{"id":118377,"date":"2013-12-20T14:29:22","date_gmt":"2013-12-20T14:29:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=118377"},"modified":"2013-12-20T18:10:35","modified_gmt":"2013-12-20T17:10:35","slug":"mythen-ueber-butter-margarine-liegt-im-trend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/mythen-ueber-butter-margarine-liegt-im-trend-10118377\/","title":{"rendered":"Mythen \u00fcber Butter &#8211; Margarine liegt im Trend"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Vergleichsinfo Butter versus Margarine\" alt=\"Vergleichsinfo Butter versus Margarine\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/13cc40d3cf53c65606465a1869ccb5e7.jpg\" width=\"102\" height=\"102\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/13cc40d3cf53c65606465a1869ccb5e7.jpg\" \/>Iss gute Butter &#8211; So oder \u00e4hnlich waren die Ratschl\u00e4ge unserer Gro\u00dfm\u00fctter. Doch was ist dran und viel wichtiger, drin, in der &#8222;guten Butter&#8220;? Der Veggietrend gibt Margarine den Vorzug, Ern\u00e4hrungsexperte Sven-David M\u00fcller erkl\u00e4rt die Unterschiede und Vorz\u00fcge der Fette in Margarine und Butter.<\/p> <p><!--more-->Margarine ist viel besser als Butter!<\/p> <p>Margarine liegt im Veggietrend und bringt mehr Gesundheit und Wohlbefinden<br \/> Was beim Fr\u00fchst\u00fcck und Abendessen auf den Tisch kommt ist nicht nur reine Geschmackssache. Denn Butter und Margarine unterscheiden sich sowohl hinsichtlich ihres Ursprungs und vor allem in der Zusammensetzung. Doch ist Margarine ist wirklich ges\u00fcnder als Butter. Das aus hochwertigen Pflanzen\u00f6len hergestellte Pflanzenfett liegt nicht nur voll im Veggietrend, sondern ist auch noch gut f\u00fcr Herz und Gef\u00e4\u00dfe, betont der ern\u00e4hrungsmedizinische Wissenschaftler Sven-David M\u00fcller, MSc., heute in Frankfurt am Main. Der Leiter des Zentrums f\u00fcr Ern\u00e4hrungskommunikation, Di\u00e4tberatung und Gesundheitspublizistik (ZEK) aus Nidderau r\u00e4umt in seinen B\u00fcchern &#8222;Moderne Ern\u00e4hrungsm\u00e4rchen&#8220; und &#8222;Die dicksten Di\u00e4tl\u00fcgen&#8220; mit Ern\u00e4hrungsl\u00fcgen und -mythen sowie Di\u00e4tl\u00fcgen schonungslos auf. Meine Patienten und Vertreter der Medien fragen mich seit Jahren immer wieder, was denn nun ges\u00fcnder sein &#8211; Margarine oder Butter. Die Antwort ist eindeutig: Margarine ist ges\u00fcnder als Butter und das hat viele Gr\u00fcnde. Einen aber nicht: Viele Menschen greifen zu Margarine statt zu Butter, weil sie der Meinung sind, dadurch Kalorien zu sparen. Dabei unterscheiden sich die beiden Streichfette kaum im Kaloriengehalt noch im Fettanteil. Beide haben etwa 80 Prozent Fettanteil. Auch wenn Margarine etwas weniger Fett und damit Kalorien enth\u00e4lt, ist das nicht der wichtigste Punkt, warum Gesundheitsbewusste zu Margarine greifen sollten, erl\u00e4utert Sven-David M\u00fcller.