{"id":13039,"date":"2011-01-19T12:10:35","date_gmt":"2011-01-19T11:10:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=13039"},"modified":"2016-04-01T14:18:02","modified_gmt":"2016-04-01T13:18:02","slug":"netze-tarifmodelle-internet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/netze-tarifmodelle-internet-1013039\/","title":{"rendered":"Trends 2011 f\u00fcr das Mobile Internet"},"content":{"rendered":"<p>Die Laptopkarten-Redaktion fasst die neuesten Entwicklungen im Datenfunk zusammen<br \/> Das Jahr 2010 hat f\u00fcr Laptop-Surfer einige Weichen gestellt. Der Ausbau der mobilen Breitbandnetze hat schnelles Internet an mehr Orten erm\u00f6glicht, gleichzeitig hat sich bei den Tarifen vieles bewegt. Zum Einen sind g\u00fcnstige Tages-Flatrates zu einer regelm\u00e4\u00dfigen Erscheinung geworden. Andererseits zeichnet sich ab, dass man f\u00fcr mehr Geschwindigkeit extra bezahlen wird.<br \/> <!--more-->Laptop-Surfen mit bis zu 21,6 Mbit\/s<br \/> Vodafone hat als erster Anbieter f\u00fcr mobile Internet-Tarife Preisabstufungen nach Datenrate eingef\u00fchrt. F\u00fcr HSPA+-Geschwindigkeiten von bis zu 21,6 Megabit pro Sekunde zahlt man bei Vodafone pro Monat 49,99 Euro. Neben der h\u00f6heren Surf-Geschwindigkeit bietet der High-Speed-Tarif auch ein gr\u00f6\u00dferes Datenvolumen, das man monatlich verbrauchen kann, bis eine Drosselung eintritt. Der 21,6-Mbit\/s-Tarif von Vodafone bietet zehn Gigabyte Inklusivvolumen.<br \/> Andere Anbieter haben bisher ihre Tarife nicht auf die gleiche Weise organisiert wie Vodafone. Bei der Telekom zeichnet sich aber eine \u00e4hnliche Strategie ab. Dort gibt es bislang nur eine Tarifoption f\u00fcr die Tarife Complete Mobil L sowie XL. Mit der sogenannten \u201eSpeed Option\u201c kann man mit bis zu 14,4 Mbit\/s surfen. Mit der Speed-Option stehen f\u00fcnf Gigabyte Volumen pro Monat zur Verf\u00fcgung, bis die Datenrate auf 64 Kilobit pro Sekunde (Kbit\/s) gebremst wird.<br \/> Tagesflatrates und bessere Surfsticks<br \/> Laptop-Nutzer mit weniger Datenhunger, die zudem das mobile Internet eher gelegentlich nutzen, k\u00f6nnen sich \u00fcber die Vielzahl von Tages-Flatrates freuen, die sich mittlerweile im Tarifdschungel tummeln. Die Tagesflats passen durch ihre Prepaidbasis zum Portfolio vieler Discount-Anbieter. Die Preise der Tagesflatrates haben sich zwischen 2,50 Euro und f\u00fcnf Euro pro Tag eingependelt. Vor allem die Datenvolumina der Tarife wirken im Vergleich zu Monats-Flatrates gro\u00dfz\u00fcgig. Bis zu ein Gigabyte pro Tag bieten die Tages-Flatrates, bevor die Geschwindigkeit auf 64 Kbit\/s gedrosselt wird.<br \/> Mittlerweile werden auch bessere Surfsticks angeboten und die Preise orientieren sich nach unten. Statt bisher Sticks zu den Prepaid-Tarifen zu verkaufen, die mit maximal 3,6 Mbit\/s Daten empfangen k\u00f6nnen, ist beispielsweise Fonic dazu \u00fcbergegangen, ein USB-Modem zu verkaufen, das bis zu 7,2 Mbit\/s erreicht.<br \/> Den gesamten Artikel der laptopkarten-Redaktion zu den neuen Geschwindigkeiten finden sie unter http:\/\/www.laptopkarten.de\/Mobil-Breitband\/mobil-online.html<br \/> Der monatliche Kostendeckel<br \/> Ein anderes Tarif-Modell, das 2010 aufkam, ist die Kostendeckelung. O2 machte den Anfang mit dem o2-o-Tarif. Dieses Angebot kommt ohne monatliche Grundgeb\u00fchr und  Mindestlaufzeit aus. Beim Erreichen von 45 Euro Geb\u00fchren ist der Rest des Monats kostenlos. Diese Deckelung monatlicher Kosten haben auch Anbieter wie Simyo aufgenommen. Beim O2-Discounter Fonic gibt es den Kosten-Airbag speziell f\u00fcr die Surf-Tagesflat. Pro Monat bezahlt man h\u00f6chstens zehn Tage, was 25 Euro entspricht. Danach ist das mobile Surfen mit Smartphone oder Notebook bis zum Ende des Monats gratis.