{"id":13023,"date":"2011-01-17T18:29:17","date_gmt":"2011-01-17T17:29:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=13023"},"modified":"2011-01-17T18:29:17","modified_gmt":"2011-01-17T17:29:17","slug":"kompetenz-unabhaengigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/kompetenz-unabhaengigkeit-1013023\/","title":{"rendered":"Kompetenz und redaktionelle Unabh\u00e4ngigkeit: der Gusto-F\u00fchrer"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; height: 105px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\" width=\"78\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-13024\" title=\"gusto\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/gusto-216x300.jpg\" alt=\"\" width=\"79\" height=\"110\" srcset=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/gusto-216x300.jpg 216w, https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/gusto-88x121.jpg 88w, https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/gusto.jpg 250w\" sizes=\"auto, (max-width: 79px) 100vw, 79px\" \/><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>Das Feld der Gourmetkritik wird in Deutschland seit  Jahrzehnten sehr statisch von einer Hand voll Restaurant-Guides regiert,  die bei K\u00f6chen und Feinschmeckern \u00e4u\u00dferst unterschiedliche Reputation  genie\u00dfen. Jetzt kommt mit dem kulinarischen Reisef\u00fchrer Gusto viel  frischer Wind in die Szene.<\/p> <p>Hamburg, food-pressedienst.de. In diesen Tagen ist Gusto Deutschland  2011 erschienen\u00a0 \u2013\u00a0 die erste bundesweite Gesamtausgabe des  kulinarischen Reisef\u00fchrers, der sich innerhalb der letzten Jahre bereits  in Bayern und Baden-W\u00fcrttemberg einen guten Namen gemacht hat.  <!--more-->Kompetenz und redaktionelle Unabh\u00e4ngigkeit des Gusto-F\u00fchrers  sind innerhalb der Gastronomie- und Gourmetszene bekannt und anerkannt.  Nicht umsonst wurden die aktuellen Bewertungen von Gusto bereits in den  vielbeachteten Ranglisten des Gourmet-Portals  www.restaurant-ranglisten.de ber\u00fccksichtigt und leisten fortan einen  differenzierten Beitrag zur Errechnung dieses renommierten  Gesamtrankings.<\/p> <p>F\u00fcr die stetig wachsende Reputation des Gusto-F\u00fchrers wird nicht  unerheblich sein, dass die Gastronomie hier ausnahmslos nichtwerben  darf. Sogar alle ver\u00f6ffentlichten Fotos sind rein redaktioneller Art und  werden nicht von den jeweiligen Gastronomen bezahlt. Das wahrt  Redaktion und Verlag die Unabh\u00e4ngigkeit und schlie\u00dft bei der  Beschreibung und Bewertung der Restaurants finanzielle Interessen aus.  Die aufgef\u00fchrten Betriebe wurden anonym und ohne vorherige Absprache  aufgesucht, die Rechnungen bezahlt. Eine Empfehlung in Gusto<strong> <\/strong>kann von Seiten der Gastronomie also nicht erkauft, aber auch nicht verhindert werden.