{"id":130105,"date":"2014-02-17T14:04:21","date_gmt":"2014-02-17T14:04:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=130105"},"modified":"2014-02-18T14:39:52","modified_gmt":"2014-02-18T13:39:52","slug":"die-urspruengliche-form-der-collage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/die-urspruengliche-form-der-collage-10130105\/","title":{"rendered":"Die urspr\u00fcngliche Form der Collage"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Wasserzeichen1 von Elisabeth Corvey\" alt=\"Wasserzeichen1 von Elisabeth Corvey\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/7614caf5b7eaec6c90d6f64beefe72e5.jpg\" width=\"114\" height=\"114\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/7614caf5b7eaec6c90d6f64beefe72e5.jpg\" \/>Ist das Kunst oder kann das weg? Diese Frage stellt sich der Betrachter beim Anblick der Werke der Malerin und Grafikerin Elisabeth Corvey sicher nicht. Die eindrucksvollen Collagen bedienen sich einer eigenwilligen Technik: Hier wird der Informationstr\u00e4ger zum k\u00fcnstlerischen Rohstoff, aus dem neue, beeindruckende Kunstwerke entstehen: Die geklebte Malerei.<\/p> <p><!--more-->Geklebte Malerei<\/p> <p>Elisabeth Corvey konstruiert Bildwerke aus illustrierten Periodika<br \/> Die geklebte Malerei ist f\u00fcr Elisabeth Corvey das bevorzugte Medium, mit dem die K\u00fcnstlerin ihre gro\u00dfformatigen, aus Papier konstruierten Bildwerke schafft. Damit bedient sie sich einer h\u00f6chst eigenwilligen, sehr malerischen Bildsprache. Das bedruckte Papier aus Zeitschriften wird nach seiner origin\u00e4ren Bestimmung als Informationstr\u00e4ger nun in neuer Funktion zu ihrem k\u00fcnstlerischen Rohstoff. In den Werken Wasserzeichen 1 (Collage auf Leinwand 230 x 370 cm) und Wasserzeichen 2 (Collage auf Leinwand 283 x 295 cm), beide aus dem Jahre 2004, \u00fcberwiegen die Blaut\u00f6ne. Vor und in blaufarbigem Grund breiten sich von einem verdichteten Zentrum ausgehend figurative und abstrakte Bildelemente aus. Die Farbigkeit und die kompositorische Anordnung l\u00e4sst formale Bez\u00fcge zu barocker Deckenmalerei erkennen. Dabei geht es Elisabeth Corvey jedoch nicht um eine illusionistische Erweiterung des Bildraumes in barockem Sinne.<\/p> <p>Elisabeth Corvey versteht unter Collage die urspr\u00fcngliche Bedeutung von papier colle als geklebtem Papier. Dabei wertet sie Wochenzeitschriften als illustrierte Periodika nach ihrem bildnerischen Arbeitsmaterial aus. Textpassagen oder deren Details finden keinen Eingang in ihre Werke. Da sie weder mit Schere noch mit Messer arbeitet, entrei\u00dft Elisabeth Corvey im wahrsten Sinne des Wortes den ausgedienten Informationsquellen die fotografische Information.<\/p> <p>W\u00e4hrend die Collage nach traditionellem Verst\u00e4ndnis als einem Kunstwerk, das mit wenigen vorgefertigten Elementen in kurzer Zeit zu komplexer Aussagekraft gelangt, verstanden wird, ist f\u00fcr Elisabeth Corvey jedes ihrer Kunstwerke ein Langzeitprojekt, das der K\u00fcnstlerin physisch wie psychisch \u00e4u\u00dferst viel abverlangt. Eine Vielzahl kleine Bilddetails setzt sie neben- und \u00fcbereinander, arbeitet sich von einem Punkt ausgehend unter gro\u00dfem k\u00f6rperlichen Einsatz \u00fcber die meist zwei mal drei Meter gro\u00dfen Bildfl\u00e4chen.<\/p> <p>Auf dem Kunstportal <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.kunst.ag\" title=\"Kunst-Arbeitsgemeinschaft\" >http:\/\/www.kunst.ag<\/a> werden neben den beiden Werken &#8222;Wasserzeichen1&#8220; und &#8222;Wasserzeichen2&#8220; weitere Werke von Elisabeth Corvey vorgestellt.<br \/> Bildquelle:kein externes Copyright<\/p> <p>Elisabeth Corvey<\/p> <p>Die aus H\u00f6xter stammende Elisabeth Corvey studierte von 1962 bis 1967 an der Essener Folkwangschule Bildhauerei, freie Grafik und Malerei. Diese Ausbildung schloss sie mit einem Diplom ab. W\u00e4hrend ihres Studiums erhielt sie 1965 im Bereich &gt;freie Grafik&lt; den Leistungspreis der Folkwangschule. Danach arbeitete sie vier Semester als Meistersch\u00fclerin von Professor Schadt. Mit einem weiteren dreisemestrigen Malerei-Studium an der D\u00fcsseldorfer Kunstakademie bei Professor Geiger beendete sie ihre Kunstausbildung.<br \/> Seit 1969 lebt Elisabeth Corvey als freischaffende K\u00fcnstlerin. F\u00fcr die Essener Folkwangschule \u00fcbernahm sie einige Semester lang Lehrauftr\u00e4ge in den F\u00e4chern Gestaltung, Zeichnen und Akt und die Vorbereitungskurse f\u00fcr die Anw\u00e4rter des Kunststudiums. Seit 1987 pr\u00e4sentiert sie ihre Arbeiten in namhaften Galerien, Museen und Kunstvereinen. Bis zum Ende der 80er Jahre war die Malerei ihr Hauptbet\u00e4tigungsfeld. Danach wandte sich Elisabeth Corvey einer neuen Technik zu: der geklebten Malerei.<\/p> <p>Kontakt<br \/> Elisabeth Corvey<br \/> Karin Gro\u00dfe<br \/> Am Ruhrstein 37c<br \/> 45133 Essen<br \/> 0201-8419544<br \/> kg@prtogo.de<br \/> http:\/\/www.prtogo.de<\/p> <p>Pressekontakt:<br \/> Karin Gro\u00dfe<br \/> Karin Gro\u00dfe<br \/> Am Ruhrstein 37c<br \/> 45133 Essen<br \/> 0201-8419544<br \/> kg@prtogo.de<br \/> http:\/\/www.prtogo.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist das Kunst oder kann das weg? Diese Frage stellt sich der Betrachter beim Anblick der Werke der Malerin und Grafikerin Elisabeth Corvey sicher nicht. 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