<\/p> <p>Margarine enth\u00e4lt mehr gesunde unges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren als Butter<br \/> Margarine ist ges\u00fcnder als Butter, weil sie &#8211; die Margarine &#8211; sowohl weniger ungesunde ges\u00e4ttigte Fetts\u00e4uren als auch mehr Cholesterin enth\u00e4lt als Margarine. Exakt ausgedr\u00fcckt ist Butter cholesterinreich und Margarine cholesterinfrei. Zudem enth\u00e4lt Butter wenig unges\u00e4ttigte Fetts\u00e4uren und im Vergleich zu Margarine kaum Omega-3-Fetts\u00e4uren. Diese drei Faktoren (der hohe Gehalt ges\u00e4ttigter Fetts\u00e4ure sowie der hohe Cholesteringehalt und der geringe Gehalt ein- und mehrfach unges\u00e4ttigter Fetts\u00e4uren inklusive Omega-3-Fetts\u00e4uren) k\u00f6nnen dazu f\u00fchren, dass der Cholesterinspiegel &#8211; insbesondere das gef\u00e4hrlich LDL &#8211; im Blut ansteigt. Dies wiederum steigert das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung.<\/p> <p>Die gesunden unges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren in der Margarine<br \/> Margarine hingegen wird aus pflanzlichen \u00d6len (wie beispielsweise Raps\u00f6l) gewonnen und ist reich an ein- und mehrfach unges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren. Einige dieser lebensnotwendigen Fetts\u00e4uren k\u00f6nnen vom K\u00f6rper nicht selbst hergestellt werden und m\u00fcssen somit \u00fcber die Nahrung aufgenommen werden. Butter kann den K\u00f6rper weder ausreichend mit unges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren noch mit lebensnotwendigen Fetts\u00e4uren versorgen, fasst Sven-David M\u00fcller zusammen. Margarine und Butter unterscheiden sich in ihren Vollfett-Varianten mit 80 zu 82 Gramm Fett pro 100 Gramm nicht wirklich. Butter ist etwas fettreicher als Margarine. Die Zusammensetzung der Fette macht jedoch einen gro\u00dfen Unterschied: So besteht Margarine, da pflanzlich hergestellt, zum gr\u00f6\u00dften Teil aus mehrfach unges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren. Diese lebenswichtigen (essentiellen) Fette k\u00f6nnen vom Organismus nicht selbst produziert werden und m\u00fcssen daher mit dem Essen aufgenommen werden. Butter enth\u00e4lt vorwiegend ges\u00e4ttigte Fetts\u00e4uren. Sie k\u00f6nnen den Cholesterinspiegel im Blut erh\u00f6hen und sind daher ungeeignet, wenn man auf seinen Cholesterin-Spiegel achten muss.<\/p> <p>Dick und doof durch Butter!? &#8230;<br \/> Die Fettqualit\u00e4t oder die Tatsache, ob \u00fcberwiegend ges\u00e4ttigte oder unges\u00e4ttigte Fetts\u00e4uren zu sich genommen werden, beeinflusst die Aktivit\u00e4t von K\u00f6rper und Geist. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universit\u00e4tsklinik T\u00fcbingen. Das vermehrte Verzehren von Lebensmitteln, die wie Butter reich an ges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren sind und eine hohe Energiedichte haben, wird in Kombination mit k\u00f6rperlicher Inaktivit\u00e4t als Hauptursache f\u00fcr \u00dcbergewicht und die Entstehung von Diabetes mellitus vom Typ 2 angesehen. Aber ges\u00e4ttigte Fetts\u00e4uren haben auch Einfluss auf die Leistungsf\u00e4higkeit des Gehirns: Im Rahmen einer Studie der Medizinischen Universit\u00e4tsklinik T\u00fcbingen wurde der ersten Gruppe von Testpersonen \u00fcber einen Zeitraum von drei Monaten mit Milchfett angereicherter Joghurt verabreicht. Eine zweite Versuchsgruppe hat mit Raps\u00f6l angereicherten Joghurt zu sich genommen, das einen hohen Anteil an unges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren hat. Zwar konnte bei der ersten Versuchsgruppe keine Ver\u00e4nderung des K\u00f6rpergewichts und der Blutfettwerte festgestellt werden. Aber im Vergleich zu der zweiten Testgruppe kam es zu einer Verminderung der Aktivit\u00e4t