{"id":159168,"date":"2014-06-12T15:47:13","date_gmt":"2014-06-12T14:47:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/?p=159168"},"modified":"2014-06-24T16:38:33","modified_gmt":"2014-06-24T15:38:33","slug":"versorger-vorbild-partner-oder-ernaehrer-das-neue-bild-des-vaters","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/versorger-vorbild-partner-oder-ernaehrer-das-neue-bild-des-vaters-10159168\/","title":{"rendered":"Versorger, Vorbild, Partner oder Ern\u00e4hrer &#8211; Das neue Bild des Vaters"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/versorger-vorbild-partner-oder-ernaehrer-das-neue-bild-des-vaters-10159168\/screenshot_13-18\/\" rel=\"attachment wp-att-160841\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-160841\" title=\"Springer-Fachzeitschrift Journal of Business and Psychology.\" src=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/3db668b3c31851641fb186e338d86e07.png\" alt=\"Springer-Fachzeitschrift Journal of Business and Psychology.\" width=\"110\" height=\"157\" imagescaler=\"https:\/\/www.fachzeitungen.de\/pressemeldungen\/wp-content\/imagescaler\/ec289bd44f28a2dd05c7e542816ad45c.png\" \/><\/a>Arbeitstier oder Familienmensch?<\/p> <p>Vaterschaft und Beruf<br \/> Neue Studie: Welche Rolle spielen Arbeitsplatz und Zuhause f\u00fcr die Identit\u00e4t als Vater? Berufst\u00e4tige M\u00e4nner haben sehr unterschiedliche Sichtweisen auf ihre eigene Rolle als Vater. Klar ist jedoch, dass Vaterschaft eine ernsthaftere und zeitintensivere Rolle geworden ist, die M\u00e4nner heute ausf\u00fcllen m\u00fcssen. Daher muss Arbeitgebern bewusst sein, dass viele M\u00e4nner nicht mehr nur die traditionellen \u201eArbeitstiere\u201c sein wollen, die v\u00f6llig in ihrem Beruf aufgehen. <!--more-->Beth Humberd von der University of Massachusetts, Lowell, USA, hat mit anderen Wissenschaftlern eine Studie durchgef\u00fchrt, die diesem neuen m\u00e4nnlichen Rollenverst\u00e4ndnis zwischen Job und Familie nachgeht. Ihr Artikel erscheint im Springer-Journal Journal of Business and Psychology.<br \/> Humberd und ihre Kollegen f\u00fchrten detaillierte Interviews mit 31 V\u00e4tern durch, deren Partner auch alle berufst\u00e4tig waren. Die Wissenschaftler identifizierten dabei im Wesentlichen vier Konzepte, wie M\u00e4nner sich zwischen den Erwartungen am Arbeitsplatz und Zuhause selbst sehen: Versorger, Vorbild, Partner oder Ern\u00e4hrer. In diesen Vorstellungen spiegelt sich sowohl das eher traditionelle Bild vom Br\u00f6tchenverdiener wieder, als auch die modernere Vorstellung vom engagierten Vater. Diese Bilder werden davon beeinflusst, wie M\u00e4nner ihre Arbeitsanforderungen und auch die Flexibilit\u00e4t der Arbeitszeit wahrnehmen. Au\u00dferdem spiegeln sich in den Vorstellungen auch die Interaktion und die Gespr\u00e4che mit den Kollegen \u00fcber Vaterschaft wider, und auch, wie sie ihre Verantwortung f\u00fcr die Kinder im Verh\u00e4ltnis zum Partner sehen.<br \/> Die M\u00fctter von heute nutzen oft verschiedene Taktiken, um Identit\u00e4tskonflikte oder Spannungen zwischen Arbeit und Familienleben zu l\u00f6sen. Arbeitende V\u00e4ter hingegen scheinen mit derlei Identit\u00e4tsproblemen nicht so zu k\u00e4mpfen wie berufst\u00e4tige M\u00fctter. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass M\u00e4nner nicht so viel Zeit mit der Analyse derartiger potenzieller Spannungen verbringen, weil an sie im Hinblick auf die traditionelle Elternrolle nicht die gleichen Anforderungen gestellt werden. Im Bem\u00fchen, all den Rollen gerecht zu werden, gelingt es einem Mann vielleicht durchaus, die Erwartungen zu erf\u00fcllen, die an ihn als Vater gestellt werden. Bei der Umsetzung von einem neuen Image und den damit verbundenen Anforderungen im beruflichen Umfeld hat er es jedoch noch sehr schwer.<br \/> \u201eW\u00e4hrend Work-Life-Programme durchaus geschlechtsneutral gestaltet werden k\u00f6nnen, gilt dies f\u00fcr die Organisationskultur nicht. In unserer Kultur herrscht immer noch die Vorstellung: Wenn ein Mann Vater wird, \u00e4ndert sich f\u00fcr ihn an der Arbeitsfront wenig\u201c, schreibt das Team um Humberd. Die Wissenschaftler glauben auch, dass Organisationen, Manager und Mitarbeiter die Vaterpflichten nicht hundertprozentig ernst nehmen und wertsch\u00e4tzen. \u201eWollen V\u00e4ter mehr Verantwortung \u00fcbernehmen, behindern h\u00e4ufig Arbeitsplatznormen die Entwicklung eines engagierten Vatergef\u00fchls.\u201c<br \/> Quelle:<br \/> Humberd, B. (University of Massachusetts, Lowell), Ladge J.J. (Northeastern University), Harrington, B. (Boston College Center for Work &amp; Family). (2014). The &#8222;New&#8220; Dad: Navigating Fathering Identity within Organizational Contexts. Journal of Business and Psychology DOI 10.1007\/s10869-014-9361-x.<\/p> <p>Der vollst\u00e4ndige Artikel steht Journalisten auf Anfrage zur Verf\u00fcgung.<\/p> <p>Kontakt: Saskia Rohmer | <a target=\"_blank\" rel=\"nofollow\" href=\"http:\/\/www.springer.com\/?SGWID=1-102-0-0-0\" title=\"der Wissenschaftsverlag\" >Springer<\/a> | Corporate Communications tel +49 6221 487 8414 | saskia.rohmer@springer.com<\/p> <p>Springer-Verlag GmbH, Heidelberg, Zweigniederlassung der Springer-Verlag GmbH, BerlinTiergartenstrasse 17D-69121 Heidelberg<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Arbeitstier oder Familienmensch? Vaterschaft und Beruf Neue Studie: Welche Rolle spielen Arbeitsplatz und Zuhause f\u00fcr die Identit\u00e4t als Vater? Berufst\u00e4tige M\u00e4nner haben sehr unterschiedliche Sichtweisen auf ihre eigene Rolle als Vater. Klar ist jedoch, dass Vaterschaft eine ernsthaftere und zeitintensivere Rolle geworden ist, die M\u00e4nner heute ausf\u00fcllen m\u00fcssen. 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