{"id":147115,"date":"2014-04-23T07:50:32","date_gmt":"2014-04-23T07:50:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=147115"},"modified":"2025-05-16T11:35:21","modified_gmt":"2025-05-16T10:35:21","slug":"barrierefreiheit-und-entstigmatisierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/barrierefreiheit-und-entstigmatisierung-10147115\/","title":{"rendered":"Barrierefreiheit und Entstigmatisierung"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment alighnleft alignleft\" title=\"Dr.-Ing. Bernd Kritzmann\" alt=\"Dr.-Ing. Bernd Kritzmann\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/64d9e599d29252ec06f6f6d10fb91430.jpg\" width=\"108\" height=\"108\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/64d9e599d29252ec06f6f6d10fb91430.jpg\" \/>Menschen mit Behinderungen, solche, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind und die immer \u00e4lter werdende Gesellschaft machen ein Umdenken in der Stadtplanung und dem Bau nicht nur von \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden notwendig. Ein Roundtable mit Industrievertretern widmete sich der Thematik Barrierefreiheit und macht auf die Missst\u00e4nde und die M\u00f6glichkeiten zu deren Beseitigungen aufmerksam.<\/p> <p><!--more-->&#8222;Gr\u00f6\u00dferes Bewusstsein f\u00fcr Barrierefreiheit entwickeln&#8220;<\/p> <p>ThyssenKrupp Encasa lud gemeinsam mit weiteren Industrievertretern zum Roundtable &#8222;Barrierefreiheit und Entstigmatisierung&#8220;<\/p> <p>ThyssenKrupp Encasa tr\u00e4gt das Thema &#8222;Barrierefreiheit&#8220; verst\u00e4rkt in die breite \u00d6ffentlichkeit. &#8222;Hier k\u00f6nnte noch etwas mehr Dampf auf dem Kessel sein&#8220;, sagte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Markus Liesen beim Roundtable &#8222;Die Schranken im Kopf \u00fcberwinden &#8211; Barrierefreiheit und Entstigmatisierung&#8220;. Diesen veranstaltete der Anbieter von Treppen- und Plattformliften sowie Home Elevator gemeinsam mit dem Medizintechnikunternehmen Ottobock und mit Phonak, einem weltweit bekannten H\u00f6r- und Funksystemhersteller, im April in Hamburg. Vor zahlreichen Medienvertretern und Multiplikatoren stellte ThyssenKrupp Encasa L\u00f6sungen zur &#8222;Mobilit\u00e4t in den eigenen vier W\u00e4nden: Technik der Zukunft&#8220; vor. Auch Dr.-Ing. Bernd Kritzmann, Universit\u00e4ts-Professor f\u00fcr Architektur der HafenCity Universit\u00e4t Hamburg, und Raul Aguayo-Krauthausen, Gr\u00fcnder der Inklusions- und Unternehmensberatung &#8222;SOZIALHELDEN&#8220; sowie Initiator von &#8222;Wheelmap.org&#8220;, forderten ein Umdenken in der Gesellschaft. &#8222;Es muss ein gr\u00f6\u00dferes Bewusstsein f\u00fcr Barrierefreiheit entwickelt werden. Barrierefreies Bauen ist kein Komfort, sondern eine Notwendigkeit&#8220;, sagte Bernd Kritzmann.<\/p> <p>2006 wurde die UN-Behindertenrechtskonvention verabschiedet, 2008 trat sie in Kraft. Diese konkretisiert die Menschenrechte f\u00fcr die Lebenssituation behinderter Menschen, um ihnen die gleichberechtigte Teilhabe und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu erm\u00f6glichen. Doch der Alltag sieht f\u00fcr viele der 17 Millionen Behinderten in Deutschland oft anders aus &#8211; ob im \u00f6ffentlichen Raum durch nicht-barrierefreie Eing\u00e4nge oder Pl\u00e4tze, die nur \u00fcber eine Treppe zug\u00e4nglich sind, oder im Privaten.<\/p> <p>Hier bieten die modernen Mobilit\u00e4tsl\u00f6sungen von ThyssenKrupp Encasa eine gute M\u00f6glichkeit, um die Selbstst\u00e4ndigkeit in den eigenen vier W\u00e4nden zu erhalten. Privataufz\u00fcge &#8211; so genannte &#8222;Home Elevator&#8220; &#8211; lassen sich heutzutage problemlos auch in ein bestehendes Eigenheim einbauen und werden dank des Designs als Teil der Einrichtung wahrgenommen. Auch die Installation von Sitzliften wie des Flow II von ThyssenKrupp Encasa erfordert keine speziellen Umbauten. Der Flow II hilft Menschen, auch im Alter noch mobil zu sein. Der Stuhl dreht sich automatisch und gleitet so besonders enge sowie steile Treppen m\u00fchelos entlang; ein schwenkbarer Sitz erleichtert das Ein- und Aussteigen. Erg\u00e4nzt wird der Flow II durch eine Schiene, die sich auf jeder Seite der Treppe anbringen l\u00e4sst.<\/p> <p>Auch im Bereich der Medizintechnik tut sich enorm viel. So beeindruckte Karsten Ley, Leiter Unternehmenskommunikation Ottobock, beim Roundtable in Hamburg mit der Geschichte eines Freizeitsportlers, der nach seinem ersten Lauf mit einer modernen Beinprothese Freudentr\u00e4nen vergoss. Dass Barrierefreiheit nicht nur auf den Bereich der Mobilit\u00e4tseinschr\u00e4nkungen zu reduzieren ist, stellte Marco Faltus, Leiter Audiologie Phonak GmbH, eindrucksvoll unter Beweis. Moderne H\u00f6rl\u00f6sungen des Unternehmens wie die Kontaktlinse f\u00fcrs Ohr, Lyric, lassen sich vom speziell ausgebildeten H\u00f6rger\u00e4teakustiker direkt im Geh\u00f6rgang platzieren und sind somit von au\u00dfen vollkommen unsichtbar.<\/p> <p>Gerade f\u00fcr die Industrie ist der Austausch mit Behinderten umso wichtiger. Hierbei nahm Raul Aguayo-Krauthausen kein Blatt vor den Mund: &#8222;Ich bin nicht an meinen Rollstuhl gefesselt. Der Rollstuhl bedeutet f\u00fcr mich Freiheit.&#8220; Behinderung sei nichts, das es zu kaschieren gelte, vielmehr k\u00f6nne sie eine kulturelle Vielfalt innerhalb der Gesellschaft ausmachen.<\/p> <p>Bildrechte: ThyssenKrupp Encasa Bildquelle:ThyssenKrupp Encasa<\/p> <p>Mehr Informationen finden Sie unter www.tk-encasa.de\/news<\/p> <p>ThyssenKrupp Encasa GmbH<br \/> Viola Seeliger<br \/> Bussardweg 18<br \/> 41468 Neuss<br \/> +49 2131\/3662-119<br \/> presse@tk-encasa.de<br \/> http:\/\/www.tk-encasa.de\/unternehmen\/presse\/<\/p> <p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Menschen mit Behinderungen, solche, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind und die immer \u00e4lter werdende Gesellschaft machen ein Umdenken in der Stadtplanung und dem Bau nicht nur von \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden notwendig. 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