{"id":15075,"date":"2011-03-15T10:01:49","date_gmt":"2011-03-15T09:01:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=15075"},"modified":"2012-07-09T14:25:57","modified_gmt":"2012-07-09T13:25:57","slug":"bodyguards-bargeldtransporte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/bodyguards-bargeldtransporte-1015075\/","title":{"rendered":"Digitale Bodyguards in der Bargeldlogistik"},"content":{"rendered":"<table style=\"float: left; width: 100px;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"1\"> <tbody> <tr> <td align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\"><\/td> <\/tr> <\/tbody> <\/table> <p>K\u00f6ln, 14. M\u00e4rz 2011. Ab dem 1. Januar 2013 soll kein Geldtransport mehr ohne CashEDI erfolgen. Das hat die Deutsche Bundesbank im Juni 2009 verabschiedet. Ein stichhaltiges Argument f\u00fcr diese Ma\u00dfnahme geht auf das Jahr 2006 zur\u00fcck. Seinerzeit ersch\u00fctterte ein beispielloser Skandal die Bargeldlogistik in Deutschland. Im Jahr 2006 zahlte das Geldtransport-Unternehmen Heros Gelder seiner Kunden versp\u00e4tet ein. Durch die damit verbundene Veruntreuung summierten sich die Sch\u00e4den f\u00fcr Kreditinstitute und Kunden, wie Rewe oder Tengelmann, auf dreistellige Millionenbetr\u00e4ge.<br \/> Um die Sicherheit zu erh\u00f6hen und kriminelle M\u00f6glichkeiten in der Bargeldlogistik einzud\u00e4mmen, bietet die Deutsche Bundesbank seit Mitte 2007 allen Bargeldakteuren an, Daten des Geldverkehrs elektronisch auszutauschen. <!--more-->Ab dem 1. Januar 2013 wird diese elektronisch unterst\u00fctzte Gesch\u00e4ftsabwicklung, kurz CashEDI, mit der Bundesbank grunds\u00e4tzlich verpflichtend sein. \u201eIndem Ein- und Auszahlungsprozesse mit elektronischen Nachrichten respektive Statusmeldungen unterlegt werden, erh\u00f6hen sich neben Transparenz und Sicherheit auch die Effizienz im Bargeldkreislauf\u201c, erl\u00e4utert die CashEDI-Produktbeauftragte Kerstin Hammer von der Deutschen Bundesbank. Die Chance, schon heute die Vorteile von CashEDI zu nutzen, haben gro\u00dfe Institute erkannt. W\u00e4hrend die Commerzbank bereits seit 2009 am Verfahren teilnimmt, soll bei der Deutschen Bank die elektronische Optimierung ab April dieses Jahres erfolgen. \u201eUm p\u00fcnktlich an den Start gehen zu k\u00f6nnen, sollten sich die Banken und Werttransportunternehmen zeitnah mit CashEDI befassen\u201c, empfiehlt Torsten Erlebach aus dem Zentralbereich Bargeld bei der Deutschen Bundesbank. \u201eEs kann problematisch werden, wenn sich viele unserer Kunden erst relativ sp\u00e4t f\u00fcr einen Wechsel zu CashEDI entscheiden.  Dabei ist der zeitliche Aufwand f\u00fcr die Implementierung von CashEDI nicht zu untersch\u00e4tzen\u201c, so Erlebach weiter. Schlie\u00dflich m\u00fcssten \u00fcber 2.000 Kreditinstitute ab 2013 ihre Bargeldtransaktionen mit der Deutschen Bundesbank \u00fcber CashEDI vornehmen. Zeit kostet dabei vor allem die Analyse und Optimierung des Gesch\u00e4ftsprozesses rund um das Bargeld, weniger die Anmeldung zum Verfahren und der Erwerb der dazu ben\u00f6tigten globalen Lokationsnummer (GLN).<br \/> Die GLN ist Bestandteil des Leistungspakets GS1 Complete, wird von GS1 Germany vergeben und dann mit den Bundesbank-eigenen Kundennummern gekoppelt. Mithilfe dieser GLN kann jede einzelne Geldmenge, jeder Safebag oder Beh\u00e4lter anhand einer eindeutigen Nummer der Versandeinheit (NVE\/SSCC) identifiziert werden. Zeitgleich, aber physisch voneinander getrennt, sorgen elektronische Lieferavisierung, \u00dcbernahmebest\u00e4tigung und Finalit\u00e4tsmeldung f\u00fcr eine prompte Best\u00e4tigung des Geldeingangs. Veruntreuungen und sei es nur f\u00fcr Stunden geh\u00f6ren damit der Vergangenheit an.<br \/> Auf dem Bargeldlogistik-Kongress am 22. und 23. M\u00e4rz 2011 informieren Experten zum Thema CashEDI. Die Gemeinschaftsveranstaltung des EHI Retail Institute, GS1 Germany und des Management Forums findet im Frankfurter Sheraton Hotel statt.<\/p> <p>Weitere Informationen unter <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.gs1-germany.de\"  >www.gs1-germany.de<\/a>.<br \/> Pressekontakt:<br \/> GS1 Germany GmbH<br \/> Sandra Osweiler, Referentin Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit<br \/> Maarweg 133, 50825 K\u00f6ln<br \/> Tel: 0221 94714-543,<br \/> Fax: 0221 94714-591,<br \/> E-Mail: osweiler@gs1-germany.de<br \/> GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Gesch\u00e4ftsabl\u00e4ufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland f\u00fcr das weltweit \u00fcberschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zust\u00e4ndig \u2013 die Grundlage des Barcodes. Dar\u00fcber hinaus f\u00f6rdert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC\/RFID) und bietet L\u00f6sungen f\u00fcr mehr Kundenorientierung (ECR \u2013 Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in K\u00f6ln geh\u00f6rt zum internationalen Netzwerk \u201eGlobal Standards One\u201c (GS1) und ist eine der gr\u00f6\u00dften von mehr als 100 GS1-L\u00e4nderorganisationen. Parit\u00e4tische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00f6ln, 14. M\u00e4rz 2011. Ab dem 1. Januar 2013 soll kein Geldtransport mehr ohne CashEDI erfolgen. Das hat die Deutsche Bundesbank im Juni 2009 verabschiedet. Ein stichhaltiges Argument f\u00fcr diese Ma\u00dfnahme geht auf das Jahr 2006 zur\u00fcck. Seinerzeit ersch\u00fctterte ein beispielloser Skandal die Bargeldlogistik in Deutschland. 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