verschiedener Regionen des Gehirns. Das betraf vor allem die Gehirnregionen, die f\u00fcr das Bewegungsverhalten, das Ged\u00e4chtnis und das S\u00e4ttigungsgef\u00fchl zust\u00e4ndig sind. Margarine wird h\u00e4ufig auf der Basis von Raps\u00f6l hergestellt. Raps\u00f6l ist im Gegensatz zu Butter nicht nur reich an unges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren. Es eignet sich auch gut zum Braten, Backen, als Dressing-Zutat f\u00fcr Salate oder zur Herstellung von Margarine. Diese Eigenschaften treffen auch auf Distel\u00f6l, Sonnenblumen\u00f6l oder andere \u00d6le und Fette pflanzlichen Ursprungs zu. Eine Zusammenfassung der Studie ist unter <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.medizin.uni-tuebingen.de\/Presse_Aktuell\/Pressemeldungen\/2012_04_16-p-49800.html\" title=\"Auch das Gehirn mag gutes Fett\" >http:\/\/www.medizin.uni-tuebingen.de\/Presse_Aktuell\/Pressemeldungen\/2012_04_16-p-49800.html<\/a> ver\u00f6ffentlicht. Wer sein Gehirn aktiv und fit halten m\u00f6chte, sollte Raps\u00f6l und daraus hergestellter Margarine anstatt Butter verwenden, erl\u00e4utert Sven-David M\u00fcller.<\/p> <p>Ges\u00e4ttigte Fette hemmen Fruchtbarkeit<br \/> Eine zu fettreiche Ern\u00e4hrungsweise kann sich negativ auf die Fruchtbarkeit des Mannes auswirken. Das ist das Ergebnis einer Studie eines Forscherteams aus Boston, Massachusetts (USA). Bei den Probanden, die am meisten ges\u00e4ttigte Fetts\u00e4uren verzehrt hatten, war die Spermien-Konzentration (Fruchtbarkeit) im Ejakulat um bis 38 Prozent niedriger als bei den Studienteilnehmern mit einem durchschnittlichen Fettverzehr. Die Gesamtzahl der Spermien war sogar um bis zu 43 Prozent niedriger. Im Rahmen der Studie wurden die Daten von insgesamt 99 Probanden mit einem Durchschnittsalter von 36,4 Jahren ausgewertet. Davon waren 71 Prozent \u00fcbergewichtig. Die Testpersonen gaben den Wissenschaftlern Auskunft \u00fcber ihre Ern\u00e4hrungsweise. Daraus ermittelten die Forscher deren Konsum an ges\u00e4ttigten und unges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren. Ges\u00e4ttigte Fetts\u00e4uren sind reichlich enthalten in Palmkernfett, Butterschmalz und Butter. Paare mit Kinderwunsch sollte auf Butter verzichten und besser Raps\u00f6l und Margarine als Brat- und Streichfett verwenden, empfiehlt Ern\u00e4hrungsexperte und Medizinjournalist Sven-David M\u00fcller. Studienleiterin Professor Dr. Jill Attaman von der Harvard Medical School und ihre Kollegen schrieben zu ihrer Untersuchung in der Fachzeitschrift Human Reproduction (http:\/\/humrep.oxfordjournals.org\/content\/early\/2012\/03\/08\/humrep.des065.short): Unseres Wissens ist das die bislang gr\u00f6\u00dfte Studie, die den Einfluss von Nahrungsfetten auf die m\u00e4nnliche Fruchtbarkeit untersucht.&#8220;<\/p> <p>Butter als Umwelts\u00fcnde<br \/> Bei der Nutztierhaltung, die f\u00fcr die Produktion von Butter erforderlich ist, entstehen klimasch\u00e4dliche Gase. Diese sind f\u00fcr einen Kohlendioxid-Fu\u00dfabdruck verantwortlich, dessen Werte drei Mal so hoch sind wie die von Margarine, f\u00fcr die keine Tierhaltung n\u00f6tig ist. Daher ist Butter eine kleine Umwelts\u00fcnde, so M\u00fcller.