<br \/> Die ersten LTE-Tarife<br \/> Auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin 2010 stellte Vodafone LTE-Tarife vor, die seit Dezember gebucht werden k\u00f6nnen. Inklusive eines LTE-Surfsticks gibt es die LTE-Tarife ab 29,99 Euro zuz\u00fcglich 2,50 Euro f\u00fcr den subventionierten LTE-Stick. Bei den LTE-Tarifen geht Vodafone den gleichen Weg wie bei anderen Datentarifen f\u00fcr das mobile Internet. Preislich sind die Angebote nach theoretischer Maximalgeschwindigkeit und Volumen gestaffelt. Der g\u00fcnstigste Tarif bietet eine theoretische Maximalgeschwindigkeit von 3,6 Mbit\/s, die weiteren Schritte sind 7,2 Mbit\/s, 21,6 Mbit\/s und 50 Mbit\/s. Der schnellste Tarif kostet 69,99 Euro pro Monat. Die Volumina gliedern sich in f\u00fcnf, zehn, 15 und 30 Gigabyte pro Monat, bis eine Drosselung auf 384 Kilobit pro Sekunde eintritt.<br \/> Den gesamten Tarif-Artikel der laptopkarten-Redaktion finden sie unter http:\/\/www.laptopkarten.de\/datentarife\/index.html<br \/> EU-Roaming wird g\u00fcnstiger<br \/> Rechtlich angeordnet wurde eine Kostendeckelung von der Europ\u00e4ischen Union. Daten-Roaming, also das Surfen im Ausland, war bisher auch innerhalb Europas eine teure Angelegenheit. G\u00fcnstig ist es immer noch nicht, aber bei 59,90 Euro wird f\u00fcr deutsche Kunden die Verbindung automatisch getrennt.<br \/> Roaming au\u00dferhalb der EU ist immer noch teuer<br \/> Au\u00dferhalb der EU jedoch sind die Roamingpreise teilweise gestiegen. Sicherlich ist einer der Gr\u00fcnde daf\u00fcr in der Roaming-Verordnung der EU zu suchen sowie im Euro-Tarif, der vor einigen Jahren eingef\u00fchrt wurde. Viele Provider versuchen so, die Verluste beim EU-Roaming auszugleichen. Es gibt spezialisierte Anbieter, die Sim-Karten f\u00fcr das Surfen im Ausland anbieten. Entweder f\u00fcr bestimmte L\u00e4nder oder auch f\u00fcr die ganze Welt k\u00f6nnen dort g\u00fcnstigere Tarife genutzt werden. Immer noch gilt: Wer ins Ausland reist, sollte sich \u00fcber die m\u00f6glichen Geb\u00fchren und Tarife am Reiseziel informieren.<br \/> Den gesamten Roaming-Artikel der laptopkarten-Redaktion finden sie unter http:\/\/www.laptopkarten.de\/datentarife\/kostenfallen.html<br \/> Das Portal f\u00fcr mobiles Internet laptopkarten.de informiert seit 2006 \u00fcber die Entwicklungen im mobilen Breitband-Bereich. Das Informationsportal geh\u00f6rt zu den 6.000 wichtigsten Internet-Adressen in Deutschland. Verbraucher finden auf laptopkarten.de Hintergrund-Informationen zu allen Modems, Datenkarten und Surfsticks, die als zus\u00e4tzliche Erweiterungen f\u00fcr Notebooks dienen. Dar\u00fcber hinaus beleuchtet das Redaktionsteam tagesaktuell das gesamte Themenspektrum mobiler Datendienste und begleitet die Entwicklung im mobilen Breitband-Segment. Ebenso werden aktuelle \u00c4nderungen rund um UMTS, HSDPA, LTE, WLAN  und entsprechende Datentarif-Angebote der Mobilfunk-Unternehmen redaktionell behandelt. Laptopkarten.de wird betrieben von der Kommunikationsagentur typopark, Sch\u00fctzenstr. 67, 96047 Bamberg. Kontakt: Friederike Nerad, fn@typopark.de<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Laptopkarten-Redaktion fasst die neuesten Entwicklungen im Datenfunk zusammen Das Jahr 2010 hat f\u00fcr Laptop-Surfer einige Weichen gestellt. Der Ausbau der mobilen Breitbandnetze hat schnelles Internet an mehr Orten erm\u00f6glicht, gleichzeitig hat sich bei den Tarifen vieles bewegt. Zum Einen sind g\u00fcnstige Tages-Flatrates zu einer regelm\u00e4\u00dfigen Erscheinung geworden. 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