<\/p> <p>Moderne und nachvollziehbare Restaurantkritik f\u00fcr anspruchsvolle Genie\u00dfer<\/p> <p>Die als stimmig und sehr verl\u00e4sslich geltenden Urteile und Bewertungen der Gusto-Tester  (keine ehemaligen Berufsk\u00f6che, sondern international erfahrene  Feinschmecker) werden von vielen Menschen, denen es beim Essengehen auf  Qualit\u00e4t und Originalit\u00e4t ankommt, als zuverl\u00e4ssige Orientierungshilfe  genutzt. Hauptaugenmerk wird auf die Qualit\u00e4t der Produkte, die  handwerkliche Umsetzung, die Kreativit\u00e4t und Originalit\u00e4t der K\u00fcche,  sowie auf das gebotene Preis-\/Genuss-Verh\u00e4ltnis gelegt. Die Redaktion  setzt beim Testen auf ein Rotationsprinzip, so dass m\u00f6glichst die  Eindr\u00fccke verschiedener Mitarbeiter in die Bewertungsfindung einflie\u00dfen  und nicht ein Restaurant jahrelang von ein und demselben Tester besucht  wird. Durch diese bundesweiten Quervergleiche wird gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche  Objektivit\u00e4t gew\u00e4hrleistet. Die Bewertungen sind transparent,  verst\u00e4ndlich und werden fair argumentiert dargestellt \u2013 keine Boulevard-Kritik, aber auch keine wenig  aufschlusseichen, austauschbaren Textfragmente.<\/p> <p>\u201eGusto-Pfannen\u201c f\u00fcr die besten K\u00fcchen des Landes<\/p> <p>&#8222;Statt mit Sternen, Hauben oder Kochl\u00f6ffeln zeichnet der <strong>Gusto-<\/strong>F\u00fchrer  die besten K\u00fcchen traditionell mit Pfannen aus \u2013 die Skala der  Auszeichnungen reicht von 5 bis maximal 10 Pfannen. Bereits in einem mit  5 Pfannen bewerteten Restaurant bekommt man eine sehr gute K\u00fcche  geboten und selbst in Restaurants, deren kulinarische Darbietungen nach  Meinung der <strong>Gusto<\/strong>-Tester unter der 5-Pfannen-H\u00fcrde liegen, kann man von einem \u00fcberdurchschnittlichen Niveau ausgehen.<\/p> <p>Christian Bau aus Nennig im Saarland\u00a0 ist Koch des Jahres<\/p> <p>In der Laudatio hei\u00dft es: \u201eMit dem konsequenten Verzicht auf eine  klassische Speisekarte und der Einf\u00fchrung der \u201cCarte blanche\u201d hat  Christian Bau im vergangenen Jahr nicht nur einen \u00e4u\u00dferst mutigen  Schritt gewagt, sondern gleichzeitig das Niveau seiner ohnehin schon  erstklassigen K\u00fcche nochmals deutlich angehoben. Wer ein klein wenig  Aufgeschlossenheit mitbringt und sich auf das \u00dcberraschungsmen\u00fc in  Schloss Berg einl\u00e4sst, erf\u00e4hrt dort schlichtweg atemberaubende  Kochkunst, die hierzulande aktuell nur schwer zu \u00fcbertreffen sein  d\u00fcrfte. Die Kreationen des sympathischen Qualit\u00e4tsfanatikers und  sensiblen Aroment\u00fcftlers haben zwischenzeitlich nicht nur  internationales Format, sondern auch eine v\u00f6llig eigene, individuelle  Handschrift. Bravour\u00f6s gelingt ihm der schwierige Balanceakt,  innovationsfreudige und konservative Esser gleichsam zu begeistern,  indem er sehr nah und geschmackssicher!   am (erstklassigen!) Produkt bleibt, dieses aber enorm spannungs- und  facettenreich interpretiert. Trotz aller Leichtigkeit und der Vorliebe  f\u00fcr asiatische Produkte und Aromen haben seine kulinarischen  Meisterwerke stets die Tiefe und Komplexit\u00e4t gener\u00f6ser europ\u00e4ischer  Grande cuisine.