<\/p> <p>Transfette kommen in Butter und nicht Margarine vor<br \/> Verbraucher und Journalisten sind immer wieder verbl\u00fcfft, wenn ich sie dar\u00fcber informiere, dass Butter relativ gro\u00dfe Mengen der gef\u00e4hrlichen Transfetts\u00e4uren enth\u00e4lt, kl\u00e4rt Sven-David M\u00fcller. Transfetts\u00e4uren vermuten viele in Margarine. Aber die ist heute praktisch oder v\u00f6llig frei davon. Transfette wirken sich ung\u00fcnstig auf den Cholesterinspiegel aus und sind daher nur mit gr\u00f6\u00dfter Vorsicht zu genie\u00dfen. Butter enth\u00e4lt 3 bis 5 Prozent Transfetts\u00e4uren. In pflanzlichen \u00d6len treten Transfette nur nach einer Teilh\u00e4rtung auf. Da Margarine heutzutage nicht mehr aus teilgeh\u00e4rteten Fetten hergestellt wird, enth\u00e4lt sie praktische keine Transfetts\u00e4uren. Di\u00e4tmargarine ist praktisch frei von Transfetts\u00e4uren und daher f\u00fcr Menschen mit erh\u00f6hten Cholesterinwerten besonders gut geeignet.<\/p> <p>Butter und Margarine im Einsatz<br \/> F\u00fcr die Einsatzm\u00f6glichkeiten eines Streichfettes entscheidet der Fettgehalt. Butter und Vollfettmargarine eignen sich zum Kochen, Backen, Brutzeln und als Streichfett gleicherma\u00dfen. Nur die fettreduzierten Varianten sind nicht zum Erhitzen verwendbar. Zum Braten und Frittieren sind weder Butter noch Margarine geeignet &#8211; ich empfehle meinen Patienten Raps\u00f6l. F\u00fcr den Salat daneben auch Lein\u00f6l und Nuss\u00f6le wie Walnuss\u00f6l, fasst Sven-David M\u00fcller, der 2005 f\u00fcr seine Leistungen in der Ern\u00e4hrungsaufkl\u00e4rung mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, abschlie\u00dfend zusammen! Im Kalorien-N\u00e4hrwert-Lexikon (Schl\u00fctersche Verlagsgesellschaft) k\u00f6nnen interessierte Verbraucher die N\u00e4hrwerte von Butter und Margarine nachlesen. Unter www.svendavidmueller.de gibt es weitere Informationen \u00fcber gesunde Ern\u00e4hrung, Di\u00e4ten, Di\u00e4tl\u00fcgen und Ern\u00e4hrungsm\u00e4rchen. K\u00fcrzlich verzeichnete die Internetseite von Sven-David M\u00fcller den zweimillionsten Besucher und geh\u00f6rt damit zu den wichtigsten Internet-Ern\u00e4hrungsseiten in Deutschland.<\/p> <p>Die Homepage von Sven-David M\u00fcller liefert vielf\u00e4ltige Ern\u00e4hrungsinformationen. Sven-David M\u00fcller ist Di\u00e4tassistent, Diabetesberater DDG (Deutsche Diabetes Gesellschaft) und studiert Applied Nutritional Medicine an der Donau Universit\u00e4t Krems. Er ist Master of Science in Applied Nutritional Medicine (Angewandter Ern\u00e4hrungsmedizin).<\/p> <p>Auf seiner Homepage informiert Sven-David M\u00fcller, M.Sc., \u00fcber seine B\u00fccher, Termine und Veranstaltungen. Zusammen mit anderen Fachjournalisten liefert er Informationen \u00fcber Ern\u00e4hrung, Ern\u00e4hrungsmedizin, nutritive Medizin sowie Di\u00e4tetik.<\/p> <p>Das ZEK ist ein Zusammenschluss von Medizinjournalisten, Gesundheitspublizisten, Naturwissenschaftlern sowie Di\u00e4tassistenten.<\/p> <p>Kontakt:<br \/> ZEK<br \/> Sven-David M\u00fcller<br \/> Ostheimer Stra\u00dfe 27d<br \/> 61130 Nidderau<br \/> 06421-951449<br \/> pressemueller@web.de<br \/> http:\/\/www.svendavidmueller.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Iss gute Butter &#8211; So oder \u00e4hnlich waren die Ratschl\u00e4ge unserer Gro\u00dfm\u00fctter. Doch was ist dran und viel wichtiger, drin, in der &#8222;guten Butter&#8220;? 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