{"id":144164,"date":"2014-04-09T08:31:37","date_gmt":"2014-04-09T08:31:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=144164"},"modified":"2025-03-28T14:59:06","modified_gmt":"2025-03-28T13:59:06","slug":"interview-mit-medienfrauen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/interview-mit-medienfrauen-10144164\/","title":{"rendered":"Interview mit Medienfrauen"},"content":{"rendered":"<p>Die Medienbranche macht es Frauen schwer, Karriere zu machen? Woran liegt das? Diese rage stellte sich auch Insa Sjurts nhaberin des Lehrstuhls f\u00fcr Medienmanagement an der Universit\u00e4t Hamburg und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Hamburg Media School und befragte 30 Frauen in F\u00fchrungspositionen nach ihrem Werdegang. Heraus kam &#8222;Frauenkarrieren in der Medienbranche&#8220;, ein spannendes Fachbuch erschienen im Springer Gabler Verlag.<\/p> <p><!--more-->Wie Frauen in den Medien Karriere machen<\/p> <p>Frauen in Spitzenpositionen von Medienunternehmen sprechen \u00fcber Erfolgsfaktoren ihrer beruflichen Entwicklung | Interviews im neuen Fachbuch von Springer Gabler erschienen<\/p> <p>Vor rund 20 Jahren haben die Vereinten Nationen und die Europ\u00e4ische Union die gesellschaftliche Relevanz von Frauen in der F\u00fchrung von Medienh\u00e4usern erkannt. 2013 aber kam das Europ\u00e4ische Institut f\u00fcr Gleichstellungsfragen in einer Studie zu dem Ergebnis, dass Frauen in kaum einer Branche so schwer aufsteigen wie in Medienh\u00e4usern. Woran das liegt und warum eine Quotenregelung zu kurz gedacht ist, erl\u00e4utert Insa Sjurts im Interview mit Springer f\u00fcr Professionals. Die Inhaberin des Lehrstuhls f\u00fcr Medienmanagement an der Universit\u00e4t Hamburg und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Hamburg Media School hat \u00fcber 30 Medienfrauen in Spitzenpositionen befragt, welche Erfolgsfaktoren in ihrer Karriere entscheidend waren und wo Stolpersteine lagen. Die Ergebnisse sind jetzt in ihrem neuen Fachbuch &#8222;Frauenkarrieren in der Medienbranche&#8220; von Springer Gabler erschienen.<\/p> <p>&#8222;Auf den ersten Blick \u00fcberrascht es, dass es f\u00fcr Frauen in den Medien vergleichsweise schwer ist aufzusteigen. Denn schlie\u00dflich erlebt man dort viele Frauen&#8220;, bringt Sjurts die Widerspr\u00fcchlichkeit in der Branche auf den Punkt. Trotz der gro\u00dfen Pr\u00e4senz sei die Zahl weiblicher F\u00fchrungskr\u00e4fte immer noch verschwindend gering. Wenn \u00fcberhaupt, so die Autorin weiter, findet man sie in Redaktionen und Kreativbereichen, nur selten aber im strategischen Management. Die Gr\u00fcnde hierf\u00fcr seien vielf\u00e4ltig: &#8222;Bevorzugung von M\u00e4nnern durch M\u00e4nner z\u00e4hlt genauso dazu wie fehlendes Vertrauen in die F\u00fchrungsst\u00e4rke weiblicher Chefs. Hinzu kommen Hindernisse, die sich Frauen selbst schaffen: Unsicherheiten \u00fcber die eigenen F\u00e4higkeiten, Unklarheiten zu den Erfolgsfaktoren des Aufstiegs und Fehleinsch\u00e4tzungen der Anforderungen in Spitzenpositionen.&#8220; Was zudem oft fehle, sei der Mut und das Zutrauen zu sich selbst sowie die Freude, Verantwortung zu tragen.<\/p> <p>Ob eine Quotenregelung Abhilfe schaffen k\u00f6nnte, ist nach Ansicht der Expertin schwer abzusehen. In jedem Fall lege die Diskussion dazu aber den Finger in die Wunde und zeige Personalmanagern den dringenden Handlungsbedarf auf. Denn in Medienunternehmen seien diese Befunde nicht nur f\u00fcr sich genommen problematisch, sondern auch mit Blick auf die besondere Rolle der Medien innerhalb der Gesellschaft kritisch zu sehen: &#8222;Medien sind Wegbegleiter und in ihrer beschreibenden, erkl\u00e4renden und einordnenden Funktion Mit-Gestalter gesellschaftlicher Realit\u00e4t und Kultur. Wenn hier Frauen in Spitzenpositionen Rarit\u00e4t sind, hat es weitreichende Bedeutung \u00fcber die Medienunternehmen hinaus.