\u201c<\/p> <p>Peter Maria Schnurr vom Falco in Leipzig ist Aufsteiger des Jahres<\/p> <p>\u201eDass Peter Maria Schnurrs \u00e4u\u00dferst innovative, um nicht zu sagen  eigenwillige K\u00fcche stark polarisiert, liegt auf der Hand. Doch wer nicht  wagt, der nicht gewinnt &#8211; und wer es jedem recht machen will und zu  viele Kompromisse eingeht, l\u00e4uft Gefahr, im Mainstream unterzugehen. Im  Falle des geb\u00fcrtigen Badeners, der hoch \u00fcber der Sachsen-Metropole im  27. Stock des Westin Leipzig \u00fcberraschende kulinarische Feuerwerke  abfackelt und das Gesamtniveau seiner Kochkunst in j\u00fcngster Zeit wieder  deutlich steigern konnte, w\u00e4re es besonders schade, wenn dieser seiner  Kreativit\u00e4t nicht konsequent freien Lauf lassen w\u00fcrde. Schnurr, der  kompromisslos nur die besten und exklusivsten Produkte einsetzt, besitzt  n\u00e4mlich die seltene Gabe, wirklich virtuos mit vermeintlich  gegens\u00e4tzlichen Aromen jonglieren zu k\u00f6nnen. Dass er damit nicht jedem  imponieren kann und vielleicht das eine oder andere Mal sogar etwas \u00fcber  das!   Ziel hinausschie\u00dft, liegt in der Natur der Sache. Wir halten seine K\u00fcche  jedenfalls f\u00fcr eine der derzeit spannendsten in Deutschland und k\u00f6nnen  das Kulinarium im Falco nur w\u00e4rmstens empfehlen, wenn unkonventionelle  Geschmackserlebnisse auf handwerklich und qualitativ h\u00f6chstem Niveau  gefragt sind.<\/p> <p>S\u00f6ren Anders, Oberl\u00e4nder Weinstube in Karlsruhe, ist Newcomer des Jahres<\/p> <p>\u201eDer frischgebackene Meisterschulabsolvent zeichnet seit Fr\u00fchjahr 2010  in der Oberl\u00e4nder Weinstube in Karlsruhe zum ersten Mal in seiner  Laufbahn als K\u00fcchenchef verantwortlich und bringt seither viel frischen  Wind in die herrlich nostalgische Traditionsadresse von Patron Peter  Rinderspacher. Der 24-j\u00e4hrige, der sich Kreativit\u00e4t und Feinschliff bei  Gr\u00f6\u00dfen wie J\u00f6rg Sackmann, Helmut Thieltges und Thomas B\u00fchner holte, hat  genug Talent und Feuer, irgendwann selbst ganz weit oben zu stehen. Auch  einen gro\u00dfen Teil seiner Freizeit widmet S\u00f6ren Anders der Kulinarik,  holt sich als Restaurantgast oft und gerne Inspiration bei den  kreativsten Kollegen des Landes und betreibt als Hobby auch noch einen  Gew\u00fcrzversand.\u00a0 Starke Aromen pr\u00e4gen auch seine eigenen Gerichte, die  stets klar strukturiert und einfallsreich daherkommen. Manches wirkt  vielleicht noch ein wenig ungehobelt, doch zeugt bereits jeder Teller  ganz unmissverst\u00e4ndlich davon, das hier ein K\u00f6nner am Werk ist, der gerade  sehr erfolgreich begonnen hat, an einem eigenen Stil zu feilen. Von  S\u00f6ren Anders wird k\u00fcnftig noch viel zu h\u00f6ren sein!<\/p> <p>Gusto Deutschland 2011(ISBN 978-3-938662-20-5), Verlag gusto media, 464 Seiten, 24,90 Euro<\/p> <p>\u00dcberall im Buchhandel, im gut sortierten Zeitschriftenhandel, in  ausgew\u00e4hlten Spezialit\u00e4tengesch\u00e4ften sowie im Internet unter <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.gusto-online.de\"  > www.gusto-online.de<\/a><\/p> <div> <p>Verlag Gusto Media<br \/> Christina Ehlers<br \/> Siemensstra\u00dfe 12<br \/> 86899 Landsberg<\/p> <p>Tel.:08191-9157852<br \/> Fax:08191-9157853<br \/> Mail: <a href=\"mailto:mail@gusto-online.de\">mail@gusto-online.de<\/a><\/p> <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Feld der Gourmetkritik wird in Deutschland seit Jahrzehnten sehr statisch von einer Hand voll Restaurant-Guides regiert, die bei K\u00f6chen und Feinschmeckern \u00e4u\u00dferst unterschiedliche Reputation genie\u00dfen. 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