{"id":13103,"date":"2011-01-21T09:59:46","date_gmt":"2011-01-21T08:59:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=13103"},"modified":"2011-01-21T09:59:46","modified_gmt":"2011-01-21T08:59:46","slug":"stillen-schutz-krebs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/stillen-schutz-krebs-1013103\/","title":{"rendered":"Stillen gegen viele langfristige Auswirkungen einer Krebsbehandlung"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; height: 110px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\" width=\"75\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-13106\" title=\"11764.jpg\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/13103\/11764.jpg\" alt=\"\" width=\"88\" height=\"118\" \/><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>Neue Studie untersucht, inwiefern Stillen langfristige Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung teilweise verringern kann<\/p> <p>New York \/ Heidelberg, 20. Januar 2011<\/p> <p>Frauen, die als Kind eine Krebserkrankung \u00fcberlebt haben, sollten nach M\u00f6glichkeit stillen, um so einigen der negativen gesundheitlichen Auswirkungen einer fr\u00fcheren Krebsbehandlung entgegenzuwirken. Neben den \u00fcblichen Empfehlungen zu einer gesunden Ern\u00e4hrung und einem entsprechenden Lebensstil nach einer Krebserkrankung sollten diese Frauen auch unbedingt auf die Vorteile des Stillens aufmerksam gemacht werden. <!--more-->Diese Empfehlung von Susan Ogg und ihren Kollegen vom St. Jude Children\u2019s Research Hospital im Memphis, Tennessee, leitet sich aus deren Untersuchung ab, die jetzt in der Online-Ausgabe des Springer-Journals Journal of Cancer Survivorship erscheint.<\/p> <p>Sch\u00e4tzungen zufolge hat einer von 640 jungen Erwachsenen im Alter zwischen 20 und 39 Jahren eine Krebserkrankung im Kindesalter \u00fcberlebt, gr\u00f6\u00dftenteils aufgrund der Fortschritte in der Krebstherapie. Heute \u00fcberleben achtzig Prozent der krebskranken Kinder und Heranwachsenden dank moderner Behandlungsmethoden. Dies stellt die Medizin vor erhebliche Herausforderungen, wie beispielsweise eine Reihe negativer Sp\u00e4tfolgen der Krebserkrankung selbst und ihrer Behandlung. Zu den Sp\u00e4tfolgen geh\u00f6ren etwa Wachstums- und Entwicklungsverz\u00f6gerungen, erhebliche Organsch\u00e4den, Probleme beim Kinderwunsch sowie ein erh\u00f6htes Risiko einer erneuten Krebserkrankung.<\/p> <p>Dass das Stillen eine Reihe gesundheitlicher Vorteile f\u00fcr Mutter und Kind mit sich bringt, ist bereits bekannt. Ogg und ihr Team befassten sich nun speziell mit der Frage, ob diese Vorteile auch f\u00fcr Frauen ihre G\u00fcltigkeit haben, die im Kindesalter an Krebs erkrankt waren. Besonders legten sie Wert auf die Beantwortung der Fragen, ob Frauen nach einer fr\u00fcheren Krebsbehandlung erfolgreich stillen k\u00f6nnen, welche langfristigen Auswirkungen eine solche Behandlung auf die Gesundheit der Frauen im Allgemeinen hat und inwieweit das Stillen dazu beitragen kann, das Risiko und die mit der Erkrankung einhergehende Toxizit\u00e4t bei den \u00dcberlebenden zu reduzieren.<\/p> <p>Das Forschungsteam stellte fest, dass das Stillen nicht nur das Potenzial hat, die Knochendichte positiv zu beeinflussen, sondern auch, das Risiko eines metabolischen Syndroms einer kardiovaskul\u00e4ren Erkrankung wie auch eines Sekund\u00e4rtumors zu senken \u2013 alles Krankheitsbilder, die durch eine Krebserkrankung im Kindesalter beg\u00fcnstigt werden.<\/p> <p>Ogg und ihre Kollegen schlussfolgern: \u201eAbgesehen von den \u00fcblichen Ratschl\u00e4gen viel Obst und Gem\u00fcse zu essen, nicht zu rauchen, ausreichenden Sonnenschutz zu verwenden, sicheren Sex zu praktizieren und sich regelm\u00e4\u00dfig k\u00f6rperlich zu bewegen, sollten Frauen, die in jungen Jahren eine Krebserkrankung \u00fcberlebt haben und physisch in der Lage sind, zu stillen, ganz bewusst zum Stillen angehalten werden, um sich so gegen viele langfristigen Auswirkungen einer Krebsbehandlung zu sch\u00fctzen.\u201c<\/p> <p>Quelle<br \/> Ogg SW et al (2011). Protective effects of breastfeeding for mothers surviving childhood cancer. Journal of Cancer Survivorship. DOI 10.1007\/s11764-010-0169-z<\/p> <p>Der vollst\u00e4ndige Artikel steht Journalisten auf Anfrage zur Verf\u00fcgung.<br \/> Kontakt: Renate Bayaz, <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.springer.com\/?SGWID=1-102-0-0-0\"  >Springer<\/a>, Tel. +49 6221 487-8531, renate.bayaz@springer.com<\/p> <p>Springer-Verlag GmbH, Heidelberg, Zweigniederlassung der Springer-Verlag GmbH, BerlinTiergartenstrasse 17D-69121 Heidelberg<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue Studie untersucht, inwiefern Stillen langfristige Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung teilweise verringern kann New York \/ Heidelberg, 20. Januar 2011 Frauen, die als Kind eine Krebserkrankung \u00fcberlebt haben, sollten nach M\u00f6glichkeit stillen, um so einigen der negativen gesundheitlichen Auswirkungen einer fr\u00fcheren Krebsbehandlung entgegenzuwirken. 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