ma\u00dfgebliche Publikationsorgan in der Mathematik und spiegelt den Stand und die Entwicklung der Forschung auf diesem<\/p>\n","protected":false},"author":291,"featured_media":198627,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8808],"tags":[],"class_list":["post-11472","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-wissenschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11472","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/291"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11472"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11472\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/media\/198627"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11472"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11472"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11472"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}