&#8220;<\/p> <p>In &#8222;Frauenkarrieren in der Medienbranche&#8220; beschreiben 37 F\u00fchrungsfrauen im Interview, welchen beruflichen Weg sie genommen haben, wie sie den Alltag zwischen beruflicher Herausforderung und privatem Leben gestalten und wie sie mit Schwierigkeiten auf ihrem Weg umgegangen sind. &#8222;Ein todsicheres Erfolgsrezept kann niemand formulieren&#8220;, zieht Insa Sjurts Bilanz. Die Gespr\u00e4che h\u00e4tten jedoch Eckfeiler der Karriereentwicklung aufgezeigt, auf die es ankommt: aktiver Umgang mit beruflichen Herausforderungen und Schwierigkeiten, ein klares Bild von den eigenen Kompetenzen sowie nachhaltige Unterst\u00fctzung durch individuelle F\u00f6rderer und Netzwerkkontakte. Entsprechend kann nach Sjurts die formale Qualifikation zwar ein wichtiger Baustein des Erfolgs sein, sei aber nicht der zentrale Karrieretreiber: &#8222;Die gro\u00dfe Karriere entsteht da, wo Leidenschaft f\u00fcr Medien mit dem Zutrauen in die eigenen F\u00e4higkeiten zusammen kommt. Und nat\u00fcrlich ist am Ende auch Gl\u00fcck entscheidend, aber das ist bei den M\u00e4nnern ja nicht anders.&#8220;<\/p> <p>Professor Dr. Insa Sjurts hat den Lehrstuhl f\u00fcr Medienmanagement an der Universit\u00e4t Hamburg inne und ist Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Hamburg Media School. Sie realisierte federf\u00fchrend die Interviews.<\/p> <p>Weitere Informationen:<\/p> <p>Frauen in Spitzenpositionen von Medienunternehmen sprechen \u00fcber Erfolgsfaktoren ihrer beruflichen Entwicklung | Interviews im neuen Fachbuch von Springer Gabler erschienen<\/p> <p>Vor rund 20 Jahren haben die Vereinten Nationen und die Europ\u00e4ische Union die gesellschaftliche Relevanz von Frauen in der F\u00fchrung von Medienh\u00e4usern erkannt. 2013 aber kam das Europ\u00e4ische Institut f\u00fcr Gleichstellungsfragen in einer Studie zu dem Ergebnis, dass Frauen in kaum einer Branche so schwer aufsteigen wie in Medienh\u00e4usern. Woran das liegt und warum eine Quotenregelung zu kurz gedacht ist, erl\u00e4utert Insa Sjurts im Interview mit Springer f\u00fcr Professionals. Die Inhaberin des Lehrstuhls f\u00fcr Medienmanagement an der Universit\u00e4t Hamburg und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Hamburg Media School hat \u00fcber 30 Medienfrauen in Spitzenpositionen befragt, welche Erfolgsfaktoren in ihrer Karriere entscheidend waren und wo Stolpersteine lagen. Die Ergebnisse sind jetzt in ihrem neuen Fachbuch &#8222;Frauenkarrieren in der Medienbranche&#8220; von Springer Gabler erschienen &#8230;<\/p> <p>Weitere Informationen:<\/p> <p>www.springer.com\/about+springer\/media\/pressreleases?SGWID=1-11002-6-1457948-0 | Pressemitteilung + Downloads<br \/> www.springerprofessional.de\/4966844.html | Springer f\u00fcr Professionals: Interview mit Professor Dr. Insa Sjurts<br \/> www.springer-gabler.de\/978-3-658-02381-2 | Informationen zum Buch<\/p> <p>Kontakt:<\/p> <p>Karen Ehrhardt | Springer | Corporate Communications | tel +49 611 7878 394 | karen.ehrhardt@springer.com<br \/> Bildquelle:kein externes Copyright<\/p> <p>Springer Gabler ist eine Marke von Springer DE. Springer DE ist Teil von Springer Science Business Media.<\/p> <p>Springer Gabler | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH<br \/> Karen Ehrhardt<br \/> Abraham-Lincoln-Stra\u00dfe 46<br \/> 65189 Wiesbaden<br \/> tel +49 611 7878 394<br \/> karen.ehrhardt@springer.com<br \/> http:\/\/www.springer-gabler.de<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Medienbranche macht es Frauen schwer, Karriere zu machen? Woran liegt das? Diese rage stellte sich auch Insa Sjurts nhaberin des Lehrstuhls f\u00fcr Medienmanagement an der Universit\u00e4t Hamburg und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Hamburg Media School und befragte 30 Frauen in F\u00fchrungspositionen nach ihrem Werdegang. 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