{"id":13268,"date":"2011-01-26T16:38:58","date_gmt":"2011-01-26T15:38:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=13268"},"modified":"2011-01-26T16:38:58","modified_gmt":"2011-01-26T15:38:58","slug":"patienten-beschwerden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/patienten-beschwerden-1013268\/","title":{"rendered":"Auswirkungen des Arzt-Patienten-Verh\u00e4ltnisses auf Behandlungsergebnisse"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; width: 100px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-13271\" title=\"11606.jpg\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/uploads\/13268\/11606.jpg\" alt=\"\" width=\"96\" height=\"128\" \/><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>Neue Studie untersucht, wie sich das Arzt-Patientenverh\u00e4ltnis auf die Behandlungsergebnisse auswirkt<\/p> <p>New York \/ Heidelberg, 26. Januar 2011<\/p> <p>Das Verh\u00e4ltnis zwischen &#8217;schwierigen&#8216; Patienten und \u00c4rzten wirkt sich mittelfristig negativ auf die Behandlungsergebnisse aus. Zu diesem Ergebnis kommen Sheri Hinchey vom Tripler Army Medical Centre in Honolulu und Jeffrey Jackson vom Zablocki VA Medical Centre in Milwaukee. Ihre Studie\u00b9 zeigt, dass nahezu 18 Prozent der Patienten von ihren \u00c4rzten als Problempatienten wahrgenommen werden. Die Patienten begegnen ihren \u00c4rzten eher skepisch oder sie sind mit ihnen unzufrieden. Die Forscher heben besonders hervor, dass sich die Symptome dieser Patienten zwei Wochen nach der Untersuchung eher verschlimmert hatten. <!--more-->Die Studie von Hinchey und Jackson wurde k\u00fcrzlich in der Online-Ausgabe des Journal of General Internal Medicine\u00b2 ver\u00f6ffentlicht.<\/p> <p>Bisher besch\u00e4ftigte sich die Forschung haupts\u00e4chlich mit \u201aschwierigen\u2018 Patienten. Ausgehend vom derzeitigen Forschungsstand liefern Hinchey und Jackson jedoch ein umfassenderes Bild. Sie gehen in ihrer Untersuchung davon aus, dass nicht nur der Patient schwierige Begleitumst\u00e4nde mitbringen kann, sondern auch der Arzt. Sie haben au\u00dferdem untersucht, wie sich das Arzt-Patienten-Verh\u00e4ltnis auf die Behand-lungsergebnisse auswirkt.<\/p> <p>Insgesamt nahmen 750 Erwachsene an der Studie teil, die eine ambulante Hausarztbehandlung in Anspruch nahmen. Vor der Untersuchung befragten die Autoren die Erwachsenen nach ihren Symptomen und ihrem allgemeinen Gesundheitszustand, ihren k\u00f6rperlichen, sozialen und emotionalen Befinden, nach dem Vorliegen psychischer St\u00f6rungen sowie nach ihren Erwartungen an die Behandlung. Unmittelbar nach der Untersuchung wurden die Teilnehmer nach ihrer Zufriedenheit mit der Behandlung, etwaigen unerf\u00fcllten Erwartungen sowie dem Vertrauen in den Arzt befragt. Zwei Wochen sp\u00e4ter wurden die Symptome erneut untersucht. Au\u00dferdem wurden die behandelnden \u00c4rzte gebeten, die Schwierigkeiten beim Umgang mit den Patienten nach jeder Untersuchung zu bewerten.<\/p> <p>Die Autoren stellten fest, dass nahezu 18 Prozent der Patienten bei der Umfrage als &#8217;schwierig&#8216; eingestuft wurden. Sowohl die Eigenschaften von Patienten als auch von \u00c4rzten trugen dazu bei, dass der Arztbe-such als &#8217;schwierig&#8216; empfunden wurde. Bemerkenswert ist, dass als &#8217;schwierig&#8216; geltende Patienten mehr Beschwerden aufwiesen, sich in einem schlechteren k\u00f6rperlichen Zustand befanden, h\u00e4ufiger in \u00e4rztlicher Behandlung waren und anf\u00e4lliger f\u00fcr psychische St\u00f6rungen als \u201anicht-schwierige\u2018 Patienten. \u00c4rzte mit einem offeneren Kommunikationsverhalten und einer gr\u00f6\u00dferen Erfahrung berichteten \u00fcber weniger schwierige Patientengespr\u00e4che.<\/p> <p>Als Fazit kann zusammengefasst werden, dass Patienten mit einem schwierigen Patienten-Arzt-Verh\u00e4ltnis weniger zufrieden sind, ihrem Arzt weniger Vertrauen entgegenbringen und sich \u00fcber unerf\u00fcllte Erwartungen beklagen. Ebenso hatten sich ihre Symptome nach zwei Wochen meist verschlimmert.<\/p> <p>Quelle<br \/> 1. Hinchey SA &amp; Jackson J (2011). A cohort study assessing difficult patient encounters in a walk-in pri-mary care clinic; predictors and outcomes. Journal of General Internal Medicine;<br \/> DOI 10.1007\/s11606-010-1620-6<br \/> 2. The Journal of General Internal Medicine is the official journal of the Society of General Internal Medi-cine.<\/p> <p>Der vollst\u00e4ndige Artikel steht Journalisten auf Anfrage zur Verf\u00fcgung.<br \/> Kontakt: Renate Bayaz, <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.springer.com\"  >Springer<\/a>, Tel. +49-6221-487-8531, renate.bayaz@springer.com<\/p> <p>Springer-Verlag GmbH, Heidelberg, Zweigniederlassung der Springer-Verlag GmbH, BerlinTiergartenstrasse 17D-69121 Heidelberg<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue Studie untersucht, wie sich das Arzt-Patientenverh\u00e4ltnis auf die Behandlungsergebnisse auswirkt New York \/ Heidelberg, 26. Januar 2011 Das Verh\u00e4ltnis zwischen &#8217;schwierigen&#8216; Patienten und \u00c4rzten wirkt sich mittelfristig negativ auf die Behandlungsergebnisse aus. 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